Unterwegs mit der Bimmelbahn

  • Farbenfrohe Ostern bei einer der Schönsten unter den Kleinen

    Hallo in die Runde,

    normalerweise treibt es die IG Preßnitztalbahn traditionell eher zu Pfingsten bunt, aber Ostern 2016 gab es einen besonderen Grund im Fahrplan einen Farbtupfer zu setzen. Letztmalig vor ihrem Fristablauf kam die Aquarius C noch einmal zum Einsatz. Damals konnte noch keiner ahnen, dass es ein Abschied für immer werden sollte. Im November 2016 gelangte die Lok in den Lokschuppen nach Carlsfeld und wurde im Juni 2017 an den Club 760 nach Österreich verkauft.
    Beim Bistro-Wagen 970-445 bin ich mir nicht sicher, ob er Ostern 2016 seine letzten Einsätze bei der Preßnitztalbahn hatte. Er kam 2014 von Freital als Ersatz für die beiden in Aufarbeitung befindlichen vereinseigenen Bistrowagen nach Jöhstadt.

    Für uns Grund genug am Ostersonntag (27.03.2016) die Ostereiersuche mit unseren Kindern ins Schwarzwassertal zu verlegen und nochmal mit der blauen Lok mitzufahren. Ohne es zu wissen war es ja die letzte Gelegenheit.
    Zunächst begleiteten wir bei der Anreise mit dem Auto die 99 1542-2 mit ihrem Zug nach Jöhstadt.


    Bild 41: 99 1542-2 in Steinbach


    Bild 42: 99 1542-2 mit Zug 21 zwischen Wildbach und Stolln


    Bild 43: 99 1542-2 mit Zug 21 zwischen Forellenhof und Schmalzgrube

    Kurz nach der Trapeztafel oberhalb von Schmalzgrube begegnete uns dann auch das erste Mal die Aquarius C. Eben kam das Pfeifsignal von 99 1542-2 für die Erlaubnis zur Einfahrt in den Bahnhof.


    Bild 44: Aquarius C mit Zug 10 kurz vor Schmalzgrube


    Bild 45: 99 1542-2 mit Zug 21 kurz vor Schlössel


    Bild 46: 99 1542-2 mit Zug 21 kurz nach Schlössel

    Bei unserer kleinen Wanderung von Jöhstadt nach Schmalzgrube gab es dann die Möglichkeit die Aquarius C ein weiteres Mal von die Linse zu bekommen.


    Bild 47: Aquarius C mit Zug 11 zwischen Loreleifelsen und Schlössel

    Von Schmalzgrube brachte uns die Aquarius C mit ihrem Zug wieder nach Jöhstadt.


    Bild 48: Aquarius C mit Zug 13 bei der Einfahrt in Schmalzgrube

    Viele Grüße
    Joachim

  • Unterwegs mit der Bimmelbahn zum Goldgrubengrund

    Hallo in die Runde,

    mein Beitragsbaum heiß ja nicht unterwegs an der Bimmelbahn sondern mit. Warum? Das soll hier heute Thema sein.
    Für mich einer der schönsten Streckenabschnitte bei der Weißeritztalbahn liegt zwischen Seifersdorf und Malter. Hier ist die Mitfahrt auf der letzten Plattform entlang am Rand der Dippoldiswalder Heide einfach ein Genuss und bietet gleichzeitig Inspirationen zum Fotografieren (wie eigentlich jede Mitfahrt auf einer Schmalspurbahn). Auch kann man hier gut die Fahrt mit einer kleinen Wanderung verbinden. Ist reichlich Proviant im Wanderrucksack, dann vergisst man auch schnell die leider fehlende Gastronomie.
    Also auf geht´s zur höchsten Steinbogenbrücke der Weißeritztalbahn.

    Die Eisenbahnbilder entstanden im März und April 2017. Da ich aber auch ein paar Eindrücke von der Wanderung zeigen wollte und damals nur Aufnahmen mit meinen Kindern drauf entstanden sind, haben wir am letzten Sonntag (30.03.2025) die Tour einfach mal wiederholt. Anders als 2017, sind wir aber in Hainsberg mit dem Zug gestartet und nach Malter gefahren.
    Deshalb von Freital auch das erste Bild.

