Das EZMG-Stellwerk des Bahnhofs Wolkenstein zur Schmalspurzeit

  • Glück Auf,

    Wie im Beitrag über die mechanischen Sicherungsanlagen im Bahnhof Wolkenstein angekündigt, folgt nun die Abhandlung der EZMG-Technik (EZMG=aus dem kyrillischen: Elektrische Zentralisierung kleiner Bahnhöfe Deutschlands), allerdings nur bezogen auf die kurze Episode, in der die WJ-Linie darin eingebunden war.

    Das EZMG-Pult von Wolkenstein, Elemente der Schmalspurbahn waren darauf nicht dargestellt.

    Zur zeitlichen Einordnung: Die Inbetriebnahme des Gleisbildstellwerks erfolgte am 27. Januar 1986. Zu dieser Zeit war die WJ-Linie nur noch im Güterverkehr bis Niederschmiedeberg in Betrieb, der jedoch mit dem letzten offiziellen Güterzug am 21. November 1986 eingestellt wurde. Somit diente die "neue Technik" nur knapp 11 Monate beiden Spurweiten, wenngleich einige Bauteile noch bis mindestens 1990 vorhanden waren (z.B. die Weiche 58 (ex 32s)).

    Auszug aus dem sicherungstechnischen Lageplan des EZMG-Stellwerkes Wolkenstein, dargestellt ist der Bahnhof von den Einfahrsignalen A und E aus Richtung Wiesenbad und Niederschmiedeberg bis zum Wartezeichen Rs 20 der Schmalspur aus Richtung Lokschuppen/Bahnsteig. Gleisanlagen der WJ sind grün dargestellt, Signale die für die Schmalspur bzw. beide Spurweiten gültig waren, rot. Wolkenstein hat beim Umbau auf EZMG auch wieder ein Einfahrsignal an der regelspurigen AF-Linie erhalten, welches wie bis 1967 noch vor dem Abzweig der WJ-Linie aufgestellt wurde.

    Wie sah das nun konkret aus? Laut einschlägiger WJ-Literatur der letzten Jahre war die Reichsbahndirektion Dresden "bemüht", die Schmalspurbahn nicht mehr in das Gleisbildstellwerk einbinden zu müssen. Dies gelang aber auf Grund der allgemein bekannten Umstände nicht, da die WJ noch etwas länger in Betrieb bleiben musste. Um den "Eingriff" in die Stellwerkstechnik so gering wie möglich zu gestalten und auf Grund der Umstände, daß EZMG-Stellwerke eine vorbestimmte Konfiguration haben, bediente man sich eines "Kunstgriffes": Für die WJ wurde ein kleines Gleisbildpult in deutscher WSSB-Technik gebaut (bezeichnet als Gs-Pult Schmalspur), auf dem das Einfahrsignal E, die ortsbedienten, aber mit elektrischer Schlüsselsperre eingebundenen Weichen 57 und 58, das Ausfahrsignal B 42 aus dem Güterbereich sowie die Wartezeichen Rs 1I (Signal Ra 11a, "gelbes W") aus Richtung Niederschmiedeberg/Wiesenbad und Rs 20 aus Richtung Lokschuppen dargestellt waren. Dazu mehr weiter unten. Von diesem Konstrukt habe ich erst kürzlich erfahren, als mir die zugehörige Bedienungsanweisung in die Hände fiel.

    Auszug aus der Bedienungsanweisung für das Gs-Pult Schmalspur.

