Ankündigung Die Farben der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen

  • Da kann ich nur hoffen das mich mal jemand rein kucken lässt.

    Irgendeine Bibliothek hat das Buch immer (mindestens mal die Nationalbibliothek, da geht jede Veröffentlichung hin. Ob die bleibt, ist eine andere Frage).

    Sogar in meiner popeligen Stadtbibliothek in Uelzen kann ich Fernleihen veranlassen (Kostenpunkt 3 Euro) und zwar nicht nur für den GVK oder KVK sondern im Prinzip machen die alles möglich, wenn ich vielleicht nen Tip habe, wo das Buch zu haben ist.

    GVK - Gemeinsamer Verbundkatalog - 2.1

  • Puh,

    das letzte mal das ich in einer Leihbücherei war ist mindesten 40 Jahre her....

    Den Ausweis habe ich noch.


    Grainger

    Nepomuk002.jpg


    Unterm Strich wird alles besser.....


    JUPP ! Voll Geil hier !

  • Mein letzter Besuch in einer öffentlichen Leihbücherei war zur Makulierung und Verkauf des Gesamtbestandes der Eisenbahnliteratur. Die meisten Bücher meines Interessengebietes habe ich in den letzten dreißig Jahren antiquarisch erwerben können...

    Als wichtigste Literatur fehlt mir nur noch die "Beschreibung der Bauart" für die (nicht besonders bimmelbahnige) Baureihe 43 und die Vorserie der BR 44...

    Viele Grüße Christian

  • Irgendeine Bibliothek hat das Buch immer (mindestens mal die Nationalbibliothek, da geht jede Veröffentlichung hin. Ob die bleibt, ist eine andere Frage).

    Hi,

    die Frage lässt sich gut beantworten.

    “Die Bibliothek hat die Aufgabe,

    1.

    a)

    die ab 1913 in Deutschland veröffentlichten Medienwerke und

    b)

    die ab 1913 im Ausland veröffentlichten deutschsprachigen Medienwerke, Übersetzungen deutschsprachiger Medienwerke in andere Sprachen und fremdsprachigen Medienwerke über Deutschland im Original zu sammeln, zu inventarisieren, zu erschließen und bibliografisch zu verzeichnen, auf Dauer zu sichern und für die Allgemeinheit nutzbar zu machen sowie zentrale bibliothekarische und nationalbibliografische Dienste zu leisten …“ (DNBG, §2, Aufgaben, Befugnisse).

    Das Buch geht als Teil der Reihe A in die Nationalbiografie ein und wird redundant in Leipzig und Frankfurt archiviert, damit das Buch auch nachfolgenden Generationen erhalten bleibt. Es kann jederzeit in den Lesesälen eingesehen und studiert werden.

    VG Christoph

    Einmal editiert, zuletzt von cpl (16. November 2025 um 22:36)

  • IHallo zusammen,

    ch finde die Diskussion hier gerade unmöglich und beschämend.. Da macht sich Nils die Mühe, euch sein hart erarbeites Wissen zur Verfügung zu stellen, und dann wird als erstes der Preis diskutiert und, noch viel schlimmer, wie man sich am besten um jegliche Zahlung drückt.

    So erhält man keine Bimmelbahnromantik und motiviert man auch niemanden, sein Wissen zu teilen.

    ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Nils sehr fundiert zu dem Thema berichten kann und das durch ihn zusammen mit anderen gesammelte Wissen absolut wertvoll ist.

    Natürlich ist es kein Buch für die Masse, aber es dürfte sein Geld absolut wert sein.. Getsde weil es nur eine getinge Auflagr jat, bleibt da ganz sicher nicht viel übrig für ihn.

    Uns von der Initiative Sächsidche Eisenbahngeschichte war das Know-How von ihm und weiteten "Expetzen" bereits sehr hilfreich und es fliesst in unsere Projekte ein.

    Schon deshal wird es seinen Platz in meinem Regal finfen.

    Beste Grüsse Axel

  • Noch ein Nachtrag: Zwar archiviert die DNB die Bücher für die Nachwelt und macht sie zugänglich (das ist ein hohes Gut), aber: Neue Bücher gibt es nur, wenn es Autoren gibt, die ihr Wissen auch nieder schreiben. Und in unserer kleinen Nische braucht es in der Regel auch Verleger, die diese Bücher auch finanzieren und natürlich Geld verdienen wollen.

    Auch wenn Open Access in aller Munde ist, auch da braucht es immer Jemanden, der die Publikationen finanziert und die Publikationsinfrastruktur betreibt.

    Es ist schon mehr als bemerkenswert, dass sich hier jemand die Arbeitet macht, so ein Werk als Buch zu verfassen.

