• Hallo,

    mich hat der Besuch der Chiemseedampflok in WR fasziniert, nachdem ich kurz nach der Wende einmal mit dieser Bahn gefahren bin (natürlich in der 1. Klasse) . Irgendwie muß man diese kleine Gartenlaube als Lokmodell für die Gartenbahn haben. Also wurde mal angefangen etwas zu malen und gestern kam das erste Paket von der Druckerfirma an.

    Besonders super finde ich den regen Gedankenaustausch mit Bahnmitarbeitern, zunächst direkt mit dem Betriebsleiter und jetzt mit einem Mitarbeiter, der mir noch fehlende Infos besorgt (Maße usw.)

    Nun bin ich am Zusammenbau des Getriebes, der Kessel ist fast fertig zum Druck und dann geht es mit der Steuerung weiter.

    cu

    Hans-Jürgen


    PS:

    Heute wurde sie wohl nach ihrer Ankunft in der Heimat erstmalig angeheizt.


  • Hallo,

    ich möchte jetzt nicht extra bei den Vorbildern eine Diskussion eröffnen, deshalb erlaube ich mir hier mal ein Foto vom Vorbild einzufügen.

    Die Lok wurde vor einigen Tagen erstmalig in Prien angeheizt und es waren nochmals Mitarbeiter von Meiningen da.

    Zwischenzeitlich hat sie noch ein Kleid aus Zierlinien bekommen, deren Feinheiten hier auf dem Foto leider nicht so ganz erkennbar sind. Aber damit hat man den Modellbauern eine große knifflige Aufgabe gesetzt, es sei denn, man bauten den Zustand nach in der das Fahrzeug in Wernigerode war.

    Ich finde das Foto mit dem Auto (gut , ist etwas hochgestapelt) ganz interessant.

    cu

    Hans-Jürgen

  • Hallo,

    Hallo Jens,

    es geht weiter.

    Hallo,

    in Ermangelung eines Dampfkessels wurde soeben erstmalig "angestromt". Ein Problem machen die großen Spurkränze der LGB-Radsätze, da mußt ich heute etwas tricksen und die Bodenplatte "befummeln", die ich bei der 3-D-Zeichnung das nicht berücksichtigt hatte.

    Ob die Kleene Angst zwischen den großen Brummern hat?

    cu

    Hans-Jürgen


  • Hallo,


    Zitat von viereka

    Ich finde das Foto mit dem Auto (gut , ist etwas hochgestapelt) [...]


    Also, was soll das denn heißen? Auch wenn die Technik zum Produktionsschluss überholt war, war der Trabant doch trotzdem ein vollwertiges Auto. :zwink:


    Gruß

    Julius


    Ps: Der letzte Trabbi verließ übrigens auf die Minute genau vor 30 Jahren das Zwickauer Werk. :ok:

  • Hallo,

    es gehört doch zum guten Ton über den Trabbi zu lästern. Stell Dir vor ich hätte den Trabbi gelobt, wäre vielleicht gleich wieder als Ostalgiker verrufen worden.... Ich habe selber so ein Teil gefahren und fand es z.B. sehr lustig, dass ich in Ungarn den VW meines Cousins aus der BRD sofort bewegen konnte, er aber beim Trabbi (Gangschaltung) Probleme hatte.

    cu

    Hans-Jürgen

    Erstaunlicherweise hat soeben sogar die Tagesschau dem Trabbi mit einem längeren Filmbericht gehuldigt..

  • ...der Trabant war bei Erscheinen ein zeitgemäßes , fortschrittliches Fahrzeug. In den 70er Jahren galt er schon als rückständig, in den

    80er Jahren war er mehr oder weniger eine Karikatur auf dem internationalen Markt.

    Der Trabant P 610 hätte 1971 eine sensiationelle Weiterentwicklung werden sollen, in vielem international zukunftsweisend.

    Hätte...

    Wie üblich, wurden Ingenieursschmalz und Fortschritt aus "Kostengründen" ad Akta gelegt, und nicht nur auf diesem Sektor.

    Die "Partei" war letzendlich doch nur noch mit sich selbst beschäftigt....

    Die federnde Fahrer Kabine, heute bei etlichen Lkw Usus, ist auch DDR Ingenieuren zu verdanken.


    Zurück zur Chiemseelok :

    wie klein das "Kastenlöckchen" ist,verblüfft mich doch , wenn, wie hier zu sehen, Du sie neben einer Neubaulok fotografierst.

    Ich wünsche Dir viel Freude am weiterbau und lese gespannt mit

    Grüße

    Tobias