Die Fahrzeuge der Mansfelder Bergwerksbahn
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[..] ein Buch über die Fahrzeuge der Mansfelder Bergwerksbahn, in dem auch Beschreibungen jedes Fahrzeugtyps sowie sehr umfangreiche Tabellen enthalten sein werden, ist bereits in Arbeit. Bei über eintausend Fahrzeugen, die über fünfzig verschiedenen Typen angehörten, brauchen die Arbeiten allerdings ihre Zeit. Wer sich also auch für die Details und Hintergründe interessiert, wird sich noch bis 2025 gedulden müssen. [...]
Hallo Stefan,
darauf freue ich mich dann jetzt schon. Aber ist es nur über die Fahrzeuge?
Glück Auf!
Volker
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Hallo,
Mitte der letzten Woche wurde das Buch geliefert.
Auf 62 Seiten werden die Wagen mit Zeichnungen im Maßstab 1:50 beschrieben.
Das hat schon mal zu einer kritischen Bemerkung geführt, wären die Zeichnungen in 1:87 würde ich mich als Anhänger von 0e "ärgern" - wären sie 1:45 würden sich die H0er möglicherweise nicht wertgeschätzt sehen. Kopierer mit Skalierungsfaktoeren ermöglichen ja für Selbstbauer das rauf- und runterzoomen - also alles halb so wild.Robert hat das hier
BeitragRE: Die Fahrzeuge der Mansfelder Bergwerksbahn
Hallo zusammen,
vor fast einem Monat habe ich diesen Thread gestartet und anschließend sowohl hier als auch per Mail ein Feedback erhalten, mit dem ich nicht gerechnet habe. Mich erreichten sehr viele tolle Bilder und Infos zu den Fahrzeugen, die das Projekt haben wachsen lassen. Viele Zeichnungen konnten so in einigen Details verbessert und offene Fragen beantwortet werden. Den aktuellen Stand möchte ich daher auch nutzen und allen Foto- und Informationsspendern an dieser Stelle danken!
Von der…
Robert15. März 2023 um 20:06 ja schon ausführlich beschrieben.
Eine Leseprobe gibt es hier:
https://modellbau-unikate.de/wp-content/uploads/2023/03/Band-1-Leseprobe.pdf
Resultat: absolut empfehlenswert


Grüße
dry -
Alles anzeigen
Hallo Robert,
ich habe mir die Probeseiten einmal angesehen. Vom Layout gefällt mir es sehr gut, Idee sehr gut, Zeichnungen wunderschön, Thema sehr interessant ... .
Ganz wichtig ist in meinen Augen auch eine kleine Tabelle neben den Zeichnungen mit den wichtigsten Daten.
Baujahr, Hersteller, Anzahl, Betriebsnummern
wichitigste Abmessungen und Kapazitäten ... .
Dies würde Deine Arbeit noch weiter aufwerten.
Auch wenn es "Dein" Projekt ist, das Buch: "Die Fahrzeuge der Harzer Schmalspurbahnen" Schweers+Wall hat genau solche Tabellen und macht diese Bücher so wertvoll/brauchbar/beliebt ... .
VG ein begeisterter André
Hallo Stefan,
darauf freue ich mich dann jetzt schon. Aber ist es nur über die Fahrzeuge?
Glück Auf!
Volker
Hallo Volker,
ja, im ersten Buch soll es nur um die Fahrzeuge gehen, soweit nicht noch Platz für etwas "Drumherum" bleibt. Ich habe das Gesamtvorhaben "Mansfelder Bergwerksbahn" bewusst in halbwegs überschaubare Portionen gegliedert und aus Kapazitätsgründen auf die eigentliche Bergwerksbahn (mit 750 mm Spurweite) beschränkt. Wenn der Fahrzeugband fertig ist, kommen die Infrastruktur und der Bahnbetrieb an die Reihe. Die Entwicklung der Bergwerksbahn soll dabei immer im Zusammenhang mit den Veränderungen in Bergbau und Verhüttung erläutert werden.
