• Guten Morgen,

    ich finde es schon ganz lustig wie viele hier ein „Konzept“ haben und der Meinung sind das es doch ganz einfach ist einen Bistrowagen zu betreiben, besonders der allwissende TRO. Aber den A…. bekommt niemand hoch um so etwas wirklich in die Tat umzusetzen. Da ist es natürlich einfacher wieder mal Stunk gegen die SDG auszuüben die ihre Bahnen ja so gar nicht unter Kontrolle hat und bei der das Marketing eine „Katastrophe“ ist. Zumindest lese ich es aus deine Zeilen hier so heraus. Aber da schreiben wir lieber ein paar schlechte Zeilen im Internet als die Sachen wirklich in die Hand zunehmen und umzusetzen. Wenn du magst kann ich dir auch einen Kontakt zu Frau Arnold in Oberwiesenthal herstellen und du stellst ihre deine Ideen vor. Wir arbeiten des Öfteren zusammen.

    Diese Disskusion dreht sich total im Kreis und wirklich einen Nutzen erzielt hier niemand.

    Grüße,

    Richard

  • Moinsen,

    _rxchx_ - also ich kann hier nirgendwo lesen das direkt Stunk gegen die SDG gemacht wird.

    Wenn ich es könnte - wohne leider zu weit weg - würde ich es machen, hab ja Zeit usw. Das sowas auf der Döllnitzbahn ( wo ich wohne ) zB. keinen Sinn macht ist ja wohl logisch ( zu den Dampffahrten gibt es ja einen entsprechenden Service ( Dankeschön dafür und wird auch von mir ausgiebig genutzt )) - außer Du verkaufst Süßigkeiten für die Kinder. Kenne dazu ein anderes Erlebnis, aber das gehört hier nicht her,...

    Das was TRO schreibt ist für mich auch schon schlüssig und nachvollziehbar.

    Die Grundsatzfrage ist eben, muß ein Bistrowagen von einem außenstehenden Unternehemen oder Eigenwirtschaftlich betrieben werden? Naja und so selbstständig ( wenn man es auf den reinen Betrieb des Bistrowagen beschränkt ) sind die Betreiber des Bistrowagen bei der RüBB und SOEG nicht!

    Ich bin für letzteres...

    Der Saarsachse

    IV K - Fan

  • Hallo

    Leute es ist jetzt genug mit diesem Geplapper über eine Sache , die ganz gewiss woanders hingehört und wenn das nicht aufhört, dann gelöscht gehört . Die SDG weiß genau warum sie auf der einen oder anderen Strecke kein gastronomisches Programm im Zug anbietet . Die Kosten für zusätzliches Personal, Gerät und Lebensmittel sind einfach bei der Einnahmesituation nicht zu schultern . Deshalb spricht auch nichts dagegen , verfügbare Waggons ganz normal im Personenverkehr einzusetzen .
    Helfen tut den Bahnen zur Zeit erstmal nur mitfahren und durch Mundpropaganda für Nachahmer sorgen .

    Glück auf

    Armin Ahlsdorf

  • Moinsen,

    Schüppe66 - sorry, welches zusätzliches Personal, in einem einfachen Grundbetrieb ohne Bistrowagen ( wovon ich ausgehe ) und welche Kosten für die Schulung - die sind kostenlos und ich habe diese auch entsprechend mitgemacht. Also was ist zu kaufen, eine entsprechende große Kaffeemaschine, Wegwerfgeschirr für Kaffee und die Getränke - also ohne Maschine keine 100€ pro Woche nach einem entsprchenden Starteinsatz - der Umsatz wird durch das Zup gemacht ( so nebenbei ). Erstmal klein starten und dann ausbauen...

    Der Saarsachse

    IV K - Fan

  • Guten Morgen,

    es dürfte ja so ziemlich Alles gesagt worden sein - nur nicht von Allen :) Deshalb murkse ich auch noch was dazu.

    Es gibt einen bisher unterbelichteten Aspekt. Die SDG ist kein frei agierendes Unternehmen, sondern ein im Wesentlichen steuerfinanziertes Gebilde. Wir alle freuen uns, dass es dafür Mittel gibt. Zweck des Geldes ist aber Betrieb und Unterhaltung der kulturhistorisch wertvollen Eisenbahn, letztlich eine Art lebendiges Museum. Ich finde, die SDG macht da sehr viel richtig, nicht zuletzt mit ihrer eigenen Instandhaltung mit guten Fachleuten. Die SDG sollte tunlichst mit dem Steuergeld Abenteuer in der Gastronomie vermeiden. Dazu kann sie mit Partnern zusammenarbeiten, seien es Agenturen (wie in Cranzahl oder auch der Bimmelbahnshop in Dipps, der ja auch Fahrkarten verkauft), Vereine oder sonstige Vertragspartner, wenn sich denn solche finden.

