Feldbahn SEM Chemnitz 2025

  • Oh sorry, Missverständnis,

    Mit Jahreswechsel war nicht der Übergang von einem Jahr zum anderen gemeint, sondern in diesem Jahr Feldbahn und Nutzfahrzeugtreffen, im nächsten Jahr Feldbahntag, im darauf folgenden Jahr wieder Feldbahn und Nutzfahrzeugtreffen u.s.w. Eine Veranstaltung pro Jahr, mehr ist eh nicht zu schaffen, sowohl für die Organisatoren, als auch für die Teilnehmer

    Gruß Steffen

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen (3. November 2025 um 22:04)

  • Hallo,

    die gezeigte Gmeinder aus der Sammlung Erk ist mit ihrer Fabriknummer im 500er Bereich zwar alt, aber nicht die älteste erhaltene Gmeinder.

    Sicher älter ist der Gmeinder 10 PS Triebwagen im FFM in Frankfurt (Main).

    Es gibt darüber hinaus noch mindestens drei bislang nicht genau identifizierte sehr frühe Gmeinder Loks, ob die aber noch älter sind ist natürlich nicht bekannt.


    Grüße

    Philipp

  • Hallo Leute,

    am vergangenen Wochenende fand unter dem Motto "1. Feldbahn und Nutzfahrzeuge Treffen" im sächsischen Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf die offizielle Wiederauflage der einst sehr bekannten Veranstaltungsreihe "Feldbahn und Alttraktorentreffen" statt, deren Erinnerung bisher durch die regelmäßig veranstalteten Feldbahntage hoch gehalten wurde. Meine Bedenken aufgrund des Wetters bei diesem späten Termin bewahrheiteten sich nicht und so zeigte sich zumindest am Samstag als ich anwesend war das Herbstwetter nochmal von seiner besseren Seite. Gedankt wurde den Mitgliedern des Museums ihre Arbeit nicht nur durch die zahlreichen Besucher, sondern auch durch die überraschend große Anzahl an teilnehmenden Gastfahrzeugen auf der Feldbahn und von der Gummibereiften Fraktion.

    Eines der Highlights dieses Jahr war die LKM Ns1a 247509/1957 der Historischen Feldbahn Dresden. Dieser äußerst seltene LKM Typ war erstmals auf dieser Feldbahnanlage im Einsatz.

    Der Herbst zeigte seine Auswirkungen deutlich.

    Im Abstellbereich gab es regelmäßig wechselnde Fahrzeugaufstellungen zu sehen.

    Ebenso erstmals in Chemnitz zu sehen war der Nachbau einer Lanz Motorlok von der Ziegelei Niederwürschnitz.

    Von der Feldbahn der Papierfabrik Blankenberg kam dieser Eigenbau Schienenkuli.

    Auch die von der Feldbahn Glossen angereiste O&K H1 2063/1925 war erstmals in Chemnitz zu sehen. Die Lok, welche dieses Jahr bereits 100 Jahre alt wurde, dürfte damit auch die älteste Motorlok sein die bisher auf dieser Feldbahnanlage zu erleben war.

    Das zusammentreffen von großer und kleiner LEW EL9/01 war ebenso klasse anzuschauen. :D

    Die Nachbau Lanz Lok versuchte sich derweil daran den Personenzug über die Strecke zu befördern.

    Stilecht gab es dann die Ns1a in der Sandgrube zu erleben.

    Aber auch andere verirrten sich auf die "Waldstrecke". :D

    Aus dem Lokschuppen in der Sandgrube lugt derweil die Ns1 247446/1957 hervor und beobachtet das Treiben ihres genau so alten, aber weitaus weniger erfolgreichem, Nachfolgetyps.

    (Verhältnismäßig) Große und kleine LKM Dieselloks.

    Doch schauen wir nun auch mal ein wenig auf zahlreichen Gastfahrzeuge der Gummifraktion. Auch hier gab es eine große Auswahl an interessanten Sachen zu sehen, zu denen ich aber jetzt garnichts groß weiter sagen will.

    Den Normalspurbereich hab ich diesmal fast gänzlich ignoriert. Überrascht war ich nur, da ich das garnicht auf dem Schirm hatte, dass die 64 518 nach ihrem Schaden immernoch im SEM weilt.

    Doch kommen wir nun zurück zur Feldbahn. Eine weitere bisher nicht beachtete Gastlok kam aus einer nicht mehr ganz unbekannten Thüringer Privatsammlung und war ebenso hier in Chemnitz erstmals zu sehen. Die Jung EL110 11346/1951 wurde im letzten Jahr hervorragend in ihrem Patinazustand restauriert und zieht hier zusammen mit der im selben Zustand restaurierten museumseigenen Jung ZL114 10346/1942 einen Lorenzug.

    Einen weitaus kürzeren Zug hat derweil die H1 am Kupplungshaken.

    Auch die neu aufgearbeitete LKM Ns2f 248505/1955 war im Einsatz zu erleben.

    Der Lanz-Lok Nachbau war derweil mit dem kurzen Lorenzug zu sehen.

    Ein letztes Gastfahrzeug soll aber nicht unterschlagen werden, denn auch die Parkeisenbahn Chemnitz war mit ihrer Handhebeldraisine zu gast.

    Die H1 übernahm derweil den Personenzug.

