Wie alles begann...

  • Hallo in die Runde

    Bei mir ging es 1069 / 70 los, siehe Profilbild. Da wurde ich bei der Spreewaldbahn vor eine Lok gestellt und wusste nicht wirklich, warum. Meine Eltern und Großeltern fanden es gut.

    Eine Modellbahn in TT wurde zu Weihnachten aus dem Keller ins Wohnzimmer gebuckelt, da ging meist Einiges zu Bruch. Irgendwann war kein Interesse mehr, die Platte stand dann viele Jahre ungenutzt und nicht abgedeckt auf dem Boden, überlebte sogar ein neues Dach mit allem Zipp und Zapp.

    Um 1996 bekam ein Onkel von mir, mit 0 Kenntnis, eine HO Anlage geschenkt, welche ich mit ihm mühevoll aufgebaut habe.

    Das kann ich ja eigentlich auch und kippte meine eigene Anlage wieder um. Für 5 Mark kaufte ich mir eine Lok, welche ich nach vielen Stunden wieder am laufen hatte. Dann kam das www und ich entdeckte, das man bei der HSB auch mal, als Ehrenlokführer, selbst Hand anlegen darf.

    Im Jahr 2000 hatte ich den Mut und fuhr 10 Tage, in Begleitung, auf den Brocken. Dann kam ich durch Zufall durch Bruchhausen Vilsen gefahren und da stand eine Lok, die Spreewald ! Das war es dann, ich rein in Schuppen und mit Berlinern, die später auch meine Freunde wurden, die ersten Gespräche geführt. Seit 13 Jahren fahre ich immer wieder dort hin und mache auch dort ein wenig Urlaub und helfe im Rahmen meiner Möglichkeiten, leider kam ich nicht mehr dazu, auch mal auf der Spreewald einen Ehrenlokführer zu machen.

    Durch Zufall fand ich auch viel Spass dabei, mit dem Filmteam zu agieren.eine unvollendete 1,5 m Platte steht schon einige Jahre in Planung angefangen da. Jetzt wird auch nix mehr transportiert, die bleibt stehen.

    Zwischendurch sind dank digital, ca. 40000 Bilder und viele analoge Videos entstanden.

    Ich langweile Euch jetzt nicht mehr, danke wenn Ihr es gelesen habt

    Uli

    Max G

  • Seit gegrüßt,


    also ich kam in erster linie durch meinen Vater und meinen Opa zum Bahnhobby (neben vielen aderen weiteren Beschäftigungsfeldern im Technischen und Historischen Bereich).

    Meine ersten 2 Lebensjahre in Waltersdorf nahe des Bahnofes verbracht als die Letzten 86er noch ihre runden drehten von denen mein Vater auch zahlreiche Schmalfilmaufnahmern machte, ging es dann bald in den Rittersgrüner Ortsteil Arnoldshammer, wo ich eine tolle Kindheit und Jugend verbrachte. Auf dem Grunstück wo wir Wohnten (meine Eltern heut noch) waren einige Spuren der Ehemaligen G - R Linie zu finden, besser gesagt vom ehemaligen Anschluss Breitfeld/Sägewerk Wollner. Die restlichen Gleise Freigelegt, paar 750mm Lorenachsen wurden Organisiert und ich war Glücklich, ein richtig toller Spielplatz quasi :D. Des weiteren war ich mit Vater und Opa natürlich auch im Rittersgrüner Verein Vretreten da mein Opa ein Gründungsmitglied von diesem war. Als dann aber mehr fokus auf eine Kindereisenbahn gelegt wurde, anstatt die historischen Fahrzeuge zu erhalten oder den teilweisen Wiederaufbau der richtigen Strecke voranzutreiben, entfernten wir und nach und nach vom Verein. Auch im Modellbahnbereich bin ich aktiv durch meinen Vater der schon immer Piko loks aus DDR produktion sammelte. Selbst hab ich mich aber eher auf das sammeln und basteln DR Epoche 4 Fahrzeuge spezialisiert und baue auch nebenbei (meist zur weihnachstszeit) an einer H0/HOe Modulanlage nach Erzgebirgischen Vorbildern.

