Betrieb bei den Harzer Schmalspurbahnen 2026

  • Meckern die Sachsen eigentlich auch so herum wie die Harzer?

    Nein! :D

    Eine Einzelgängerin wie die 99 6001 würde in Sachsen gehegt und gepflegt werden wie es sich für ein Einzelstück gehört. Vorallem würde man sie nicht mit einer täglichen Laufleistung von über 200 km und ständigen Ausfahren der Höchstgeschwindigkeit quälen.
    Im Grunde ist sie ja ideal für das Selketal. Aber wie schon erwähnt, dazu eine passende Fahrtengestaltung und nicht ein Plan der auf eine Neubaulok zugeschnitten ist.

    Ansonsten haben meine Vorredner nun schon meist das passende geschrieben mit dem ich auch übereinstimmen kann.

    Grüße,

    Richard

  • Durch die Schalenbahnräumer wird im Winter Flugschnee nicht genügend von den Achslagerunterkästen ferngehalten, so das diese öfter entwässert werden müssen. Neubauloks haben diese Schneeräumbahnräumer die besser dafür geeignet sind Flugschnee abzuhalten.

    Was sind Achslagerunterkästen ???

  • Hallo Michael,

    dazu verlinke ich Dir mal eine Seite der DGEG: https://dlok.dgeg.de/9.htm

    Der Achslagerunterkasten schließt das Achslager also nach unten ab, nimmt Öl und Schmierpolster auf und da er an der tiefsten Stelle des ganzen Lagers liegt, ist er auch anfällig gegenüber Schnee oder auch Wasser, das eindringen kann und den Schmierfilm zerstört. Das führt dann regelmäßig zu Heißläufern und schweren Lagerschäden. Darum ist das Entwässern gerade des Unterkastens eine sehr wichtige Aufgabe des Lokpersonals. Gerade unten anhängende Federn können Schnee regelrecht aufschieben, der dann in den Unterkasten eindringen kann. Wohl dem, dessen Lok einen geeigneten Bahnräumer besitzt, der die Schneehöhe unter dem Fahrzeug wirksam abträgt.

    Viele Grüße

    vom Dampfachim

  • Hallo zusammen!

    Die recht großen Meinungsverschiedenheiten zwischen Reiner Bergmensch als Vertreter der sehr reifen Generation und den bedeutend jüngeren Liebhabern der Einzelgänger bzw Sonderkonstruktionen (Mallett und Meyer) gab es zumindest zum Teil auch in Sachsen. Ich, als (damals) sehr junger Mensch, bin auch auf der Fichtelbergbahn sehr gerne mit der IV K gefahren, die bedeutend älteren Kollegen waren oft überhaupt nicht begeistert und wollten nur mit der VII K fahren.

    Wenn ich mich recht erinnere, wurde im Buch über die Fichtelbergbahn ein Schreiben (ich glaube es war eine Dienstliche Äußerung) meines damaligen Kollegen Christopher (Zwirbel) Wend abgedruckt, das genau solch einen Interessensunterschied sehr gut beschrieben hat: Bei einem Lokmangel wurde von jungem Personal eigenmächtig die IV K angebrannt um keine Züge ausfallen zu lassen. Das missfiel den Führungskräften und den älteren Kollegen, aber es gab keine Zugausfälle.

    Fazit, auch Einzelgänger und Sonderbauarten haben ihre Daseinsberechtigung! Die finanzielle Lage der HSB entscheidet aber momentan ganz anders. Begrabt das Kriegsbeil und gut ist.

  • Moin, das ist selbst bei den Neubauloks "persönliches befinden", es gab einige Personale (Uwe, die Namen kennst Du), die ließen nichts auf "ihre" 231 oder 233 kommen, während andere die ex Eisfelder Maschinen hassen.

  • Moin, das ist selbst bei den Neubauloks "persönliches befinden", es gab einige Personale (Uwe, die Namen kennst Du), die ließen nichts auf "ihre" 231 oder 233 kommen, während andere die ex Eisfelder Maschinen hassen.

    Tja, die 31 und 33 waren halt Nordhäuser Planloks, und deren Planpersonale lassen über ihre Maschinen logischerweise nichts kommen.

    Und im Gegensatz zu den Wernigeröder "Huren", wurden die Nordhäuser Maschinen auch gehegt und gepflegt.


    Grüße!

  • Tja, die 31 und 33 waren halt Nordhäuser Planloks, und deren Planpersonale lassen über ihre Maschinen logischerweise nichts kommen.

    Und im Gegensatz zu den Wernigeröder "Huren", wurden die Nordhäuser Maschinen auch gehegt und gepflegt.

    Es sind und bleiben Güteresel :D