    Während die Ns2f mit dem langen Lorenzug an der bekannten Gleiskreuzung zu sehen war.

    An selber Stelle zeigte sich dann auch nochmal das Jung Duo, mit dem wohl leicht übermotorisierten Lorenzug.

    Die H1 wechselte derweil auch wieder die Zuggarnitur.

    Vor der Werkstatt gab es außerdem eine Lokparade der LKM Typen Ns1, Ns2f und Ns3d zu sehen. Die Unio LD 45-N sowie die LKM Ns2 waren derweil wegen Gleisbauarbeiten vom restlichen Gleisnetz getrennt.

    Am späten Nachmittag kehrte dann so langsam wieder Ruhe auf der Feldbahnanlage ein.

    Der Abend endete dann ganz im Sinne eines solchen Treffens mit gemütlichem Beisammensein bei bester Verpflegung. Ich freue mich dass man es im SEM in Angriff genommen hat diese Veranstaltungsreihe wieder aufzubauen und hoffe dass das ganze als solcher Erfolg gewertet wird damit dass ganze fortgesetzt wird.
    Vielen Dank wieder für die Gastfreundschaft und beste Grüße an alle getroffenen.

    Viele Grüße
    Felix

  • Nun dann will ich mal meinen /unbeweglichen/ Senf dazugeben, respektive, ich möchte ich meine Bilder vom Sonnabend zeigen.

    Nicht ganz klar ist, wer hier der starke Raucher ist, aber ich behaupte mal kess: Bestimmt eine Ns1.


    Eine Ns2 rückt aus.

    Eine BN 30R von CKD Prag.

    Eine Ns1 wartet in der Ausfahrt Kiesgrube.

    Während hier in der Kiesgrube eine BND 30 von CKD wartet.

    Und weil wir gerade bei den CKD Loks sind, hier eine BN 15R.

    Hier die schon gezeigte Jung Doppeltraktion, einmal zusammen...

    ... und nach dem Abstellen. Links EL 110 und Rechts ZL 114.

    Das Bild würde ich mal neudeutsch "Evolution" nennen ;)

    Und weil sie so schön dazu passt, noch eine Ns1.

    Zwei Bilder von der O&K RL1a von 1934.

    Außer das er im Vogtland zu Hause ist, kann ich zu dem "Lorenknecht" nichts sagen. *

    und zu Schluss mein Highlight des Tages, 2x2 Lanz, wegen der Lanz Nachbau Lok war ich eigentlich gekommen und ich war Begeistert. Aber wie schon angemerkt, es war ein schmutzige Geschäft, das Lanz Lok fahren.


    Was mich auch begeistert hat war die gute Organisation des Treffens, der nahezu ständige Betrieb auf der Strecke und in der Kiesgrube. Dafür meinen herzlichen Dank an alle Beteiligten.

    Mein "bewegter Senf" folgen auch noch, aber das kann ein wenig dauern, denn es sind ganz schön viele Clips zusammengekommen an diesem Tag.


    LG DF

    *Wenn mir jemand was zu dem "Lorenknecht" sagen wäre das toll, man will doch seine Sichtungen richtig einordnen, newahr.

    FB Nutzer können sich auch noch meine Bilder vom Nutzfahrzeuggeschehen ansehen: https://www.facebook.com/media/set/?set…30478298&type=3

  • Glück Auf!

    Der "Lorenknecht" oder "Schienenkuli" - beides sind eigentlich Modellbezeichnungen für die Fahrzeuge der Firmen Kröhnke und Hatlapa * - gehört dem Jan (Vogtlandbahner). Er kann sicher zum Gefährt Auskunft geben.

    * drum ist es besser solche Geräte hier als Kuli, Eigenbaukuli oder Motorlore zu bezeichnen ( meine Meinung)

    Danke für die schönen Impressionen an alle Bildautoren. Ich hab echt was verpasst.

    VG Kay

  • Mein Schienenkuli hat einen Münchener Sendling 12 PS Verdampfermotor aus den fünfziger Jahren. Gekauft habe ich ihn mit der seltsamen Spurweite von 350mm in Oberbayern . Nach dem Umbau kann ich jetzt Spurweiten von 500 bis 750mm einstellen und so flexibel verschiedene Bahnen befahren. Da er ein normales Traktorgetriebe hat, fährt er vorwärts im 4. Gang bis 30km/h ,was ich aber nicht riskiere. Im Rückwärtsgang aber nur 3km/h , weshalb ich ihn in Chemnitz immer auf der Drehscheibe gewendet habe. Eingekuppelt wird durch Spannen des Keilriemens. Es ist keine Schönheit aber für mich ist Feldbahn die Kunst zu Improvisieren. Grüße Jan

  • O&K und Gmeinder (die älteste erhaltene Lok von Gmeinder) aus der einstigen Erk-Sammlung.

    Hallo Stefan,

    muss Dich leider verbessern, denn die älteste erhaltene weltweit ist momentan Gmeinder Meco Werknummer 423 aus 1928 im Frankfurter Feldbahnmuseum. Aber nix für Ungut!

    VG Rüdiger

  • Boh,

    da hast Du dir aber viel Arbeit gemacht !

    So viel Feldbahn auf einmal......bin begeistert.

    Gruß aus dem Nordwesten

    Grainger

    Nepomuk002.jpg


    Unterm Strich wird alles besser.....


    JUPP ! Voll Geil hier !