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    Bild 49: Die frisch „hauptuntersuchte“ 99 1790-7 am 30.03.2025 in Freital-Hainsberg, links kommt gerade 99 1734-5 vom Lokschuppen und setzt sich gleich vor P 5002

    2017 sind wir mit dem Auto nach Malter gefahren und nach Seifersdorf gewandert. Für meine beiden damals knapp 5 und 3 Jahre alten Kinder war das eine ganz schöne Herausforderung, die trotzdem viel Spaß gemacht hat. Unterwegs gab es genug kleine Bächlein und Pfützen, in denen man ganz prima Steine und Stöcke versenken konnte. Außerdem hatte Papa im Rucksack ausreichend Motivation. So wurde es auch nicht langweilig, wenn wir an der gewünschten Stelle auf den nächsten Zug gewartet haben, um ein Foto zu schießen. Gleich bei der Anfahrt konnten wir P 5002 vor der Ratsmühle abfangen.

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    Bild 50: 99 1734-5 mit P 5002 am 12.03.2017 an der Ratsmühle in Dippoldiswalde

    Vom Bahnhof Malter läuft man Richtung Staumauer und direkt am Bahnübergang beginnt der „Bahnrundwanderweg“ an einer Treppe die rechts den Hang hoch in den Wald führt. Ab da geht es über Stock und Stein und hoch und runter immer entlang des Bahndamms auf einem durchaus etwas anspruchsvollen kleinen Pfad nach Seifersdorf.

    Schien in Dippoldiswalde noch die Sonne, so war sie bei unserer Wanderung dann leider verschwunden. Das ermöglichte aber Aufnahmen an einer meiner Wunschstellen unabhängig vom Sonnenstand von der anderen Seite.

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    Bild 51: 99 1734-5 mit P 5004 am 12.03.2017 zwischen Seifersdorf und Malter kurz nach der Goldgrubengrundbrücke (1), rechts im Bild ist auch der schmale Wanderpfad zu erkennen


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    Bild 52: 99 1734-5 mit P 5004 am 12.03.2017 zwischen Seifersdorf und Malter kurz nach der Goldgrubengrundbrücke (2)

    Von diesem „Wolkenschaden“ haben wir uns nicht die Laune verderben lassen. Ganz im Gegenteil, weil es so viel Spaß gemacht hatte, gab es eine Wiederholung ein paar Wochen später bei schönsten Sonnenschein.

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    Bild 53: 99 1734-5 mit P 5002 am 01.04.2017 an der Ratsmühle in Dippoldiswalde

    An der gleichen Stelle wie Bild 51 und 52, nur von der anderen Seite des Bahndamms gelang die folgende Aufnahme. Eine Reihe von Eichen steht hier wie bei einer Allee im Spalier zwischen Bahndamm und Wanderpfad. Fast könnte man meinen, die wurden vor langer Zeit absichtlich so gepflanzt.

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    Bild 54: 99 1734-5 mit P 5004 am 01.04.2017 zwischen Seifersdorf und Malter kurz nach der Goldgrubengrundbrücke

    Nicht viel weiter und der Wanderweg geht hinunter in den Goldgrubengrund und man steht vor der höchsten Steinbogenbrücke der Weißeritztalbahn.

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    Bild 55: Die Goldgrubengrundbrücke am 30.03.2025

    Am letzten Sonntag überraschte uns ein heftiger Regenschauer direkt an der Brücke. Topfotos waren dadurch nicht machbar. Rechts von der Brücke führt der Wanderpfad steil aus dem Grund wieder heraus und oben erreichten wir genau im richtigen Moment die Goldgrubengrundhüte. Genau groß genug für mich und meine beiden Kinder, um dort Picknick zu machen und uns mit einem heißen Tee wieder aufzuwärmen. Links von der Hütte gleich hinter den Fichten verläuft der Bahndamm.

