Kürzungen bei den sächsischen Schmalspurbahnen

  • Interessant ist übrigens auch der zweite Teil, der hier bislang garnicht thematisiert wurde. Dresdner Akku-Netz auf der Kippe Das kann genauso zum bösen Boomerang werden. Zuzahlungen können irgendwann auch mal an bestimmte Ziele geknüpft sein.

  • Du ließt es als Abneigung, ich sehe es als notwendige Betrachtung bzw Kritik.

    Hier geht es schließlich um Steuergeld.

    Auch bleibt die Frage...warum ist die eine Schmalspurbahn als ÖPNV klassifiziert, die andere aber nicht. Am Publikum lässt sich kein Unterschied erkennen. Bei fast allen Schmalspurbahnen ist es nur touristisch geprägt. Daher sollte man den Status als ÖPNV schon hinterfragen dürfen.

    Auch ist es in diesem Zusammenhang definitiv richtig, den Fahrplan auch Saisonal anzupassen. Es hat schließlich keiner was davon, heiße Luft durch die Gegend zu fahren.

  • Hallo 99 1750-1

    Was wünscht du dir für eigenen Initiative von der SDG?

    Wie viel Feste möchtest du?

    Da schaue mal ins Kursbuch der SDG, wie viel Veranstaltungen im Jahr gibt und Fahrzeuge sind alle unterwegs. Auch bei uns gibt es vor den Fahrplanwechsel keine Änderung im Fahrplan und auch der ZVON war sogar der erste der Fahrten einsparen will.

  • Oh KevKo95 du machst dir um die Ausgaben der Steuergelder gedanken 🤣🤣🤣🤣🤦🏻

    Sorry aber da wünschte ich mir es würden mehr im eigenen Land ausgegeben auch für Kultur o ä und dazu gehören in meinen Augen die Bimmelbahnen...


    Stainz egal, es wird schon alles richtig gemacht... Wie man aktuell auch sieht! Wie sagt man so schön "Weiter so" passt schon

  • Eigeninitiative wäre seitens der SDG vielleicht meiner Meinung gut gewesen, vor allem nach "Corona" aber nichts als Streichungen und 1 Zug Betrieb. Mich z.Bsp zog überhaupt nichts zu einer dieser Bahn, weil es zeitlich nie passte und nur hin und her fahren bekomme ich mit meiner Regierung nicht durch.

    Hallo,

    ich spreche jetzt mal nur von der Fichtelbergbahn. Dort gab es meiner Meinung nach die größten Einschränkungen mit dem Einzugbetrieb. Trotzdem sind auch jetzt die Züge an Wochenenden voll, zum Teil mit nötiger Vorspannlok. Es kann also nicht nur am Zweizugbetrieb liegen, ob Leute kommen oder nicht. Nur rauf und runterfahren bekommst Du bei Deiner Regierung nicht durch, ok. Aber wenn Deine Regierung entlang der Fichtelbergbahn nichts von Interesse findet, um das mit einer Fahrt auf der Bimmelbahn zu verbinden, liegt das eher an Deiner Regierung als an der Bahn bzw dem Umland. 😉

    Die restliche Diskussion hat hier den erwarteten Verlauf genommen. Kipsdorf ist und bleibt tot. Da wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Deswegen unter der Woche auf Dauer nur Zugverkehr bis Dippoldiswalde würde mich nicht wundern, wenn das kommt. Beim Lößnitzdackel werden Züge in Tagesrandlagen und auch nur unter der Woche gestrichen. Züge, die meist nur zu bestimmen Jahreszeiten von in der Wiese liegenden Fotografen "genutzt" wurden, um Scherenschnitte gegen die Sonne anzufertigen, wenn man mal ehrlich ist. In dieser Streichung sehe ich auch fordergründig kein Problem. Sicher kommt dann gleich das Argument, so fängt es an, wo hört es auf. Die Gefahr besteht natürlich, aber was sind die Alternativen? Die geforderten wöchentlichen Aktionen der SDG, um Fahrgäste bzw Eisenbahnfans anzulocken? Wo sind die "Horden", wenn DR- Betrieb ist? Die VIK im Planeinsatz ist? Die IVK im Planeinsatz ist? Sollen jedes Wochenende Foto- oder Sonderzüge fahren? Personal wächst in Radebeul, Freital und Othal sicher dafür auf den Bäumen....

    Zum letzten Thema sehe ich übrigens nicht nur die SDG in der Verantwortung. Mindestens zwei Strecken haben ja schließlich Vereine, die auch loslegen könnten, wenn das alles so einfach ist. 😉

    Machen wir doch einfach das Beste draus! Bleiben mehr Trassen für selbstorganisierte Fotozüge! Ach dazu braucht man ja auch Geld und Personal.

    Grüße

  • N'abend,

    am fehlenden Geld kann es in Deutschland eigentlich nicht liegen, wenn man sich beispielsweise in Dresden Ausgaben von einer halben Mio Euro für innovative Sachen wie einen Fahrradzähler leisten kann...

    Liest man sich den Bericht des VVO durch, so gibt es anscheiend schon noch Geld für Projekte, die gefördert werden.

    Aber ist es beispielsweise Aufgabe eine Verkehrsverbundes, Fahrradprojekte wie MobiBike oder das aufstellen von Fahrradboxen zu fördern? Freie Fahrradverleiher gibt es doch auch und ein Fahrradständer am Bahnhof, gern auch überdacht, sollte auch ausreichend sein.

    Auch bei den Akkuzügen ab 2031 lese ich das so, dass die Schaffung der notwendigen Infrastruktur ursprünglich vom Freistaat direkt gefördert werden sollte. Dieser zieht sich nun zurück, so dass der Verband einspringen muss. Dann ists natürlich klar, dass das Geld nicht mehr für den laufenden Betrieb auf anderen Strecken reicht.

    Wenn man aus den vom Bund zugewiesenen ÖPNV-Zuwendungen die Schmalspurbahnen herausnimmt, wird die Folge sein, dass auch der Mittel vom Bund kleiner werden. Schließlich waren die ja mal Bestandteil der Verkehrsmengenermittlung je Bundesland.

    Ab wann sollen denn die Anpassungen am Fahrplan gelten? Das lese ich aus dem VVO Bericht irgendwie nicht hervor.


    VG Tilo

  • Oh KevKo95 du machst dir um die Ausgaben der Steuergelder gedanken 🤣🤣🤣🤣🤦🏻

    Sorry aber da wünschte ich mir es würden mehr im eigenen Land ausgegeben auch für Kultur o ä und dazu gehören in meinen Augen die Bimmelbahnen...

    Kultur sollte auch gefördert werden. Da gebe ich dir sofort Recht. Aber ob das mit Geldern, die für den ÖPNV bestimmt sind sein muss, bleibt fraglich. Zudem bleibt auch weiterhin die Frage, warum manche Bahnen diese "Förderung" bekommen, andere aber nicht.

  • cargonaut da geb ich dir Recht, vielleicht hätte ich nur bei der Weißeritztalbahn bleiben sollen oder meine "Regierung" aussen vor lassen sollen😉

    Auch bei der Lößnitzgrundbahn würde mit Moritzburg ein Ausflugsziel sein