Glück auf,
Stefan
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Hallo in die Runde,
der Robert hat mich per PN angeschrieben und darauf hingewiesen, dass doch bei unserer Museumsfeldbahn in Leipzig-Lindenau auch 2 Wagen existieren, die dem Mansfeldischen entstammen und angefragt, ob die Nummern bekannt wären. Das sind bei uns die Wagen 30 und Wagen 31. Leider sind die originalen Wagennummern nicht mehr bekannt. Wir haben die Wagen 1992 (!) zusammen mit einer asymmetrisch "umgefriemelten" EL9 von einem ehemaligen Sägewerk in Klostermansfeld übernommen. Die Wagen waren dort mit Winden bestückt, mit deren Hilfe die Baumstämme vom Lagerplatz zum Sägegatter gezogen wurden. Die Gleisanlage des Sägewerkes hatte keine Verbindung zum Gleisnetz der MBB, die Wagen stammen aber aus dem ehemaligen Betriebsbestand, wurden aber sicher schon beizeiten ausgemustert. Auf die Anfrage vom Robert habe ich mal Bilder vom derzeitigen Ist-Zustand gemacht und da möchte Euch hier 2 zeigen. Zunächst der Wagen 30:
Das ist unser Wasserwagen und der Kessel wird von oben (Dachrinnenabfluss) mit Regenwasser gespeist und der (blaue) Hahn rechts unten dient zum Entnehmen. Das ist schon jahrelang unsere alltägliche Variante zum schnellen Händewaschen und sonstigem Wasser zum "Rummatschen". Das Wagenfahrgestell stammt von 1880, hat 1,5m Achsstand und die Radsätze sind auf 800mm umgespurt. Wagenlänge 3,00m, -breite 1,60m, LüP = 3,80m. Den Kessel hat er allerdings erst in Lindenau erhalten. Und hier der Wagen 31:
Der ist zur Zeit als mobile Lagerfläche degradiert. Der war schon mal schöner aufgebaut mit niederen Bordwänden und einem Bremsersitz, das hatte aber keinen historischen Bezug. Über die rund 3 Jahrzehnte im Bestand war das Holz dann doch arg verschlissen, so dass der Wagen wieder abgerüstet wurde. Auch hier ein paar Daten: Baujahr ist 1892, Achsstand 2,20m, Wagenlänge 4,80m, -breite 1,60m, LüP = 5,60m und er ist ebenfalls auf 800mm umgespurt. Ein späterer Neuaufbau ist durchaus denkbar.
Sollte jemand von Euch mehr zu der Vorgeschichte der beiden Wagen wissen, dann würde sich sicher nicht nur der Robert freuen, wenn das hier kund getan würde. Die Lindenauer Museumsbahner würde das auch interessieren....
versichert der Lindenauer
Micha
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Hallo Micha,
wenn die Angaben zu den Baujahren richtig sind, dann war Euer Wagen 30 ein Schieferwagen und Euer Wagen 31 ein in der Bergwerksbahn-eigenen Reparaturwerkstatt gebauter Niederbordwagen.
Woher kennt Ihr denn die Baujahre?
Glück auf,
Stefan
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Hallo Stefan und alle Mitleser,
danke für Deine ergänzenden Angaben zu unseren Wagen. Zu Deiner Frage...
ZitatWoher kennt Ihr denn die Baujahre?
....da musste ich bei meinen Vereinskollegen nachfragen. Wie ich schon weiter oben schrieb, stammen die Wagen von einem Sägewerk in Klostermansfeld. Für beide Wagen existierten im Werk sogenannte "Inventarkarten", auf denen die Wagen nicht mit (ehemaliger) Betriebsnummer, wohl aber mit dem Baujahr hinterlegt waren. Und weil der Angestellte, der damals den Verkauf abwickelte, nichts falsch machen wollte, schrieb er die Angaben der Inventarkarten mit in den Kaufvertrag rein. Damals, Anfang der Neunziger Jahre, stand man dem Museumsbahnwesen noch skeptisch gegenüber und verhielt sich schon sehr reserviert, wenn da jemand anfragte und "wichtige" Grundmittel aus der soeben verblichenen volkseigenen Produktion einfach mal so haben wollte. Aus heutiger Sicht ein glücklicher Umstand, dass dadurch solche Fakten der Nachwelt erhalten blieben. Herstellerschilder, die das augenscheinlich beweisen, hatten allerdings beide Wagen nicht mehr. Schade....
findet der Lindenauer
Micha
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