    Mal schauen was die Zukunft noch so bringt

    Vielleicht hab ich ja irgendwann mal wieder interesse an einer Mitarbeit im Rittersgrüner Verein :D


    Es Grüßt euch aus dem verschneiten Erzgebirge


    Toni


    bleibt gesund !

  • Hallo in die Runde,

    ein interessantes Thema, an dem ich mich gern beteiligen möchte. Angefangen hat Alles zu zwischen 1960 und 1962 mit einer ersten Modelleisenbahn. Die wurde immer Weihnachten aufgebaut, aus Platzgründen. Das war auch der Grund, welshab diese so um 1965/66 verschwand. Daher trat ich 1967 in den DMV ein und arbeitete in der Geraer Arbeitsgemeinschaft mit. Der eigentliche Kick war aber der Besuch der Veranstaltungen zum Modelleisenbahnwettbewerb 1968 in Dresden. Sonderfahrt nach Radeburg, Der auf der Lok bin ich. Wie "festlich" waren wir damals gekleidet.

    Fahrzeugschau in Radebeul Ost, damals mit 19 022 und E 95 02. Noch im gleichen Jahr zweimal mit Schmalspurbahn von Gera-pforten nach Wuitz-Mumsdorf gefahren. Durch Armeezeit und und Studium wurde das Hobby etwas ausgebremst. Aber damals vollzog sich der Wandel hin zur Eisenbahnfotogrfafie. Dennoch hatte ich so von 1974 bis 1976 nochmal eine eigene Anlage. Nachdem diese abgerissen wurde sammelte ich nur noch Lokmodelle und beschäftigte mich mit der Eisenbahnfotografie. Schwerpunkt war dabei immer die schmale Spur. Viele schöne Erinnerungen gibt es an diese Zeit. Seit Mitte der 1980er Jahre kam dann die Eisenbahngeschichte dazu, was dann vor ein paar Jahren zusammen mit Rainer Heinrich in dem Buch zur Geraer Schmalspurbahn ihren Höhepunkt fand.

    Und heute. Die Normalspur ist fast kein Thema mehr für mich. Alle Loks sehen ähnlich aus, nur Triebwagen. Diese Bahn ist nicht mehr die Eisenbahn die ich kenne. Es entwicklelt sich halt alles weiter. Verstärkt widme ich mich daher der Eisenbahngeschichte. Und da schon so vieles erforscht wurde hänge ich nun an der Mansfelder Bergwerksbahn fest.

    Als ich vor sechs jahren beim Aufrämen des Kellers ein paar Gebäudebausätze fand sprang der Funke zum Modellbau wieder über. So entstand ein befahrbares Diorama in H0m. Ideen zur Erweiterung gibt es dazu noch viele ... allein der Platz fehlt.

    Ja, das wars zu mein Hobby Eisenbahn. Ich hoffe ich habe Euch nicht gelangweilt.

    Viele Grüße

    Dietmar

  • Moin zusammen,

    tja bei mir fing das schon als Knirps mit ca. 5 Jahren an. Mein Uropa, den ich leider nicht mehr kennen lernen durfte war bei der LBE (Lübeck-Büchener-Eisenbahn) beschäftigt. Meine Oma hat viel erzählt, was ihr Vater so alles erlebt hat. Und auch, dass die LBE mit den Doppelstockzügen im HL-Schnellverkehr besonders fortschrittlich gewesen ist. Da ich in der Nähe von Lübeck wohne und mein Vater dort gearbeitet hat, sind wir öfter mit dem Zug nach Lübeck gefahren, und da stand doch tatsächlich immer ein Doppelstocker im Bahnhofsbereich, die wurden seinerzeit tatsächlich noch eingesetzt. Der hat mich immer besonders fasziniert, weil er so anders war.