    Jeder soll zu dem Thema seine Meinung haben dürfen. Für mich ist eine Selbstverständlichkeit, für gute Literatur auch gutes Geld zu zahlen. Das hat auch etwas mit Fairness zu tun. Und es ist auch gut zu wissen, dass es die Pflichtablieferung gibt.


    VG Christoph

  • ich finde die Diskussion hier gerade unmöglich und beschämend..

    Naja! Es darf wohl ein Jeder beschreiben ob und warum ihm der Preis für ein Buch es "wert" oder eben auch nicht ist.
    Daran gleich den Erhalt bzw. Verlust der "Bimmelbahn-Romantik" (was auch immer diese ist) fest zu machen, halte ich schon für etwas weit übertrieben.

    Für mich ist inzwischen nicht nur der Preis sondern ganz einfach der verfügbare Platz im Bücherregal auch ein Entscheidungskriterium zwischen Kauf oder Leihe.

    Es grüßt ein regelmäßiger Nutzer der SLUB in Dresden. Deren Angebot an Eisenbahn-Literatur dürfte ziemlich weit im oberen Bereich vergleichbarer Institutionen liegen. Auch fremdsprachige Titel gibt es hier jede Menge.

    +-+-+-+-+-+-+-+- Klasse statt Masse! Wer macht mit? -+-+-+-+-+-+-+-+
    "Der Zweck des Forums liegt im Austausch zu Schmalspurbahnen,
    schmalspurigen Modellbahnen, historischen Eisenbahnen und damit verwandten Themen."

  • Jeder soll zu dem Thema seine Meinung haben dürfen. Für mich ist eine Selbstverständlichkeit, für gute Literatur auch gutes Geld zu zahlen. Das hat auch etwas mit Fairness zu tun. Und es ist auch gut zu wissen, dass es die Pflichtablieferung gibt.

    So ist es. Auch ich habe schon manches Buch eher aus "ideellen" Gründen gekauft, weil ich das entsprechende Projekt unterstützen wollte bzw. damit aufzeigen wollte: Es gibt auch eine Nachfrage abseits von "Die schönsten Alpenbahnen" oder "Mit der BR 218 nach Sylt". Trotzdem finde ich den von mir gemachten Verweis auf das Bibliothekswesen überhaupt nicht verwerflich: manchmal braucht man bestimmte Bücher lediglich, um für eine Recherche wenige Dinge nachzuschlagen, und dann ist (Fern)leihe für mich das Mittel der Wahl.

  • Hallo Leut's,

    Wie ich es oben schon anklingen ließ- das Buch wird seinen Preis wert sein. In der Vergangenheit habe ich (nebenbei) ein paar Diskussionen über die Farbgebung sächsischer Fahrzeuge mitbekommen. Da wurden sogar kolorierte Postkarten als Vorlage für die Lackierung von Modellen herangezogen. Das dürfte mit dem Erscheinen des Buches wohl ein Ende haben. Ebenso die Diskussion- ob sächsische Lokomotiven eventuell blau lackiert gewesen sein könnten.

    In den Foren ist mir immer wieder die sachliche, fundierte Argumentation von Nils aufgefallen, wenn über Farbtöne der frühen Epochen diskutiert wurde.

    Für den Modellbauer sächsischer Eisenbahnfahrzeuge wird das Buch eine große Hilfe sein. Würde ich mich für sächsische Fahrzeuge der Epoche I interessieren- hätte ich das Buch bereits bestellt. Der Preis ist für die investierte Zeit, daß beschaffen historischer Belege mehr als in Ordnung. Die Tantiemen dürften bei dieser Auflagengröße auch nur schöngeistigen Wert haben und den betriebenen Aufwand in keiner Weise decken.

    Die Leihe in einer Bibliothek geht doch absolut in Ordnung- wenn das Buch vorhanden ist. Auch ich habe immer wieder Bücher geliehen- weil zum einen meine Regalmeter nicht mehr ausreichen. Und zum Anderen ich die Bücher nicht ständig "brauche"- oder sie schlicht und ergreifend vergriffen sind.

    Die Bimmelbahnromantik wird mit dem Nichtkauf sicherlich nicht verloren gehen. Aber das Wissen über das Erscheinungsbild lang vergangener Zeiten.

    Von daher finde ich die Diskussion über die Preisdiskussion mehr als daneben. Denn auch Wissen kostet- entweder Zeit und Geld (wenn man selber recherchiert) oder Geld, wenn das Wissen als "Konserve" vorliegt. Ich würde mich freuen- wenn für andere Interessengebiete derart fundiertes Wissen vorliegen würde.

    Soweit meine Gedanken

    Christian