Was Du noch versuchen kannst, ist den Decoder für die kleinen Halling Glockenanker einzustellen. Ich hatte das Problem mit dem T3, der beim Anfahren jedes Mal einen "Hüpfer" gemacht hat. Die Lösung lag dann in der Feineinstellung des Decoders (ESU) auf solche Motoren.
Im Modellharz ist Vieles möglich
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Hallo Volker,
Ich habe mal eine ähnliche Situation mit einer Schmalspurlok von Model-Loco erlebt. Anlog fuhr sie leidlich, nach dem Digitalisieren stotterte sie gewaltig. Unter der Vorstellung, daß sie aufgrund ihrer vielleicht doch etwas suboptimalen Fahrwerkskonstruktion Stromabnahmeprobleme hat, habe ich sie mehrmals angeschoben. Sie lief ein paar Zentimeter und blieb wieder stehen. Letztendlich war der Decoder hinüber.
Was war passiert? Eigentlich war die Digitalisierung der Lok kein Hexenwerk. Beide Motoranschlüsse potentialfrei, mehr als die zwei Kabel zu den Radschleifern und die zwei Kabel zu den Motoranschlüssen gab es nicht.
Der Grund war ein minimales Längsspiel der Motorwelle, das dazu führte, daß die Schwungmasse beim Lastwechsel periodisch einen Kurzschluß der Motorkontakte und /oder sogar eine Masseverbindung zu den Motoranschlüssen verursacht hat. Das perfide war, daß diese kurzzeitigen Kurzschlüsse im Analogbetrieb nicht aufgefallen sind.
Viele Grüße
Michael
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Hallo Michael, Hallo Paul, Hallo in die Runde,
herzlichen Dank für Eure Tipps!!! Nachdem das alles nichts geholfen hat, hab ich echt den Decoder getauscht. Tw7 fährt jetzt. Aber in dem Tw7 ist ein Motor mit Schwungmasse und der verhält sich nun wieder anders! Ob ich mir den Decoder mit dem kleinen Glockenankerantrieb beschädigt hab, das muss ich testen, wenn ich den in den Combino einlöte. Der funktioniert bisher Digital ohne Probleme. Bei diesem "Rücktausch" merke ich ja dann was los ist. Insgesamt sind das für mich leider alles total unbefriedigende Umstände! Und da ist natürlich die Enttäuschung groß.
Ich hab vom Uwe seine tolle Digitialanlage "Mit der Strassenbahn in Grüne" quasi als Digital-Testanlage Ende letzten Jahres erworben. Mein "Depot" an Triebwagen und Loks in H0m ist sehr groß.

Lange Fahrzeuge passen nicht auf die Anlage und auch nicht in die engen Kurven. Da dachte ich natürlich genau an solche "Exoten" wie Tw4, 7 Halle, ET57, ET54, GHE T1, SKL24, Weinert Spreewald, Harzer C-Kuppler, etc. pp. . Auch die Mixnitz fährt nur mit Pufferspeicher, hat ja den in etwa gleichen kurzen Radstand wie Tw4. Ich dachte hastewaskannste, das wird schon ohne Pufferspeicher klappen. Aber, ich muss Lehrgeld zahlen!
Nun muss ich erstmal sehen, was ich wirklich mache! den Modellharz zu digitalisieren, das werde ich wahrscheinlich nicht! Und die kleine Digitalanlage? Alle kurzen Triebfahrzeuge technisch hochzurüsten, das kommt auch nicht in Frage! Vielleicht test ich mal noch Einen mit nen Pufferspeicher, um das EGO zu befriedigen. Muss mal sehen, aber wahrscheinlich werden ich die Anlage Analog/ Digital umschaltbar betreiben. Das habe ich ja am Anfang gleich getestet.
Erstmal bin ich gefrustet hoch Drei! Aber, das wird schon irgendwie werden.
Beste Grüße, Volker
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....Erstmal bin ich gefrustet hoch Drei! Aber, das wird schon irgendwie werden.