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    Bild 56: Die Goldgrubengrundhütte am 30.03.2025

    Genau auf Höhe der Hütte, aber von der anderen Seite des Bahndamms entstanden die nächsten zwei Bilder.

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    Bild 57: 99 1734-5 mit P5006 am 01.04.2017 zwischen Seifersdorf und Malter an der Goldgrubenbrücke (1)

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    Bild 58: 99 1734-5 mit P5006 am 01.04.2017 zwischen Seifersdorf und Malter an der Goldgrubenbrücke (2)

    Auch der weitere Weg nach Seifersdorf bleibt spannend. Von dort brachte uns 2017 P 5008 wieder nach Malter.

    Am letzten Sonntag hatten wir deutlich mehr Kondition als 2017 und so kamen wir noch an einer weiteren, bei der Höherlegung der Strecke 1912 gebauten, Steinbogenbrücke über ein Seitental der Roten Weißeritz vorbei.

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    Bild 59: Brücke über den Langen Grund am 30.03.2025

    Von Spechtritz brachte uns dann P 5003 wieder zurück nach Hainsberg.
    In Kompination mit P 5000 und P 5001, oder P 5002 und P 5003 klappt diese Wanderung ganz wunderbar und man kommt in der zur Verfügung stehenden Zeit locker von Malter nach Spechtritz.
    Also gerne mal nachmachen! Bei Zweizugbetrieb sollte es auch heute noch mit dem Fotogarfieren klappen.

    Viele Grüße
    Joachim

    2 Mal editiert, zuletzt von John (20. Mai 2025 um 05:38) aus folgendem Grund: Falsches Aufnahmedatum korrigiert

  • Beinahe nur ein Stillleben in Benndorf

    Hallo in die Runde,

    im Frühjahr 2016 verschlug es mich beruflich für einige Wochen nach Helbra an die Orgel in der evangelischen Kirche. Da wir an den Wochenenden aber immer nach Hause gefahren sind, bestand keine Chance die Mansfelder Bergwerksbahn mal in Aktion zu erleben. Trotzdem fuhr ich aus reiner Neugierde in dieser Zeit mal nach Benndorf zur MaLoWa. Doch ganz unerwartet kam genau an dem Tag kurz nach meinem Eintreffen auf einmal Bewegung in die Sache. Lok 20 wurde von Lok 35 von ihrem Abstellplatz zur Bekohlung gebracht und auf die Fahrtage an dem darauffolgenden Wochenende vorbereitet. Danach wurde Lok 20 wieder an ihrem ursprünglichen Abstellplatz zurückgebracht.
    Folgende Bilder sind dabei am 25.04.2016 entstanden.

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    Bild 60: Lok 20 an ihrem Abstellplatz

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    Bild 61: Lok 33 mit dem Klappdeckelwagen 320, dem Personenwagen 0088 und der Schneeräumdüse 17-09

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    Bild 62: Die auch als Rüsselchen bezeichnete Schneeräumdüse

    Kurze Zeit später war das Starten einer V10C zu hören. Der Grund dafür öffenbarte sich gleich darauf. Lok 35 kam aus Richtung Werkstatt angefahren und rangierte die Lok 20 an die Bekohlung.

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    Bild 63: Lok 20 wird bekohlt (1)

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    Bild 64: Lok 20 wird bekohlt (2)

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    Bild 65: Lok 20 wird von Lok 35 wieder zurück auf ihren Abstellplatz gebracht

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    Bild 66: Lok 20 hat ihren Abstellplatz wieder erreicht

    Viele Grüße
    Joachim

  • Frohe Ostern!

    Hallo in die Runde,

    am 10.04.2017, dem Montag vor Ostern, begegnet uns auf den folgenden zwei Bildern der Altbauzug der Weißeritztalbahn bei der Fahrt durch die frühlingshaften und österlich geschmückten Gärten in Coßmannsdorf vor der Kulisse des Backofenfelsens.



