Dampfspeicherlokomotiven

  • Die auf dem Sockel stehende Denkmalslok,die so verblichen und falsch schwarz angestrichen am ehem.Areal des Bahnkraftwerks Muldenstein steht,kurz vor der Auslauf-Staumauer ,war ja schon gezeigt worden

    .Den korrekten Zustand zeigt ihre Schwester, Werklok 3 die im DB Museum Halle hinterstellt ist.In der DDR Zeit hatte unser Stickstoffwerk Piesteritz auch oft 7-8 Stück in Gange,das Zündholzwerk Coswig/Anh.genauso wie das Chemiewerk Coswig welche zum rangieren der Kalk und Zementwagen,die per 44er aus dem Südharz hierher fuhren oder zur Papierfabrik.

    Ich bin aber am liebsten unsere Spiritus 1,die kleine Borsig (heute Press Lübbenau) gefahren,wo überliefert war,das die 1909 gebaute Maschine sogar einige Male nach dem Krieg zur Likörfabrik Zahna mit einem Kessel und einem Behelfspersonrnwagen rollte.Ging bei uns nicht.haben sie auch statt zulässigen 12 nur bis 9,5 aufgepumpt,zumal unser 91 stillgelegtes Kesselhaus auch von 1873 und Kessel genietet von 1936 waren.Unsere andere, die Maffei die in Bayrisch Eisenstein steht ,hab ich nie in Betrieb erlebt.Und ein Dreikuppler wurde an und weiterverkauft,weil er nicht zusammen mit nem 2achser Kessel auf die noch heute vorhandene Drehscheibe passte.

    Die in Mellensee (Jüterbog -Zossen )stehende ist dagegen ein,,Import" aus West Germany

  • Hallo

    Ja das Thema -Dampfspeicherlokomotiven - ist spannend und das Bild zeigt meiner Meinung nach eine Industriedampflok mit Baugrundsätzen sehr stark angelehnt an Einheitsdampflokomotiven der DB , könnte eine Krupp - Type sein oder Jung . . Hoffe , zur Klärung beitragen zu können.

    Glück auf

    Armin Ahlsdorf

  • Hallo Werner und Walter.

    vielen Dank Euch beiden für die Erläuterungen zu den Sinsheimer bzw. Speyrer Loks.

    Aber nochmal meine Frage an alle. Gibt es zwischen den LKM FLC und den Meininger FLC irgendwelche äußerlichen Unterschiede, an denen man die beiden Varianten unterscheiden kann?
    Ich bin bezüglich der Dampfspeicherloks tatsächlich nicht besonders fit.

    Viele Grüße

    Euer Dampfachim

    Hallo Dampfachim,

    ja, es gibt einen markanten Unterschied, an dem man sofort sieht, wer sie gebaut hat. Die Babelsberger Loks besitzen eine durchgehende gerade Griffstange am Kessel. Bei den Meininger ist diese Griffstange vorn an der Kesselspitze nach unten abgewinkelt.

    Viele Grüße

    Achim

  • Hallo,

    aber gern - zurück zu den Feuerlosen.
    Als erstes hätte ich aber nur einen losen Speicherkessel, der von 1942 bis etwa 1971 Dienst auf der Lokomotive RUR bei der Papierfabrik Schoeller in Düren versah. Gebaut wurde er von der Firma Küsters in Aachen (in der Nachbarschaft der Waggonfabrik Talbot gelegen). Im Jahr 2014 verließ er seinen Platz und ist seither eingelagert, denn nun gibt es wieder einen richtigen Lokomotivkessel an seiner Stelle.



    Als zweites Bild hätte ich noch ein recht frisches Foto der "Imperial Nr.1" im Eisenbahnmuseum in Shildon (GB), einem Ableger des Nationalen Eisenbahnmuseums in York (GB), gebaut 1956 von Barclay in Kilmarnock/Schottland. Leider steht sie an schlecht fotografierbarer Stelle.



    Gruß Martin

    Einmal editiert, zuletzt von Martin_Kilb (29. August 2025 um 15:14)

  • Hallo Dampfachim,

    ja, es gibt einen markanten Unterschied, an dem man sofort sieht, wer sie gebaut hat. Die Babelsberger Loks besitzen eine durchgehende gerade Griffstange am Kessel. Bei den Meininger ist diese Griffstange vorn an der Kesselspitze nach unten abgewinkelt.

    Viele Grüße

    Achim

    Hallo,

    dass ist so nicht richtig. Nur die ersten beiden Bauserien bei LKM hatten die gerade Griffstange. Die dritte Bauserie hatte dann bereits die abgewinkelte, wie sie dann später auch die Meininger hatten.

    VG Felix