Was hast Du für einen Lautsprecher genommen?
Im Modellharz ist Vieles möglich
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Hallo Michael,
ganz super das kleine Video der 222

Ich bin derzeit auch dabei dieselbe Lok zu montieren, neben der 7239

Eine Frage zu den LEDs: Kannst du hier (oder ggf. per PN) sagen oder zeigen, welches Fabrikat / Größe du verwendest hast und wie du die Verkabelung eingebaut hast?
Danke und Gruß, Peter H.
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Hallo,
ich bin inzwischen ein großer Fan der Piko-Lautsprecher. Klein, laut, verzerrungsfrei und weniger Ausfälle, als bei den sonst oft empfohlenen 10x15 oder gar 13x18. Die Befestigungsösen wurden natürlich noch entfernt, dann wurde er vollflächig in das eigens gefertigte Kesselgewicht aus Bronzeresten eingeklebt. Durch die vordere Bohrung geht die Befestigungsschraube vom Schlot zum Fahrwerk.
Das Bild zeigt jetzt die vergleichbare Situation für die 99. 23-24, die kommen als nächste dran.
Zu den LEDs:
Verwendet habe ich warmweiße LEDS der Größe 0402 mit Kupferlackdrähten. LEDs der Größe 0603 hätten rechnerisch eigentlich auch passen müssen, in der Praxis waren sie allerdings nicht gewaltfrei in den Loklaternen unterzubringen, obwohl ich sie mit 1,8 mm aufgebohrt habe.
Die Messinggußlaternen wurden von vorne gesehen rechts von schräg unten bei etwa 16:00 Uhr mit 0,6 mm aufgebohrt. Das ist die Stelle, an der auch beim Vorbild die Kabel herausgeführt werden. Von dort werden sie außen an die Stelle geführt, wo auch beim Vorbild die Anschlußdosen sitzen. Wenn vorhanden, habe ich die ebenfalls möglichst unauffällig mit 0,6 mm aufgebohrt, so daß die Kupferlackdrähte dann im inneren für jede Lokseite getrennt an eine mit Widerständen bestückte kleine Platine geführt werden. Experimentell habe ich als Vorwiderstand 20kOhm (Bei Reihenschaltung der LEDs) ermittelt. Bei Parallelschaltung ist ein vielfaches davon erforderlich.
Leider etwas unscharf, Handy-Foto und starke Vergrößerung...
Das ist die Platine:
Links die vier Anschlüsse für die drei LEDs einer Seite., Mittig sieht man zwei 10kOhm SMD-Widerstände in Reihe, ganz rechts oben und unten werden die Kabel vom Decoder angelötet.
Es ist sehr hilfreich, die Laternen vorher auszubohren. Das Glühlampenimitat muß raus, damit die LED möglichst tief in der Laterne verschwindet und damit man etwas Raum hat, sie in der Laterne ordentlich zu positionieren und einzukleben. Die Kupferlackdrähte sind erstaunlich robust und verzeihen viel. Bisher gab es keine Ausfälle durch Kurzschlüsse infolge abgekratzter Lackisolierung. Die Kupferlackdrähte wurden so weit gekürzt, daß die Platinen mit etwas Toleranz im Wasserkasten und im Kohlekasten unterzubringen waren.
Was mir nun noch fehlt, ist der Platz für einen Kondensator. In der 7222 ist weniger Platz als in den Neubauloks. Die Lok läuft sehr gut ohne, dennoch sind die Licht- und Sound-Aussetzer bei kurzen Stromunterbrechungen einfach lästig.
Irgendwann steht ja noch eine Mallet an. Da werde ich das wohl eine Nummer kleiner bauen. Zimo bietet eine schöne Platine für Kleinstdecoder und Next18 Schnittstelle an, die auch eine Ladeschaltung für kleinere Kondensatoren mit niedriger Spannung besitzt.
Viele Grüße, Michael
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Hallo Michael,
ganz super das kleine Video der 222

