Neuerscheinung: Werkbahnreport 22 (mit Vorschaubildern)

  • Hallo Werk- und Feldbahnfreunde,



    nachdem am Pfingstwochenende unsere traditionelle große Feldbahnschau – wie bei vielen anderen Kollegen auch – leider ausfallen musste, ist nun zumindest die neue Ausgabe des Werkbahnreports frisch aus der Druckerei eingetroffen. Das Heft mit der Nummer 22 enthält wieder ein buntes Spektrum an Berichten über die kleinen und großen Bahnen in der Industrie.



    Zuerst ein paar kurze Einblicke in das neue Heft:


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    Seiten 1 und 6



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    Seiten 14 und 32




    Inhalt WR 22


    • 52 Seiten, Format A4, 40 Farb- und 45 Schwarzweiß-Fotos, 6 Skizzen,




    • Die Endzeit der 600-mm-Werkbahn des Glaswerks Jena – eine der letzten klassischen Fabrikfeldbahnen in der DDR mit Gleisen in jeden Winkel eines ausgedehnten Gebäudeensembles.




    • Die Loks der Baureihe V 10 C auf der Schlackebahn der August-Bebel-Hütte


      Helbra – ein direkter Nachbar der Mansfelder Bergwerksbahn, Vorstellung der Geschichte der 1000-mm-Schlackebahn und der dort eingesetzten V 10 C (mit Seitenblicken auf die ähnlich ausgestattete Karl-Liebknecht-Hütte).



    • Dekarbonisierung – im Osten die Vierte, ein Einblick im Schnelldurchlauf auf die aktuelle und die vorangegangenen Phasen der Reduzierung der Braunkohlenindustrie in Ostdeutschland, welche als Teil der Wirtschaftsgeschichte zum Hintergrund für die Geschichte der Werkbahnen nicht unwesentlich beitragen.




    • 20 Jahre CarGoTram Dresden – eine moderne, kürzlich stillgelegte Güterstraßenbahn.




    • Die Ziegelei Niedertopfstedt – eine wenig bekannte, bereits 1978 stillgelegte Feldbahn.




    • Die Cellulosefabrik Attisholz in der Schweiz mit ihrer regelspurigen Werkbahn.




    • HFD-Aktuell.




    • Rezensionen.



    Allgemeines


    Der Verein Historische Feldbahn Dresden e.V. gibt seit 1994 die Zeitschrift Werkbahnreport heraus. Es werden vielfältige Aspekte des Industriebahnwesens behandelt, wie Feld- und Grubenbahnen, die Bahnen des Braunkohlenbergbaus oder Anschlussbahnen – sowohl schmalspurige Bahnen als auch solche in Regelspur. Neben der Beschreibung einzelner Betriebe gehören dazu auch Artikel über Fahrzeugtypen, technische Aspekte, historische Werbung, Rezensionen sowie das aktuelle Geschehen in unserem Museum. Der Werkbahnreport erscheint üblicherweise alle ein bis zwei Jahre.



    Bestellmöglichkeit


    Das neue Heft kann entweder direkt bei uns im Museum zum Preis von 7,- Euro erworben werden oder über folgende Bestelladresse (Versand: 8,80 EUR, Abonnenten: 7,80 EUR). Die Lieferung erfolgt gegen Rechnung. Wer den Werkbahnreport bereits im Abo bezieht, bekommt das neue Heft selbstverständlich automatisch zugeschickt.



    Michael Lenk


    Am Wochenend 9


    01744 Dippoldiswalde/OT Malter


    Tel.: (03504) 611776


    E-Mail: werkbahnreport@feldbahnmuseum-herrenleite.de




    Weitere Informationen zu unserem Verein unter www.feldbahnmuseum-herrenleite.de




    Viele Grüße aus der Herrenleite

  • Hallo zusammen,


    wegen der Schlackenbahn der August-Bebel-Hütte habe ich mir die neue Ausgabe des Werkbahnreports bestellt und auch umgehend erhalten - Herzlichen Dank für die schnelle Abwicklung. Das ist ein sehr schöner Artikel, der zwar hauptsächlich die meterspurigen V10C behandelt, aber auch eingehend und verständlich den Zweck dieser Bahn und den Betrieb erklärt. Dazu gibt es neben vielen Bildern, welche die Loks im Einsatz und Anlagen zeigen, eine Übersicht, die der räumlichen Einordnung der Bahn dient (siehe oben) und weiterhin einen detaillierten Gleisplan mit dem die Zuordnung der meisten Bilder gelingen kann.


