Betrieb der Harzer Schmalspurbahnen 2022

  • Neujahrspech bei der Brockenbahn.


    Hallo, vorweg, allen ein Gesundes neues Jahr 2022.



    Am Gestrigen Neujahrstag erlitt die Zuglok 99 7232 des vermutlichen Zug 8920 einen Treibstangenbruch in Höhe der Heinrichshöhe zwischen Goetheweg und Brocken.


    Bei FB gibs ein Bild was mich vermuten läßt das man da großes Glück hatte nicht umgekippt zu sein. Der Fangbügel der Lok hat scheinbar seine Funktion nicht erfüllt.


    Der abgebrochene längere hintere Treibstangenteil hat sich zumindest einmal dabei ins Erdreich gebohrt und stand danach nach hinten verdreht und verbogen. Wenn dieser Teil einen festen Wiederstand im Boden, wie dort reichlich vorhandene Felsbrocken im Brockengebiet, gefunden hätte bestand absolut die Gefahr des umkippens der Lok. Der kurze vordere abgebrochene Treibstangenkeil wurde durch den Fangbügel gehalten, aber der längere hintere nicht, für den ja der Fangbügel eigentlich da ist. An den Bild hab ich keine Rechte darum die Situationsbeschreibung.


    Da fängt dann das Jahr wieder nicht gutan. Mit einen längeren AW Aufenthalt der Lok ist da zu rechnen.

    Beste Grüße Reiner

    Einmal editiert, zuletzt von Reiner ()

  • Auch ich wünsche allen vorallem Gesundheit im neuen Jahr.


    Das sind ja keine guten Nachrichten. Aber der Beschreibung zu folge noch Glück im Unglück.

    Ein solcher Schaden kommt sicher eher selten vor, und erwischt das Lokpersonal eiskalt....

  • Das darf doch wohl einfach nur nicht wahr sein.

    Solch eine Nachricht als Auftakt für das neue HSB-Jahr... :sorry:


    Reiner, danke dafür und gut, daß du uns über diesen denkbar schlechten Start der HSB informierst. Fachkundiger beschrieben konnte es nicht sein. :thumbup:
    Das Glück im Unglück ist natürlich, daß die Lok stehen geblieben ist und auch sonst niemand zu Schaden gekommen ist!


    Mit einen längeren AW Aufenthalt der Lok ist da zu rechnen.

    Davon gehe ich in der Tat auch aus.


    Mich hat's jetzt gerade ein bißchen angefasst. Heute Mittag habe ich noch gedacht: Was wohl '22 zuerst aus dem Harz kommen wird...?

    Und jetzt das. =O


    Peter

  • Hallo zusammen


    Die Triebstange kann ja gar nicht im Fangbügel verbleiben wenn sie hinter diesem bricht.. 😉 Das würde nur funktionieren wenn der Rest der Triebstange in der Stellung "Triebzapfen auf 9 Uhr" noch bis in den Fangbügel reicht. Dann würde das verbliebene Stück der Triebstange bis zum Stillstand der Lok theoretisch im Fangbügel hin- und her scheuern. In allen anderen Fällen fällt sie zwangsläufig zu Boden, es sei denn, es wären mehrere Fangbügel angebracht.


    Gruss

    Waldbahner

  • Hallo,

    wenn ich mich recht erinnere, hatte die 7232 entweder 1999 oder 2000 vor dem BÜ in Hohne bei Bergfahrt mit 8 KBi einen Triebzapfenabriß. Das war ähnlich schlimm für das Fahrwerk und den Rahmen.


    Viele Grüße Jochen

    Es lebe das vierte Element und alle seine Aggregatzustände!

  • Hallo Reiner,


    vorweg, ebenfalls ein Gesundes neues Jahr 2022.

    Welche Facebook Seite soll das sein?

    Ich hab noch nichts dazu gefunden.

    Auf keiner der mir bekannten FB HSB Fangruppen, bei der Mitteldeutschen Zeitung, Volksstimme oder der HSB.


    MfG Bernd Thielbeer aus Nordhausen

  • Ist aus einer privaten Gruppe. Man muss ja nicht immer alles öffentlich verbreiten!