Sprengung der F60-Förderbrücke im Tagebau Jänschwalde

  • Hallo,

    zumindest bleibt eine erstmal langfristig erhalten, südlich von Finsterwalde. Wobei ich mir irgendwie nicht Recht vorstellen kann was passiert wenn sie Mal einen neuen Anstrich benötigt.... Schade das sie per Bahn nicht mehr erreichbar ist.

    Das schreibt Wiki noch:

    "Im Lausitzer Braunkohlerevier sind heute noch drei F60 in Betrieb: in den Braunkohletagebauen Welzow-Süd, Nochten und Reichwalde. Anfang 2024 wurde die im Tagebau Jänschwalde im Einsatz befindliche F60 nach rund 47 Jahren Betriebszeit außer Betrieb genommen. Am 5. Februar 2026 wurde die Brücke schließlich gesprengt. Die fünfte und letzte gebaute Förderbrücke ist für Besucher begehbar und steht im Besucherbergwerk Abraumförderbrücke F60 bei Lichterfeld-Schacksdorf."

    F60 – Wikipedia
    de.wikipedia.org

    Mfg TRO.

  • Hallo Tom,

    Danke für Deine weiterführenden Erklärungen. Mir stellte sich nämlich die Frage, welche der Brücken zu besichtigen ist.

    Nun ja- die Brücke wird, wie fast alle Bergbau- Großgeräte, zu einem Zeitstandsversuch. Verschiedene Vorbilder gab es ja im mitteldeutschen Kohlegebiet...

    Viele Grüße Christian

  • Hallo Jens,

    ich denke Christian meint Ferropolis. Dort stehen ja mehrere Großgeräte und standen früher unzählige weitere Sachen, auch viele Bahnfahrzeuge. Der langfristige Erhalt ist kostspielig und weder ehrenamtlich noch durch kommerzielle Einnahmen zu stemmen. Öffentliche Förderung für Technikgeschichte gibt es auch nur begrenzt, ohne diese sind aber nicht alle Denkmäler auf Dauer zu erhalten. Und die öffentliche Hand gibt eher weniger als mehr, da gibt es zu viele andere wichtige Aufgaben. Das Mäzenentum für solche Sachen ist in anderen Ländern auch ausgeprägter, in den hier besprochenen Regionen kommt noch dazu, dass es kaum jemanden gibt, der oder die privat erheblich spenden kann. Viele Grüße,

    Marian.

  • Hallo Kollegen,

    ich habe an Ferropolis gedacht. Bin aber der Meinung man habe in Mitteldeutschland auch eine alte Förderbrücke und/oder Brikettfabrik gesprengt, weil die museale Erhaltung nicht mehr zu stemmen war...

    Und ich denke natürlich auch an Falkenberg, Espenhain oder Mukran...

    Ob die Stillegung der Kohletagebaue sinnvoll ist, werden wir in ein paar Jahren wissen.

    Viele Grüße Christian

  • Hallo Kollegen,

    ich habe an Ferropolis gedacht. Bin aber der Meinung man habe in Mitteldeutschland auch eine alte Förderbrücke und/oder Brikettfabrik gesprengt, weil die museale Erhaltung nicht mehr zu stemmen war...

    Und ich denke natürlich auch an Falkenberg, Espenhain oder Mukran...

    Ob die Stillegung der Kohletagebaue sinnvoll ist, werden wir in ein paar Jahren wissen.

    Viele Grüße Christian

    Du meinst den Tagebau Zwenkau, dessen Brücke 2001 gesprengt wurde...

    VG Gerd