Hallo,
wo liest du das raus, dem 2023er Lagebericht kann ich das so nicht entnehmen. Letztlich wären hier Fördermittel angezeigt gewesen, das hat der Landrat ja scheinbar zwischenzeitlich auch verstanden, zeigt aber mit dem Finger auf die Länder.
Gruß Michael
Hallo Michael
In einem älteren Lagebericht (2015 oder ähnlich) - als die Entscheidung zum Bau gefallen ist - wurde mitgeteilt, dass eine Fremdfinanzierung erfolgen soll über die deutsche Bank (?), weil die Gesellschafter keine Finanzierung vornehmen wollten. Damals hat es geheißen, dass sich das Projekt selber tragen würde und Zuschüsse nicht erforderlich sind. Man wollte eigene und fremde Loks unterhalten. Neues Geschäft wurde nicht generiert, nur Verlagerungen von der alten Werkstatt. Wenn ich aber kein neues Geschäft habe, dann muss ich den fehlenden Einnahmen die ergebniswirksamen Abschreibungen und Zinsen gegenüber stellen. Das dürfte einen Verlust ergeben, den jetzt nun doch die Gesellschafter bezahlen müssen. Das ist hier natürlich nur die halbe Wahrheit - wir haben noch die Einnahmen aus der Besichtigung und dank großzügiger Zuschüsse von den Außenanlagen. Vor dem Hintergrund der recht umfangreichen Verluste seit Jahren, leistet man sich einen ordentlichen Luxus. Jetzt soll noch mehr Geld in die neue Werkstatt investiert werden; dabei fehlen uns nicht nur das Potential von Aufträgen, sondern auch das geeignete Personal für die Ausführung der Arbeiten. Vielleicht mal zurück zum Thema und das Geld in den Fahrbetrieb investieren. Wenn ich die mindestens 14 Mio für die Werkstatt umrechne in hauptuntersuchungen, dann würde nicht alles in der wagenhalle stehen, sondern selbständig dampfen. Wann endlich wird der Politik das träumen verboten? Anscheinend geht es uns allen immer noch zu gut vielleicht muss man mal den Landesrechnungshof um Hilfe bitten.