Betrieb der RüBB 2025

  • Guten Morgen Achim, ich glaubte, irgendwann mal verstanden zu haben, dass an diese Allee (Strandstraße) aus Gründen des Ortsbildes/Denkmal etc. Schranken nicht gewünscht sein. Wenn dem nicht so ist, ist ja a.m.S. die Frage, warum an diesem Kollisionszentrum keine geeignete Sicherungsanlage (über die Andreaskreuze hinaus) hinkommt, um so berechtigter. Gefühlt ist da andauernd ein Auto im Weg. Natürlich hast Du Recht, dass die Strassenbenutzer vom Aufpassen und richtigen Reagieren nicht befreit sind. Viele Grüße Matthias

  • Die Bhfs Schranke in Putbus senkt sich (gesehen am 25.5.)

    Zwei Minuten später kommt eine Mutter mit ihrem ca Acht Jährigen und unterquert diese mit ihm.

    Ich denke noch "Soll ich sie jetzt ansprechen ?"

    Hätte ich eine einsichtige oder eine agressive Antwort bekommen ?

    Bei Mißachtung der Verkehrsregeln helfen leider auch keine Sicherheitsvorkehrungen.

  • Die Bhfs Schranke in Putbus senkt sich (gesehen am 25.5.)

    Zwei Minuten später kommt eine Mutter mit ihrem ca Acht Jährigen und unterquert diese mit ihm.

    Ich denke noch "Soll ich sie jetzt ansprechen ?"

    Hätte ich eine einsichtige oder eine agressive Antwort bekommen ?

    Bei Mißachtung der Verkehrsregeln helfen leider auch keine Sicherheitsvorkehrungen.

    Sowas ist doch mittlerweile kein Wunder mehr. Gestern ebenfalls erlebt. Erst handelt er bei der Fahrkarte das sein Klapp Fahrrad als Handgepäck zählt und keine 5 Minuten später rennt er unter den geschlossenen Schranken durch. Aussage vom anwesenden Zug Personal war "jetzt müsste er eigentlich sein Fahrrad voll bezahlen für die Aktion". Naja was soll ich sagen....Einsicht gleich null.

    Mfg 991781-6
    Tobias Marx

    Ehrenamtlicher Mitarbeiter der Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein

  • Hallo Tobias,

    die geschlossene Schranke wird heutzutage bei fast jeder Zugfahrt von irgendwelchen Deppen ignoriert. Wenn man sie dann anzählt, tatsächlich keinerlei Einsicht. Man muss ja zum Zug. Es geht jetzt soweit, dass sich die RüBB wohl genötigt sieht, ein Schild dort anzubringen, dass man zu warten hat und dass die Schranken vor Abfahrt des Schmalspurzuges rechtzeitig geöffnet werden.

    Kleine Korrektur noch zum Unfall von gestern. Unfallgegnerin war 99 1781. Ist mir gestern etwas durcheinander geraten, weil sie später mit 99 783 getauscht wurde. Aber sie ist weiterhin im Dienst, weil sie nur eine kleine Schramme davon getragen hat, die kaum auffällt.
    Der PKW wurde auch nur leicht beschädigt.

    Viele Grüße

    vom Dampfachim

  • Ich kann Euch nur zustimmen.

    Fahre ich denn bei Rot trotzdem langsam über die Kreuzung, weil ich gerade keinen anderen Autofahrer erkennen kann ?

    Wir saßen dreieinhalb Stunden letztes Jahr bei brütender Hitze hinter Gengenbach im Zug. Dann ging es zu Fuß weiter zur nächsten Bushaltestelle.

    Ein Radfahrer hatte einen gesperrten BÜ überquert und dazu die Bauzäune beiseite geschoben, um sich dann durchzuquetschen.

    Ihm war der Weg zum nächsten BÜ, ein Kilometer weiter , zu weit.

    Er wurde vom Regio erfasst und starb am Tag darauf.

    36 Jahre alt, Familie hinterlassen...

    Ein traumatisierter Lokführer dazu "gratis".

