„Alle Klima-Kleber sollen sich verdampfen“

  • Sich in dieser Art Zeitungs-Medium zu äußern, ist als sehr unklug einzuordnen.

    Die Schmalspurbahnen sind derzeit in einer relativ vor negativen Meinungen geschützten Bubble. Das es sich aber schnell ändern kann, mussten wir aber in Zittau nach dem Waldbrand im letzten Jahr erleben. Nicht ohne Grund versuchen wir, mit Änderungen an der Feuerungsart auch dem Umweltschutz entgegenzukommen. Die Politik steht derzeit noch hinter den Bahnbetreibern, aber das kann sich auch irgendwann ändern.

    Ich würde diesen Artikel eher als Anti-Werbung einordnen.

  • ... zumal bislang die Museumsbahnen bzw. Museumsdampfloks noch kein Thema bei derartigen Protesten waren. Im Gegenteil, bei Berechnungen pro Fahrgastkilometer schneiden Dampfzüge nicht so schlecht ab, wie man denken würde. Ein nur mit dem Fahrer besetzter hochmotorisierter Dieselpkw ist da sogar schlechter.

    Und Werbung für den Beruf ist es auch nicht, körperlich anstrengende Arbeit bleibt es. Aber hier wird es positiv beworben, das nach 12 h Schichten für nichts mehr Zeit bleibt.

    Von Falschaussagen, das er alles reparieren könnte, ganz zu schweigen.

  • Hallo,

    auch wenn in den Medien immer der Eindruck erweckt wird, dass da größere Kreise und Gruppen von dem ganzen Thema beseelt sind, kann ich das in meinem Umkreis nicht erkennen. Für mich ist die ganze Klimabewegung ein gesteuertes Marketinginstrument von gewissen Kreisen. Das die deutsche Medienlandschaft das einhellig mitträgt, wirft weitere Fragen auf.

    Auslöffeln müssen die Suppe dann gemeinsam Alle.

    Das eine Meinungsäußerung dann auch immer gleich besorgte Leute auf den Plan ruft, ist auch ein Symptom.

    Gruß Micha

  • Hallo,

    bevor der junge Kollege hier gleich "zerfetzt" wird ...

    Seid ihr schon mal von Journalisten "befragt" worden? Ich war schon einige Male selbst sehr überrascht, was ich angeblich alles gesagt haben soll.

    Viele Grüße

    von der Albert-Bahn

  • So ich melde mich mal kurz zu Wort, bevor das hier ausartet. Zum Thema Klimakleber habe ich mich nie geäußert. Der Reporter stand bei mir früh 8.30 vor der Lok und meinte er müsse sich beeilen und müsste gleich wieder zurück in seine Redaktion. Man beachte. die waren kurz nach 8.30 da, 8.51 fährt in Radebeul Ost der erste Zug. Somit kann sich jeder selber ausrechnen, wieviel Zeit für das Gespräch blieb. Er hatte dann sporadisch einen Zettel und einen Stift mitgehabt und sich Stichpunkte gemacht. Als er mich fragte, wie ich zum Thema letzte Generation stehe meinte ich: "sie haben meiner Meinung nach die falsche Taktik", mehr habe ich darüber nicht verloren. Als er mich als arisch bezeichnete wusste ich direkt, was das für nen Kunde war..

    Erzgebirgsnebenbahner Sollte ich erzählen, dass ich nach 4 Stunden freudestrahlend nach Hause gehe und mich danach noch mit Freunden treffe? Klar ist die Arbeit auf so einer Lok gerade im Sommer ziemlich hart, aber das wissen einige von euch Oberexperten ja ehh nicht. Die sogenannte Falschaussage, das ich alles reparieren könnte, habe ich auch nicht gesagt. Was ich ihm sagte ist dass unsere Lokomotiven in unserer eigenen Werkstatt in Oberwiesenthal untersucht werden und wir somit fast alles selber machen.

    99 702 unangebrachter Kommentar mit dem drüberfahren.

    Ich bin auch der Meinung das die Überschrift absolut unangebracht ist ...aber ihr wisst ja wie das heutzutage mit den Medien ist.

    Schönen Abend noch

  • Ebend, Journalisten kriegen nur dann Auskunft, wenn die Chefetage dem zustimmt, und schon gar nicht für die Bildzeitung. Und was das Drüberfahren angeht bin ich mal realistisch, ich meine sich festkleben und dann hoffen der Zug hält rechtzeitig an... ist nicht schön, aber Berufsrisiko, übrigens genaso wie aus dem Nichts abgelichtet zu werden.

    MfG Stellwerker