Betrieb der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) 2025

  • Hallo,

    solange man nicht parallel anfängt endlich für Deutschlandticket-Nutzer im Restnetz einen Zuschlag zu erheben führt das ggf. nur zu noch mehr Verlagerung ins übrige Netz. An sich sehe ich die Preiserhöhung aber als sinnvoll und notwendig an.

    Gruß Michael

    Hallo Michael


    An einer Stellschraube drehen, ist kein Konzept. Alles muss auf den Prüfstand - auch die Fehlentscheidungen der letzten Wochen und Monate und Jahre.
    Nehmen wir die neue Werkstatt - die sollte sich wirtschaftlich tragen und heute, zahlen es die Gesellschafter über den Verlustanteil. Da soll doch ein Aufsichtsrat gefordert haben, weitere 20 Mio zu investieren in das Fass ohne Boden. Das wird den Standort Wernigerode dank der dann steigenden Gewerbesteuer Mega attraktiv machen. Die Werkstatt war eine Fehlentscheidung und alle Bürger in den beteiligten Gemeinden zahlen über die höhere Grundsteuer nun die Zeche. Für ein ähnliches Debakel in Bonn wurde die Oberbürgermeisterin zur Rechenschaft gezogen …

    Wie man hört, soll es bei der 39 in Sachen Kessel Fehlentscheidungen gegeben haben und die Aufarbeitung soll nun deutlich teurer werden - weit über Mio. 1 - was man so hört.

    Bevor man an die Preise geht, muss man sich entscheiden, ob alle Strecken durchgezogen werden. Glaubt man den Gerüchten, dann fährt bei der Selketalbahn ab Dezember 26 für Jahre kein Zug mehr wegen des Staubeckens - soll man jetzt für zig Millionen die Strecke sanieren für 70.000 Fahrgäste pro Jahr? Wer kann das noch rechtfertigen, wo wir unsere Sozialsysteme retten müssen? Es macht keinen Sinn, das Tempo zu erhöhen, wenn man feststellt, dass man in die falsche Richtung läuft.

    Nordhausen bis Wernigerode und der Brocken und der Rest ist Geschichte. Ausbau und umstellen auf Triebwagen (2 Stunden ndh nach wr sind eine echte Alternative zur db Rund um den Harz). Freitag und Samstag Dampfzug mit Zuschlag - faire Preise. Durchdacht.

    Nichts retten - es gibt genug Schmalspurbahnen. Zb die Berner Oberlandbahn fährt ohne Dampfloks (zu teuer in der Unterhaltung). Nur Strom. Sportlich flott - zuverlässig. Vielleicht muss man Kurvenradien anpassen ..

  • Hallo,

    Die Werkstatt war eine Fehlentscheidung

    Die Werkstatt war überfällig, nicht umsonst stehen auch in Oberwiesenthal und Putbus mittlerweile eigene Werkstätten. Leider ist die HSB nach wie vor mehr Politikbetrieb als Wirtschaftsunternehmen, was zu diversen Fehlentscheidungen geführt hat. Wenn man die Sachen die jetzt für die 20 Mio beschafft werden sollen direkt mit gekauft hätte würden wir uns jetzt nicht fragen warum die Werkstatt nicht genutzt wird.

    Für ein ähnliches Debakel in Bonn wurde die Oberbürgermeisterin zur Rechenschaft gezogen …

    Sorry, aber ich glaube du hast 0 Ahnung was politisch hier läuft. Die Beethovenhalle hat nicht die grüne OB verbockt sondern die Ratskoalition aus CDU, Grünen und Anderen. Die Verwaltung hatte explizit eine kleinere Sanierungsvariante empfohlen bei der viele Probleme die zu Mehrkosten geführt haben nicht aufgetreten wären. Die Wahl haben andere Dinge entschieden.

    Gruß Michael

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  • Hallo,

    Die Werkstatt war überfällig, nicht umsonst stehen auch in Oberwiesenthal und Putbus mittlerweile eigene Werkstätten. Leider ist die HSB nach wie vor mehr Politikbetrieb als Wirtschaftsunternehmen, was zu diversen Fehlentscheidungen geführt hat. Wenn man die Sachen die jetzt für die 20 Mio beschafft werden sollen direkt mit gekauft hätte würden wir uns jetzt nicht fragen warum die Werkstatt nicht genutzt wird.

    Sorry, aber ich glaube du hast 0 Ahnung was politisch hier läuft. Die Beethovenhalle hat nicht die grüne OB verbockt sondern die Ratskoalition aus CDU, Grünen und Anderen. Die Verwaltung hatte explizit eine kleinere Sanierungsvariante empfohlen bei der viele Probleme die zu Mehrkosten geführt haben nicht aufgetreten wären. Die Wahl haben andere Dinge entschieden.

    Gruß Michael


    Hallo Michael

    Es geht nicht um Deinen geschilderten Fall, sondern um das world conference Center und das war eine Oberbürgermeisterin.

