Nordafrika in H0e und alles, was der Drucker so ausspuckt

  • Endlich, nach mehr als einem Jahr erfolgreichem bieten auf ebay habe ich es endlich geschafft und eine Arnold BR55 für einen schmalen Taler erbeutet. Die C2 lag seit Monaten rum und wartete nur darauf, endlich beendet zu werden :)

    Leider habe ich bis jetzt noch kein Fahrwerk gefunden, dass die charakteristische Lücke unter dem Kessel lässt, aber in der Not frisst der Teufel Fliegen.

    Eigentlich muss ich die Räder noch lackieren, aber so richtig traue ich mich noch nicht, das Fahrwerk zu zerlegen. Gibt es einen guten Trick, wie man das später wieder alles passend zusammenbekommt (also in Hinblick auf das Gestänge)?

  • Der Nachwuchs fordert seinen Anteil (und weil die später mal mein Altenheim aussuchen, bin ich da eher kooperativ). Im Moment ist ein modifiziertes Piko Hobby "Taurus"-Fahrgestell drunter (modifiziert = in der Mitte durchgesägt und die Welle verlängert, so feinfühlig wie ein T-55, aber es funktioniert).

    Wahrscheinlich werde ich das Fahrgestell aber nochmal ersetzen, denn er kommt mit Ach und Krach gerade so durch R5, aber man spürt das Quietschen geradezu körperlich. Egal, Zwerge sind glücklich und dann bin ich es auch :) Wahrscheinlich muss ich jetzt doch mal Herrn Nothaft anschreiben, damit ich beide mit Decals versehen kann.

  • Hallo Paul,

    abgesehen vom Durchblick zwischen Fahrwerk und Kessel bei der C2, sind meines Erachtens auch die Räder vom Durchmesser zu groß. Die C2 sieht ja eher aus, als ob sie auf Kinderwagenrädern fährt, ähnlich der Kp4. Ein passendes industrielles Fahrwerk scheint es für diese Lok wirklich nicht zu geben, also hast du mit dem Teufel schon recht. Ich würde sowas gleich gar nicht hinkriegen.

    Viele Grüße
    Toralf

  • Im NGRM-Forum ist gerade ein britischer Kollege dabei, die komplett aus Messing hochzuziehen. Da passt dann alles, aber das übersteigt meine Fähigkeiten (und Werkzeugkiste) leider bei weitem :/
    Mit den Abstrichen ist es aber trotzdem nett, so einen Exoten zu haben :) Krass ist nur, wenn man sie neben eine der sächsischen Maschinen oder auch eine Brigadelok stellt: Da wirkt sie geradezu winzig.

  • ... aber das übersteigt meine Fähigkeiten (und Werkzeugkiste) leider bei weitem

    Und das Portemonnaie wahrscheinlich auch. Aber wie gesagt, auch wenn die Modelle nicht perfekt ist, ich bräuchte mich daran noch nicht mal versuchen. Also :thumbup:

    Und da komm ich mal zu einer blöden Frage: Könntest du dich vielleicht mal an bezahlbaren sowjetischen Modellen (z.B. TU2, TU4, TU6A, usw.) versuchen, die auf die Tomix-Fahrwerke passen? Ich weiß, es gibt Profi-Modelle von einem Russen, aber erstens sehr preisintensiv (für mich nicht bezahlbar) und zweitens aufgrund der aktuellen Lage nicht wirklich einfach zu bekommen. Ist nur so eine Idee. Vielleicht haben hier ja noch paar Leutchen Interesse daran.

    Viele Grüße
    Toralf

  • Der letzte Druck vor Ausstieg des LCD-Bildschirmes ist jetzt auch (fast) fertig:

    Ladungssicherung wird völlig überbewertet :P

    Braucht jemand ein Berg-Panorama? (Erläuterung: Das ist der LCD-Bildschirm. Durch einen Test ohne Wanne konnte ich sehen, dass er nicht mehr dicht ist, wodurch sich beim Druck kleine Resin-Flocken gebildet und die Oberflächen der Modelle beschädigt haben. Sah aus, als hätten da Mäuse dran geknabbert)

  • Da Halling sich noch ein bisschen feiern lässt mit den Drehgestellen für die Tu-2 habe ich eben ein altes Projekt endlich mal weitermachen können.

    Basis ist eine Arnold Kö, der Rest ist Resin (und Blei im vorderen Teil des Kessels, sonst kippt die kleine "Emma" nämlich nach hinten um). Nur die "Stammbesatzung" fehlt mir noch in 1:87 ;)