    Als der letzte betriebsfähige Doppelstockwagen der LBE nach Grundüberholung bei uns im Bahnhof wieder an den Verein übergeben wurde, habe ich mir das natürlich angeschaut. Irgendwo muss ich dazu auch noch "analoge" Bilder haben.

    Bei uns im Ort war in meiner frühesten Kindheit auch noch viel Betrieb auf dem Bahnhof. Hafen, Stadtwerke, Parkettfabrik, Eisengießerei und Holzhandel mit Sägewerk sorgten für viel Betrieb. Es gab auch tatsächlich noch einen "Hofhund" in Form einer Köf II im Bahnhof. Alles damals sehr spannend. Schlief dann aber ein. Die Modelleisenbahn im Keller meines Vaters fristete dann auch ein eher trübseliges Dasein.

    1997 fuhr ich dann mit meiner heutigen Frau das erste mal zum Urlaub nach Wernigerode. Der Ort war willkürlich, ohne besonderen Grund, gewählt.

    Ja, und dann fuhr dort tatsächlich eine Dampfeisenbahn. Hatte mich seinerzeit nie irgendwie für Eisenbahn im Harz interessiert, aber das war es. Das Virus war übertragen und ist bis heute geblieben. Ich hoffe, dass dafür NIE ein wirksames Medikament entwickelt wird.

    1999 bekam ich dann zu einem runden Geburtstag einen Schnupperkurs auf der Lok geschenkt. Was ein Glück, 3 Tage auf der 99 222:), mit einem Super Lokführer, der heute natürlich schon in Rente ist.

    2005 folgte der Ehrenlokführer.

    Das Geschehen im Harz verfolge ich sehr interessiert, die anderen Bahnen tatsächlich nur am Rande, weil es außer zum Molli und vor längerer Zeit dem Rasenden Roland, keine wirklichen Verbindungen gibt.

    Ich versuche 1-2x im Jahr in den Harz zu kommen. Mal mit Familie, mal alleine. Alleine sind dann natürlich ausreichend Fahrten mit der HSB eingeplant.

    Auf dem Dachboden werkele ich seit nunmehr 15 Jahren an meiner Modellbahn herum. Fertig wird die nie, darf sie ja auch nicht, sonst kann man sie abreißen.

    Soweit von mir.

    Gruß in`s Forum

    Johannes

  • Ich bin 1979 in Dresden geboren und aufgewachsen und war von klein auf regelmäßig mit meinem Opa unterwegs. Er hatte beruflich regelmäßig im Bw Altstadt zu tun, und bekam alle Infos wann wieder regelspurige Dampfzüge Dresden Hbf anfuhren. In den frühen Achtziger Jahren war das noch häufig der Fall. Meist waren es die Dresdner Starloks 03 001 und 01 137 mit Sonderzügen.

    Wenn wir Schmalspurbahn fuhren, dann von Hainsberg nach Kipsdorf. Dort sind wir die Himmelsleiter hinauf gewandert. Oben auf dem Berg war ein Café, dort haben wir Torte gegessen und dann ging es zurück nach Hainsberg.

    Ich habe auch noch ein Erlebnis aus frühester Kindheit im Kopf. Meine Eltern waren damals mit einer Familie aus Schwarzenberg befreundet. Wir waren damals öfter dort, was gut war, denn sie hatten einen Sohn der so alt war wie ich.

    Einmal, es war Winter durften Steven, so hieß der Junge und ich bei seinen Großeltern übernachten. Sie wohnten in einem Bahnhofsgebäude und der Großvater arbeitete bei der Bahn. Als wir spät abends ins Bett gingen, hörten wir einen einfahrenden Dampfzug und auf Nachfrage bei der Oma entgegnete sie: „Da gommt jetzt noch‘n Gitterzuuch“.

    Leider weiß ich nicht mehr an welcher Bahn wir da genächtigt haben, denn es kommen zwei in Frage. Entweder die WJ, oder die CW.


