Stromaufnahme bei H0e

  • Hallo zusammen,

    weil jemand danach gefragt hat: Ich habe Flexgleis und Weichen von Roco, die Weichen ohne Antrieb und Herzstückpolarisierung.

    Im Bahnhofsbereich haben die Gleise eine Kiesbettung aus Vogelsand und sind mit Rostfarbe versehen.

    An den Weichen treten besagte Probleme an den Weichenzungen auf und auf dem geraden Abzweig direkt hinter dem Herzstück. Letzteres verstehe ich nicht, da dürfte es ja eigentlich eine sichere Stromversorgung geben.

    Interessanterweise läuft es im Fiddle Yard, der nur eine Einspeisung hat, viel reibungsloser, auch an den Weichen.

    Das Gewicht der Loks sollte nicht das Problem sein, die VII K ist schwer wie Blei und die HF 110 hat auch ein ganz anständiges Gewicht. Beide Loks haben auch eine Schwungmasse. Der Auslauf ist bei der HF seit dem Motorumbau signifikant größer.

    Bei der HF 110 scheint das Hinzuziehen des Tenders eine sinnvolle Maßnahme zu sein. Wo bekommt man denn die entsprechenden Teile (Messingbuchsen)?

    die Bemo VIIK hat im Originalzustand leider nur Stromschleifer auf drei Achsen. Nicht nachvollziehbar bei einer siebenachsigen Lok!

    Ich empfehle dir dringend diesen Stomschleifer einzubauen bzw. einbauen zu lassen, denn der Einbau ist nicht ganz ohne! Danach nehmen alle 5 Kuppelachsen Strom ab, das ist schon eine andere Hausnummer.

    Das ist in der Tat bei einer so großen Lok ziemlich sinnfrei, besonders in der Preisklasse. Da darf es eigentlich meiner Meinung nach nicht sein, dass man noch Umbauten vornehmen muss, damit sie vernünftig läuft.

    Wer kann einem denn so etwas einbauen? Selber werde ich es nicht machen, das ist mir zu heikel bei einer so teuren Lok.

    nie gehört, dass die 99 783 und 99 4652 Probleme mit der Stromaufnahme haben. Und ich hab auch noch keinen die Schienen oder Räder putzen sehen. Und der Rauchgenerator hat auch immer ganz gut funktioniert. Sah richtig echt aus.

    Wenn ich die täglich fahren dürfte, könnte ich auf die unzulänglichen Modelle auch getrost verzichten. :D

    Herzliche Grüße

    Michel

  • Ja, die Stromaufnahme bei den 5-Kupplern ist so eine Sache. Schon beim Kauf einer solchen Lok entstehen Folgekosten, die man einkalkulieren muss. Meinen letzten Umbau an einem solchen Reptil hat auch der Herr Veit gemacht - hat wunderbar geklappt.

    Zu den Messingbuchsen, da gibt es welche von Peho mit angelötetem Draht: http://peho-kkk.de/mshop/index.ph…eten-draht.html . Bei Bedarf gleich noch die entsprechenden Bohrer kaufen: http://peho-kkk.de/mshop/index.ph…mit-heft-n.html . Wenn die Buchsen dann sauber eingebaut sind, laufen die Achsen (im Bereich des Möglichen) vernünftig und sie können zur Stromabnahme herangezogen werden.

    VG Christoph

  • Hallo zusammen,

    im Laufe der jetzt bald vergangenen Woche habe ich das mit der Stromaufnahme nochmal beobachtet. Dabei fiel mir auf, dass die VII K bei Rückwärtsfahrt eigentlich nie Probleme macht, immer nur bei Vorwärtsfahrt. Das Problem scheint ja bekannt zu sein, dass die VII K von Bemo vorwärts schlechter läuft. Ich vermute, es liegt am Getriebe. Beim Anfahren vorwärts bleibt sie immer mal wieder aus heiterem Himmel stehen, Auslauf vorwärts ist ebenfalls bescheiden.

    Modifikationen an der Stromaufnahme sind da wahrscheinlich nicht wirksam, oder? Obwohl ich sagen muss, dass der Preis bei Veit für neue Schleifer inkl. Einbau ziemlich anständig ist.

    Mal sehen, was ich bei der HF 110 mache. Ich habe die ganze Woche nicht mehr die Gleise geputzt und Probleme gab es eigentlich nur an Weichen. Oft hat sie aber dank des neuen Motors genügend Auslauf, um trotzdem drüber zu kommen.

    Ich werde das mit der Gleisreinigung also erstmal sein lassen.

    Grüße

    Michel

  • Hallo Kollegen,

    es ist ziemlich egal, wie schwer ein Modell ist, damit die Stromaufnahme klappt.

    Ein Punkt ist ein sorgfältiger Gleisbau. Das Putzen der Gleise ist nicht wirklich notwendig, wenn man keine Haftreifen verwendet...

    Das größte Problem für Stromaufnahme und Traktion stellen starre Fahrwerke dar.

    Ein Umbau auf ein Dreipunktgelagertes Fahrwerk mit Schleifern an Achse 1,2 und 5 sollten bei einer (1') E(1')- Lokomotive ausreichen...

    Dann ist eine Ladeschaltung mit Kondensatoren und anderer Firlefanz nicht notwendig...

    Soweit meine Gedanken

    Viele Grüße Christian

  • Hallo zusammen,

    mittlerweile habe ich den Verdacht, dass bei der VII K nicht die Stromaufnahme an sich das Problem ist. Rückwärts fährt sie nämlich wirklich gut, auch langsam. Wenn man dann aber in Vorwärtsfahrt übergeht, scheint sich die Lok einseitig "aufzubäumen" und gerät damit etwas in Schieflage. Kurz bevor sie sich vorwärts in Bewegung setzt, ist immer so ein Klacken zu hören (nein, keine Simulation der Trofimow-Schieber 😉 ). Gibt es andere VII K-Besitzer, die ähnliches beobachtet haben?

    Grüße

    Michel

  • Hallo Michael,

    Wenn man dann aber in Vorwärtsfahrt übergeht, scheint sich die Lok einseitig "aufzubäumen" und gerät damit etwas in Schieflage.

    In der Ferndiagnose würde ich erst mal auf Problem bei der Steuerung tippen. Unzwar auf der Seite wo sich Modell aufbäumt. Das Klacken welches du vernimmst, wird wahrscheinlich von einem Radsatz sein der während der Fahrt angehoben wird, wenn auch sehr minimal, und dann wieder auf die Schiene schlägt. Und wie schon geschrieben, Ferndiagnose ohne Gewähr .....

    Gruß, Thomas