Modell von Vulcan Mh

  • Moin Michel,

    Ich bin sehr begeistert was du uns zeigst.

    Und habe Interesse dann an der Fertigen STL Datei wenn das erste Modell endstehen tut.

    Bei Fragen zum Programm kannst du mir gerne eine PN senden.

    Gruß Melvin

    Hallo Melvin,

    Ich glaube es ist besser, wenn ich in dem Fall hier frage(?):

    Und zwar meinte ich die Funktion Projizieren und Einschließen, mit dieser gibt es doch die Möglichkeit etwas sozusagen auf die andere Seite zu spiegeln, sodass man nur die eine Hälfte einer Lok Zeichen muss. Hast du diese Funktion schonmals genutzt? Ich meine ich habe es so bei meiner DL2 gemacht gehabt und es gerade nochmals im Programm versucht, aber irgendwie funktioniert es nicht richtig.

    Grüße

    Lukas

  • Guten Abend zusammen,

    gerade eben konnte ich das Fahrwerk der 65er testen. Die gute Nachricht: Es läuft.

    Die weniger gute: Es läuft ziemlich ruckelig, setzt sich erst bei 3 Volt aufwärts in Bewegung und die Höchstgeschwindigkeit ist viel zu hoch für 30 km/h in 1:87.

    Wie auch nicht anders zu erwarten bei einem Motor ohne Schwungmasse.

    Ein Tropfen Öl wird sicherlich auch nicht schaden, aber ich frage trotzdem mal: Wie lässt sich da Abhilfe schaffen?

    Ich habe einen Motorumbausatz von SB-Modellbau gefunden, der Motor besitzt allerdings keine Schwungmasse.

    Herzliche Grüße

    Michel

    Edit: Ich habe mal den Heißwolf mit Pulsweitenmodulation drauf losgelassen. Das macht schon einiges aus an den Langsamfahreigenschaften.

    Einmal editiert, zuletzt von mich_ehl (30. März 2023 um 00:32) aus folgendem Grund: Nachtrag

  • Hallo Michel (doch nicht Michael?),

    Abhilfe gegen die zu hohe Geschwindigkeit wird sich wahrscheinlich nur durch eine Getriebeveränderung finden, was natürlich ein sehr aufwendiges Unterfangen ist (die geniale Glasmachers-Schnecke gibt es ja leider nicht mehr...). Auch die Angaben zur Geschwindigkeitsänderung bei SB-Modellbau würde ich mit Vorsicht genießen, denn ohne Getriebeänderung müsste sich die Endgeschwindigkeit durch Einbau eines Glockenanker-Motors eigentlich noch erhöhen, da diese deutlich höhere Drehzahlen als der Serienmotor erreichen.

    Ich habe einen Motorumbausatz von SB-Modellbau gefunden, der Motor besitzt allerdings keine Schwungmasse.

    Schau mal bei SB-Modellbau unter Artikel-Nr. 2010. Dann könnte auch der Rahmen unter dem Führerhaus schmaler gemacht werden, wie ich schon immerzu labere. Aber auf mich hört ja wie immer niemand... :rolleyes:

    Schönen Gruß

    Klaus-Matthias

  • Guten Abend liebe Freunde des gepflegten Mh-Konstruierens,

    ein kurzer Zwischenstand: Heute habe ich die ersten Skizzenelemente in dreidimensionale Form gebracht.

    So sieht es jetzt aus:

    Schau mal bei SB-Modellbau unter Artikel-Nr. 2010. Dann könnte auch der Rahmen unter dem Führerhaus schmaler gemacht werden, wie ich schon immerzu labere. Aber auf mich hört ja wie immer niemand... :rolleyes:

    Hallo Klaus-Matthias,

    ich habe mal nachgesehen. Danke für den Hinweis, es gibt ja doch einen Motor mit Schwungmasse!

    Wie montiert man den denn? Ist das sehr aufwendig, bzw. kann man da viel kaputtmachen? Den Glockenanker-Umbausatz für Rocos 99 4652 von tramfabriek habe ich letztens ganz gut eingebaut bekommen, der ist aber auch relativ einfach, denke ich. Bereut habe ich den Umbau bisher nicht, die Lok läuft schon sehr viel geschmeidiger als vorher.

    Wenn das Ergebnis bei der 65er ähnlich wäre, würde ich darüber nachdenken, auf Dich zu hören. ;)

    Herzliche Grüße

    Michel

    2 Mal editiert, zuletzt von mich_ehl (1. April 2023 um 02:29)

  • Hallo Michel,

    deine 3D-Konstruktion sieht ja schon super aus!

