Rittersgrüner Fahrzeuge und anderes

  • Hallo an alle,


    ich trenne mal den Gleisbau von den Fahrzeugen und dem Museum.

    Bewusst hatte ich da nix zu geschrieben und beantworte hier die Fragen direkter.


    @Unkrautsprengwagen und 99759: auch ich musste erstmal dran erinnert werden, das wir das „Sächsische Schmalspurbahn-Museum“ sind; demzufolge gehören beide Fahrzeuge auch zu Rittersgrün.


    @O&K Feldbahnlok: der letzte Vorbesitzer wollte sie nicht mehr, ähnliche Maschinen waren auch in Sachsen unterwegs und die damalige Museumsleitung dachte ernsthaft über einen Wiederaufbau/Einsatz auf unseren Gleisen nach. Bitte das nicht kommentieren! Über eine Abgabe sollte meiner Meinung nach nachgedacht werden.


    @Wagenhalle: 400m talabwärts, in den 90ern zu früh. Innerhalb der Feldbahnschleife als Carport mit drei Gleisen oder auf dem bachseitigen Gleis auf gesamter Länge analog zum Tankstellendach sind auch im Lostopf; alles aber kostet sehr viel Geld, das weder Verein noch Eigentümer übrig haben und muss dann auch noch die Prüfung durch den Denkmalschutz überstehen.


    Nachdem Anfang der 2000er der Eigentümer das Museum mit Kusshand an den Verein übergab, kam es erstmal zu einem großen Rückstau bei den Restaurierungsarbeiten, der nun seit über 6 Jahren aufgearbeitet wird. Richtig auch die Tatsache, wenn man hinten fertig, vorne wieder anfangen; aber mit dem Problem sind wir nicht allein! Es wurden einfache Fehler wie das Verwenden von zu frischem Holz gemacht; aber auch da spielt der Preis eine gewisse Rolle... Unsere handvoll Aktiven lernen seither täglich dazu und das dokumentiert auch der schwierige Neuaufbau des Postwagens.


    Ich möchte damit erstmal enden, stehe für weitere Fragen zur Verfügung und hoffe, das der Ton weiterhin so freundlich bleibt wie im alten Baum.


    Gruß vom Rittersgrüner, Gert.

  • Hallo,


    O&K-Lok, Gleisbau, Wagenhalle usw....


    Kannst du mir/ jemand verraten wie die Mittel- und Langfristigen

    Pläne des Vorstandes für das Museum aussehen?

    Wie positioniert sich den der Vorstand zur O&K-Feldbahnlok?


    Positives gab es ja in den letzten Jahren auf jeden Fall zu vermelden,

    siehe die Errichtung der Werkstatt mit Gleisanschuß oder den jährlichen Fotofantag :thumbup: .


    MfG TRO

  • Hallo Tom,


    Neugier ist nicht dein Ding, oder? Wie ich schrieb, handelt es sich bei meiner Äußerung zur O&K um meine persönliche Meinung. Da Reisen derzeit etwas erschwert sind, habe ich da noch kein persönliches Gespräch führen können und von daher sind mir weder die Pläne dazu noch für die Längerfristigen bekannt. Das Wichtigste, die Pflege der vorhandenen Exponate, läuft auch unter den aktuellen Bedingungen gut weiter und das muss uns allen erstmal reichen.


    Gruß vom Rittersgrüner, Gert.

  • Hallo,


    Dietmar hat im anderen Pfad noch geschrieben: "Vielleicht kann sich der Rechtsträger und Eigentümer des Museums hier einmal dazu äußern."


    Genau das meinte ich auch, NATÜRLICH bin ich neugierig, warum sollte man sonst in so einem Forum sein, als zum Informationsaustausch ;) .


    Wenn man zurück schaut, haben sich in seit der Wende viele Fahrzeugsammlungen gebildet, verändert oder auch sich auch wieder aufgelöst (Ebersbach bei Görlitz, Ferropolis, Oelsnitz/Erzg., Kohren-Sahlis und andere).

    Immer sollte man bei Veränderungen im Fahrzeugbestand bestrebt sein, den historischen Wert seiner Sammlung nach den Maßstäben die man sich gesetzt hat, zu erfüllen oder wenn man es nicht schafft seine Sammlung zukunftsorientiert zu erhalten, auch über umsetzungen durch Verkauf oder Leihgaben eben nachzudenken. Oftmals kann man eben besonders im Fahrzeugsektor nicht alles unter ein Dach stellen und Wind und Wetter nagt nunmal an allem.


    Deswegen wäre es eben mal schön, wenn man als "Außenstehender" wüsste, wie man dort und dort über dies und jenes denkt, um zu verstehen warum manches so ist, wie eben ist. Als zweiten Schritt kann man dann um Gedankenaustausch kommen, ob dies und jenes nicht gemacht oder so und so verändert werden könnte, um eben die Gesamtsituation gezielt zu verbessern.