    Bild 67: 99 1734-5 mit P 5004 in den Gärten in FTL-Coßmannsdorf zwischen den Brücken über die Wilde und die Rote Weißeritz


    Bild 68: 99 1734-5 mit P 5006 in den Gärten in FTL-Coßmannsdorf kurz nach der Brücke über die Rote Weißeritz

    Mit diesen Bildern verabschieden wir uns zunächst einmal von der hier bisher sehr präsenten Weißeritztalbahn und besuchen in den nächsten Beiträgen andere Orte und Strecken. Aber ganz loslassen wird uns meine „Heimatstrecke“ hier natürlich nicht.

    Viele Grüße
    Joachim

  • Großes Kino in Carlsfeld

    Hallo in die Runde,

    am 21.05.2016 veranstaltete der Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. in Carlsfeld das IX. Wcd-Festival. Was da geboten wurde, war wirklich eine grandiose Vorstellung auf ganz kleiner Bühne. Die Hauptfigur 99 592 der fantastischen Inszenierung wurde großartig von der 99 590 gespielt. Bevor ich mich jetzt in weiteren Superlativen verliere, lassen wir doch einfach die Aufführung nochmal Revue passieren und die Bilder sprechen.



    Bild 69: Ein erster Blick hinter den Vorhang auf den Star des Tages


    Bild 70: 99 592 (99 590) im Heizhaus in Carlsfeld vor Dienstbeginn


    Bild 71: 99 592 (99 590) verlässt am frühen Morgen das Carlsfelder Heizhaus


    Bild 72: 99 592 (99 590) am Morgen vorm Heizhaus in Carlsfeld


    Bild 73: Abfahrbreiter Zug mit 99 592 (99 590) Richtung Schönheide in Carlsfeld


    Bild 74: Zug mit 99 592 (99 590) Richtung Schönheide bei der Ausfahrt aus Carlsfeld


    Bild 75: 99 592 (99 590) mit P 2114 bei der Einfahrt in Carlsfeld (1)


    Bild 76: 99 592 (99 590) mit P 2114 bei der Einfahrt in Carlsfeld (2)


    Bild 77: 99 592 (99 590) ist mit P 2114 in Carlsfeld angekommen (1)


    Bild 78: 99 592 (99 590) ist mit P 2114 in Carlsfeld angekommen (2)


    Bild 79: 99 592 (99 590) ist mit P 2114 in Carlsfeld angekommen (3)


    Bild 80: 99 592 (99 590) ist mit P 2114 in Carlsfeld angekommen (4)


    Bild 81: 99 592 (99 590) ist mit P 2114 in Carlsfeld angekommen (5)


    Bild 82: Der Packwagen von P 2114 wird in Carlsfeld entladen (1)


    Bild 83: Der Packwagen von P 2114 wird in Carlsfeld entladen (2)


    Bild 84: 99 592 (99 590) mit P 2114 in Carlsfeld


    Bild 85: 99 592 (99 590) vorm Heizhaus in Carlsfeld


    Bild 86: 99 592 (99 590) rangiert in Carlsfeld (1)


    Bild 87: 99 592 (99 590) rangiert in Carlsfeld (2)


    Bild 88: Ein Statist spielt sich selbst: Karl Wolf


    Abschießend an dieser Stelle noch einmal ein ganz großes Dankeschön an den Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. für diese großartige Vorstellung!

    Viele Grüße
    Joachim

  • Danke für die schönen Bilder. Die sind so leider nicht mehr wiederholbar nachdem man den Bahnhof neu gestaltet hat.

    Viele Grüße,

    Ronald!

  • Ein Doppeljubiläum und ein Dreh mit einem kleinen Etikettenschwindel bei der Preßnitztalbahn

    Hallo in die Runde,

    im Jahr 2017 wurde die beiden Jubiläen 125 Jahre Preßnitztalbahn und 25 Jahre Museumsbahn im Schwarzwasser- und Preßnitztal ganz groß gefeiert. Die IV K´s des Vereins trugen entsprechende Beschriftungen an ihren Wasserkästen.
    Das Jubiläum und der Einsatz des I K – Zuges zu Pfingsten zwischen Schlössel und Steinbach nahmen wir zum Anlass für einen Familienausflug am 03.06.2017.

