Wie alles begann...

  • Moinsen,

    jetzt sind mal Euere Errinnerungen gefragt.


    Thema : wie seit Ihr dem Schmalspurbahnbazillus verfallen?


    Bei mir war es vermutlich Weihnachten 1984, da lag das Buch Schmalspurbahnen in Sachsen unterm Baum - es wird behauptet das man mich danach tagelang nicht mehr gesehen hat und in der Schülerbiblothek das Schmalspurbahnarchiv und andere Bücher nicht mehr ausleihbar waren. Warum wohl?

    Dan kammen die ersten Fahrten zu den Bimmelbahnen und das Schicksal nahm seinen Lauf!

    Der Oschatzer Saarsachse

    IV K - Fan

  • In meiner Familie interessierte sich wirklich niemand für (Schmalspur-)Bahnen.


    Jedoch gab es eine längere Urlaubstradition. So ging es auch für mich als kleiner Steppke zweimal jährlich nach Jonsdorf.

    Ins dortige Kurhaus für 14 Tage im Sommer und Winter.

    Mein Vati musste zum Abschied dem dortigen "Objektleiter" immer 100 Mark in die Hand drücken, damit man ein halbes

    Jahr später wieder eine Reservierung anmelden durfte;-)


    Naja, und da wir kein Auto hatten, ging es mit mir ab Ende der 1970er Jahre von Cottbus über Görlitz nach Zittau mit dem Zug.

    Und dort wurde dann in die Bimmelbahn umgestiegen.


    Irgendwie muss ich damals mit dem Kopf gegen die Perron-Stange geknallt sein.

    Seit dem geht das mit dem Verwirrtsein, wenn ich irgendwo ne Schmalspurbahn sehe, jedenfalls nicht mehr weg :vogel:

    Und 1983/84 dann das absolute Highlight: Da lag tatsächlich ne Piko-N unter'm Weihnachtsbaum.

    Die unbeschreibliche Freude darüber kann ich noch heute "nachfühlen".

    Beste Schmalspurgrüße aus dem Spreewald

    Christoph

  • Hi,

    Eisenbahn - speziell Dampfloks - fand ich schon immer klasse. Ich kann mich nicht erinnern, wann das anfing (wahrscheinlich seit meiner Geburt :ok: ). Oder eher bei den Fahrten zur Oma - wir hatten kein Auto. Eisenbahnfahren war dann dadurch doppelt schön. Und die letzten km ging es anfangs fast immer mit Dampflok und später mit dem roten Schienenbus. Mein Vater erklärte mir die Unterschiede zwischen Schlepptender- und Tenderloks, Dampf-, Diesel und Ellok. Dampf-Schnellzug- (wenig große angetriebene Räder) und Güterzuglok (viele kleine ...). Das alles gab es zu sehen in Gemünden/Main, Umsteigebahnhof.

    Freilich wurde in einer Elektriker Familie schon damals darauf hingewiesen, dass Dampfloks völlig veraltet sind und bald alle auf den Schrott wandern werden.


    Mir geht's so wie Christoph - in meiner Familie bin ich so ziemlich der einzige Verrückte.

    Allerdings baute mein Vater mir zu Weihnachten eine Märklin Platte. Da ich aber mit 2 Jahren mehr Spass dran hatte, die Lok auf dem Boden zu schieben gab's für mich gleich nach Weihnachten eine Holzeisebahn - damit Papa, Opa, Onkel usw. in Ruhe spielen konnten :sing: .

    Das war 1965/66 ... - die Großen haben dann aber bald die Lust am Eisenbahnspielen verloren, so dass ich die Eisenbahn dann für mich hatte (bis heute).


    Wann ich mich mir Schmalspur infiziert hatte weiß ich dagegen noch sehr genau: an dem Tag, wo eine kleine Henschel Fabia Feldbahndampflok im Bürgerpark in Mühlheim am Main aufgestellt wurde.


    Viele Grüße, Matthias

  • wenn man wie ich am Bahnhof aufwächst und mit den quietschenden Geräuschen vom Ablaufberg mit V60, der tuckernden V75 und nicht zuletzt den 52er aufwächst, dann ist es um einen geschehen.

    Für mich gab es erst einmal die großen Dampfer, die ich dann auch im herangehenden Schüleralter anfing zu putzen und sogar Geld ausgegeben habe, irgendeine Karre dann ein rotes Fahrwerk zu verschaffen.

    Natürlich bestand die Gefahr, dass dann diese Lok dann Umbeheimatet wird oder kaputt gehen könnte.


    Irgendwann kam ich aber auch nach Oschatz, die kleinen IVK hatten es mir angetan. Deren Gelenktriebwerk, dass gemütliche klappern, der Qualm über dem Bahnhof Mügeln und Oschatz - ja das war für mich Kleinbahnatmosphäre.

    Und wir hatten idealerweise ein Ferienhäuschen in Baabe, ich war mehr an der Kleinbahn als am Strand zu finden. Mir gefielen damals die Burger Loks besser als die 3 Vulcan Maschinen, letztere hatten für mein damaliges Verständnis keinen Wasserkasten, dass sah für mich zu nackt aus.


    Der Spleen hat sich bis heute erhalten, auch wenn Interessen und Horizont heute breiter aufgestellt sind und das mit fast 53 Jahren - noch 12 mal schlafen :)

    Liebe Grüße von der Havel, Thomas

  • Hallo,

    Mein Opa ist seid Jahrzenten Eisenbahn begeistert.

    Als kleiner Bub bin ich auf der SD (Seifersdorf-Dippoldiswalder) Linie, sowie von FH bis zum Kraftwerk mit gefahren.

    Und dann ging das nach und nach weiter bis zu deinem Punkt wo ich heute stehe.

    Aber als Hauptgrund kann ich meinen Opa nennen, bin der einzigste von 5 Enkeln der das Hobby teilt. :D

    MfG

  • Und in Sachen Rechtschreibung wollte ich gerade eh' anfangen mit dem Schimpfen!


    Seit bereit, bin ich dänn der Einzigste hier!

    Beste Schmalspurgrüße aus dem Spreewald

    Christoph

  • Betrieb war auch auf dem Abschnitt Freital-Hainsberg - Freital-Coßmannsdorf möglich und es gab auch Sonderfahrten -> FH-FC ???

    Nee, es ist und bleibt die HK-LInie.....nix mit SD, FC, etc!