    Aus dieser Anweisung und gewisser logischer Schlussfolgerungen habe ich versucht, das Pult zu rekonstruieren:

    Alle Elemente sind in der Bedienungsanweisung verbürgt, Elemente mit dem X in der jeweiligen linken oberen Ecke sind auch von der exakten Einbauposition her nachgewiesen.
    Auf dem eigentlichen EZMG-Pult waren keine Elemente der Schmalspurbahn zu sehen, lediglich die Gleisstromkreise und das für beide Spurweiten gültige Wartezeichen Rs 1I bei km 13,116 AF an der Zschopaubrücke für Rangierfahrten in Richtung Bahnhof arbeiteten bei den Schmalspurfahrten mit. Projektiert waren die Zugfahrstraßen e/44 – von Niederschmiedeberg nach Gleis 44 (früher Gleis 18) und b/42 – aus Gleis 42 (früher Gleis 17) nach Niederschmiedeberg. Diese Fahrten entsprachen also den einstigen Ein- und Ausfahrten in die Güterzuggleise aus der Zeit des mechanischen Stellwerks, nur mit geänderten Signal- und Gleisbezeichnungen. Das neue Einfahrsignal E bei Kilometer 2,110 WJ stand nur wenige Meter vor dem alten Formhauptsignal B, das am 28. Januar 1986 abgebaut wurde.

    Abnahme des Signalflügels am einstigen Einfahr- bzw. Deckungssignal B am 28. Januar 1986, davor steht das neue Licht-Einfahrsignal E. Foto: Lutz Gräf

    Am Signal E konnten folgende Signalbegriffe gezeigt werden:

    • Signal Hl 13 (Halt)
    • Signal Hl 10 (Halt erwarten (ein gelbes Licht) als Fahrtbegriff)
    • Signal Zs 1 (Ersatzsignal, ein weiß blinkendes Licht).

    Das Ausfahrsignal B 42 aus Richtung Güterzuggleise stand bei Kilometer 13,260 AF und damit auch nur wenige Meter vom alten Standort des Formhauptsignals K entfernt.

    Am Ausfahrsignal B 42 konnte gezeigt werden:

    • Signal Hl 13 (Halt)
    • Signal Hl 1 (Fahrt mit Höchstgeschwindigkeit (ein grünes Licht))
    • Signal Zs 1 (Ersatzsignal, ein weiß blinkendes Licht)
    • Signal Ra 12 (Rangierfahrt erlaubt, zwei nach rechts steigende weiße Lichter).

    Die Situation am Seitenwechsel des Schmalspurgleises am nun verwaisten Stellwerk 2 im Frühjahr 1986. Ganz links ist das Ausfahrsignal B 42 zu sehen, weiter hinten von rechts nach links die Ausfahrsignale B 5, B 3 und B1 der Regelspur. Foto: Bertilo Nissel

    Alle Hauptsignale am Bahnhofskopf aus und in Richtung Niederschmiedeberg bzw. Wiesenbad waren als Hl-Signale der Deutschen Reichsbahn ausgebildet, nur die Laterne für das Ersatzrot unten rechts im Signalschirm fehlte systembedingt, da Ersatzrot im EZMG-Stellwerk nicht vorgesehen war. In der ursprünglichen Planung war auch noch eine Zugfahrstraße von und nach Gleis 20, dem früheren Bahnsteiggleis 1S, vorgesehen. Durch die Einstellung des Personenverkehrs am 30. September 1984 wurde diese Planung geändert und stattdessen nur eine Rangierfahrstraße von und nach Gleis 20 projektiert.

    Vor der Regelspurweiche 10 fädelt die Schmalspur in Richtung Lokschuppen und Bahnsteig aus. Hinten ist schwach das nur für die Schmalspurbahn gültige Wartezeichen Rs 20 (Rückseite) zu erkennen. Foto: Bertilo Nissel

    Rangierfahrstraßen waren ferner nach den Gleisen 42/44 eingerichtet, dito in die Gegenrichtung, also aus Gleis 42 zum Bahnhofsteil in Richtung Niederschmiedeberg. Alle Rangierfahrten erfolgten mit Signal Ra 12 (zwei nach rechts steigende weiße Lichter) an den Wartezeichen Rs 1I bzw. Rs 20 (km 0,360 WJ) sowie am Ausfahrsignal B 42.

