Die Beleuchtung bei Dampfloks und kleine Basteleien zum Jahreswechsel

  • Bei Lokzugfahrt zusätzlich das Zugschlusssignal.

    Ist weitgehend eine Erfindung der Modellbahnindustrie. Regelspurloks haben bei Tageslicht eine Schlusskelle in die Kupplung gehangen und wie oft sind Schmalspurloks bei Dunkelheit Lz gefahren?

    War der Führerstand bei fahrt im Dunkeln beleuchtet?

    Nein, weil man dann draußen nichts sieht.

    Aber was ist eine "Fahrbahnhalterbeleuchtung"?

    Fahrplanhalter :saint:. Das Ding ist beleuchtbar, aber normalerweise guckt man nur mal kurz nach den Fahrzeiten.

    Es grüßt Lutz vom km 63.8 der Mittenwaldbahn

  • Danke für deinen gut gemeinten Rat, wenn ich 600€ oder noch mehr übrig hätte dann würde ich mir so ein Modell bestimmt kaufen.

    Aber da das nicht der Fall ist und es wird bestimmt vielen so gehen, daß jeder sehen muss wo er bleibt, erfreue ich mich andem was ich mit meinen Händen mir erbauen kann.

    Wenn es noch vernünftig fährt es mit der Beleuchtung funktioniert und mir Freude bereitet habe ich alles richtig gemacht, auch wenn nicht jede Niete da ist wo sie sein sollte.

  • Hallo "Castor".

    lies Dir noch mal den Text durch.

    Es ist das Zwei- oder Dreilichtspitzensignal. Das kann man noch akzeptieren.

    Aber was ist eine "Fahrbahnhalterbeleuchtung"?

    Ja, sorry. Du hast natürlich recht. Es heißt DreilichtspitzenSIGNAL.

    Und ja, zumindest bei Normalspurloks der Deutschen Reichsbahn gab es auch eine Beleuchtung am Fahrplanhalter, die natürlich den diesem innenwohnenden Fahrplan beleuchten sollte.

    MbG

    Castor

  • km63.8

    Der Führerstand verfügt üblicherweise über eine Deckenleuchte mit einem Abblenddeckel, der wenn geschlossen nur einen Lichtkegel nach vorne auf die Manometer und den Gehbereich des Heizers zwischen Tender und Feuertür beleuchtet. Selbstverständlich ist dee Führerstand nicht hell erleuchtet um das Personal nicht zu blenden.

    Und bzgl. Schlusslicht. Selbst die Fabeg-Laternen aus der Zeit der DRG vor 1945 verfügen über eine herabklappbare rote Scheibe mit der man ein beleuchtetes Zugschlussignal herstellen konnte. Ebenso erlauben es die Lichtschaltkästen der Fa Fabeg auch eine einzelne Loklaterne je Pufferbrust zu beleuchten. Technisch also alles da. Was dann in der Praxis verwendet oder nicht verwendet wurde, steht natürlich auf einem anderen Blatt

    Und ja, ich muss gestehen, dass mein persönlicher Erfahrungsschatz eher ein normalspuriger ist und das noch dazu aus einem südlichen Nachbarland herrührt 😅

    MbG

    Castor

  • Eisenbahnfreund ,

    Noch ein aufmunterndes Bild und Satz

    Vom gleichen Ersteller kommt die BDZ 609.67

    Die habe ich für mein Kumpel gedruckt da er persönlich auch nicht viel im Portemonnaie hat.

    Die Zylinder Abdeckung kommt von unserer Mansfelder Lok und sieht jetzt deutlich stimmiger aus als der Minitrix BR 85 Zylinder


    Die Lok ist bei mir auch noch nicht fertig aber man sieht wohin es geht ;) ich wünsche dir viel positiven Erfolg


    Gruß

    Melvin

  • Ich danke dir vielmals, ich lasse mich auch von der Querrednern nicht entmutigen.

    Die benötigten Informationen habe ich ja schon über die Beleuchtung bekommen.

    Ich habe freude dabei etwas zu basteln und das macht zufrieden und glücklich und auch wenn wenn ich die 600 und mehr hätte, ich würde sie mir doch nicht kaufen. Denn was selber gebaut ist, ist ein ganz anderer Wert! Es heist ja auch Modellbau und nicht Modellkauf. ;)

  • km63.8

    Und bzgl. Schlusslicht. Selbst die Fabeg-Laternen aus der Zeit der DRG vor 1945 verfügen über eine herabklappbare rote Scheibe mit der man ein beleuchtetes Zugschlussignal herstellen konnte. Ebenso erlauben es die Lichtschaltkästen der Fa Fabeg auch eine einzelne Loklaterne je Pufferbrust zu

    Natürlich ging das. Nur hätte der Heizer dem Führer die Schippe vor die Füße geworfen wenn er nur für das Schlusssignal die Lichtmaschine hätte anstellen müssen.

    Es grüßt Lutz vom km 63.8 der Mittenwaldbahn