50 1849 und 58 3047 verkauft

  • Könnte den die DB "einfach" verkaufen? Das ist ein großer Konzern, wo gewisse Richtlinien eingehalten werden müssen und keine kleine Butze, wo der Geschäftsführer (innerhalb der gesetzlichen Regeln) praktisch wie ein Diktator agieren kann. Vorkaufsrecht und ähnliches klingt erstmal gut, sorgt im Zweifelsfall aber für entsprechende Klagen von Unzufriedenen. Denn rechtssicher sollte der Verkauf schon sein.


    Nicht das der Verkauf dan öffentlich ausgeschrieben wird und die nächsten Loks praktisch in verschlossenen Hallen landen würden ...

  • Die Frage ist zusätzlich, ob man sich einen Rechtsstreit leisten kann, wo am Ende nicht mal ein Gewinn in Aussicht steht. Zudem sind dann zwei Loks immer noch nicht käuflich erworben. Zwischen "will haben" und "kann ich mir leisten" liegen Welten.

    Am besten ist, es so anzuerkennen, wie es ist, bevor man u. U. die Büchse der Pandora öffnet. Siehe letzte Zeile vom Erzgebirgsnebenbahner und bereits in Beitrag #2 von mir erwähnt.

    VG Mirko

  • Guten Tag,

    hier muss ich als einer der bei DSO Beteiligten sagen: Beleidigen lassen müssen wir uns von Dir nicht!

    Fühlst Du dich angesprochen, warum das den?

    DF


    Könnte den die DB "einfach" verkaufen? Das ist ein großer Konzern, wo gewisse Richtlinien eingehalten werden müssen

    Gilt das auch für Die DB-Stiftung resp. das DB Museum? Wie genau ist die Stellung des DB Museum innerhalb der Stiftung?

    Wurde gegen die im Brief erwähnten Reglungen überhaupt verstoßen?

    LG DF

    Einmal editiert, zuletzt von Dor Falk (9. August 2026 um 16:47) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Dor Falk mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Moinsen,

    Dor Falk - offizieller Eigentümer der Loks ist immer noch die DBAG ( als Mutterkonzern ), die Loks werden über Leihverträge ans DB Museum gegeben und da fängt der Wahnsinn eben an. Da hat man ein undurchschaubares System geschaffen. Fakt ist, die Loks sind verkauft und über den Rest, wir werden sehen. Da ich ein Chemie Leipzigfan bin, bin ich Optimist...

    Der Saarsachse

    IV K - Fan

  • Hallo Saarsachse

    In Bayern würde man sagen Filz , in Bawü Geschmäckle oder anderswo Korruption/usw…….. es richt irgendwie nicht gut . Es ist eigentlich jetzt genug verbal ein Unvermögen um die Ohren gehauen worden und „verbrannte Erde“ hinterlassen worden . Wenn jetzt noch weiter gestritten wird , hat es Züge von Gezänke im Sandkasten und man sollte das Thema schließen, es reicht und schlauer sind wir auch nicht .

    Glück auf

    Armin Ahlsdorf

  • Moinsen,

    Schüppe66 - wenn ich nicht jahrelang bei der DBAG und im DB Museum gearbeitet hätte, würde mich das auch nicht weiter jucken. Aber ich denke, es ist endlich Zeit das mal was da passiert öffentlich anzuprangern sonst passiert da nie was. Glaub mir was bin ich froh das die DBAG bei unseren geliebten Schmalspurbahnen keine Finger mehr im Spiel hat.

    Der Saarsachse

    IV K - Fan

  • Mit dem Verkauf besteht die Möglichkeit, dass die Loks schnell wieder fahrtüchtig auf die Strecke kommen

    Puh, das sind aber Tagträume.....


    Die Frage ist zusätzlich, ob man sich einen Rechtsstreit leisten kann, wo am Ende nicht mal ein Gewinn in Aussicht steht. Zudem sind dann zwei Loks immer noch nicht käuflich erworben. Zwischen "will haben" und "kann ich mir leisten" liegen Welten.

    Am besten ist, es so anzuerkennen, wie es ist, bevor man u. U. die Büchse der Pandora öffnet. Siehe letzte Zeile vom Erzgebirgsnebenbahner und bereits in Beitrag #2 von mir erwähnt.