    Grüße Werner

  • .....
    Nordhausen bis Wernigerode und der Brocken und der Rest ist Geschichte. Ausbau und umstellen auf Triebwagen (2 Stunden ndh nach wr sind eine echte Alternative zur db Rund um den Harz). Freitag und Samstag Dampfzug mit Zuschlag - faire Preise. Durchdacht.
    Nichts retten - es gibt genug Schmalspurbahnen. Zb die Berner Oberlandbahn fährt ohne Dampfloks (zu teuer in der Unterhaltung). Nur Strom. Sportlich flott - zuverlässig. Vielleicht muss man Kurvenradien anpassen ..


    Ich fasse es nicht! Deine Darlegungen sind ja eher Forderungen als Überlegungen.

    Und das schreibst Du hier? Unter Eisenbahnfreunden? Es gibt da einen großen Unterschied zwischen Realismus und dem dämlichen Fordern bzw. schon im voraus akzeptieren (bzw. sogar herbeireden) von etwas, das möglicherweise am Ende eines langen Prozesses steht. Wenn das Gegner tun - naja. Wenn das aber aus dem "eigenen Lager" kommt, dann ist das nichts zum Lachen, sondern ein Dolchstoß von hinten. "Herzlichen Dank" für solche Schlechtigkeiten.

    Gruuß

    217 055

    2 Mal editiert, zuletzt von 217 055 (28. September 2025 um 20:32)

  • Die können den Brockentarif gerne auf 100€ erhöhen, umso mehr werden dann die anderen Strecken benutzt. Einen besseren Zeitpunkt um die Selketalbahn zu sanieren ab Ende 2026, gibt es gar nicht!

  • Den Talsperrenbetrieb sollen jetzt in Abstimmung mit der NASA nur noch 2,5 Jahre Sperrzeit gewährt werden. Und alles unter Vorbehat der Finanzierungs und Fördermöglichkeiten. Übrigens so auch für das ganze Netz das alles unter dem Finanzierungsvorbehalt steht.

    Gruß von ganz oben, der Bergmensch. 🙋‍♂️

  • Heißt das bei der HSB immer noch RAW?

    Fracht sich hinnerk

    Ich entschuldige mich in aller Form, natürlich waren wir im

    DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH

    Dampflokwerk Meiningen
    Am Flutgraben 2
    98617 Meiningen

    Ich hoffe das es nun nicht mehr zu Mißverständnissen führt und ich werde zukünftig überlegen ob der Informationsgehalt den ich hier einbringe, der Kritischen Prüfung standhält.


    Grüße

  • Hallo in die Runde,

    was der "Bergmensch" zur Preiserhöhung Brocken geschrieben hat, stimmt. Und dem über das "Politikunternehmen HSB" Geschriebenen vom Michael muss ich leider vollstens zustimmen! Das Deutschlandticket ist zwar schön für die Nutzer, auch wenn es jetzt demnächst schon wieder teurer wird. Nur wissen wir, die HSB hat davon keine Einnahmen. Also ist es ein politikgemachter Fehlgriff! Würde man aber mal die Deutschlandticketfahrer in den Zügen der HSB auch erfassen (Strichliste reicht völlig), hätte man endlich mal eine statistische Grundlage! Mit sowas könnte ein unternehmerisch denkender Verantwortlicher auch an die im Aufsichtsrat sitzenden Politiker heran treten und ausrechnen, was dem Unternehmen so "durch die Lappen" geht! Damit ließe sich Druck aufbauen, damit sich in der Verteilung der Gelder aus den Einnahmen des Deutschlandtickets endlich mal etwas ändert!!! Aber das ist hier alles schon zig mal diskutiert und geschrieben worden.

    Gruß,

    Volker

  • Hallo Quirl,

    wie mir scheint, verquirlst Du in Deinem Beitrag so einiges.

    Du schreibst:

    "An einer Stellschraube drehen, ist kein Konzept. Alles muss auf den Prüfstand - auch die Fehlentscheidungen der letzten Wochen und Monate und Jahre."
    => hier stimme ich Dir voll zu. Da war seitens der Eigentümer und auch der Geschäftsleitung wohl nicht alles "glücklich" und durchdacht gelaufen...