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    Bild 89: 99 1542-2 mit Zug 101 auf der Brücke über das Schwarzwasser in Schlössel

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    Bild 90: Die I K No. 54 mit Zug 201 zwischen Loreleifelsen und Schlössel

    Von Schlössel ging wieder unsere kleine Wanderung nach Schmalzgrube. Dort in der Ausfahrt Richtung Jöhstadt waren die nächsten zwei Aufnahmen möglich.

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    Bild 91: 99 1590-1 mit Zug 103 kurz nach der Ausfahrt aus Schmalzgrube

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    Bild 92: I K No. 54 mit Zug 203 kurz nach der Ausfahrt aus Schmalzgrube

    In Schmalzgrube warteten wir auf Zug 303, der uns nach Jöhstadt bringen sollte. Bei der Einfahrt gab es für mich eine handfeste Überraschung, die bis zu dem Moment an mir unbemerkt vorübergegangen war.

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    Bild 93: 99 715 alias 699 mit Zug 303 bei der Einfahrt in Schmalzgrube

    In Erinnerung an den Heizlokeinsatz von 99 699 in Jöhstadt und der danach mehrmonatigen Abstellung auf dem Bahnhof mit Rauchkammer Richtung Wolkenstein 1969, war 99 715 gedreht und umbeschildert worden. Mit dem vorherigen Wissen hätte ich vermutlich unseren Familienausflug zeitlich etwas anders geplant. So blieb dieses Foto "aus der Hüfte“ die einzige Streckenaufnahme. Aber in Jöhstadt vor dem Lokschuppen gab es schöne Motive mit der Lok.

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    Bild 94: 99 699 (715) und 99 4511-4 vorm Lokschuppen in Jöhstadt (1)

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    Bild 95: 99 699 (715) und 99 4511-4 vorm Lokschuppen in Jöhstadt (2)

    Ein Vorspann der 99 699 (715) bei der nächsten Zugleistung wäre sicher auch ein ganz besonderes Highlight gewesen. Es war aber nur ein kleiner Spaß der Lokpersonale am Wasserkran.
    Nach einer Stärkung an den Imbissständen in Jöhstadt besuchten wir noch die Modellbahnausstellung in der Fahrzeughalle. Dort entstand dann auch die letzte Aufnahme des Tages.

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    Bild 96: 99 4511-4 mit Zug 405 auf Höhe der Fahrzeughalle

    Wer gerne mehr über das Bahnhofsfest 2017 wissen möchte, hier noch ein Link:

    125 Jahre Preßnitztalbahn - Bahnhofsfest Pfingsten mit sechs Dampfloks
    Das Pfingstfest vom 3. bis 5. Juni bei der Preßnitztalbahn wird aus Anlaß des Jubiläums 125 Jahre Preßnitztalbahn/25 Jahre Museumsbahn mit einem besonders…
    www.pressnitztalbahn.de

    Viele Grüße
    Joachim

    2 Mal editiert, zuletzt von John (16. Juni 2025 um 12:24) aus folgendem Grund: kleine Fehler behoben

  • Auf zum weißen Gold

    Hallo in die Runde,

    an dem Wochenende 10.&11.06.2017 war es endlich soweit. Nach vielen Jahren der Streckensperrung konnte der Streckenast nach Kemmlitz mit einem großartigen Eisenbahnfest wieder in Betrieb genommen werden, der nicht zuletzt dem Kaolin seine Existenz zu verdanken hat. Damit waren das erste Mal nach dem Wiederaufbau nach Glossen echte Doppelausfahrten in Nebitzschen möglich. Der Bahnhof Kemmlitz konnte noch nicht erreicht werden, da die Brücke davor noch gesperrt war. Dies bescherte aber ein weiteres Highlight, nämlich die Befahrung des Anschlussgleises zum (Kaolin-) Werk II.
    Am 11.06. war ich zu Gast beim Fest. Es gab eine Sonderfahrkarte als Tageskarte, die ich Euch aber erst einmal vorenthalten muss, weil ich sie momentan in meiner Sammlung einfach nicht finden kann.
    Mein Plan war, den Triebwagen bei seiner Ausfahrt aus dem Schuppen zu fotografieren. Dafür war ich aber einen Moment zu spät in Mügeln. Wir starten also kurz danach in Mügeln.