    In unserem Falle, eben die leider unvollständige Feldbahnlok aus Niedersachsen in Rittersgrün. Wie ein anderer bereits hier schrieb, wäre dann, wenn man sie abgegeben hätte, ein Unterstellplatz für einen Zweiachser im Heizhaus frei. Soweit die Theorie.


    Nun, um wieder zum Anfang zurück zu kommen, würden manche hier eben gern wissen, wie man vor Ort über die Idee denkt.... ? Und sonst liest ja hier keiner weiter mit oder ? Oder sehe ich das falsch?


    Mit freundlichen Grüßen T.R. aus O.

  • Hallo TRO und Interessierte.

    Ich frage mich schon, weshalb sich über eine Lok, die im Museeum unter Dach steht, so ein Fass aufgemacht wird.

    Wundern tut mich auch, das von Mitgliedern des Museums nicht eine kurze Antwort gegeben wird.

    Ich kenne nätürlich nicht die Satzung des Museums.

    Aber da fängt das eigendliche Problem an.

    Ich konnte nicht so recht finden was das Museum eigendlich sein will. Sächsisches Schmalspur-Museum oder nur Schmalspur-Museum.

    So und jetzt wird es noch etwas komplizierter. Königreich Sachsen oder Provinz Sachsen.
    Davon steht nichts, auch nichts von Königlich Sächsischen Schmalspurbahn-Museum.

    Die O&K Lok 1162/Bj.1903 wurde lt.Lieferliste an Jacob&Bartich Baugeschäft, Leipzig geliefert. Erster Berührungspunkt zu Sachsen.

    Eingesetzt wurde sie "in einem Tagebau bei Nachterstedt" . Nachterstedt lag im Königreich Preußen, Provinz Sachsen. https://www.gemeindeverzeichni…_provinz/aschersleben.htm

    Von daher denke ich, darf die Lok auf alle Fälle da stehn.

    Vielleicht gibt es ja noch von anderen Erkenntnisse dazu.

    Gruß Uwe

  • Hallo an alle,


    ich räume mal ganz allgemein auf. TRO rate ich dringend dazu, sich einfach mal selbst ein Bild vor Ort zu machen; wir haben schon einen Mitstreiter aus Dresden, der dort alle Informationen bekommt, die gewünscht werden.

    Gleichfalls hätte es ein Besuch vor Ort klar gemacht, das erstens die O&K schon seit letzten Sommer keinen Schuppenplatz mehr "blockiert" und zweitens kein Zweiachser so kurz ist, um deren Platz einnehmen zu können. Somit entziehe ich allen Diskussionen darüber die Grundlage.

    Weiterhin stelle ich nochmal klar (was eigentlich selbstredend ist), das wir das "Sächsische Schmalspurbahn-Museum" sind. Königreich hin, Provinz her; wir bleiben mal einfach in den Grenzen des Bundeslandes Sachsen und wie Uwe ja umfassend recherchiert hat, hat somit auch die O&K ihre Daseinsberechtigung in Rittersgrün!


    Mit freundlichen Grüßen vom Rittersgrüner, Gert.

  • Hallo,

    Ich war länger nicht mehr vor Ort in Rittersgrün, das stimmt. Der Grund ist aber relativ simpel "es hat sich eh nichts verändert", so war es zumindest viele viele Jahre lang. Und dann würde nur etwas an der Parkbahn gemacht. Erst in den letzten Jahren sehe ich da einen Trend, das sich etwas zum Positiven verändert.


    Ich glaube mein erster Besuch dort war 1996 oder so mit dem Moped. Der letzte Besuch war im März 2020 geplant, zusammen wieder mit einer notwendigen Streckenkenntnisfahrt nach Johanngeorgenstadt und einem Arbeitseinsatz zum Gleisbau in den weitläufigen Anlagen des Museums in Schwarzenberg. Das ist aber alles wegen C ausgefallen X( .


    Wenn die O&K Lok jetzt keinen Schuppenstand mehr blockiert, kann du uns doch sicher verraten was aktuell wo untergestellt ist ?


    Das mit dem "Sächsischen Schmalspurbahn-Museum" würde ich jetzt nicht ganz soweit ausdehnen, denn sonst könnte man auch eine EL 3-Grubenbahnlok sich ins Museum stellen, um an die Nickelerzbahn https://de.m.wikipedia.org/wik…kelh%C3%BCtte_St._Egidien von St. Egidien nach Callenberg zu erinnern, (das ist bei Glauchau) oder einen Reko II -Tonnendach-Gepäckwagen der SOEG. Oder?


    MfG TRO