    Du schreibst:

    "Nehmen wir die neue Werkstatt - die sollte sich wirtschaftlich tragen und heute, zahlen es die Gesellschafter über den Verlustanteil. Da soll doch ein Aufsichtsrat gefordert haben, weitere 20 Mio zu investieren in das Fass ohne Boden. Das wird den Standort Wernigerode dank der dann steigenden Gewerbesteuer Mega attraktiv machen. Die Werkstatt war eine Fehlentscheidung und alle Bürger in den beteiligten Gemeinden zahlen über die höhere Grundsteuer nun die Zeche. Für ein ähnliches Debakel in Bonn wurde die Oberbürgermeisterin zur Rechenschaft gezogen …"

    => Auch hier täte es gut, wenn von den Eigentümern die Zusammenhänge zu den damaligen Entscheidungen bzw. deren Grundlagen einmal offen kommuniziert werden würden. ( ..und somit die andauernden "Spekulationen" aus Gerüchteküchen entfallen könnten. ;) )

    => Aber warum soll die Werkstatt ein "Faß ohne Boden" sein? Auch hier im tread wurde ja berichtet, daß es damals ein "gedeckeltes Budget" (ich nenne es so) aus verschiedenen Gründen gab. Jetzt sollen ja die Bauten / Ausstattungen realisiert werden, die damals zurückgestellt werden mußten.

    => Aber was hat das ganze mit "Grundsteuer" und daß "alle Bürger in den beteiligten Gemeinden (dies) über eine höhere Grundsteuer zahlen"? Lese Dich mal ein, was die Grundsteuer ist, wozu sie dient und aus welchen Gründen eine Gemeinde ihren Hebesatz ändern kann. ;) (Ach ja - die Regelungen zur Grundsteuer können in den einzelnen, hier betroffenen Bundesländern unterschiedlich sein.)

    => Ob der Hinweis auf ein angeblich "ähnliches Debakel" in Bonn hier weiterhilft, ist solange fraglich, bis die von Dir angenommenen Parallelen zu den hiesigen Vorgängen geprüft und bestätigt wären... Vorher taugt es für den "Stammtisch" und verwirrt den nicht so in der Materie kundigen nur...


    Du schreibst:

    "Wie man hört, soll es bei der 39 in Sachen Kessel Fehlentscheidungen gegeben haben und die Aufarbeitung soll nun deutlich teurer werden - weit über Mio. 1 - was man so hört."

    => Hoffentlich verfügen die "sprechenden" über eine deutliche, klare Aussprache und Du als hörender über ein sehr gutes Gehör. Und den fachlichen Hintergrund, um das alles im richtigen Kontext zu verstehen und folgerichtig zu erkennen, daß es sich um "Fehlentscheidungen"; "Kosten in Höhe von..." u.s.w. handelt. Aber wohl nicht, denn Du verbreitest es ja offenbar ungeprüft und mit dem abschwächenden Zusatz "... was man so hört."

    Somit gilt aber auch hier bis zur Klärung des Sachverhalts: Vorher taugt es für den "Stammtisch" und verwirrt den nicht so in der Materie kundigen nur... ;)


    Das weitere kommentiere ich jetzt mal nicht, da spare ich mir die Zeit lieber. Das ist irgendwie alles "zu weit weg" vom aktuellen Geschehen bzw. gesicherten Informationen zum aktuellen Sachstand.

    Deinen Beitrag möchte ich aber zum Anlaß nehmen, hier etwas zu schreiben, was mir beim Lesen des Beitragsfadens hier zum THema schon eine Weile "auf der Zunge liegt"...

    Nix für ungut. Man kann ja gerne "alles" denken, aber muß nicht unbedingt "alles" schreiben und dann mit Zusätzen wie "dachte", "meinte" oder "hörte" letztlich wieder in die Ecke "war ja nur mal so spekuliert" selbst wieder in Frage stellen. Letztlich fördert das nur das bekannte "Radio Eriwan - Prinzip", wo am Schluß keiner mehr weiß, was die ursächliche Variante einer verbreiteten Erzählung war....

    Und dann braucht man sich auch nicht mehr zu wundern, warum von den offiziellen Stellen bzw. deren Pressestellen so gut wie keine laufenden Infos mehr kommen - "wenn eh´alles vermixt wird ..."

    Das Thema "Harz-Bahnen" ist zu wichtig, zu komplex und derzeit in Teilen wieder unverständlich, als daß man es mit schnellen oder unüberlegten "Stammtisch-Parolen" noch zusätzlich zerreden sollte.


    Meint, mit herzlichen Grüßen in die Runde,

    Uwe


    Unabhängig davon -ganz nebenbei was zum schmunzeln: In einem sehr guten Landgasthaus in der Nachbargemeinde gibt es seit Jahrzehnten einen gut besuchten Stammtisch. Früher mit sehr interessanten Leuten aus den umliegenden Ortschaften, die so manch interessante Geschichte "aus alten Zeiten" erzählen konnten. Darüber hängt "schon immer" ein Schild mit den Worten "Stammtisch für Jäger, Angler und andere Lügner"

    Seit es hier wieder Eisenbahner gibt, die im Gasthaus insbesondere zu vorgerückter Stunde z.Bsp. von überlangen Zügen erzählen, die sie sogar ohne Vorspann über eine lange Steigung mit engen Kurven brachten, am besten noch mit abblasenden Kesselsicherheitsventilen (Hallo Woki ;) ), wurde es von leidgeprüften um das Wort "Eisenbahner" ergänzt. ;)