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Hallo Volker,
Frust ist keine Lösung
, dies sollte eher Motivation und Ansporn sein. Ich denke Dein Ehrgeiz wird Dich schon zu einer Dir akzeptablen Lösung bringen. Lass es mal 24/48h ruhen und dann noch einmal Hauruck. Wenn Du die ersten digitalen Erfolge gefeiert hast, oder ggf. der Sound einer Straba an Dein Ohr dringt, willst Du nicht mehr das Digitale missen - glaub mir.VG René
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Hallo Volker,
wenn ich die Kommentare lese, so denke ich ,sie helfen dir bei deinem Problem nicht weiter. Ich selber bin begeistert von den Möglichkeiten die das
digitale Fahren ermöglicht. Digitales Fahren bedeutet, du hast keine analoge Fahrspannung an deinem Motor sondern konstant hohe
Spannungsspitzen mit variabler Zeitdauer die die Leistung des Motors bestimmen. Diese Nadelpakete werdenj regelmässig unterbrochen und
in dieser Lücke prüft der Decoder die zB.die aktuelle Drehzahl des Motors (einstellbare Höchstgeschwindigkeit) ob er eingreifen muss. Der Decoder
muss per Einstellung mitgeteilt bekommen welche Elektromechanischen Eigenschaften der zu steuernde Motor hat. (muss man durch probieren ermitteln).
Ich benutze als Zentrale ein bei Ebay günstig erworbenes Twin Center. So etwas braucht man nämlich um an die Einstellmöglichkeiten der Decoder ranzukommen!!! Mein Twin-Center muss in den "Programm Modus" geschaltet werden . Sodann kann ich die gewünschten CV anwählen die ich
bearbeiten will. Die grundsätzlichen Eigenschaften der CV (Configuratins-Variablen) sind genormt und bei allen Decodern gleich bezeichnet.
Grundsätzlich sind die CV 1bis 9 und 29 wichtig: 1. Lokadresse 2.Anfahrspannung 3. Beschleunigungszeit 4. Bremszeit 5. Höchstgeschwindigkeit
6. mittlere Gechwindigkeit 7+8 sind dem Hersteller vorbehalten. Während du bei 8 deine Einstellungen wieder auf die Werkseinstellungen zurücksetzen kannst (wenn garnichts mehr geht).
Bei CV 9 wird es für den Motor interessant!!! Da musst du durch probieren ermitteln welche Einstell-Daten der jeweilige Motor braucht damit er rundläuft.
Zu allerletzt ist die CV 29 sehr wichtig weil sie in die erstgenannten Funktionen eingreift. Aber da musst du in dem Beiblatt lesen das jedem
Decoder beiliegt.
Ich hoffe dir ist damit erstmal geholfen, um deinen Frust auszuräumen. Früher galt auch der Spruch "Was der Bauer nicht kennt das frisst er nicht"
Gruss Gerhard.
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hallo Volker,
im Digitalbetrieb ist die Stromabnahme Fähigkeit das a und o. Und je mehr Gewicht für eine anständige Stromabnahme desto besser. Ein leichter zweiachsiger Triebwagen womöglich mit Stromabnahme an nur einer Achse ist da natürlich kontraproduktiv. Ich kenne keine Modelle von Straßenbahnen aber die Stromabnahme von beiden Achsen sollte schon mal zwingend sein und ein Pufferspeicher wohl leider auch.
Bei den CVs sind die Nr 2 Anfahrspannung (in Deinem Falle den Wert 3 gerne auf 7 oder 10 erhöhen, es hilft nur testen und mitschreiben und in einer Exel Tabelle speichern was Du änderst), und die Werte in den CV 54-56 relevant. Diese regeln die Motor Trägheit....schau in die Bedienungsanleitung des Decoders...und testen. Wenn das Fahrwerk der TW genauso eine Krücke ist wie die 99 von Tillig kann es ev. frustrierend werden.....ansonsten ist Digital schon wirklich fein. Bestes Beispiel die schweren 99 von Weinert. Keine Haftreifen beste Stromabnahme mehr geht nicht und dann macht es auch Spaß....

Das Digitale ist nur das Werkzeug des Künstlers, die Grundbasis (das Fahrzeug und regelmäßige Stromeinspeisung spätestens alle 2m ins Gleis) muss stimmen.
Viel Spaß weiterhin beim Tüfteln


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Hallo Reiner, Hallo Gerhard, Hallo in die Runde,
erstmal ganz herlichen Dank für Eure Hilfen!!! Klasse. Rene´ kennt mich ja und wenn ich gefrustet bin, so hatte ich es ja auch gemeint, dann komme ich aber aus dem Frust schon wieder raus. Es gab (und gibt) ja gute Gründe, warum ich bei dem Digitalzeugs so zurückhaltend war und bin.