    Ich möchte in dem Zusammenhang auch daran erinnern, dass letztlich jeder Kaffee und jedes Bier nur 1x getrunken wird. In Coßmannsdorf hat sich wer getraut und die Ballsäle wieder eröffnet; in Rabenau gibt es den an schönen Tagen gut frequentierten "Wanderer" - der bei Regen aber auch leer steht. Da gilt das Prinzip Leben und Leben lassen. In der Umsetzzeit in Kipsdorf aus dem Packmeister heraus verkaufen klingt vielleicht verlockend - doch ist das nicht vielleicht auch die gewerkschaftliche Pause der Zugbegleiter?

    Einen Wunsch hätte ich aus eigenem Erleben an den Betreiber des Bimmelbahnshop. Für den gelegentlichen Fahrgast ist es unklar, ob die Zeit für einen "Tankstopp" reicht. Da wäre es hilfreich, wenn man etwas an die Hand genommen wird. Vielleicht ist ja auch mal was auf dem Bahnsteig möglich. Ich kenne es ja selber "von früher", dass man als Papa unbedingt mit Junior das Wassernehmen beobachten muss - das ist die Pause dann schnell um.

    Beste Grüße Jörg

    JU

  • Hallo Saarsachse,

    das weiß ich nicht. Bei meiner letzten Fahrt war angenehmes Wetter und das Personal saß gut gelaunt auf der Gartenbank.

    JU

  • Eigentlich wollte ich meine Finger nicht mehr zu den Mist bewegen was hier von manch Interpreten losgelassen wurde...

    Aber eine Frage hab ich;

    Naja und so selbstständig ( wenn man es auf den reinen Betrieb des Bistrowagen beschränkt ) sind die Betreiber des Bistrowagen bei der RüBB und SOEG nicht!

    Darf ich fragen in wie weit du dies meinst, vorwiegend zur SOEG, außer den Wagen betriebsfähig im Zug eingestellt, im Fahrplan ersichtlich und die Ware im Packwagen gelagert werden darf...

    Ansonsten TROund Saarsachse stellt ihr euch das sehr einfach vor, bissel Kaffee kochen paar Fettbemmen fertsch... Das Personal ist eh da, also keine weiteren Kosten außer eine Kaffeemaschine 😜

    Sorry aber da gehört schon ein gestandenes Unternehmen dahinter, was vielleicht sogar paar Groschen auf Seite liegen hat und dies zusätzlich zum gut laufenden vorhandenen Geschäft anbieten könnte. Mit einem sehr guten Konzept um zusätzlich das Angbot Fahrgästen schmackhaft zu machen.

    Übrigens Saarsachse wenn man von seiner Idee absolut überzeugt ist und genau weiß wie - dann ist eine Entfernung egal. Schließlich ist es nach deinen Worten so einfach... Dann mach, nimm die Zügel in die Hand... 😁 Für so Erfolgsgeschichten ist auch kein eigenes Alter zu hoch 🤫


    Aber hier zum Thema 970-453 ist definitiv alles gesagt und wie Stainz und cargonaut schon richtig schrieben, über gute Vorschläge mit konkreten Konzept zur Bewirtschaftung wird gewiss die SDG die Tür nicht vor der Nase schließen. Aber selbst zusätzlich noch nicht vorhandenes Geld zu investieren bei den ganzen Kürzungen ist eine schlechte Idee und absolut nachvollziehbar - aber das stand eh nicht zur Debatte.

    Dann der Gedanke das dies das Zup noch zusätzlich zu ihrer Aufgabe aufgetragen werden soll... Nein auf keinen Fall! Da gönne ich denen doch mal 10 Minuten auf der Bank...

    Es gilt also mitfahren, Snacks und Getränke im Rucksack, wie früher auch 😉

    (Würde zu gern Mäuschen spielen und das Personal nach lesen dieses Beitragebaumes belauschen 🥳 bestimmt lustig 😉)

  • Moinsen,

    99 1750-1 - da liegst Du völlig falsch, warum kann die ODEG auf Rügen durch das Zup so einen Service ( der auch gut genuzt wird anbieten ) und ich habe nirgendsgeschrieben das am Anfang Bockwurst oder Fettbämmchen verkauft werden sollten.

    Weiterhin, habe ich jetzt es 53 Jahre und 362 Tage erfolgreich vermieten einen Autoführerschein zu besitzen und umziehen werde ich jetzt deswegen bestimmt nicht.

    Der Saarsachse

    IV K - Fan

  • Einen Wunsch hätte ich aus eigenem Erleben an den Betreiber des Bimmelbahnshop. Für den gelegentlichen Fahrgast ist es unklar, ob die Zeit für einen "Tankstopp" reicht. Da wäre es hilfreich, wenn man etwas an die Hand genommen wird.

    Ja ,das ist eine Idee. Ist auch schon gespeichert. Sieben Minuten sind eigentlich genug. Zub wartet auch mal ein wenig. Lässt sich aber schlecht planen. Großer Fahrgastwechsel in Malter und schon bleibt in Dippoldiswalde nicht viel von der Zeit übrig. Wenn meine Frau aber am Bahnsteig verkauft, muss sie die Leute im Wagen rausschicken und zuschließen. Sind aber schon bei der Ideenfindung und hoffen, das wir es bald anbieten können.