? zu diversen Kleinbahnfahrzeugen

  • Hallo in die Runde,


    ich wünsche allen ein frohes und gesundes neues Jahr.

    Für ein Projekt benötige ich mal bitte das Schwarmwissen des Forums.

    Von nachfolgenden Fahrzeugen bin ich schon länger auf der Suche nach Bildmaterial. Seien es Foto´s, oder Veröffentlichungen in Literaturen. Wer kann freundlicherweise helfen? Wer kann Foto´s zur Verfügung stellen, oder Hinweise geben, wo ich fündig werden kann. Vielen herzlichen Dank im voraus!

    Hersteller: Fabriknr: Baujahr: Achsfolge:

    Henschel 3891 1893 Bn2t
    O+K 1496 1905 Cn2t
    Freudenstein 88 1901 Cn2t
    Breda /Milano 326 1910 Cn2t
    O+K 1891 1906 Cn2t

    Wismar 20261 1936 1-Adm
    -"- 21142 1940 1-Adm

    ebenso:

    89 6105; 6131; 6232; 7243

    94 1031

    98 6214

    V16 070
    V36 060 + 109
    VT 133 511


    Nochmals vielen Dank.

    Viele Grüße

    Pommi

  • Hallo Pommi,

    das sieht aber sehr nach Prenzlauer Kreisbahn bzw. Uckermark aus. Zu diesen Bahnen habe ich auch mal angefangen bissel was zusammen zu tragen.

    Die 6000er der DR vom EK Verlag hast du schon durchsucht?

    Zu der italienischen Loks gibt's ein Buch von Claudio Pedrazzini. Da gibt's aber kein Bild der 326 drin. Aber um sich einen Überblick über die (formschönen) Dreikuppler zu verschaffen lohnt es sich anzuschauen (bzw. auch zu lesen, wenn man italienisch kann). Mir fällt allerdings Günter Meyer ein, ich dachte er hat auch eine solche Lok in der DDR fotografiert, als Werklok.

    Ansonsten das Standartwerk über die Bahnen der Uckermark von Machel/Buchweitz.

    Zu den Wismarer Triebwagen gibt's ein Heft vom EK Verlag und ein Buch von Dieter-Theodor Bohlmann. Ob nun genau die gesuchten Betriebsnummern drin sind, weiß ich allerdings jetzt auf die Schnelle auch nicht.

    Die Schwesterlok der Freudensteinischen 1901, die 1902 steht ja in Hamburg Aumühle. Ich denke da gibt's keine großen Unterschied (zumindest zum Zeitpunkt der Herstellung).

    Das fiel mir auf die Schnelle so ein...

    Kay

  • Hallo Thomas,

    der Wimarer Schienenbus mit der Fabriknummer 20261 ist am 16.11.1939 bei der Prenzlauer Kreisbahn in Folge eines Unfalls vollständig ausgebrannt. Der von der Haftplichtversicherung bezahlte Ersatz 21142 wurde am 9.11.1940 fertig gestellt.

    So in Kürze laut Machel/Buchweitz

    Kay

  • Hallo,


    danke für die ersten Rückmeldungen.

    Das Uckermark-Buch, sowie das 6000er und noch weitere stehen bei mir im Regal.

    Der 20261 existierte auch nur etwa 4 Jahre. (Den Unfall hat Kay erwähnt). Wenn dann könnte es höchstens eine Werksaufnahme geben. Die Einsatzzeit war schon "Vorkriegs-"/Kriegszeit, da habe ich kaum Hoffnung auf Bilder.


    der VT 133 511 gibt mir weiterhin Rätsel auf.

    Ich hab bei Wiki noch ein Bild gefunden - demnach war es ein Doppelstock-Schienenbus (was ich mir aber auf den PK nicht vorstellen kann.) Alle anderen VT 133er der PK waren Schweineschnäutzchen.


    Danke und Gruß

  • der VT 133 511 gibt mir weiterhin Rätsel auf.

    Laut Klein- und Privatbahnarchiv (Transpress) soll es tatsächlich ein umgebauter Berliner Doppelstockbus gewesen sein, der erst auf der Gardelegen-Haldenslebener Bahn, dann auf dem Stummel Wegenstedt-Calvörde und dann wieder bei Haldensleben im Einsatz war und angeblich 1957 ausgemustert wurde. Kann natürlich sein, dass sich in den 30 Jahren seit Erscheinen der Bücher neue Erkenntnisse ergeben haben ...

    Martin

  • Wie schon geschrieben von mir, ein Bild des 133 511 kenne ich nicht. Irgendwo in der Literatur vom Wolfgang List gibt es ein Bild, welches das Fahrzeug noch als Doppelstockbus auf Schienen zeigt. Also vor dem Umbau. Es war auch ein Einrichtungswagen. Das erkennt man daran, nur vorn waren Bahnräumer angebracht und an der Antriebsachse nur Sandstreuer für vorwärts. Er hätte also immer für die Rückfahrt gedreht werden müssen. Das erfordert natürlich entsprechende Infrastruktur. Für den Betrieb ist das natürlich nicht sonderlich förderlich. Dieser Umstand dürfte auch den Umbau begründet haben.

    Mit Übernahme durch die DR soll der VT in Haldensleben und Prenzlau (1955) beheimatet gewesen sein. Im Buch "Kleinbahnen der Uckermark" findet sich aber kein Hinweis auf diesen VT. Die Ausmusterung erfolgte am 19.12.1957. Sicherlich war er schon vorher einige Zeit abgestellt so meine Vermutung.

    Gruß, Thomas

  • Im Buch "Kleinbahnen der Uckermark" findet sich aber kein Hinweis auf diesen VT. Die Ausmusterung erfolgte am 19.12.1957. Sicherlich war er schon vorher einige Zeit abgestellt so meine Vermutung.

    Hallo Thomas,

    doch, auf Seite 159 ist der VT 133 511 tabellarisch erwähnt.

    Kay

  • Vielleicht hilft der Link etwas weiter:

    Doppeldeckerwagen der ABOAG - Berliner Doppeldeckerbusse der 20er Jahre

    (unten, runterscrollen, sind noch Pfeile, mit denen man zwischen Pferdewagen, Decksitzwagen, Doppelstockwagen und normalen Omnibussen hin- und herwechseln kann)

    Im Vergleich zu den Fotos der ABOAG- /BVG-Busse fällt der "schwarze Gnubbel" vor der Hinterachse, der verkleidete Kasten unter der Treppe zum Oberdeck und der verlängerte Perron am Ende des Wagens auf.

    Ich schieße mal ins Blaue:

    -die schwarzen Gnubbel könnten evtl zu einer Drehvorrichtung zum Wenden des Wagens gehören,

    -der vekleidete Kasten versteckt einen Kessel - entweder zur Heizung oder einen Holzgasgenerator. Letztere waren in den späten 1930er und 1940er Jahren recht häufig.

    -der Perron ist einfach eine Art "Kofferraum". Die Anforderungen im Berliner Stadtverkehr und bei einer Kleinbahn dürften sich etwas unterscheiden.

    Wie gesagt: alles nur Vermutungen, aber es hält die Diskussion am köcheln..

    Gruß

    Willi