Woltersdorfer Straßenbahn 2025

  • Moin,

    als wir am Samstag in Woltersdorf gelandet sind, kamen wir gemeinsam auf den Gedanken „Das hätten wir schon viel früher machen müssen!“. Ein wahrliches Kleinod mit allem was eine Straßenbahn bieten kann direkt vor den Toren Berlins. Und ein echter Menschenauflauf, den jeder wollte die Gothawagen noch ein letztes Mal im Planbetrieb erleben.

    Wir starteten unsere Runde an der Ausweiche mitten im Wald:

    Wagen 31 und 32 begegnen sich fast fliegend. Umzingelt von zahlreichen Fans und Fotografen.

    Mit einer kräftigen Rauchwolke kam der 32 nach wenigen Minuten wieder zurück. Auch wenn wir erst das frühe Aus für den Wagen vermuteten, verkehrte er trotzdem noch den ganzen Tag.

    Schnurrgerade geht es zum S-Bahnhof Rahnsdorf.

    Am Bahnübergang kurz vor der Endstation surrte der Wagen 31 wieder hinauf nach Woltersdorf.

    Auch eine kleine Brücke darf auf der Strecke nicht fehlen.

    Fliegender Wechsel in Rahnsdorf. Ein voll besetzter Wagen kommt an, der Nächste zieht los.

    Natürlich darf ein Bild mit der S-Bahn auch nicht fehlen.

    Und noch eine Begegnung der besonderen Art. Ein Trabant war den Tag über entlang der Strecke immer wieder zusehen. Wir trafen ihn nach einer Mitfahrt an der Schleuse.

    Zu Fuß ging es wieder Richtung Thälmannplatz und an der altehrwürdigen Kirche gelangte der nächste Schuss.

    Die Werbe-Tram kurz vor der nächsten Haltestelle.

    Die Abendsonne schenkte uns dann auch noch eine wunderbare Stimmung auf dem Weg zurück zum S-Bahnhof.

    Ein Blick über die Schulter des Schaffners.

    Momente der Ruhe im Betriebshof. Die beiden Beiwagen auf der rechten Seite haben nun auch endgültig ausgedient.

    Und dann hatte auch schon der erste Wagen Feierabend. Nach und nach rückten nun die Trams ein bevor dann auch 0:30 der allerletzte Wagen den Betrieb an die neuen moderne Traktion übergab.

    Wir kommen bestimmt mal wieder!

    Viele Grüße,

    der große Richie :)

  • Glück Auf,

    auch wir waren am vergangenen Samstag in Woltersdorf um uns die letzten Einsätze der Gothawagen anzusehen. Wir waren alle das erste mal da und stellten schnell fest, wir hätten es schon mal eher machen sollen.

    Begonnen haben wir die Fotojagd im Wald.

    Wir wanderten durch den Wald und warteten an den schönen Stellen, bei einem 10 Minuten Takt war die Wartezeit nie lang.

    In Rahnsdorf konnten wir eine Aufnahme des Tw 33 mit einem 480 der S-Bahn Berlin machen.

    Dann setzen wir uns in den Gothawagen und fuhren mit zur Schleuse.

    Nach einer lustigen Fahrt stiegen wir an der Endstelle aus und hatten direkt den von Fotofreunden hingestellten Trabi im Auge.

    Nun ging es wieder auf Wanderung mit kleinen Fotohalten...

    Die große Steigung an der Kirche hat es uns besonders angetan!

    Langsam neigte sich der Tag dann dem Ende und die Sonne strahlte nochmal im feinsten Abendlicht...

    Aufbruch in den Wald in Rahnsdorf.

    Es ist wirklich schade um die schönen Gothawagen, aber immerhin bleiben alle erhalten und keine geht in den Schrott!

    Dies waren ein paar meiner Impressionen, bei Intresse könnte ich noch etwas nachliefern.

    MfG

    Richard

    Einmal editiert, zuletzt von ErzPhotography (3. März 2025 um 10:35)

  • Hallo.

    Danke für eure Bilder. Mit dem Blick auf die Kirche ärgere ich mich jetzt etwas. Ich kämpfte mich mit der Ampel ab. Aber als ich da stand, fuhr auch ein Auto neben der Bahn .

    Gruß Uwe

  • Moin, wie viele andere auch, war ich am 01.03.225 zum GOTHAer Abschied aus dem regulären Einsatz auf der Woltersdorfer Straßenbahn, im zehnminütigen Takt.

    Nach einer etwas chaotischen und etwas kurzeitig nervtreibenden Anfahrt per Bahn & Fahrt im Gothaer bis zur ersten Haltestelle Goethestraße, konnte ich mit dem photographischen Tagwerk beginnen.

    Per Fuß ging es dann von der Haltestelle Woltersdorf Goethestraße die Berliner Straße, Rudolf Breitscheid Straße und Schleusenstraße bis zur Endhaltestelle Woltersdorf Schleuse.

    Grüße Silvio

    Woltersdorf, zwischen Haltestelle Goethestraße und Eichendamm .....

    .....

    ....

    .