    Die Umbausätze von SB-Modellbau sind qualitativ hochwertig, haben aber auch einen entsprechenden Preis. Insbesondere, wenn wie bei diesem Umbausatz ein teurer Marken-Glockenankermotor verwendet wird. Und der Umbausatz ist einbaufertig also Schnecke und Schwungmasse sind bereits auf der Motorwelle befestigt. Leider ist bei den meisten Umbausätze dieses Anbieters vorgesehen, dass der Motor einfach mit Zweikomponentenkleber auf den Rahmen geklebt wird. Finde ich nicht so gut. So wie es auf den Bildern bei SB-Modellbau aussieht, wird vom Rahmen der Lok hinten etwas abgefräst und der Motor dann eingeklebt. Wie das vorne gehen soll, ist mir in diesem Fall nicht klar. Jedenfalls muss der Motor dort auch noch einmal befestigt werden. Am besten wird sein, du schreibst eine E-Mail und bittest um eine Einbauanleitung, damit du den Aufwand abschätzen kannst an info@sb-modellbau.com (Ansprechpartner Herr Bussjäger). Hab ich vor Jahren schon mal so gemacht und hat damals anstandslos funktioniert. Zu beachten ist auch, ob das Fahrwerk nach dem Umbau noch in das Gehäuse der Mh passt! Die notwendigen Fräsarbeiten kann man übrigens auch bei SB-Modellbau machen lassen. Kostet zwar etwas, wird dann aber superpräzise ausgeführt. Oder man versucht, so man keine Fräsmaschine hat, die Bearbeitung mit Metallsäge und Feile. Leider ist der Motortausch meistens nicht so einfach wie bei der HF110C, aber du hast ja schon selbst erfahren, wie sich der positiv auf das Fahrverhalten auswirkt.

    Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg!

  • Hallo zusammen,

    nochmal zum Thema Motorumbau:

    Bei dem Umbausatz mit Schwungmasse ist der Umbau schon aufwendig. Ich würde es eigentlich bei SB-Modellbau machen lassen, dort werden aber laut Homepage aktuell keine Aufträge angenommen. Es gibt alternativ noch einen anderen Umbausatz ohne Schwungmasse (Art. Nr. 2080) und einen ähnlichen bei Tramfabriek.

    Wieviel macht eine Schwungmasse aus? Im Digitalbetrieb mit Pufferspeicher wäre das natürlich kein Problem, aber bei analog?

    Und noch eine Frage zur Konstruktion des Gehäuses: Wie mache ich das mit den Rohren am Kessel? Macht es Sinn, die einfach "mitzudrucken" oder ist es besser, die Bohrungen vorzusehen und die Rohre aus Messingdraht herzustellen und anzukleben?

    Grüße

    Michel

  • Moin michel,

    Zum Thema Rohre am Kessel

    Am besten diese nachher aus Messing machen oder wenn du es einfacher halten möchtest mitdrucken.

    Das gilt aber nicht für freistehende Leitungen.

    Zur Schwungmasse kann ich leider nichts sagen

    Benutze digital lieber Kondensatoren


    Gruß

    Melvin

  • Hallo Michel,

    ich würde die Rohre nicht mitdrucken. Und zwsr aus folgendem Grund, bei jeder freustehenden Kontur setzt das Dienstprogramm des Druckers Stützstrukturen an. Diese werden dann unter Umständen auch zwischen Kessel und Leitung (usw) eingesetzt. Sie sind dann später kaum zu entfernen. Und es besteht die Gefahr, die zierlichen Leitungen zu zerstören. Auch würde ich nicht den ganzen Aufbau als ein Stück drucken- auch hier können die Stützstrukturen stören.

    An Deiner Stelle würde ich die Lok in verschiedene Baugruppen auflösen und getrennt drucken. Das bedeutet nicht- für jedes Teil einen eigenen Druckvorgang zu initiieren. Die Teile können auf einer Platte in einem Durchgang gedruckt werden. Das hat dann auch noch den Vorteil einer kürzeren Druckzeit, da die Druckhöhe geringer ist...

    Ehrlicherweise muß ich zugeben, weder einen Drucker noch Erfahrungen auf diesem Gebiet zu haben. Es ist lediglich angelesenes Wissen.

    Derzeit modelliere ich verschiedene Teile für meine Neubaukessel- 44...

    Dazu nutze ich freeCAD - nachdem ich einige Erfahrungen mit Catia V5 sammeln durfte....

    Am Besten ist, Du setzt Dich mit Deinem Dienstleister in Verbindung- was sein Drucker kann. Ich personlich würde die Detaillierung mit Draht/Kunststoff und Weimertteilen vornehmen...

    Hier noch ein Link zu meinem Faden

    Drehscheibe Online Foren :: 06 - Modellbahn-Forum :: Kleine Verbesserungen an der Roco 44- oder der maximal-invasive Eingriff

    und zu den 3D- Modellen


    Drehscheibe Online Foren :: 06 - Modellbahn-Forum :: Roco 44- oder der maximal-invasive Eingriff- nur Kleinkram

    Drehscheibe Online Foren :: 06 - Modellbahn-Forum :: Mal was aus der Bastelbude--schon wieder Kleinkram

    Ich bin aber eher im klassischen Modellbau zuhause- das bedeutet, daß ich meine Teile überwiegend spanend fertige. Dabei ist der Werkstoff eher zweitrangig...


    Viele Grüße

    Christian

  • Hallo Michel,

    In Deinem Beitrag #55 RE: Modell von Vulcan Mh

    zeigst Du eine Schrägansicht der Lokomotive. Dabei fällt die recht große Wandstärke der Teile auf. Wenn Du auf der Innenseite eine Fase anbringst, scheint das ganze deutlich dünner und ist dennoch stabil.

    Viele Grüße

    Christian