Glück Auf!
Wenn man Fotos aus den letzten Betriebsjahren der Strecke nach Frauenstein anschaut, fällt auf das die Lokomotiven "verkehrt" also Tender voraus den Berg (das Gefälle zwischen Friedersdorf und Oberbobritzsch mal außer acht gelasssen) nach Frauenstein fuhren. Ab wann wurde das so gemacht? Schon mit Eröffnung der Linie nach Oberdittmannsdorf? Damit alle Loks des Netzes gleich herum stehen? Anderseits hat ja die VI K so eine Warntafel am Tender, die besagt die Loks nicht Rücken an Rücken zu kuppeln. Also muss es ja auch mal "gedrehte" Maschinen gegeben haben. Im Kenning Buch über das Wilsdruffer Netz ist von einer dreischienigen Drehscheibe in Klingenberg die Rede (die aber eigentlich, wenn sie zum Drehen der Schmalspurloks genutzt werden soll, vierschienig sein müsste), welche in den 1930er Jahren vorhanden gewesen sein soll?
Und was für die Loks gilt, gilt ja auch für die Wagen. Solang die Trichterkupplung und Heberleinbremse haben, sind die ja eigentlich auch Richtungsgebunden, wie wurde das gehandhabt?
Viele Grüße Kay