    Gruß Ronald

    Viele Grüße,

    Ronald!

  • Na dann will ich auch mal!!!

    Ich bin früh von meinem Vater infiziert worden. Bis ich etwa 8 war, hatte ich einen Kreis auf einer Platte mit 'ner Fleischmann-Diesellok, die nach 5 Runden Vollgas immer so schön roch.


    Da mein Vater eher in der Kategorie Extrem-Modellbau zu Hause war (irgendwann werde ich mal seine Einzelstücke hier präsentieren), gab es für den Sohn dann mit 8 die mindere Qualität und was, was auch im kleinen Kinderzimmer funktioniert: sowas wie BEMO ;) Wirklich wahr: mit 8 bekam ich ein Schweinchen und mit etwa 10 oder 11 die 24 der SWEG, die wir natürlich zusammen gebaut haben. Dann kamen Wagen von Panier und so.....zu Weihnachten etwa 1992 bekam ich eine selbstgebaute 99 5901 von ihm, die mir leider geklaut wurde. Führerhaus und Kessel waren erste Sahne....


    Dann kam eine laaaaange Pause, bis ich im Herbst 2018 ein Konzert bei der Schubertiade in Schwarzenberg (AU) hatte. Als ich abends ins Hotelzimmer kam und auf den Balkon ging, staunte ich nicht schlecht, dass das Hotel direkt neben einem Schmalspurbahnhof gelegen war. Am nächsten Tag war der letzte Dampffahrtag des Jahres des Wälderbähnle und ich hatte frei....also nix wie mitgefahren und dann war es auch schon um mich geschehen. Seitdem sind schon Tausende Euronen ins Hobby geflossen......es war das teuerste Konzert, das ich je hatte......


    Viele Grüße,


    Lenni

  • Hallo Leute,


    nachdem ich jetzt tagelang kaum genug Zeit für das Forum fand, bin ich jetzt mal an diesem Thema hängen geblieben. Wirklich interessant zu lesen, wie wir alle mit dem Bahnvirus infiziert wurden. Bei mir ging es nicht ganz so direkt, wie bei manchem hier.


    Zwar hatten meine Eltern in der Nähe des Barther Bahnhofs einen Schrebergarten auf einem kleinen Hügel mit bestem Blick zum Bahnhof hinunter. Klein-Achim wurde also gleich mit der BR 03.10 sozialisiert, merkte es nur nicht. Da standen bei uns am Gartenweg eigentlich immer einige Dampfloks abgestellt. Welche das waren? Hat mich damals nie so richtig interessiert. Heute weiß ich von Fotos, dass es natürlich 03.10 mit Ölhauptfeuerung waren, zunächst als Reserve in Barth hinterstellt, später dann z-gestellt. Aber heute weiß ich, dass durchaus auch eine oder zwei 41 dabei gewesen sein könnten, denn die standen auch zeitweise dort. Sah natürlich für mich ziemlich gleich aus.

    Die 03.10 kam bis 1978 aber auch noch planmäßig nach Barth und stand sozusagen griffbereit zur Abfahrt bereit. So lange die Brenner ruhig waren, ging das auch durchaus in Ordnung für mich, wurden sie aber gezündet und stiegen die schwarzen Rauchwolken auf, nahm ich Reißaus. Aus sicherer Entfernung ließ sich die Ausfahrt der langen D-Züge dann auch "viel besser" beobachten.

    Dass mich das einmal prägen sollte, hab ich nicht bemerkt.


    Zunächst interessierten mich Flugzeuge viel mehr. Der Barther Flughafen war ab 1975 zwar nur noch für den Agrarflug zuständig und beherbergte jährlich das Sprunglager der NVA-Fallschirmjäger. Aber Klein-Achim verbrachte jede freie Minute am Flughafenzaun, kaufte Flugzeugzeitschriften und entlieh in der Bibliothek Bücher über Fliegerei. Das wurde vor allem meinem Vater unheimlich. Er hatte gar nichts gegen die Fliegerei, wollte aber verhindern, dass ich ein absoluter Fachidiot werde, wie er es schmeichelhaft nannte.

