Ist er.
Wolkenstein 1964 - 1977// Was ist passiert? Fragen zum Dreischienengleis
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Grüße!
Täusche ich mich oder gab's damals nicht ne (hitzige) Debatte drum, ob dieses Stück Dreischienengleis wieder eingebaut werden sollte, weil da irgendwas mit dem Denkmalschutz etc war... Vllt hat jemand Infos dazu.
VG Mirko
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Ist mir nichts bekannt, die einzige Diskussion die ich kenne ist die, falls es mal wieder nach Wolkenstein gehen sollte, wie das gelöst wird.
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Hallo Mirco,
Das Dreischienengleis ist ja als Anschauungsobjekt im Bahnhof Wolkenstein neben dem Empfangsgebäude ausgestellt mit dem Seitenwechsel von einer auf die andere Gleisseite.
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Hallo,
was mir noch auffällt: Auf dem Bild des früheren Zustands führt das nach links abzweigende Schmalspurgleis nach dem Bogen gerade weg. Nach dem Umbau macht das nach links abzweigende Schmalspurgleis erstmal ein paar "Schlangenlinien" hinter dem Weichenbereich. Auch wirkt es so, als seien in dem früheren Zustand die Abzweigweiche für die Schmalspur nach links als auch die Abzweigweiche für die Regelspur nach links sehr nahe beieinander gewesen. Diesen Abstand hat man durch die "Schlangenlinien" der Schmalspur offenbar etwas vergrößert. Vielleicht konnte man so den Abzweigradius der Regelspurweiche aufweiten?
Gruß
JulianHallo Julian 👋
Also wenn man Bild eins und zwei vergleicht, würde ich sagen das es mit dem Abstand der Weichen zueinander täuscht.
Man sieht, das auf dem ersten Bild ein neues Beton Gleisjoch eingebaut wurde. Aber warum nun auf dem 2. Bild da ein "Schwenker" im Gleis ist, verstehe ich auch nicht. Wenn man nach den Lampen an den Masten geht ist das zweite Bild etwas jünger als das erste.
Alles anzeigenHallo Robin,
Vor Auflassung des Stw 1 im Jahre 1967 war die WJ über eine ortsbediente Ein-Zungen-Weiche angebunden. Erst danach wurde die bis zuletzt vorhandene zungenlose Weiche (System Abt) eingebaut.
Situation des Dreischienengleises vor 1967, noch mit dreiflügeligem Zwischensignal D.
Der Seitenwechsel befand sich aus Richtung Wiesenbad/Annaberg unmittelbar vor der Zschopaubrücke zwischen km 13,0 und 13,1 AF.
Warum dieser Wechsel eingebaut wurde, vermag auch ich nicht zu sagen, bin aber ganz der Meinung von Stainz .
Das Bild von Jörg Seidel stellt die Situation nach Stillegung der WJ dar, das Gleis zu den Güteranlagen der Schmalspurbahn ist bereits abgebaut. Damals war schon das EZMG-Stellwerk in Betrieb, in welches ja auch die Schmalspurbahn für kurze Zeit eingebunden war (übrigens über ein kleines Zusatzpult in WSSB-Technik!).
Viele Grüße
Mike
Hallo Mike,
Danke erstmal für deinen Gleisplan der Situation.
Das mit der Ausfädelung an Stellwerk eins leuchtet an, danke für deine Ausführung dazu.
Aber man baut doch nicht einfach zwei Gleiswechsel ein um zwei Herstücken in der Schmalspurweiche weniger zu haben. Das verstehe ich nicht ganz. Bei den Gleiswechseln bedarf es doch auch einer gewissen Wartung.
Ich glaube noch nicht ganz, dass das wirklich der Grund dafür sein soll. Nicht in der DDR wo man ja immer nix hatte.
Vielleicht finden wir ja noch die Lösung.
Ich bin auf die Antwort von André Marks gespannt.
Gruß Robin 👋
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Das Verlegen der Schmalspur auf die linke Seite im Regelspurgleis hat auch zur Folge, dass das Herzstück der Schmalspurweiche weiter nach hinten (in Richtung Regelspurweiche) wandert.
Die zum Schmalspur-Herzstück gehörende Flügelschiene könnte damit im Arbeitsbereich der Regelspur-Weichenzunge gelegen haben. Mit dem im Bild 2 zu sehenden S-Bogen wird die Weiche etwas nach vorn (zum Betrachter der Fotos) gezogen.
Warum allerdings überhaupt die Verlegung auf die linke Seite notwendig war (das zieht ja auch Gleiswechsel, S-Bogen nach sich) kann ich nicht sagen.
Also so reime ich mir das zusammen, wenn ich mir die Fotos so ansehe.
Gruß
Willi
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Glück Auf .
Ich habe zwar nichts zu dem Dreischienengleis beizusteuern , dennoch würde ich hier gerne mal die Experten
unter Euch fragen wie das Anschlussgleis ,,Stockmann,, im Bahnhof Wolkenstein bedient wurde ?? Wurde der Anschluss mit
aufgerollten Normalspurwagen bedient oder mit schmalspurigen Wagen ? Gerne würde ich auch wissen was für Güter dort
umgeschlagen worden sind ( ist oder war das eine BHG ? ) .
Danke im Voraus für Eure Antworten .
Gruß Martin
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Alles anzeigen
Glück Auf .
Ich habe zwar nichts zu dem Dreischienengleis beizusteuern , dennoch würde ich hier gerne mal die Experten
unter Euch fragen wie das Anschlussgleis ,,Stockmann,, im Bahnhof Wolkenstein bedient wurde ?? Wurde der Anschluss mit
aufgerollten Normalspurwagen bedient oder mit schmalspurigen Wagen ? Gerne würde ich auch wissen was für Güter dort
umgeschlagen worden sind ( ist oder war das eine BHG ? ) .
Danke im Voraus für Eure Antworten .
Gruß Martin
Glück Auf,
Laut Primärliteratur (Andeas Petrak) wurde die Fa. Stockmann (bzw. später dann die BHG Schönbrunn) umständlich mit aufgerollten Regelspurwagen bedient. Ab den 60er Jahren verlud die BHG dann am regelspurigen Ladegleis des Bahnhofs und die Anschlußbahn wurde abgebaut.
Grüße Mike
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Hallo, Fangemeinde,
ohne Recherche getrieben zu haben , ist mir noch erinnerlich, dass die Verschwenkungen im 3-Schienengleis mit der Vereinfachung der Abzweige und der Weichenbauarten zu tun hatten. Nach Konkreterem konnte ich aber leider noch nicht suchen.
Viele Grüße
Bernd.
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Das ist eine spannende Frage, die mich vor 21 Jahren bei der 5. Auflage schon beschäftigt hat (der Inhalt ist zu 75 Prozent von mir). Der sogenannte "Autor" hörte mit seiner Bahnhofsbeschreibung einfach 1922 auf und meinte doch glatt, damit seine Pflicht erfüllt zu haben. Alles andere hat ihn nicht die Bohne interessiert. Mit dem Foto von Manfred Preiss, das ich über Jens Karkuschke erhielt, konnte ich den unterschiedlichen Seitenwechsel immerhin dokumentieren, aber meine Recherchen nach dem Sinn blieben leider erfolglos.
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