Große Beschreibung zum Bahnbetriebswerk Frankfurt/ Oder gefunden (und anderes..)

  • Hallo,

    beim stöbern bin ich auf eine sehr umfangreiche Beschreibung zum Bahnbetriebswerk Frankfurt/ Oder, seinen einzelnen
    Betriebsteilen und seinen Einsatzstellen gestoßen, das wollte ich euch nicht vorenthalten:

    -Teil 1: [eisenbahnfreunde.transnet-ffo.de]
    -Teil 2: [eisenbahnfreunde.transnet-ffo.de]

    "Chronik des Bahnbetriebswerkes" von 1978 mit 246 Seiten als Pdf-Datei: [eisenbahnfreunde.transnet-ffo.de]

    Oder hier eine wunderbare Fleißarbeit, die jedem Datenschutzbeauftragten im Jahre 2021 schreiend davonlaufen lässt,
    Dienstplangemeinschaften ab 1968 im Bw Frankfurt/Oder: [eisenbahnfreunde.transnet-ffo.de]

    Das dieses Diensstelle früher eine herausragende Bedeutung im Ost-West-Verkehr hatte, sieht man als solchen Textpassagen,
    nur als Beispiel aus Teil 2:

    "In den Jahren von 1933 bis 1941 wuchs der Lokpark weiter bis auf 110 Maschinen an. 1935/36 und 1939 wurden Lokomotiven der
    BR 58 zugeführt und 1939 kamen die 41 274, 275, 276, 277, 279 und 282 für die Beförderung von Eilgüterzügen, die notfalls auch für
    Reisezüge eingesetzt werden konnten. Walter Gaasch erinnert sich: »Ein besonderes Problem war die Auf- bzw. Abstellung von
    ca. 80 bis 85 Lokomotiven über Sonntag, weil an diesem Tage der Güterverkehr fast vollständig ruhte. So wurden dann die Lok
    entsprechend ihren Plänen und Abfahrzeiten auf den Gleisen zwischen Lokschuppen und Drehscheibe aufgestellt. Die Lokomotiven,
    die in Richtung Guben-Sorau-Sommerfeld, oder Cottbus-Großenhain fuhren, mußten im Personenbahnhof abgestellt werden, da es auf
    dem Gelände des Bw Vbf nicht möglich war, alle Maschinen so aufzustellen, daß es beim Einsatz keine Verspätungen gab"

    Ich selbst kenne Frankfurt/Oder noch aus meiner Dienstzeit im Güterverkehr, wenn man von Berlin kommend schon sah,
    das ab Köpenick alle Nebengleise in Richtung Polen mit wartenden Güterzügen belegt war und man froh war wenigstens bis Frankfurt Pbf
    durchzukommen um dort seine Zeit abstehen zu können. Wer wollte schon im "Nichts" von Berkenbrück oder Briesen/ Mark
    stundenlang auf "Abnahme Grenze" warten?

    Die ganze Homepage [eisenbahnfreunde.transnet-ffo.de] wird übrigens von den "Eisenbahnfreunden Frankfurt/Oder" betrieben, die im Personenbahnhof auch die dort aufgestellte Traditionslok 64 317 pflegen. Zu ihr ist zu sagen, das sie nur ganz knapp dem Scheidbrenner

    entronnen ist, durch ihre Aufstellung als Denkmallok in Frankfurt. Im Gegensatz zur DB, wo 16 (!) Exemplare erhalten blieben,
    waren es bei der DR nur zwei: Die bekannte Güstrower 64 007 und eben die 317. Lokportrait: [eisenbahn-museumsfahrzeuge.de]
    Die Homepage mit sehr vielen Unterteilungen ist sehr abwechslungsreich und tiefgründig, angefangen von Stellwerken und ihrer
    Sicherungstechnik, Lehrlingsausbildungen bis hin zu Erlebnisberichten von Eisenbahnern die als Jugendliche noch Minen räumen mussten,
    dem Kolonnendienst in Richtung der SU, der schwierigen Zeit des Wiederaufbaus oder der Zeit des Traktionswechsels durch die
    Baureihe 130. Natürlich wird auch auf die für die Eisenbahn weniger erfreuliche Zeit ab 1990 eingegangen.
    Geschichten: [eisenbahnfreunde.transnet-ffo.de]

    Eigentlich, schon alleine der Beitrag zur "Oderbruchbahn" hätte einen eigenen Pfad im Forum verdient, wie ich
    finde:[eisenbahnfreunde.transnet-ffo.de] Nur als Beispiel mal. Man merkt das man hier mit
    sehr viel "Herzblut" an der Sache war und ist, auch Wenn man der Seite natürlich auch ansieht, das sie schon etwas "älteren Datums" ist,
    hier geht es aber um "Inhalte" und die die zählen findet man hier wirklich.

    Fest vergessen: Die Chronik der Eisenbahn in Frankfurt mit speziellem Augenmerk auf die Strecken Richung Grunow und Peitz:[eisenbahnfreunde.transnet-ffo.de] Ich habe mich da durchgeklickt, aber leider keine Bilder gefunden von
    einem Güterzug im Planverkehr 2x die Woche, den ich beförderte mit Rohholz von Lubmin oder von Rostock-Seehafen aus zum Spanplattenwerk in Beeskow. Es wurde ja leider auch immer nur fast Nachts gefahren.

    MfG TRO.