Kürzungen bei den sächsischen Schmalspurbahnen

  • Betrieblich wird von Zugbegleitern nichts mehr verlangt. Selbst die Betriebsdiensttauglichkeit wird nicht mehr gefordert. Als Beispiel hänge ich mal eine aktuelle Ausschreibung der ÖBB-Tochter Arverio für den Dienstort Lindau dran. Die Ausbildung wird in 6 Wochen durchgezogen und dann geht es an die (Bahn-)Front.

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  • @J.Neugheimer meinst du nicht der Vergleich hinkt!

    Zugbegleiter in einem modernen ET/VT zu nostalgischer Bimmelbahn mit Klotzbremsen und wenn wie in deinem Beispiel der Zugführer schon 6 Wochen Ausbildung/Einweisung erhält wie lange soll dann ein 450€ Mitarbeiter (das Beispiel habt ihr eingeschmissen) bei der SDG benötigen... Sorry Bremsprobeberechtigt sollte er mindestens sein und die Zugabfertigung usw alles Sicherheitsrelevante Dinge die dein Traumjob-Beispiel nicht enthält! Bzw in weiteren Qualifikationen erworben werden könnte 🤫 na und spätestens dann danken viele wieder ab. 🤣

  • Du mischt schon wieder. Es ging um Zugbegleiter, nicht Zugführer. Das ist ein nicht unrelevanter Unterschied. Zugführer/Zugchef muss betrieblich ausgebildet sein. Ein Zugbegleiter in der Regel nicht, es sei denn streckenspezifische Notwendigkeit besteht. (SRK, Steilstrecke...) Und ein Fahrkartenkontrolleur und Fahrgeldsicherer braucht auch bei einer Schmalspurbahn keine entsprechende betriebliche Ausbildung. Und es wird ja auch so praktiziert.

  • Okay, dann halt Kundenbetreuer oder Fahrgeldsicherer der 0 Ahnung hat von dem was in seinem betrieblichen Umfeld passiert aber sich als Wichtigste Person am Zug aufspielt🫣 meinst du diese .... 🤣🤣🤣🤣

    Sorry dann mal langsam

    Wegen dieser Gruppe so ein Aufstand hier... Sorry dachte wirklich es geht um gut ausgebildetes Personal was fehlt!?

  • Hallo

    Seit mehren Seiten wird nun hier diskutiert ob 450 Euro Kräfte Fahrkarten verkaufen dürfen.

    Oh Mann, oh Mann. Als ob davon tätsächlich das Überleben der sächsischen Schmalspurbahnen

    abhängen würde....

    Gruß

    Und seit mehreren Seiten liegt ihr mit den 450€ falsch, sind nämlich 556€. :*

  • Hi,

    auch auf die Gefahr hin mißverstanden zu werden......

    Aber inwieweit es den sächsischen Staatshaushalt, und die Finanzierung der Schmalspurbahnen im Land entlasstet.

    Das es 1 oder 2 ausgebildete oder nur angelernte zusätzliche Hilfsbremser gibt, erschließt sich mir als Materiefremden gerade nicht.

    Ich denke nicht, daß ein paar zusätzliche billige Hilfskräfte da die Karre aus dem Dreck ziehen.

    Egal ob mit oder ohne Lehrgang.....



    Grainger

    Nepomuk002.jpg

    Es ist nicht deine Schuld, daß die Welt ist wie sie ist. Es wäre nur deine Schuld, wenn sie so bleibt. Die Ärzte

  • Du mischt schon wieder. Es ging um Zugbegleiter, nicht Zugführer. Das ist ein nicht unrelevanter Unterschied. Zugführer/Zugchef muss betrieblich ausgebildet sein. Ein Zugbegleiter in der Regel nicht, es sei denn streckenspezifische Notwendigkeit besteht. (SRK, Steilstrecke...) Und ein Fahrkartenkontrolleur und Fahrgeldsicherer braucht auch bei einer Schmalspurbahn keine entsprechende betriebliche Ausbildung. Und es wird ja auch so praktiziert.

    Wenn es um Zugführer geht, geht es automatisch auch um Zugbegleiter. Der Zugführer gehört zum Zugbegleitpersonal.

  • Das siehst du so.

    Leider ist die Realität eine andere. Betreiber des Regionalverkehrs bilden oft nur noch kurz aus, weil die betrieblichen Anforderungen, gerade im Regionalverkehr, im Zugbegleitdienst kaum noch notwendig sind. Auch die Besteller wollen das kaum noch bezahlen.

    Die betrieblichen Aufgaben hat eben der Tf, der zeitgleich Zf ist. Moderne Züge sind darauf ausgelegt.

  • Das ist nicht nur im Nahverkehr so, auch beim Fernverkehr wird das so praktiziert. Bei KISS und IC2 ist Tf=Zf. Da fahren auch nicht zwingend ausgebildete Zugschefs als Begleiter mit.