    Ist denn eine geschlossene Schranke oder ein blinkendes Kreuz nur eine "Empfehlung" und keine Anweisung ?

    Das muß wohl inzwischen die Meinung sein....

    meint

    Tobias

  • Das ist inzwischen, leider, ein gutes Beispiel für den Egoismus, der bei vielen Verkehrsteilnehmern vorherrscht.

    "Erst ich, dann lange nichts und dann vielleicht mal die anderen"

    Erkennt man auch daran, dass es immer sofort Abzocke ist, wenn man selbst kontrolliert und bestraft wird. Im nächsten Satz wird aber sofort die verstärkte Kontrolle und hohe Strafen für andere Verkehrsteilnehmer gefordert.

  • Hallo zusammen,

    neben dem historischen Nahverkehr zwischen Bergen-Putbus-Lauterbach war heute das absolute Highlight eine Probefahrt des Panzer. Vom Bahnsteig in Putbus war die Rückfahrt von Lauterbach nach Putbus deutlich zu hören. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich keine Video gemacht habe:rolleyes:

    Wie die Fahrt verlaufen ist und wann die Lok wieder im Einsatz ist, kann ich nicht sagen.

    Hier am Zugschluss des P 104


    Nach der Ankunft auf dem Weg ins Bw.

    Mfg 991781-6
    Tobias Marx

    Ehrenamtlicher Mitarbeiter der Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein

  • Hallo Tobias,

    die Probefahrt war erfolgreich und die Lok steht als Reserve noch immer unter Dampf. Ein Einsatz ist vorerst nicht vorgesehen, sofern bei den anderen Loks nicht irgend ein Problem auftritt, so dass der Panzer eingreifen muss.

    Viele Grüße

    vom Dampfachim

  • Moinsen - gerade in Mügeln....

    Schnatterinchlein schnattert froh vergnügt " Quacki schau mal was für ein schönes Strickmuster! ". Doch Quacki sagt hocherfreut " Nein, die Reise geht bald los , auf nach Rügen in Putbus ist ein Bahnhofsfest ! Las uns geschwind die Rücksäcke packen. Der Saarsachse plant immer alles ganz genau und jetzt wissen wir genau bescheid wann welcher Zug kommt. " - Die Mügelner Bimmelbahnreisegruppe ist bereit... Möge das Fest beginnen und allen aktiven und passiven Teilnehmern viel Spaß und Freude!

    Euer Saarsachse

    IV K - Fan

  • Hallo, um nochmal auf das Thema: Leichtsinniges Verhalten an BÜ etc zurückzukommen, da gab es auf Rügen wieder einen Vorfall, der wohl seinesgleichen sucht - allerdings auf der Normalspur.

    Hier der Text: "Auf der Bahnstrecke zwischen Sassnitz und Lietzow (Landkreis Vorpommern-Rügen) musste ein Zug am Donnerstag wegen zwei Radfahrern stoppen. Die 62-jährige Frau und der 58-jährige Mann waren am Nachmittag im Bereich der Gleise unterwegs, hatten eines ihrer E-Bikes dort sogar abgestellt. Der heranfahrende Zug musste eine Gefahrenbremsung machen. Den beiden Radfahrern aus Niedersachsen war offenbar nicht bewusst, dass ihr Handeln ein Problem darstellt. Nach dem Stopp haben sie dann den Triebfahrzeugführer nach dem Weg gefragt. Die Bundespolizei wurde alarmiert. Gegen die beiden Radfahrer wurden Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Aufgrund des Vorfalls hatten dann vier Züge Verspätungen. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang: Der Aufenthalt im Bereich der Gleise kann lebensgefährlich sein. Züge würden sich mitunter fast lautlos nähern und können oft erst sehr spät wahrgenommen werden. Auch die enorme Sogwirkung eines vorbeifahrenden Zuges könne schon zu tödlichen Verletzungen führen, so die Beamten. "

    Kann man sich nicht ausdenken... Immerhin wurde hier wohl Eisenbahngeschichte geschrieben.

    Hier die Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/me…fswald3470.html