Wie alles begann...

  • Betrieb war auch auf dem Abschnitt Freital-Hainsberg - Freital-Coßmannsdorf möglich und es gab auch Sonderfahrten -> FH-FC ???

    Nee, es ist und bleibt die HK-LInie.....nix mit SD, FC, etc!

    Hab doch geschrieben FH bis zum Kraftwerk.

    Ja war ein Spaß am Rande, merk schon kommt ni so gut an.

  • Guten Abend,

    bei mir war es auch der Opa, welcher mich mit der Eisenbahn in Kontakt brachte; meine liebste Bahn-Erinnerung aus Kindheitstagen ist die Landesgartenschau in Oschatz gewesen, weswegen ich die L30H so sehr liebe :D.


    Noch viel früher kann ich mich erinnern, in Jöhstadt gewesen zu sein, als es noch ein kompliziertes Rangiermanöver zum Wenden erforderte. Das hat mich so sehr fasziniert, dass ich dies zu Hause auf der Holzeisenbahn nachgestellt habe :saint: .


    VG Marc

  • Betrieb war auch auf dem Abschnitt Freital-Hainsberg - Freital-Coßmannsdorf möglich und es gab auch Sonderfahrten -> FH-FC ???

    Nee, es ist und bleibt die HK-LInie.....nix mit SD, FC, etc!

    War nicht auch Obercarsdorf - Schmiedeberg noch befahrbar oder war das erst in den Jahren danach wieder möglich? Dort muss ich nämlich auch mal mitgefahren sein bevor Hainsberg-Dipps wieder in Betrieb ging

  • War nicht auch Obercarsdorf - Schmiedeberg noch befahrbar oder war das erst in den Jahren danach wieder möglich? Dort muss ich nämlich auch mal mitgefahren sein bevor Hainsberg-Dipps wieder in Betrieb ging

    Das kam erst später als man regulär Hainsberg-Dipps gefahren ist.

    MfG

  • Wie komm ich zur Schmalspur.. ?
    Naja als kind gab es bei uns in Gornsdorf noch einiges zu sehen.. Da ist man manchmal mit dem Fahrrad auf dem alten Bahnkörper langebraust und hat im Kopf den Lokführer gegeben.. Und meine erste Schmalspurfahrt war dann 1987 noch nicht mal in Sachsen. Von Seelvitz nach Baabe ging es tatsächlich mit dem Roland. Denn wir waren in dem Jahr wie es sich für eine Reichsbahnfamile gehörte natürlich auf dem Platz in Groß Stresow.

    Gruß André

    5036041sig3.jpg

  • Hallo Zusammen,


    seit, ich 2 und ¾ Jahr war, lenkte mein Vater mich in die Schiene der Eisenbahn mit einer LGB Modellbahn – klassische Fahrzeuge. Die fuhr schön um den Weihnachtsbaum. Meine ersten tatsächlichen Erinnerungen in meinem Leben fallen auf diesen Umstand zurück. Aber wie führte mein Weg zur sächsischen Schmalspur? Während einer Autofahrt mit meinen Eltern, die durch Carlsfeld führte, stach mir beim Neuen Wiesenhaus ein merkwürdig schmaler Damm neben der Straße ins Auge. So schmal, hier mitten im Nichts und 1000 weiter Fragen beflügelten meine Phantasie. Natürlich, es waren Reste der WCd, welche nun Stück für Stück erkundet werden musste. Und irgendwie, ist es genau dieser dumme Zustand einer abgebauten Eisenbahn, die mich so fasziniert. Hier kann man ein Puzzle von den Resten der Bahn, der sehr schönen Bücher zu diesen Themen mit all den Bildern usw. zusammen setzen. Es ergibt sich ein immer detaillierteres Bild, welches jedoch nie vervollständigt werden kann – ach doch – den Rest macht die Phantasie. Und genau diese, gibt einer solchen Bahn die persönliche Note – vielleicht noch etwas schöner als das je Original war. Geht euch das auch so, je mehr man von einer Bahn weiß, desto uninteressanter wird sie? Nicht desto trotz: Was würde ich geben, einmal auf meiner Stammstrecke von Wilkau-Haßlau bis nach Carlsfeld fahren zu dürfen!


    So und jetzt haut mich blau, dass ich auch einer abgebauten Bahn eine Reiz abgewinnen kann. Aber was bleibt mir schon anderes übrig – ich bin einfach zu jung.


    Gruß


    Matthias

  • Ich kam über meine Eltern zur Bahn, 1988, da war ich noch sehr jung, waren wir in Schierke gewesen. Bis zum Ableben waren unsere Reisen, so oft es ging, in den Harz, nach Sachsen oder in die Wuhlheide. Ab 1990 kam die LGB in die Familie. Mein Vater bevorzugte den Harz. Ich fand Sachsen vom Thema immer schon besser. In der Teenager-Zeit war ich so ziemlich alleine, habe alles verkauft und wusste von IIe und II noch nichts. Während der Wehrdienstzeit kam der Kontakt zum viel verstorben Freund Klaus. Er führte mich in die II ein. Und so kam ich zu meiner IIe, der Leidenschaft sächsischer Schmalspurbahnen und die Bücher darüber.