    Aber wie anstellen?


    Im Juni 1982 gab es mal wieder eine Modellbahnausstellung der Barther DMV-AG 5/24 im Sozialgebäude der Est. Barth des Bw Stralsund. Eigentlich sollte auch die Neubrandenburger 50 3511 Personenzüge zwischen Velgast und Barth ziehen. Das verschob sich um 2 Wochen und ich konnte es leider nicht miterleben, weil ich bei meiner Oma in den Ferien war.

    Aber auf dieser Ausstellung verkaufte jemand fast den vollständigen Jahrgang 1981 des Modelleisenbahner. Das sah mein Vater als Chance und schlug für mich zu. War wirklich interessant und das pünktlich vor Erscheinen des ersten farbigen MEB-Hefts 7/82. Das war mein Einstieg, das war mein erstes reguläres Heft und fortan gab es jeden Monat eines unter dem Ladentisch. Gleich im zweiten oder dritten Heft las ich begierig den Bericht über die Strecke Jarmen - Schmarsow vom unvergessenen Günter Meyer, den ich etwa 10 Jahre danach zum Glück kennenlernen durfte.

    Ich verschlang die Geschichten um "Feuer-Wasser-Kohle" von Jochen Kretschmann und da war die Lunte sozusagen entfacht.

    1985 schloss ich mich der Barther DMV-AG an und unternahm auch meinen ersten alleinigen Ausflug zum Rasenden Roland. Nach der vorgeschriebenen Probezeit hielt ich 1986 den Mitgliedsausweis des DMV in den Händen. 1988 begann meine Tätigkeit mit Eisenbahnfreunden zusammen an der 03 1090 in Stralsund. 1990 kam ich vom Bw Stralsund zum Rasenden Roland.

    Die Eisenbahn sollte mich nie mehr loslassen, immer mehr mit Schwerpunkt Vorbild, nicht nur Schmalspur, aber vorwiegend.


    Flugzeuge waren mir lange egal, aber ausgerechnet durch einen Beitrag hier im Bimmelbahnforum kam ich zurück zum Hobby der Verkehrsluftfahrt. Aber nicht so intensiv, wie Eisenbahn.


    Wie hatte mein Vater doch gesagt? Er wollte vermeiden, dass ich ein Fachidiot werde. Es ist ihm gelungen, wenn auch spät.


    Viele Grüße


    Euer Achim

  • Guten Abend,


    warum und woher mein Interesse für Eisenbahn kam, kann niemand erklären. Die Erzählungen über meine Vorliebe gehen länger zurück als ich mich erinnern kann und sind nicht über besondere Begebenheiten oder Verwandte zu erklären. Im Vordergrund gerieten bei mir neben der vor Ort verkehrenden Bundesbahn 220er alle Einheitsdampfloks, die damals nicht mehr in meinem Wirkkreis im Betrieb waren. Besonders angetan hatten es mir die 44er. Eine Rolle dürfte das Buch "Die Letzten Dampfloks Zwischen Harz Und Weser" von Michael Hecht aus dem Motorbuch Verlag gehabt haben, die mein Interesse auf den Harz lenkten. Es war Glück, dass ich einige der letzten Sangerhäuser und Nordhäuser 44er dann noch kurz im Betrieb sehen konnte. Die Harzquerbahn war da nur ein geeignetes Nebenziel. Und so bin ich da hauptsächlich hängen geblieben: In und um den Harz und bei möglichst vielen gekuppelten Achsen, wenn es um Dampfloks geht.


