Impressionen aus dem Eisenbahnmuseum Dresden
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Eckhard
9. September 2024 um 20:54 Hat das Thema aus dem Forum Deutschland nach Bimmelbahn auf 1435 mm verschoben. -
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Wer hat das Windleitblech der 19'er mit dem Wappen verunstaltet un vor allem warum?
MfG maschwa
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Hallo,
weil die 19er gerade zu sehen ist, kann mir jemand erklären warum auf der Steuerskala zwei verschiedene Werte zu sehen sind ? Das die XXHV eine Verbundlok ist, ist klar aber durch den Lindnerschen Anfahrthahn der am Zylinder direkt angesteuert wird, um bei hohen Füllungsgraden alle 4 Zylinder mit Frischdampf zu versorgen, kann man es sich bei der Bedienung ja nicht aussuchen ob man jetzt mit Frischdampf oder in Verbundwirkung arbeitet oder ? Bei manchen Loks die mit einem Dultzschen Wechselventil z.B. ausgestattet waren, ging das zum Beispiel.
Die 19 an sich ist schon ein übelstes "Kultobjekt" wie ich finde als letzte sächsische Schnellzuglok. An den Windleitblechen befindet sich ein sächsischs Landeswappen, da sollte damit schon ein Zusammenhang zu verstehen sein, es ja schließlich keine Werbung für den Supermarkt oberhalb vom Bw...
Mfg TRO.
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Hallo miteinander.
Die Steuerungsskala ist in Hochdruck- und Niederdruckzylinder (links) unterteilt. Das ist aber rein informativ ,da die Einströmung ja nicht getrennt während der Fahrt gesteuert werden kann.
Die unterschiedlichen Füllungsgrade resultieren aus den unterschiedlichen Dampfräumen in den Zylindern .
Gruß Jörg
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Hallo,
vielen Dank. Das das " nur zur Information " ist, hätte ich nicht vermutet.
Treibradsatz, letztes vorhandenes Großbauteil der sächsischen XXVIII H/ BR 18.0 (18 010) von ihrem Tender, der an der 19 017 hängt mal abgesehen.
Heizerseite der 19er... Die zwei Hebel unter dem Fenster, das sind die Zylinderentwässerungsventile, die typisch "Sächsisch " vom Heizer zu bedienen sind. Die Strahlpumpe sucht man leider auch vergebens. Man wollte die Lok ja auf 20er Jahre trimmen bei der Aufarbeitung, da wurde sie demontiert...
...aber einen Friedmann- Injektor hat man nie angebaut weil man eben keinen hatte, siehe der leere Halter unter dem Führerhaus. Desweiteren passt leider die Beschriftung, die Beleuchtung und die Stangenpuffer überhaupt nicht zusammen, aber das ist dem VMD als Eigentümer vermutlich heute noch egal, nur als Feststellung, kein Vorwurf.
Mfg TRO.
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Hallo Tom,
Seien wir zunächst dankbar- daß es wenigstens eine der großen sächsischen Schnellzuglokomotiven überhaupt ins Museum geschafft hat. Die 017 war, ehe sie "ins Museum" kam, eine Lok in Baumbergs Dampfzirkus (nicht abwertend). Dabei war sie schon ziemlich verbastelt- einige von diesen Umbauten sind/konnten nicht rückgängig gemacht werden. Der fehlende Friedmann- Injektor war damals einfach nicht zu beschaffen. Für die Fenster und den Tender musste die 18 010 bekanntermaßen "ihr Leben lassen". Und später hat man einen weiteren Tender "gefunden"... Auch die Schmierleitungen entsprechen in der Lage am Kessel der Versuchslok.
Für den Erhalt hat sich Baumberg- der möglichst von jeder Baureihe eine Lok haben wollte- stark gemacht. Dabei war ihm die Verbundlok näher- als die unspektakuläre Dreizylinderlok. Es war wohl auch zeitweise die Rede davon- eine der Reko- 19⁰ zu erhalten. Mit der Pensionierung war man zunächst mit der Verwaltung der Sammlung nichtbetriebsfähiger Lokomotiven beschäftigt.
Viele Grüße Christian