    Hinter der Zschopaubrücke nach dem ersten Seitenwechsel im Dreischienengleis steht das Wartezeichen Rs 1I, gültig für beide Spurweiten für Rangierfahrten in Richtung Bahnhof. Im Vordergrund rechts die Rangierlautsprecheranlage. Foto: Bertilo Nissel

    Die Ausfädelungen aus dem Dreischienengleis in Richtung Güterzuggleise sowie in Richtung Lokschuppen bzw. dem früheren Bahnsteiggleis, blieben oberbautechnisch unverändert bestehen. Sicherungstechnisch erfolgten jedoch tiefgreifende Änderungen. Zunächst erfolgte eine Umbenennung der Weichen (und Gleise). Die frühere Weiche 32s, also die Einfahrt in den Güterbahnhof, bekam die neue Nummer 58. Aus der Schutzweiche 31s wurde die Weiche 57. Beide Weichen erhielten keinen elektrischen EZMG-Antrieb, sondern wurden auf Ortsbedienung umgebaut und mit Riegelschlössern ausgerüstet. Zwei elektrische WSSB-Schlüsselsperren, für die Plus- und Minusstellung beider Weichen, stellten die Signalabhängigkeit her.

    Die einstige vom Stellwerk 2 fernbediente Weiche 32s heißt im EZMG-Stellwerk „58“, ist ortsbedient und mit Riegelschlössern für beide Stellungen ausgerüstet. Danach folgt in Richtung Güterzuggleise die Schutzweiche 57 mit dem Schutzgleis, welches provisorisch mit einem Schwellenkreuz gesichert ist. Foto: Bertilo Nissel

    Für eine Zugfahrt von Niederschmiedeberg nach Gleis 44 (Fahrstraße e/44) waren folgende Handlungen des Fahrdienstleiters sowie des die Weichen bedienenden Rangierleiters (Rl) notwendig:

    • Bedienung der Schlüsselfreigabetaste W57(58) auf dem Gs-Pult Schmalspur durch den Fahrdienstleiter, damit wurde der elektrische Verschluß des Schlüssels der Weiche 58 aufgehoben
    • Entnahme des Schlüssels Weiche 58+ aus der Schlüsselsperre durch den Rangierleiter
    • Aufschließen der Weiche 58 und Umlegen in die Minusstellung (Rl)
    • Verschließen der Weiche 58 in Minusstellung (Rl)
    • Aufschließen der Weiche 57 mit dem Minusschlüssel der Weiche 58 (Rl)
    • Umlegen und verschließen der Weiche 57 in Minusstellung (Rl)
    • Minusschlüssel der Weiche 57 aus dem Riegelschloß entnehmen und in die elektrische Schlüsselsperre an der Weiche 57 einschließen, Meldung an den Fahrdienstleiter über Fernsprecher (Rl)
    • Rücknahme der Schlüsselfreigabetase durch den Fahrdienstleiter, auf dem Gs-Pult Schmalspur wurden die Weichen 57 und 58 nun in abzweigender Stellung gelb ausgeleuchtet
    • Bedienung der Fahrwegtaste 1S-5 (das S steht hier für den südlichen Bahnhofskopf) auf dem EZMG-Pult
    • Bedienung der Zugfahrstraßensignaltaste Sf E
    • Einfahrsignal E kommt in Fahrtstellung (Signal Hl 10, Halt erwarten)

    Sinngemäß erfolgte die Einstellung der Ausfahrt b/42 in Richtung Niederschmiedeberg. Die Haltstellung der Signale wurde selbsttätig durch Besetzen des ersten Gleisstromkreises hinter dem jeweiligen Hauptsignal herbeigeführt.

    EZMG-Stellwerke waren (bzw. sind) im Regelfall vollständig mit einer Gleisfreimeldeanlage ausgerüstet. Zum Einsatz kamen dabei einschienig isolierte Gleisstromkreise des Typs GF 42 e DS 76 k (Speisefrequenz 42 Hz). Die Gleisfreimeldeanlage begann aus Richtung Niederschmiedeberg bzw. Wiesenbad im Bereich des aufgelassenen Stellwerks 1 kurz vor dem Grenzzeichen des Überlaufherzstückes der schmalspurigen Einfädelung in das Dreischienengleis (Gleisstromkreis 1I) und endete schmalspurseitig in Richtung Güterzuggleise hinter der Spitze der Weiche 57, in Richtung Lokschuppen/Bahnsteig hinter der Ausfädelung aus dem Dreischienengleis vor der Regelspurweiche 10. Die Güterzuggleise 38, 40, 42 und 44 waren somit nicht überwacht, ebenso alle Schmalspurgleise ab Kilometer 0,360 WJ (Wartezeichen Rs 20) in Richtung Lokschuppen/Bahnsteig.