    Mir gefällt der Artikel außerordentlich gut und ich freue mich schon auf die angekündigte Fortsetzung zur FAUR L18H. Wen diese Eisenbahnen dieser Gegend besonders interessieren oder allgemein Interesse an diesen Loks oder solcher Art von Werkbahn, kann ich dieses Heft nur empfehlen. Ich muss zugeben, dass ich den Rest bisher aus Zeitgründen nur durchgeblättert habe, aber auch die anderen umfangreicheren Berichte zur Werkbahn des Glaswerk Jena und der Cellulosefabrik Attisholz in der Schweiz vielversprechend zu sein scheinen, wobei dies sonst nicht so meine Themen sind.


    Ein paar kleine Ergänzungen habe zu dem Helbarer Artikel an dieser Stelle:


    1) In einer der Ausgaben des Infoblatts der Hirzbergbahn ist beschrieben, dass ein Teil der bei der Preßnitztalbahn in Schlössel als Ersatzteilspender verschrotteten Lok Nr. 5 zur Umspurung der eigenen, ehemals 900 mm spurigen Lok diente. Das Heft habe ich ad hoc nicht gefunden, so dass ich die Ausgabe nicht nennen kann. Ich weiß auch gerade nicht, ob in dem Artikel die Herkunft des Spenderfahrzeugs benannt wurde.


    2) Es scheint mir eine Art Stellwerk gegeben zu haben, was ungefähr südlich der zweigleisigen Zufahrt unter das Ofenhaus auf der Höhe der Heißwindanalage gelegen sein muss (links des Zuges auf Seite 19 unten). Zu einem weiteren, eine Art Posten, habe ich nur sehr einen schwachen Verdacht.


    3) Die erste Schlackenwickelmaschine mit Gießkarussel und Temperplatz lag parallel zum Ofenhaus, etwas südlich versetzt. Davon gibt es auf der Homepage des kommerziellen Bilderanbieters Getty Images ein paar Vorschau-/Werbebilder zu sehen, wovon ich nur jenes aus dem Januar 1979 verlinken möchte: https://www.gettyimages.de/det…nachrichtenfoto/957306134


    Der Blick geht hier nordwärts über das Gießkarussel hinweg, wo gerade ein Schlackenwagen zur Entladung von einer V10C gebracht wurde. Oberhalb dahinter erkennt man die Hängebank ins Ofenhaus, was rechterhand liegt. Wer genau hinschaut erkennt auch die tiefergelegene, nördliche Einfahrt ins Ofenhaus (Gleise davon nicht sichtbar). Zu jener Zeit dürfte es wegen dieser Anlage keine südliche Zufahrt ins Ofenhaus gegeben haben.


    4) Die "Ausbleibezeit" von Schlackenzügen soll bis 45 Minuten betragen haben.


    Zum Schluss ein kleiner Wunsch von mir: Ob es wohl ein entgegengesetztes Bild zu dem auf Seite 15 unten gibt, was man sehen dürfte? Es ist das mir bisher einzige bekannte, was die Schlackenrampe der Bergwerksbahn genauer zeigt - aber nur dessen Ende. Im Rücken des Fotografen muss das Umsetzgleis der Rampe gewesen sein. Ob es zu jenem Zeitpunkt noch existierte, darüber sind sich zwei Herren hier nämlich nicht einig :)


    Viele Grüße


    Volker

  • Hallo Volker,


    Spender der 1000-mm-Radsätze war die LKM 250347.


    Hier ein Bild von der Zerlegung mit gekennzeichneten Ersatzteilen.


    Schlössel 14.01.2008


    Gruß Sven H.