Hallo zusammen,
heute geht es ins virtuelle Preßnitztal.
Ich bin nicht unbedingt der Anwender von Eisenbahnsimulationen, denn nichts ist näher am Original dran, als das Original selbst. Im Fall der Preßnitztalbahn bin ich allerdings doch mal über meinen Schatten gesprungen. Dieses Thema ist als Beispiel zu sehen, was so alles möglich ist. Ich bin mit dem Ersteller dieser Strecke nicht verwandt oder verschwägert und verdiene auch nichts an dieser Werbung.
Das benötige Spiel ist der Train Simulator Classic und kann über die Spieleplattform Steam bezogen werden: Steam
Die Strecke Wolkenstein - Jöhstadt ist ein privates Projekt vom "Holzlaender" und kann hier hieruntergeladen werden: Forumseintrag zum Download
Den dazugehörigen Forumsbeitrag gibt es hier: Forumseintrag zur Strecke
Die Kehrseite: es müssen weitere Zusatzinhalte installiert werden, um die Strecke vollständig laden zu können. Insgesamt sind es etwas über 60 Ergänzungen, darunter die IV K, die nicht Bestandteil der Streckendatei ist.
Wenn diese Arbeit erst mal überwunden ist, wird das Spiel gestartet. Im Menü können verschiedene Punkte festgelegt werden. Zuerst wird die Komposition zusammengesetzt:
99 1561-2 + GGw 97-11-61, OO 91-32-10, HHw 97-25-84, KB4trp 970-328 & KD4 974-342. Die Fahrzeugnummern werden zufällig aus einem Pool ausgewählt und bieten ein gewisses Verbesserungspotenzial. Als gelernter Lokführer auf E-Loks entscheide ich mich der Einfachkeit halber für die IV K mit automatischen Heizer.
Danach wird der Abschnitt ausgewählt. Ich möchte von Wolkenstein nach Jöhstadt. Es ist Sommer, klares Wetter und die Uhr zeigt 09:00 Uhr am Morgen.
Nach einer endlosen Ladezeit von rund vier Minuten ist die Strecke da. Wir blicken auf Wolkenstein.
Der Zug steht schon fahrbereit am Bahnsteig.
Je nach ausgewählter Spielsituation ist mit Gegenverkehr zu rechnen. Auf einer eingleisigen Strecke ohne Ausfahrsignale ist es leider nicht so ohne weiteres zu erkennen, ob der Abschnitt wirklich frei ist. Im Zweifelsfall schaut man auf den Streckenmonitor. Das hätte man sicher auch anders lösen können. Ich habe die einfache Variante gewählt und bin alleine unterwegs. Es geht los, die Ausfahrt ist offen.
Kurz darauf wird der erste Bahnübergang passiert.
Am Einfahrsignal aus Richtung Wiesenbad.
Am Stellwerk 1 wird das Drei-Schienen-Gleis verlassen.
Unmittelbar danach wird ein letztes Mal die Zschopau überquert. Zwei Kilometer haben wir bis hierher bereits zurückgelegt.
Bei Kilometer 3,32 wird der Anschluss Feig passiert. Eine Lok mit EDV-Nummer und ein bedienter Gleisanschluss war m.E. in der Realität nicht möglich. Aber das sollte hier keine Qualitätsminderung darstellen.
Streckewalde wird erreicht.
Ausfahrt aus Streckewalde.
Am Kilometer 3,977 wird die Preßnitz bereits zum dritten Mal überquert.
Kilometer 4,4.
Kilometer 5,3.
Kilometer 5,7. Auch der Anschluss VEB Pappenwerk Carolatal II wird noch bedient.
Die Einfahrt in Großrückerswalde wird von der Plattform des Traglastenwagens beobachtet. Seit Wolkenstein sind wir bereits 5,9 Kilometer gefahren.
Bahnhofseinfahrt.
Blick von oben.
Sicht von der Hauptstrasse.
Im nächsten Teil geht es weiter.
Gruss Andreas