    Ich hoffe nun als Vater ein neues Kapitel schreiben zu können.

    Einmal editiert, zuletzt von Robby ()

  • Hab Lese-Rechtschreibschwäche


    Schwächen sind gar nichts Schlimmes. Sie können einen Menschen sogar sehr sympathisch und einzigartig machen.


    Wichtig ist, dass man im Kleinen weiter an sich arbeitet.

    Je nachdem, wieviel Leben noch vor einem liegt, muss man mal mehr, mal weniger fleissig und streng mit sich sein.


    Das Forum ist doch eine tolle Gelegenheit, dass Du das Angenehme mit dem Nützlichen verbindest.

    Jage vielleicht Deine Posts vorher noch einmal durch die Autokorrektur.

    Und bestimmt bleiben Dir dann ein, zwei Dauerfehlerchen im Auge. Und dauerhaft im Sinn. Und sie unterlaufen Dir nicht mehr.

    Und schwupp, hast Du beim Hobbyleben schon etwas für's echte (Berufs-)Leben mitgenommen...


    Übrigens:

    Finde es Oberklasse, dass es Nachwuchs wie Dich gibt.

    Alte, verbitterte Knacker, Spassbremsen und Krampfperfektionisten haben wir in unserem Schuppen schon genug! :sing::kaffee::lol::friede:

    Beste Schmalspurgrüße aus dem Spreewald

    Christoph

    Einmal editiert, zuletzt von merane ()

  • Hallo Miteinander,


    als Kind stolzer Besitzer einer TT Eisenbahn wollte ich als Jugendlicher noch die 86er in Crottendorf erleben. Also mit der 150er ins Gebirge. Nach dem Besuch der 86 habe ich auf der Straße ein Schild gesehen. Neudorf war nur ein paar Kilometer weiter. Also die Gelegenheit genutzt und so lange gefahren bis ich auf Schienen gestoßen bin. Das war in Kretscham-Rothensehma. Ein paar Leute standen am Bahnsteig. Also musste der Zug bald kommen. Da habe ich ein paar Minuten gewartet und zum Glück fuhr der Zug nach Oberwiesenthal. Von der Einfahrt der großen Lok auf den schmalen Gleisen war ich total begeistert. Von da an hatte mich der Schmalspurvirus gepackt. Für mich ist es auch heute noch der schönste Streckenabschnitt aller Schmalspurbahnen. Von Vierenstraße nach Kretscham! Übrigens geht dieses Jahr nach über 25 Jahren Abstellzeit meine 150er wieder in Betrieb. Nur noch TÜV und anmelden.


    Gruß Lutz

  • Hallo Ihr alle,


    das ist aber ein interessantes Thema, wie wir alle zur Thematik Schmalspurbahn gekommen sind. Schön, dass es angestoßen wurde. Ich hatte schon im Kindesalter eine H0-(Piko)-Modelleisenbahn und als die HERR-Schmalspurbahn erschien, war das eigentlich mein sehnlichster Wunsch zur Erweiterung, der aber nie erhört wurde. Begründung: Das passt doch gar nicht auf Deine Schienen! - In den ersten erworbenen Heften des "Modelleisenbahner" und im Buch "Kleine Bahn ganz raffiniert" von Gerhard Trost schmökerte ich alles, was sich über Schmalspurbahnen lesen ließ. Und dann das erste Highlight im Jahre 1971, eine Exkursion zur WCd-Linie! Mit dem Zug nach Zwickau, umsteigen nach Wilkau-Haßlau und dort Anstaunen der legendären Schwenkscheibe. Und dann schnell entscheiden, mitfahren nach Kirchberg oder mit dem Bus nach Rothenkirchen und von dort nach Schönheide-Süd fahren. Die Strecke war also schon unterbrochen. Ja, wir hatten uns entschieden, den ausfahrenden Zug in Wilkau-Haßlau zu "knipsen" (von fotografieren konnte man mit der damals vorhandenen Technik nicht sprechen) und dann zum oberen Streckenteil zu wechseln und in Rothenkirchen einzusteigen. Eine unvergessliche Fahrt über die bekannten Viadukte, die allerdings schon in Schönheide-West wegen irgendwelcher Bauarbeiten endete. Also sind wir zu Fuß an der Schiene entlang einschließlich über den großen Viadukt bis runter nach Wilzschhaus (Schönheide-Süd) gelaufen, wo wenigsten noch eine IVK unter Dampf war. Von dort gings mit dem Bus wieder direkt nach Zwickau und mit der normalspurigen DR nach Hause. Der Schmalspurvirus hat sich seitdem festgefressen im Gehirn! Die H0-Bahn wurde bald darauf mit einem Stück TT-Gleis ergänzt und die erste TT-Lok in die Größe H0m "umgeschmiedet". Es ging also auch ohne die HERR-Schmalspurbahn! Jetzt haben wir 2021 und das Ganze jährt sich zum fuffzigsten Male, na da wäre ich ohne den Artikel hier gar nicht selber drauf gekommen.


    Liebe Forumsgemeinde, behaltet die Freude an Eurem Hobby in diesen "schweren" Zeiten und bleibt gesund!


    Es grüßt Euch der Lindenauer


    Micha