Die Modellbahnindustrie hat es eben nicht geschafft, sich auf einheitliche Formate, Schnittstellen etc. zu einigen oder gar miteinander richtig kompatibel zu sein. Und dann ist die Elektronik derart preisgetrimmt, dass es zu Lasten der Zuverlässigkeit geht, ja zwangsläufig gehen muss!
Ich hab früher Kunden (von IMG) betreut, die haben sicherheitsrelevante Elektronik in Nordhausen entwickeln lassen. Stellt Euch mal vor, wir würden in der Industrie Elektronik ausliefern, die bei kurzzeitiger Spannungsunterbrechung seinen Betrieb einstellt!
Genau das passiert ja bei den Decodern! Ist man denn nicht (mehr) in der Lage, die Schaltung so zu ergänzen, dass diese kleinsten Schwankungen durch z.B. Tantals etc. pp. kompensiert werden? Da kann mir doch keiner mehr ernsthaft sagen, dass das am Geld oder am Platz scheitert! Und so muss man heute in der Modellbahn Technik, die in Extremsituationen nicht sicher funktioniert, mit noch mehr Technik funktionierend machen. Entschuldigung, aber für mich als Elektronikfuzzi ist das GAGA!Aber zurück zum Thema!
Besagter Antrieb für Tw4 hat nur 17,5mm Radstand und 2 Achsen zur Stromabnahme und die ist im Antrieb an sich erstmal sicher und voll gegeben. Durch den kurzen Radstand kann es aber sein, und es geht um Strassenbahn-Rillenschienen, dass nicht alle 4 Räder 100% Kontakt zum Gleis haben. Das ist garantiert Eines meiner Probleme und quasi unlösbar.
Der Antrieb von SB Modellbau hat einen Maxon Motor ohne Schwungmasse und ohne Getriebe. Ich war ja froh, dass ich überhaupt einen Antrieb gefunden hab, der in den Tw4 Halle von Atlas passt! Dort den Decoder angelötet brachte besagte "Bocksprünge".
Danach hab ich den Halling-Glockenankermotor-Antrieb in den Tw4 eingebaut und einen neuen Decoder dazu. Das klappte zwar besser, aber dennoch ungenügend.
Dann kam der Frust und natürlich ein neuer Lösungsansatz!
Bei der Demontage des SB-Antriebes mit dem Decoder kam raus, der Decoder hat ne Macke. Ich kann es nicht beweisen, aber wahrscheinlich hat der Maxon den Decoder geschädigt! Und da waren sie wieder, meine gesamten negativen Vorurteile mit dem Digitalkram! Technik die BEGEISTERT! Wie kann es sein, dass das die Elektronik nicht ab kann???
Und jetzt mein Lösungsansatz für TW4:
1. Hab ich mir gerade einen hoffentlich besseren Antrieb bei Tramfabriek bestellt. Der hat ein Getriebe und ist günstiger als SB Modellbau.
2. Ich hab mir ein Powerpack von ESU bestellt und muss mal sehen wie ich das doch in den TW4 unter bekomme.
Das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass ich Tw4 doch Digital fahren kann!
Und mein Fazit generell:
1. Ich werde den geschrotteten Decoder analysieren und mir den PIC ansehen, auch dessen Datenblatt.
2. Dann geht es mir darum, die Stromversorgung des PIC so zu ergänzen, dass kleinere Unterbrechungen der Spannung "unbemerkt" bleiben!
3. Dann werde ich meine alten Entwicklerkollegen (im IMG) kontaktieren, um ggfs. auch Möglichkeiten der SW-Änderung auszuloten.
4. Wenn dann mein Ansatz fruchtet, werde ich den Hersteller kontaktieren.
5. Auf meiner gesonderten Digital-Anlage werde ich Digital fahren.
6. Dank ESU-Decodern ist es möglich, digitale Fahrzeuge auch weiter analog zu betreiben! Auch so eine Sache, denn ESU kann das. Andere Hersteller können das eben nicht!!!
7. Ganz wenige ausgewählte Loks bekommen etvl. auch ein Sounddecoder.
8. Sehr wahrscheinlich werde ich aber die bestehende und künftig erweiterte Anlage " Modellharz " nur analog betreiben, auch wenn ich dafür noch nicht die Hand ins Feuer lege. Meine Skepsis hat sich (mal wieder) als völlig berechtigt herausgestellt.
Ich möchte aber betonen, dass das MEINE Meinung ist und ich mit dieser Meinung hier niemand im Forum verunglimpfen oder beeinflussen will!!!