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    Bild 97: VT 137 322 vor seinem nächtlichen Abstellplatz in Mügeln

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    Bild 98: VT 137 322 rangiert in Mügeln Richtung Bahnsteig

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    Bild 99: 99 574 kommt aus dem Lokschuppen und fährt zur Bekohlung

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    Bild 100: Während 99 574 gleich ihr Ziel erreicht hat, macht sich 199 032-6 auf nach Kemmlitz

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    Bild 101: 99 574 wird gleich bekohlt

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    Bild 102: 199 032-6 in Poppitz

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    Bild 103: VT 137 322 als Zug 141 bei der Ausfahrt aus Glossen

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    Bild 104: 99 574 mit Zug 260 zwischen Nebitzschen und Poppitz

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    Bild 105: VT 137 322 als Zug143 bei der Einfahrt in Nebitzschen

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    Bild 106: 99 574 mit Zug 261 bei der Einfahrt in Nebitzschen

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    Bild 107: 99 574 mit Zug 262 am Bahnübergang in Poppitz

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    Bild 108: VT 137 322 mit Zug 147 zwischen Kemmlitz und Poppitz

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    Bild 109: VT 137 322 als Zug 149 bei der Ausfahrt aus Glossen

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    Bild 110: VT 137 322 als Zug 150 am Bahnübergang in Poppitz

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    Bild 111: 99 574 mit Zug 266 zwischen Poppitz und Kemmlitz

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    Bild 112: Ausfahrt von 99 574 mit Zug 268 und VT 137 322 als Zug 154 in Nebitzschen

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    Bild 113: VT 137 322 als Zug 156 kurz nach der Ausfahrt in Nebitzschen auf der Bücke über den Kemmlitzbach

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    Bild 114: VT 137 322 als Zug 157 in Kemmlitz Ort kurz vor der Rückfahrt nach Nebitzschen

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    Bild 115: Nach Ankunft von 99 574 mit Zug 270 in Kemmlitz Ort wird mit Hilfe von 199 032-6 über das Anschlussgleis zum Werk II umgesetzt

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    Bild 116: 99 574 beim Umsetzen in Kemmlitz

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    Bild 117: 99 574 hat umgesetzt und bringt gleich ihre Wagen aus dem Anschlussgleis nach Kemmlitz Ort, um von da aus als letzter Dampfzug 271 des Tages nach Mügeln zu fahren

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    Bild 118: Auch 199 032-6 verlässt nun das Anschlussgleis in Kemmlitz

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    Bild 119: Nach getaner Arbeit verlässt 199 032-6 gleich Kemmlitz Ort Richtung Mügeln

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    Bild 120: VT 137 322 mit Zug 160 zwischen Nebitzschen und Glossen

    Während der Dampfzug und der Triebwagen zwischen Mügeln bzw. Nebizschen und Kemmlitz bzw. Glossen pendelten, übernahm 199 030-8 mit ihrem Zug den Gesamtverkehr zwischen Oschatz und Mügeln.

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    Bild 121: 199 030-8 mit Zug 128 Zwischen Schweta und Mügeln

    Am Abend gab es jedoch eine kleine Ausnahme im Fahrplan. Da durfte auch der Triebwagen einmal zwischen Mügeln und Oschatz Pendeln.

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    Bild 122: VT 137 322 mit Zug 161 nach Oschatz


    Mein ausdrücklicher Dank gilt all jenen, die diese geniale Veranstalltung möglich gemacht haben.

