Spurensuche im Gottleubatal

  • Hallo,


    kein Aprilscherz, vor 50 Jahren wurde der obere Abschnitt der 17,7 km langen Strecke Pirna - Gottleuba (ab km 10,5) stillgelegt und bald darauf abgebaut.

    Auch der untere Streckenteil ist seit rund drei Jahrzehnten stillgelegt.

    Bei genauer Betrachtung findet man aber noch einige Relikte:

    Die 1960/61 erbaute Stabbogenbrücke (km 2,59 PGl) zeigt sich relativ gut erhalten, Blick gen Pirna.

    Etwa 500 m hinter dem früheren Hp Pirna Ost (km 3,89 PGl) haben an Hauszufahrten zwei Gleisreste überlebt, Blick gen Gottleuba.

    Im Pirnaer Stadtgebiet gibt es noch einige weitere.

    Auch wenn der Bf Berggießhübel schon 1969 zum Hp (1967 zur Hst) degradiert wurde und seit 1976 gar kein Gleis mehr hat, besitzt er im 21. Jahrhundert wieder beidseitig Einfahrsignale.

    Wir blicken an der nördlichen Einfahrt in Richtung Pirna.

    Im Bf Gottleuba ist neben dem EG auch das Wirtschaftsgebäude erhalten geblieben. Hinter der Plattform des Wagens ist das ehemalige Bahnhofshotel zu sehen.

    Einiges mehr zur Strecke findet ihr im neuen Beitrag auf unserer Homepage: eisenbahnseite.de/spuren-im-gottleubatal/


    MfG

    MBC

  • Vielen Dank für die Dokumentation!
    Die "letzten Zuckungen" der Strecke bis nach Neundorf sind ein Teil meiner Kindheitserinnerungen. Wir haben sogar in Pirna Süd im Dachgeschoss gewohnt bis in die frühen 90er. (Danach ging's in ne Wohnung mit Zentralheizung und ich musste trotzdem jeden Tag an Pirna-Süd vorbei zur Schule latschen, leider in 99,9% aller Fälle ohne einen Zug zu sehen)