Guten Morgen,
am zurückliegenden 13. September, veranstaltete der MEC Kreischa seine jährliche Vereinsausfahrt. Ziel war diesmal das Weißeritztal mit einem GmP im Stile der Wendezeit um 1990. Ausgestattet mit allerlei Equipment, sollte der Zug am Samstagmorgen im Bahnhof Hainsberg starten. Leider traf den Verein aber vor über einer Woche der Todesfall eines sehr geschätzten Mitgliedes. In Erinnerung an ihn sollte nun die Sonderfahrt durchgeführt werden, sozusagen als „Letzte Fahrt für Rico“. Eine Tafel an der Rauchkammer von 99 1762-6 erinnerte nun während der Fahrt und ausgewählten Fotostellen an ihn.
Nun schmeißt euch aber in euren besten neonfarbenen Sportanzug, den die Reise in die 90er geht los!
Bevor der Zug aus der Abstellung geholt werden konnte, sollte 99 1741-0 mit dem planmäßigen Zug den Bahnhof verlassen. Am Kohlekran ergänzt das Personal noch die Vorräte ihrer Maschine.
Gut zehn Minuten später, rollt unser Zug an den Bahnsteig. Die Fahrgäste steigen zu, der Gepäckwagen wird beladen und die Fahrt kann losgehen.
Die erste Fotostelle lag im saftig-grünen Rabenauer Grund. Lautstark zieht 99 1762-6 ihre „Leine“ durch die engen Bögen.
Der Bahnhof Rabenau ist erreicht. Am Bahnsteig warten eine handvoll Reisende auf den Zug nach Kipsdorf.
Das Zugpersonal wird nochmal kurz befragt, dann gehts auch schon weiter.
Die Einfahrt in den Haltepunkt Spechtritz erreicht.
Am Bahnsteig dann aber der plötzliche Zeitsprung. Hat uns die Umnummerierung nun doch erwischt? Hoffentlich bleibt das DB an den Wagen uns fern!
Eine kleiner Gefallen für unser ausgezeichnetes Lokpersonal durfte natürlich auch nicht fehlen. Denn ihre „Planlok“ bestritt über viele Jahre den Zugbetrieb im Tal der „Roten Weißeritz“, ist nun aber eine eingesessene Radebeulerin geworden. Aber sie war doch irgendwie dabei ![]()
Weiter gehts nach Seifersdorf. Abfahrbereit wartet der Zug am Bahnsteig.
Wir laufen zum Bahnübergang hinauf und warten dort gespannt auf die Ausfahrt. Einige Dorfbewohner kamen dazu und freuten sich ebenfalls, als der GmP seine Fahrt ins Gebirge wieder aufnahm.
Malter ist erreicht. Wir laufen anschließend vom Bahnübergang zum Bahnsteig vor und erwarten nun die Zugkreuzung mit dem P5001 aus Kipsdorf.
Im schönsten Sonnenlicht steht der Zug im langen Bogen vor dem Bahnhofsgebäude.
Entlang der Vorsperre erreichen wir dann zur Mittagspause Dippoldiswalde.
Bevor hier die großen Rangiermanöver starten, wird Wasser ergänzt.
Die Aufsicht schaut auch nochmal vorbei, muss er ja nun dafür sorgen das unsere Wagen auf die richtigen Gleise kommen ![]()
Von Gleis 2 aus wird der Personenzugteil auf die 1 gebracht.
Anschließend ging es dann über die 5 auf das Gleis 3.
Parallel zum Wasserkran wieder angekommen, wird die Überholung des P5002 erwartet. Mit der Ankunft von 099 725-4, haben wir nun erstmal die Hälfte unserer Fahrt erreicht.
Nach der Abfahrt des Regelzuges, steht 099 735-3 fast alleine auf den großen Gleisanlagen von Dippoldiswalde.
Mit einigen Rangierarbeiten und der Fahrt nach Kipsdorf geht es im anschließenden Teil weiter.
Viele Grüße,
Richard ![]()