Achim auf DMAX

  • Hallo Gerd,


    hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Die Dreharbeiten fanden im September 2020 statt und einen Sendetermin konnte man uns damals noch nicht nennen. Der Offtext strotzt vor Unebenheiten. Die Fahrplanzeiten stimmen vorn und hinten nicht, es wird ständig von Brennkammer gesprochen, keiner hat behauptet, dass der Rasende Roland die älteste aktive Schmalspurbahn ist usw.


    Aber die Dreharbeiten haben mal wieder Spaß gemacht. Die Jungs hatten Lust und waren echt gut drauf.


    Wer mal reinschauen will: Deutschland 24/7 Episode 3


    Viele Grüße


    Dampfachim

  • ...Ihr müsst einen aber warnen, da kommt so scheußliche Werbung vor dem Bericht :P

    Liebe Grüße von der Havel, Thomas

  • Einfach leise stellen und in einem anderen Browser vor sich laufen lassen....das mache ich immer so;) Ätzend dieser Krempel....ich kann mir gar nciht vorstellen, dass sich jemand Werbung anschaut.....

  • Lenni ich bin schon gar kein Fan von DMAX. Haufen pseudo Dokus und dann der Amimißt..😊..

    Liebe Grüße von der Havel, Thomas

  • Hallo Thomas,


    ich kann wohl auch an einer Hand abzählen, wann ich mal DMAX eingeschaltet hab. Da hab ich vor Jahren mal was über die Eispiloten aus Alaska geschaut und ansonsten wohl nichts. Die Sendungen bauschen den belanglosesten Mist immer als Großtat auf. Diese 24/7 Sendungen sind da noch harmlos, aber bei dem ganzen Amikram ist das bloße Reindrehen einer Schraube manchmal schon ein Meisterstück, wenn Du weißt, was ich meine.


    Ich kann mir nicht aussuchen, welche Sender bei uns auftauchen. Am Ende ist es ja auch Werbung für unsere Bahn und interessante Technik ist es ja allemal. Den normalen Zuschauer von DMAX werden Details vermutlich nicht so sehr interessieren, aber er wird vielleicht mal animiert, bei uns mitzufahren.

    Die Folge über die Werkstatt bietet zudem Einblicke hinter die Kulissen, die so leicht keiner bekommen kann.


    Viele Grüße


    Dampfachim

  • Hallo Achim,


    der Beitrag aus eurer Werkstatt ist als gelungen zu bezeichnen. Vor 50 Jahren war das nicht viel anders. Außer vielleicht es gab noch keine Hochdruckpumpen. Da war mehr die mechanische Beseitigung des Kesselsteins z.B beim Winkelrost abklopfen üblich. Eine schöne Erinnerung an die Zeit vor über 50 Jahren im Bw Aue. Gibt es denn heute noch Kupfer-Asbest-Dichtringe für die Wachluken ? Die wurden damals auch im Erzgebirge hergestellt. Der VEB Kupferringdichtungswerk Annaberg lieferte ein großes Sortiment der benötigten Dichtungen für die Dampfloks.


    MfG

    Helmut

  • Hallo Helmut,


    Kupfer-Asbest-Dichtringe sind seit etlichen Jahren nicht mehr lieferbar. Es gibt zwar weiterhin Fülldichtringe, aber die sind nicht so hochwertig, wie einstmals die Kupfer-Asbest-Ringe. Die heutigen Dichtringe sind prinzipiell auch dicht, aber die alten Ringe ließen sich besser korrigieren, wenn sie mal nicht ganz genau auf dem Sitz saßen.


    Die Winkelroste, die nur beim Zusammenbau mal kurz zu sehen sind, werden bei uns tatsächlich auch mit dem Schlackehammer mechanisch abgeklopft. Der Kommentar ist auch nicht ganz richtig, denn der größte Teil der Auswascharbeit wird tatsächlich mit einem Wasserschlauch ausgeführt, also im Prinzip mit Wasser aus der Leitung, allerdings mit zwischengeschalteter Pumpe. Der Kärcher kommt gelegentlich auch zum Einsatz, aber er ist zumindest beim Auswaschen nicht das Hauptinstrument.


    Wir arbeiten natürlich im Großen und Ganzen seit Jahrzehnten nach dem gleichen Prinzip.


    Viele Grüße


    Dampfachim