    Im Bereich des Herzstückes der Ausfädelung in Richtung Lokschuppen sind die Kabel der Gleisisolierung sowie rechts ein EZMG-typischer Speisetransformator zu sehen. Hinten die schon genannten Ausfahrsignale der Regelspur in Richtung Wiesenbad. Foto: Bertilo Nissel

    Nach der endgültig letzten Zugfahrt auf der WJ am 6. Dezember 1986 wurden die Sicherungsanlagen der Schmalspur sowie die Abhängigkeiten im EZMG-Stellwerk schrittweise außer Betrieb genommen und ausgebaut. Wie oben schon angedeutet, blieb die Weiche 58 noch bis mindestens 1990 an Ort und Stelle liegen, ebenso große Teile des Dreischienengleises bis Anfang der 2000er Jahre. Das EZMG-Stellwerk Wolkenstein ging am 1. April 2007 außer Betrieb und wurde durch ein elektronisches Stellwerk (ESTW) SIMIS D ersetzt, bedient seit Dezember 2007 durch den Fahrdienstleiter in Annaberg-Buchholz Süd.

    Viele Grüße

    Mike

    Eisenbahntechnische Schauanlage Neudorf

  • Hallo Mike,

    das ist ein interessanter Beitrag von dir. Ich habe damals die Bilder nur wegen der besonderen Gleis Figuren für einen eventuellen Nachbau gemacht. Dreischienengleis finde ich sehr interessant und habe es auch auf meiner Straßenbahn Anlage verbaut.

    Gruß Berti

  • Hallo,

    auch von mir einen großen Dank für diesen Beitrag. Muss feststellen, dass Stellwerkstechnik und die Geschichte dahinter zunehmend mein Interesse findet.

    Zwei Fragen haben sich noch ergeben: Warum wurde der Bahnhofsausfahrt Richtung Niederschmiedeberg//Wiesenbad Signale der deutschen Hl-Bauform aufgestellt? Hing das mit dem Gs-Pult Schmalspur zusammen? Hätte es auch anders herum funktioniert? EZMG-Signale mit deutschen WSSB-Stellpult zu stellen?

    Ein EZMG-Stellwerk mit Hl-Signale ist ja noch in Hetzdorf in Betrieb.

    Und das im letzten Bild zu sehende Ausfahrsignal B5 (das ganz links) wurde aus dem EZMG-Stellwerk bedient. Wenn nun eine Schmalspurlok vom Lokschuppen zum Güterbahnhof wollte, musste so auch das EZMG-Stellwerk mit bedient werden um Ra12 an dem Signal zu zeigen? Oder gab es da eine andere Lösung?

    Vielen Dank nochmal für diesen informativen Beitrag.

    Schöne Grüße aus Berlin

    Tobias

  • Hallo Tobias,

    auch Dir vielen Dank für das Feedback.

    Zu Deinen Fragen:

    Warum nur im südlichen Bahnhofsteil Hl-Signale aufgestellt worden sind, entzieht sich leider meiner Kenntnis. EZMG-Stellwerke wurden jedoch immer im "Komplettpaket" geliefert, also auch mit den entsprechenden Signalen. Wurden diese dann von der DR nicht gebraucht, wanderten sie ins Ersatzteillager. Besonders instandhaltungsfreundlich sollen EZMG-Signale übrigen nicht gewesen sein, Stichwort Korrosion. Mit dem WSSB-Pult für die Schmalspurbahn hatte das aber wahrscheinlich nichts zu tun. Ob der Fall "EZMG-Signale mit WSSB-Pult" auch funktioniert hätte, kann ich nicht sagen. Freiwillig wird die DR diese Signale aus o.g. Gründen jedenfalls nicht eingebaut haben.