    VG Mirko

    Das die Loks von der DBAG als Eigentümer weg müssen, damit sie gesichert erhalten bleiben, darüber sind sich wohl alle einig. Eine ganz einfache Lösung wäre gewesen, sich mit den Glauchauern zusammenzusetzen. Denn die Empörung wäre sicher nur halb so groß, wenn bis zu einer eventuellen betriebsfähigen Herrichtung, die Loks trotz neuem Eigentümer in Glauchau bleiben würden. Denn mit dem Abzug der Maschinen von Glauchau nach Zwickau beraubt man einen Verein seiner "Ausstellungsgrundlage". Aber dazu hätten sicher mehrere Personen über ihr Ego bzw Schatten springen müssen. So hatves halt das Geschmäckle, dass von "Blau" gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen wurden.

    Grüße

    2 Mal editiert, zuletzt von cargonaut (10. August 2026 um 12:02) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von cargonaut mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • 😀Den Vertrag kennt man nicht,aber weiter so DBAG. Keine Fahrzeuge mehr,da kann man dann auch Mietverträge mit den Vereinen sausen lassen.Und Standorte abstoßen, die Kosten machen.Man denke an die vielen verlotterten zusammengefallenen Alt-Bw.Da kann der Rest noch nutzbare auch noch folgen.

    Und der-Meinung von TRO geb ich Recht.Da steht die 03 0090 in Schwerin , in Halle der andere Kram bei Vereinen wie Stassfurt das nächste usw usw und die DB wird alles zu Geld machen was zu machen geht.Nur die Käufer müssen sich finden ,Bonität vorausgesetzt.Aber so ist evtl gewährleistet,das die Dinger nicht nur 1-3xjährlich aus dem Schuppen geschoben werden.Nur dann sollte man alless was sich Tradition und DB Museum schimpft,einstampfen.Dann gibt es eben keine Eisenbahngeschichte mehr.

    DB Sanierung-geht nicht oder nicht pünktlich, Fahren geht nicht pünktlich,Digitalisierung nicht, ETCS nicht, Information nicht,Sicherheit nicht-dann spielt es keine Rolle wenn Tradition auch nicht funktioniert.....

    Aber je mehr bis heute eingespart wurde durch alle Reformen um so schlimmer wurde es.Auch eine Art Tradition!

    Hoffen wir das Beste für alle Maschinen.

  • N'abend,

    mal eine Frage zu den Leihverträgen vom DB Museum - wie kann ich mir so einen 'Deal' vorstellen?

    Bezahlt der Verein an die DB, dass er sich eine Maschine - in dem Fall beispielsweise 58 3047 in sein Haus stellen darf?

    Oder bekommt der Verein Geld für die gesicherte Unterstellung einer Maschine inkl. etwas an finazieller Zuwendung für den Erhalt der Maschine?


    Die Frage ist ernst gemeint - ich kenn mich da in der Szene nicht so aus, wie da die Kooperationen sind!


    Aus Vereinssicht kann ich den Unmut verstehen.... in den 90er Jahren war ich mal Mitglied im Radebeuler Verein und kann mich noch an die Betroffenheit einiger Mitglieder erinnern, als plötzlich die Paradelok vom Museumzug - 99 715 - an jemand anderes verkauft wurde, ohne vorher dem jahrelang pflegenden Verein angeboten worden zu sein. Dass es der Lok langfristig gut getan hat, ist hinlänglich bekannt.

    Dennoch hat so ein Verhalten des Eigentümers ein 'Geschmäckle', wenn man jahrelang verantwortungsvoll ein Objekt pflegt und es dann plötzlich an jemand anderen verkauft wird, ohne eine Chance der Übernahme gehabt zu haben.

    Ich finde auch, es sendet ein falsches Signal an die anderen Vereine, die sich um die Pflege einer Lok vom DB Museum kümmern. Warum sollte man weiterhin Ressourcen in den Erhalt vom fremden Eigentum investieren?


    Tilo

  • mal eine Frage zu den Leihverträgen vom DB Museum - wie kann ich mir so einen 'Deal' vorstellen?

    Bezahlt der Verein an die DB, dass er sich eine Maschine - in dem Fall beispielsweise 58 3047 in sein Haus stellen darf?

    Hallo Tilo,

    Interessante Fragestellung, hänge ich mich mal dran. Was wäre, wenn der Verein XYZ seinen Verpflichtungen nicht nachkommt, sprich säumig wird? Kann aufgrund solchen Verhaltens von einem Vorkaufsrecht abgesehen werden?

    Es wäre hier von Vorteil, wenn sich jemand hierzu IM allgemeinen äußert, der damit kundig ist und das beantworten kann. Hier sind ins blaue geratene Stussphrasen fehl am Platz!

    VG Mirko