    Mein erstes Druckwerk, was auch das Thema Eisenbahn zum Inhalt hatte, beschäftigte sich übrigens mit einem Feldbahnthema - und das auch noch ohne Lokbetrieb. Dass ich mich von dem nicht Losreißen kann, liegt gerade noch so in meiner Erinnerung. Das entsprechende Bild hat dankenswerter Weise ein Antiquariat als Werbebild eingestellt. Hier ist der Link: https://pictures.abebooks.com/inventory/22584910868_5.jpg


    Euch noch einen schönen Abend!


    Volker

  • Hallo

    Bin in Grünstädtel geboren,mein Vater war Lokführer und ist auch auf der Strecke nach Oberrittersgrün gefahren. Bin sehr oft mit dem Pöhler Bussl nach Oberrittersgrün gefahren,auch als Lehrling zum Lokschlosser hatte ich die Möglichkeit an den Rittersgrüner IVK zu Schrauben.Leider kam 1971 das Ende der Schmalspur in meiner alten Heimat in Grünstädtel.In den 1970 Jahren war es soweit das ich wieder mit der Schmalspur fahren konnte ,und diesmal selbst auf der Lok stand,und diese fahren konnte.Die liebe zur Schmalspur war seit meiner Kindheit immer vorhanden.1966 hatte ich meine erste Schmalspur im Modell von Herr,im Jahr 1978 hatte ich die ersten Wagen von Technomodell,bis zur Wende bin ich mit H0e gefahren.Im Jahr 1992 auf der Berliner Modellbahnausstellung am Fernsehturm ,stand ich am Stand von Henke,da war es geschehen alles in HOe verkauft.Seit dieser Zeit baue ich in 0e,wenn es die Zeit erlaubt fahre ich in meine alte Heimat,um wieder mal am Regler einer Schmalspurlok zu stehen,und alte Kollegen wiederzusehen.

    Gruß Dietmar

  • Hallo Bimmelbahner,


    Ich habe mich ohne Eisenbahnhintergrund in der Familie infiziert. Da im Blickfeld der elterlichen Wohnung zwei Eisenbahnstrecken lagen; Entfernung Luftlinie ca. 300m und 1,5 km; war ständige Einwirkung gegeben. Mein Opa arbeitete Ende der 1950er in einem Betrieb neben dem Bw Annaberg-Buchholz und des Öfteren waren Besuche dort möglich. Der Heimweg führte dann am Bw entlang über die Ladestr. Da waren Blicke in den Lokschuppen und Beobachtung an der Drehscheibe immer interessant. Um meiner ständigen Fragerei zu entgehen spendierte Opa ab April 1959 monatlich 1- DM für den Modelleisenbahner, den ich ich bis heute noch abonniere. Eine Lehrausbildung als Lokschlosser war dann der Wunsch, der auch in Erfüllung ging. Aber das zweite Hobby, die Feuerwehr, war auch noch da. Ich war im letzten Jahrgang, der die Ausbildung im Raw Zwickau auch beenden konnte. Da war dann das Ende der Dampflok schon zu ahnen. In der Kaderabteilung gab es die Auskunft, ob ihre noch Dampflokführer werdet glaube ich kaum. Damals war die große Dieseloffensive gerade angelaufen. Dafür hatte ich aber kein Interesse. Da sich die Möglichkeit bei der Berufsfeuerwehr anzufangen bot habe ich diesen Berufsweg ergriffen. Die Eisenbahn als Hobby stand aber in den Jahrzehnten immer hoch im Kurs.

    Bedingt durch persönliche Beziehungen zur Einsatzstelle Annaberg-Buchholz des Bw Aue habe ich die Verbindung zur Eisenbahn nie verloren und auch im Beruf gab es vielfältige Verbindung zur Eisenbahn. Aber erst im Rentenalter hatte ich genügend Zeit das Hobby Eisenbahn tiefgründig zu betreiben. Man könnte eine lange Geschichte darüber schreiben. Ohne das Internet wäre heute natürlich manches nicht möglich. Deshalb Bimmelbahnforum und auch DSO.


    MfG

    Helmut