Ich bin derzeit auch dabei dieselbe Lok zu montieren, neben der 7239

Eine Frage zu den LEDs: Kannst du hier (oder ggf. per PN) sagen oder zeigen, welches Fabrikat / Größe du verwendest hast und wie du die Verkabelung eingebaut hast?
Danke und Gruß, Peter H.
Hallo Peter,
Hier noch ein Bild, das die Kabelführung am Beispiel der 99 6001 zu zeigen vermag.
Hier habe ich mich entschlossen, den vorderen Umlauf nicht mit dem Rahmen, sondern dem Lokgehäuse zu verbinden, um die Kabel nicht noch mal unterbrechen zu müssen.
Sie werden wie im vorigen Beitrag beschrieben aus der Laterne herausgeführt und führen in einer großzügigen Schlaufe zur Anschlußdose an der Schürze. Sie müssen natürlich noch schwarz eingefärbt werden. Idealerweise verdrillt man sie im sichtbaren Bereich noch, damit die einzelnen Adern nicht mehr erkennbar sind. Fast wie in echt😉
Viele Grüße, Michael
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Hallo Michael,
recht herzlichen Dank für Deine ausführlichen Hinweise. Die Kupferlackdrähte sind also das entscheidende Material für eine vorbildnahe Umsetzung. Ich war bisher am Überlegen, wie ich die Leitungen isolieren kann, ohne sie zu dick werden zu lassen.
Die Messinglampen vertragen sogar das Aufbohren bis 2mm
und es bleibt noch ein wenig Rand für die Scheiben. Die "rückwärtigen" Löcher zum Durchführen der Kabel habe ich übrigens genau wie beschrieben angebracht. Dann kann ich mich demnächst an den Einbau machen.Vielen Dank und Gruß, Peter H.
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Hallo in die Runde,
im Modellharz sind endlich 2 Neubautriebwagen unterwegs. Und bevor ich Euch gern Bilder, wenn auch nur in Handy-Qualität zeige, möchte ich mich bei einem angehenden jungen Lokführer und Mitglied der IG HSB aus dem Südharz ganz herzlich bedanken.


Ohne ihn gäbe es weder Gehäuse noch Bodenplatte oder Drehgestellbelden. Die Antriebe sind Glockenanker-Drehgestellantriebe von Halling und so sieht man davon im Innenraum nichts. Nachgebildet sind der 187016 und der 187019. Bei Letzteren ist mir in den vielen Versuchen leider die Bodenplatte gerissen, aber Halling liefert in den nächsten Tagen. Ich bin mit den Antrieben zufrieden. Man darf sie aber nicht überlasten und muss dennoch entsprechende Gewichte (im Dach) anbringen.
Es sind meine ersten Eigenbauten und bekanntlich zahlt man da immer viel Lehrgeld, so auch ich! Die Modelle haben noch "Luft nach oben", aber dafür sind es die Ersten.
Abfahrbereit steht er am Bahnsteig
Die LEDs sind 0402er, denn die SMD-Duo-LED sind für einen (noch) Analogfahrer wie mich aufgrund der Art und Weise der Lackdrähte leider ungeeignet.
Und Traktionsbetrieb ist auch bald möglich, hier nur mal als Bild dargestellt.
Und zu guter Letzt zeige ich Euch auch mal bewegte Bilder ( auch leider nur Handy-Qualität):
Ich bin mal gespannt auf Eure Meinungen.
Beste Grüße aus dem Südharz,
Volker
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Die sind toll geworden! Ganz große Klasse!

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Hallo Volker,
Da habe ich schon schlechteres gesehen. Sieht doch gut aus...
Viele Grüße Christian
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Hallo Volker,
ich gratuliere dir auf diesem Weg nochmal zu deinen neuen Fahrzeugen. Das kann sich als Erstlingswerk wirklich sehen lassen!
Ohne die Arbeit von Tomek und Julius wäre der Fahrzeugpark nicht so vielseitig. Auch an dieser Stelle von mir ein großer Dank an die Schöpfer.
Gruß Lutz
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Moin,
Erstlingswerk hin oder her..
Mir gefallen die Wagen.

Grainger
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