    Berliner Straße, Haltestelle Fasanenstraße

    Kreuzung Rudolf-Breitscheid Straße und Rüdersdorfer Straße

    Rudolf-Breitscheid Straße - Schleusenstraße

    Schleusenstraße, bei Haltestelle Woltersdorf Krankenhaus

    Am Hospiz Woltersdorf = Schleusenstraße

    Endhaltestelle Woltersdorf Schleuse = Schleusenstraße mit Klappbrücke

  • Hallo Leute,

    auch ich war am vergangenen Samstag in Woltersdorf um mich vom Planbetrieb der Gothawagen zu verabschieden. Genau genommen war dass eine sehr kurze Bekanntschaft, denn auch für mich war es der allererste Besuch dort überhaupt. Wie so oft kann man im nachhinein garnicht mehr sagen warum man nicht mal eher hier war, aber wie so oft bereut man das dann doch, denn auch wenn ich kein ausgesprochener Straßenbahnfreund bin so hat mich dieser kleine Betrieb, mit Straßenbahnen die man sonst nur als historische Fahrzeuge kennt, sehr angesprochen. Nun ja wenigstens konnte der letzte Einsatztag dafür noch voll und ganz ausgekostet werden und die Chance den einen oder anderen Umlauf Ersatzweise mit Gothawagen zu erleben scheinen ja nicht ganz schlecht zu stehen. Dazu kommt noch dass der Menschenauflauf, von sicherlich mehreren hundert Fotografen, deutlich gezeigt hat was diese kleine Straßenbahn in Verbindung mit den historischen Fahrzeugen für eine Anziehungskraft besitzt.

    Hier nun ein paar Bilder von mir, ohne großen Kommentar. Die Örtlichkeiten und Abläufe dürften inzwischen weitestgehend bekannt sein.

    Für uns ging es zuerst einmal durch den Wald nach Rahnsdorf.

    Als Wagen 32 mit unübersehbarer Qualmwolke und beißendem Gestank nach verbranntem Gummi vorbei fuhr waren die Anwesenden schon der Meinung dass das wohl auch die letzte Fahrt für ihn war. Allerdings war auch er den Rest des Tages weiterhin problemlos im Einsatz.

    Aufgrund der sonst nicht üblichen Betriebsführung an dem Tag fuhren die Triebwagen bis ganz ans Streckenende.

    Ein Treffen zwischen Straßen- und S-Bahn war natürlich Pflicht an dieser Stelle.

    Im Anschluss ging es, natürlich Stilecht, ans andere Streckenende zur Woltersdorfer Schleuse, wofür es ein schönes Andenken in Form einer speziellen Abschiedsfahrkarte gab.

    Auch hier wurde aufgrund der Betriebssituation die gesamte Streckenlänge genutzt.

    Zu Fuß ging es nun zurück. Bei der Verkehrsdichte an diesem Tag brauchte man nie lang auf die nächste Bahn warten.

    Beim warten an der Kirche gab es zur Überraschung mal was anderes zu sehen. Ich bin ja nun eigentlich kein Blaulichtfotograf, aber dieses Gespann musste man dann doch mal festhalten.

    Eigentlich überhaupt nicht angesagt war dass sich das Wetter immer mehr besserte, was diesem Tag aber absolut angemessen war.

    Am Nachmittag fuhr parallel zu den Straßenbahnumläufen auch dieser (in meinen Augen) historische Bus. Der Grund dahinter ist mir allerdings nicht klar.

    Und das war es dann mit dem letzten planmäßigen Einsatz von Gothawagen auf Normalspur in Deutschland. Der Abschied wurde würdig gefeiert, weshalb ich auf diesen Tag mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurückblicken kann.


    VG Felix


  • Leider habe ich mich bereits am 26. Oktober für eine Veranstaltung in Bad Muscau angemeldet und normalerweise reserviere ich einen Tag am Wochenende für meine Familie, sodass ich am 25. Oktober nicht nach Woltersdorf kommen kann. Aber vielleicht geht jemand von euch hin und teilt Fotos mit uns? Vor allem vom Set T57 + B57.

    Viele Grüße,

    Paweł

  • Guten Morgen Pawel,

    Vielen Dank für die Info. Silvana & ich werden versuchen dort zu sein. Da ich mich im Moment noch auf Geschäftsreise befinde, kann ich es endgültig erst am Mittwoch bestätigen. Falls es klappt, stelle ich sehr gerne ein paar Fotos ein. Allerdings wird bei uns wie immer, der Focus um das Mitfahren gehen.


    Viele Grüße

    Alexander

  • Hallo zusammen,

    Paweł, darf man eventuell fragen, woher der Schnipsel stammt, den Du uns hier zeigst? Die SRS schreibt auf ihrer Website ja noch nichts dazu. Mit der Frage möchte ich die Richtigkeit der Information auch nicht in Frage stellen, zumal das durchaus souverän klingt und der Beiwagen 90 tatsächlich aufgearbeitet wurde, aber die Quelle wäre schon interessant. 🙃

    Viele Grüße
    Stefan

    Früher war alles damals ... ;)