Kleine "Scherenschnitt-Sammlung", oder Dampfzug und Sonnenuntergang

  • Hallo in die Runde,


    auch wenn es in anderen sozialen Netzwerken schon ausgiebig zelebriert wurde,

    möchte ich auch an dieser Stelle ein paar Bilder der letzten Tage zeigen.

    Ich bin persönlich ein sehr großer Fan der "Scherenschnitt-Technik", jedenfalls was die Fotografie angeht.

    Deshalb wurden in den vergangenen Tagen 2 bekannte Stellen aufgesucht, die sich perfekt dafür eignen.


    img_8031kkecjw6.jpg

    Der Bormannsgrund an der HK-Linie.





    img_8121kk0sjd3.jpg

    Dito ein paar Tage später, diesmal hat es sogar mit der Spiegelung hingehauen.





    img_8655kk0hjmy.jpg

    Vorhin am Birnenweg/Döllnitzbahn.


    Es war zwar relativ grenzwertig bei dem drohenden Wolkenlotto jedes Mal nur für ein Bild aus dem V-Land anzureisen,

    aber jeder hat halt so seinen Spleen...


    VG

    Norman

  • Hallo Norman!


    Für jedes einzelne dieser Bilder hat sich jeder gefahrene Kilometer gelohnt.

    Mir gefallen die Bilder außerordentlich.


    Viele Grüße

    Thomas

  • Hallo Zusammen,


    vielen Dank für Eure positiven Rückmeldungen (auch "hinter den Kulissen").

    Thomas Schwarze freut mich natürlich besonders, daß es Dir als alten Hasen in diesem Metier

    auch gefällt :)


    Viele Grüße

    Norman

  • Sehr schöne Bilder Norman! Ich kann mich nur anschliessen, jeder gefahrene Kilometer hat sich gelohnt und die Bilder rechtfertigen doch so einiges... ;) Magst Du ein bißchen was zu Deiner Technik schreiben? Kameraeinstellungen etc.?


    Viele Grüße


    Frank

  • Hallo Frank,


    ja, was soll ich da schreiben?

    Außer vielleicht, daß es eines der letzten großen Abenteuer in der Zivilisation ist :D:D

    Man weiß halt nie was man am Ort des Geschehens vorfindet. Sind Wolken im Anmarsch?

    Wie werden sie ziehen? Geht Wind und drückt etwa die Dampffahne nieder und/oder ins Motiv?

    Funktioniert es, den Zug ausreichend vorm Hintergrund freizustellen? Das ist oft der springende Punkt,

    wo es schon oft entscheidend ist ob man steht, hockt oder liegt beim Fotografieren. Das letzte Bild geht eben nur aus Höhe "null".

    Ansonsten gibt es da nicht so viel zu sagen.

    Ich mache fast alles mit ISO100 und halt vor dem eigentlichen Schuß genug Testbilder.

    Meist bekommt man bei einer Blende so bei 4 eine angemessene Verschlußzeit hin.

    Der Sinn des Scherenschnittes liegt ja darin, den Zug und das Umfeld recht dunkel zu halten, damit es sich vorm hellen

    Himmel schön abhebt. Ich persönlich bin kein Freund von Bildern, wo die Sonne noch zu sehen ist.

    Mir ist ein leicht wolkiger Himmel, wo die Sonne partiell durchbricht, oder die blaue Stunde lieber.

    Aber ist halt, wie alles, Geschmackssache...

    Achso, ich mache alle Filter vom Objektiv ab (UV, Skylight etc.) Mehr Glas, mehr Flares...

    Im Großen und Ganzen liegt hier halt der Reiz in der Unberechenbarkeit.


    So eine große Abhandlung wollte ich jetzt gar nicht schreiben.... 8o

    Aber ich hoffe, es beantwortet so ein wenig Deine Frage, Frank?


    VG

    Norman

  • Hallo Norman,


    vielen Dank für Deine ausführlichen Ausführungen. Ich werde Deine schönen Bilder als Anregung nehmen und es selber ausprobieren wenn es die aktuelle Lage wieder zulässt.


    Nocheinmal danke!


    Viele Grüße


    Frank

  • Hallo Norman,


    grandios, sehr tolle Bilder! :) :thumbup:


    „Eines der letzten großen Abenteuer der Zivilisation...“ ^^ Schöner Spruch!


    Viele Grüße

    Stefan

    Die „dienstälteren“ Forumsnutzer erinnern sich möglicherweise noch dunkel an mich, seit einigen Jahren vor allem stummer Leser hier... ;)

  • Hallo Norman,


    es gefällt mir, dass Dich meine Zeilen so erfreuen. Die Silhouettenfotografie ist schon seit mehr als 30 Jahren eines meiner Steckenpferde. Wobei ich es auch sehr mag, die Sonne direkt mit in das Bild einzubeziehen. Das setzt aber auch voraus, dass man die optischen Eigenheiten seines jeweils verwendeten Systems vollends kennt, um danach nicht durch optische Unzulänglichkeiten enttäuscht zu sein.

    Wobei die Erkenntnis, wie so oft, erst durch Erfolg oder Niederlage gereift ist, denn ein Meister ist noch nie vom Himmel gefallen.


    Viele Grüße,

    Thomas