    Viele Grüße
    Joachim

    2 Mal editiert, zuletzt von John (20. Juni 2025 um 19:15) aus folgendem Grund: kleine Fehler und Verbesserungen

  • Klappen zum Schutz vor Nässe

    Hallo in die Runde,

    unter dem Motto „Sachsen stehen zusammen“ fand am 23. & 24.06.2018 eine ganz besondere Veranstaltung bei der Döllnitzbahn statt. Helge Scholz war das organisatorische Meisterwerk gelungen, vier der fünf erhaltenen Klappdeckelwagen betriebsfähig nach Mügeln bringen zu lassen, um mit ihnen an beiden Tagen einen ganz besonderen Fotogüterzug mit einem ganz tollen Programm auf die Strecke zu bringen.


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    Bild 123: 99 574 mit den Klappdeckelwagen 97-27-18 (Förderverein Wilder Robert), 97-27-06 (Verkehrsmuseum Dresden), 97-27-19 (IG Preßnitztalbahn), 97-27-14 (IG Weißeritztalbahn) und dem Altbaupackwagen 974-309 in Mügeln

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    Bild 124: Zwischen Altmügeln und Nebitzschen

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    Bild 125: Einfahrt Nebitzschen

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    Bild 126: Ausfahrt Nebitzschen Richtung Kemmlitz

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    Bild 127: Auf der Brücke über den Kemmlitzbach kurz nach Nebitzschen

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    Bild 128: Zwischen Nebitzschen und Poppitz

    Noch einige Meter weiter befuhr der Fotozug den Kemmlitzer Streckenast, dann ging es zurück nach Mügeln (Umsetzen in Nebitzschen).

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    Bild 129: Wasserhalt in Mügeln

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    Bild 130: Auf der Döllnitzbrücke kurz nach Oschatz Süd

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    Bild 131: Zwischen Altoschatz-Rosenthal und Thalheim

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    Bild 132: Zwischen Thalheim und dem Birnenweg in der Nähe von Naundorf

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    Bild 133: Am Bahnübergang Birnenweg

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    Bild 134: Am Birnenweg

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    Bild 135: In Schweta Bahnhof setzte sich die nicht betriebsfähige 99 561 vor den Zug, um bis Mügeln „Vorspann“ zu leisten

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    Bild 136: Einfahrt Mügeln

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    Bild 137: Dieser kleine Zug mit 199 030-8 fuhr vor dem Fotozug her und brachte die Teilnehmer an die Fotostellen, hier zwischen Tahlheim und dem Birnenweg


    Der Wettergott hatte es leider nicht anders gewollt. Genau an diesen beiden Tagen gab es das eigentlich in der Region lang ersehnte Regenwetter in diesem extrem trockenen Sommer 2018. Aber genau für so ein Wetter waren die Klappdeckelwagen einst konstruiert worden.
    Letztendlich war es aber nicht das Wetter, was mich dazu trieb am 23.06. noch vor dem Ende des Tagesprogramms nach Hause zu fahren und den darauffolgenden Tag ganz sausen zu lassen. Privat brach gerade meine Familie auseinander. Ich hatte es nie für möglich gehalten, dass mir so etwas in der Art passieren könnte. Mit diesem Kummer im Rucksack war es mir nicht möglich mit Freude zu fotografieren und auch die erhoffte Ablenkung trat nicht ein. Ein bisschen sieht man das meinen Bildern auch an. Mir war es am Ende wichtiger bei meinen Kindern zu sein. Eine Entscheidung, die ich bis heute nicht bereue. Vieles hat sich danach bei mir geändert und diese Fotofahrt ist bis heute die (vorläufig) letzte gewesen, an der ich teilgenommen habe. Geblieben sind mir meine Kinder, mein Zuhause und neben vielen anderen Dingen auch die Liebe zu den Schmalspurbahnen. Grund genug, positiv in die Zukunft zu blicken: „Time is fleeting, see what it brings“ (aus „Ghosts Again“, M. L. Gore/ R. Butler) ;):)

    Bedanken möchte ich mich auch an dieser Stelle nochmal bei Helge Scholz und allen beteiligten Eisenbahnern und Helfern.

    Viele Grüße
    Joachim

    Einmal editiert, zuletzt von John (28. Juni 2025 um 19:53) aus folgendem Grund: Wieder einmal Behebung kleiner Schusselfehler