Vielmehr wäre ich dafür, dass man sich stärker um die Abstellung der immer noch vorhandenen Defizite von Digitalelektronik kümmert.
In Kürze folgen erste Videos der schon digitalisierten Fahrzeuge und Bilder meiner gemachten Ergänzungen auf der neuen Anlage.
Beste Grüße aus dem Südharz, Volker
I
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Hallo Volker,
ich habe dir versucht Anleitung zu geben das du mit "Digital" warm werden kannst.
Lösung: zum Anfang habe ich mir ein Fleischmann Twin Center bei EBAY
besorgt, weil eine neue Technik und nicht dazu lernen, da steht man plötzlich machtlos/ hilflos da. In der Wissenschaft gilt der Grundsatz "keine Wirkung ohne Ursache". Also braucht man Hilfsmittel fehlerhaftes zu lokalisieren. Dann habe ich mir einen Decoder besorgt der reichlich Strom kann.
den habe ich nicht in ein Triebfahrzeug eingebaut, nein diskret auf eine Experimentierplatte. Um Kurzschlüsse zu vermeiden habe ich zur Strombe-
grenzung zwei 12 V0lt Birnen als Kaltleiter, parallel aus alter Weihnachtsbaumbeleuchtung in den Motorausgang in Reihe geschaltet. Weil Kurzschluss ist absolut tödlich für den Decoder.Das war jetzt mein digitales Fahrpult das ich an einen Probier-Fahrkreis angeschlossen habe.
Darauf konnte ich alle meine analogen Triebfahrzeuge erkunden und die ermittelten Daten aufschreiben um später die Daten auf die in die Fahrzeuge
eingebauten Decoder zu übertragen.
Also Programier-Ausgang des Twin-Center mit dem Eingang des Decoders verbinden den Ausgang des Decoders ans Gleis anschliessen und dem Erfolg steht nichts mehr im Weg.
Mein H0e Programmier-Schienenkreis besteht aus Roco Neusilberschienen. Kontaktprobleme habe ich ganz selten.
Wenn du willst können wir bei Problemen über "Konversationen" uns austauschen.
Gruß Gerhard.
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Wenn Du ohnehin bei ESU bleiben willst, kann ich Dir empfehlen, Dir den ESU "Lokprogrammer" zuzulegen. Die Einstellungen vorzunehmen ist deutlich leichter als mit der Lokmaus/Multimaus und Du musst auch keine ellenlangen Excel-Tabellen führen, sondern kannst alles abspeichern. Ja, der kostet auch nochmal 130 Euro, aber nach mittlerweile 1 1/2 Jahren Nutzung muss ich sagen: Das war es wert (und ich kann Soundprojekte auf die Loksound-Decoder ziehen, ändern usw.) Die Einstellung der Decoder für die kleinen Halling-Glockenanker war damit mit zwei Klicks erledigt (statt über verschiedene CVs per Lokmaus).
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Zitat
Dank ESU-Decodern ist es möglich, digitale Fahrzeuge auch weiter analog zu betreiben! Auch so eine Sache, denn ESU kann das. Andere Hersteller können das eben nicht!!!
Hallo Volker,
nun ja... also die mir bekannten Decoder von ESU, ZIMO, D&H, Uhlenbrock, Lenz, etc. können alle Analog betrieben werden. Das ist jetzt kein ungewöhnliches Feature, welches ein Alleinstellungsmerkmal von ESU ist.
Hier sei gesagt, dass es mit dem Analogmodus auch Überraschungen geben kann. Es kommt vor, dass die Decoder das Digitalsignal nicht richtig erkennen und meinen, es wäre ein analoges Signal am Gleis anliegend. Wenn das aber fälschlicherweise doch ein Digitalsignal ist, dann wird das vom Decoder als "Vollpegel" erkannt und das heißt: "Vollgas". Dann hilft nur Notaus... Aus diesem Grunde schalte ich bei allen meinen Loks den Analogmodus aus. Ein weiteres Problem ist bei dieser Betriebsart, dass man den Trafo ganz schön aufdrehen muß, bis der Decoder überhaupt aufwacht. Der fährt ja nicht bei 1-2V los, sondern braucht 3.3V-5V, bis der Prozessor überhaupt arbeitet. Das regelt sich dann natürlich etwas anders, als man das von einer analogen Lok gewohnt ist.
Grüße
MarcoP.S.: Das ein Glockenankermotor einen Decoder beschädigt höre ich zum ersten Mal!
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