Dampfschifffahrt

  • Das hast du richtig gut beantwortet, im politischen Zusammenhang wird vieles deutlich verständlicher. Herzliches Dankreschön!

  • Hallo,

    Da hier von einigen die Frage nach Fahrplänen der weißen Flotte aufgetaucht ist, habe ich einmal den Sommerfahrplan von 1950 hochgeladen. Damals ging das erste Schiffe Elbabwärts bis Lutherstadt Wittenberg. Ein Rückfahrt am selben Tag war natürlich nicht möglich. Das Schiff aus Lutherstadt Wittenberg schaffte es nur bis Radebeul. Meißen wurde zum damaligen Zeitpunkt 8 mal am Tag angefahren. Einzelfahrten nur bis Schloß Pillnitz gab es nach diesen Fahrplan ebenfalls nicht.


    VG Tobias

    Einmal editiert, zuletzt von chem371 ()

  • Hallo

    Um das ganze noch etwas zu vervollständigen hätte ich noch den Fahrplan von 1986 zu bieten. Elbabwärts ging es zu diesen Zeitpunkt schon nur noch bis Riesa. Und dies auch nur einmal am Tag. Donnerstags gab es noch zusätzliche Verbindung bis Meißen. In die sächsische Schweiz gab es paar wenige Fahren mehr als heute. Fahrten nur zwischen Pillnitz und Dresden scheinbar gar nicht. Oder gab es hierfür ein gesonderten Fahrplan?

    VG Tobias




  • Guten Morgen, Extra-Fahrten nach Pillnitz gab 1986 es Do und manchmal Fr mit den blauen Motorschiffen. Schaut dazu bitte rechte Seite des ersten Fahrplanblattes. Das war ohne Halt! Das Gefahre nach Pillnitz begann wieder 1990 mit dem Einsatz der Diesbar und dann deutlich straffer und täglich ab 1991 bis heute. 1901 fuhr übrigens das erste Schiff täglich im Sommer um 04:35 los, das letzte kam dort nach 23:00 Uhr an. Viele Grüße Matthias

  • Hallo,



    Soeben gefunden und angeschaut, was sehr interessant ist und den Wandel der Flotte sehr gut erklärt...




    Klar es dauert 30 Minuten, also lehnt euch zurück, sehr interessant und schönes Bildmaterial aus den vergangenen Jahrzehnten kommen vor. Wie Junger Pionier/ Ernst Thälmann usw und natürlich viele Informationen über die Hintergründe der vergangenen Jahre...



    Gruß André

    Einmal editiert, zuletzt von 99 1750-1 ()

  • Hallo

    Ein sehr gut gemachter Film und mit vielen Infos über den Firmenverlauf und die Angestellten. Da kann man der neuen Firmenleitung viel Geschick und immer ne handbreit Wasser unter dem Kiel wünschen. Unter den Vorgaben der C-Pandemie kommt es auf viele Punkte an und Hauptsache ist , es wird wieder gefahren . Auf jeden Fall steht eine Mitfährt bei mir ganz oben und lässt sich gut mit einem Besuch bei den Bimmelbahnen kombinieren.


    Glück auf

    Armin Ahlsdorf

    Einmal editiert, zuletzt von Schüppe66 ()

  • Hallo,


    es ist jede Dampfpfeife bei den Dresdener Dampfern verschieden.

    Von daher kann man schon bei einigen Schiffen deutlich heraushören, um welches Schiff es sich handelt.

    Die Pfeife des Dpf. "St. Wehlen" hat ihre Klangfarbe auch nach dieser aktuellen Reparatur behalten.

    Schon zu DDR- Zeiten wurde ein erster Ersatzventilkörper gebaut.

    Überwiegend stammen die heutigen Pfeifen von ausgemusterten Schleppdampfern.

    Die Pfeife vom "Leipzig" soll vom Heckradschlepper "Dwina" (ex "Neptun", Rosslau 1908) stammen.

    Die Firma Schäffer& Budenberg bot Dampfpfeifen katalogmäßig in verschiedenen Größen an.


    Gruß Micha