    Zum Ra 12 am Ausfahrsignal B 5:

    Laut Verschlußplan blieb das Ra 12 am Signal B 5 bei Rangierfahrt aus Gleis 20 dunkel, Signal B 5 zeigte also Hl 13, Halt. Die Vorbeifahrt für Schmalspurrangierfahrten wird im Bahnhofsbuch geregelt gewesen sein. Für diese erfolgte die Zustimmung zur Rangierfahrt mit Signal Ra 12 ja schon am Wartezeichen Rs 20.

    Viele Grüße

    Mike

  • Hallo Mike, auch von mir ein großes Dankeschön für diesen wieder hochinteressanten Beitrag abseits von Lok und Wagen. Erstaunlich, dass die DR diesen Umbauaufwand für nicht einmal ein Jahr Restbetrieb in Kauf nahm.

    Viele Grüße, Steffen

  • Hallo Mike, ich denke es hat doch etwas mit dem GsII Pult zu tun. Wenn die EZMG Stellwerke im Paket geliefert wurden, hätten ja 2 gefehlt. Um eine einheitliche Signalisierung pro Bahnhofskopf aufzustellen, könnten die mitgelieferten auf Halde gegangen sein und 6 Hl Signale aufgestellt. LG

  • Hallo Micha,

    Das wäre in der Tat eine einleuchtende Möglichkeit. Wenn man aber in die vorliegenden Schaltungen guckt, dann sind die Fahrstraßen der Schmalspurbahn alle mit EZMG-Relais realisiert worden. Dies wiederum würde bedeuten, man hat seitens der DR die EZMG-Konfiguration "zusätzliche einmündende Strecke" bestellt, was natürlich auch die dafür notwendigen Signale beinhalten würde (einen eventuell herrschenden Mangel an EZMG-Signalen seitens des Herstellers mal außen vor gelassen, denn auch das wäre denkbar).

    Viele Grüße

    Mike

  • Hallo Mike, Hallo Micha.

    Ich denke das man immer ein Komplettpaket zum Musterbahnhof bekommen hat und das für diverse Spezialbauten dann Signale von anderen Bahnhöfen genommen hat. Auch Lieferengpässe wären möglich. Zumindest sieht man ja das z.b. ab 1988 In Dittersdorf und 1989 in Thalheim dann auch an einem Bahnhofskopf Hl-Signale gestellt wurden. Hetzdorf war ja dann 1992 komplett mit Hl. Und im Falle von Thalheim hat man dann ja gesehen wie es Qualitativ um die Signale bestellt war, da wurde die Südseite dann ja auch letztlich auf Hl umgerüstet.

    Das mit dem Extra GSII ist schon recht interessant wenn man bedenkt was zb in Großschönau usw. doch alles auf so einen Tisch Platz fand.
    Man könnte ja vermuten das man sich den Rückbau leichter machen wollte, es ist aber ja trotzdem einiges auf dem Stelltisch nach der Einstellung weggefallen.

    Gruß André

  • Hallo Mike Robeck-Jokisch,

    auch von mir wieder mal ein herzliches Dankeschön für diesen interessanten Beitrag. Der vorgestellte Zustand behandelt ja genau meine erlebte Zeit.

    Genau aus dieser Zeit habe ich auch etliche Aufnahmen. Von der Annaberger Seite mit den Hl-Signalen hast du ja genügend Bilder gezeigt. Anders sehen meine auch nicht aus, nur daß da immer ein Zug mit drauf ist. Was mir aber in deinem Beitrag fehlt, sind Bilder von der Flöhaer Seite mit den EZMG-Signalen. Davon habe ich auch ein paar Aufnahmen, allerdings ist davon nur eine gescannt.


    86 1001 umfährt am 29.03.1997 ihren Ostersonderzug in Wolkenstein. Die EZMG-Signale sind leider etwas im Dampf verschwunden, aber erahnbar.

    Viele Grüße
    Toralf