50 1849 und 58 3047 verkauft

  • Der letzte Satz ist ja voll daneben: "Es gilt zur verhindern, daß weitere Fahrzeuge in private Hände kommen." Wer, wenn nicht die Privaten, hat denn die letzten Jahrzehnte die Flamme am brennen gehalten? Träumt er noch von der DDR und ihrer Partei, die alles regelt. Bei Leuten mit einer linken Gesinnung freut es mich, daß sie auf der Verliererseite stehen.

    Hallo Jörg,

    in welchem Zusammenhang dieser Satz gefallen ist, weißt Du nicht. Denn Verkauf an Private, die das Objekt dann irgendwo "verstecken", wie bei 01 118, ist wirklich nicht anstrebenswert. Von der Presse herausgelöste eventuell gekürzte Kommentare in einem Interview durch fehlendes Fachwissen ... ganz heißes Thema.

    Was ich allerdings eher voll daneben finde ist Dein letzter Satz. Ich bevorzuge eher eine Welt in der nicht alles nur "schwarz oder weiß" ist.

    Für mich ändert sich nach diesem Zeitungsartikel eigentlich gar nichts. Es steht nachwievor Aussage gegen Aussage. Und all die, die Seiten vorher von "erstmal abwarten" und auf wirkliche Fakten warten" geschrieben haben und jetzt durch diesen Zeitungsartikel plötzlich meinen, erleuchtet worden zu sein.... Respekt. Und den Äußerungen des Sprechers von DB Museum, vertraut Ihr voll und ganz als Faktenlage? Einer Institution, die mehr als einmal Unfähigkeit bewiesen hat und seht dadurch den Brief der Glauchauer in anderem Licht? Keinerlei Angaben, wann welche Kauf-/Preisangebote durch die IG gemacht wurden.

    Grüße


    Moinsen,

    Grainger - es gibt gewisse politische Strömungen die haben mit unseren Hobby oder der Eisenbahn nichts am Hut.

    Die gibt es in allen politischen Strömungen. Ich kenne jede Menge Eisenbahfreunde von Rot über Grün, Schwarz gelb bis Blau. Und genau so auch das Gegenteil.

    2 Mal editiert, zuletzt von cargonaut (14. August 2026 um 11:01) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von cargonaut mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • tobtilo

    Mal so als Ansatz gedacht, ohne jetzt Äpfel und Bananen vergleichen zu wollen.

    Aber darum ging es im offenen Brief ja gar nicht. Da ging es, sinngemäß, darum das die IG vom Verkauf völlig überrascht wurde und der IG keine Chance gegeben wurde die Loks selbst zu erwerben und das scheint ja nicht so zu sein. Vom Knebelverträgen steht im Brief auch nichts.

    Für mich steht der Brief jetzt in einem ganz anderen Licht da.


    DF

  • Dor Falk: nee da steht nix in nem neuen Licht. Ich habs in dem 'Vergleich' bestens beschrieben, es war lange Zeit zum handeln. Einfach aussitzen und nach dem Motto "wird sich eh nix verändern" und "war schon immer so" gelten nun mal nicht. Wer sich all zu gern auf Gewohnheitsrecht bezieht, sollte sich vorher auch mal näher damit beschäftigen....

    VG Mirko

  • Bisher ist mir die Diskussion zu einseitig - erst war das Museum schuld, jetzt hat man plötzlich kein Mitleid mehr mit den Glauchauern. Ich denke immer noch, da spielen persönliche Befindlichkeiten eine Rolle.... Im Business hätt ich jetzt gesagt, da hat wohl einer beim Golfspielen verloren.

    Und der Käufer war mit dem passendem Umschlag zur richtigen Zeit am richtigen Ort. 👍


    Genau so und nicht anders.

    Ich mein, Fehler können passieren, Verhandlungen können sich hinziehen, wie auch immer, alles nachvollziehbar. Aber man muss auch Fehler, egal an welcher Stelle diese passieren, auch eingestehen. Sich jetzt versuchen so herauszuwinden, ich bin an gar nix Schuld und dann trotzig nur auf andere zeigen und denen die Schuld am eigenen Missmanagement zu geben ist unter aller Sau. Das Kind muss hier eindeutig mal beim Namen genannt werden. Es war genug Zeit sich zu kümmern. Kann man das nicht, darf man sich über etwaige andere Entscheidungen seitens des Eigentümers nicht wundern. Was wäre gewesen, wenn das DB Museum gleich nach Auslauf des alten Vertrages mit ner Lok dagestanden wäre nach dem Motto "kein Vertrag, keine Loks". Überraschend kam hier gar nichts, nicht mal ansatzweise.

    VG Mirko

    Sehe ich ganz anders. Ich pflege zwei Loks und habe einen Leihvertrag. Dieser läuft 2023 aus und ich bekomme einen neuen Vertrag präsentiert, den ich nicht unterschreiben kann bzw will. Warum, wird nirgends erklärt. Gleichzeitig frage ich nicht nur einmal beim DB Museum an, ob ich die Loks kaufen kann. Nach zwei Ablehnungen mit der Begründung, die Loks gehören zum Kernbestand, höre ich irgendwann auf zu fragen. Da lasse ich es auch drauf ankommen ohne Leihvertrag zu pflegen, denn auch Du weißt nicht ansatzweise, welche Pflichten da drin standen bzw welche Rechte vielleicht beschnitten wurden. Den einzigen Vorwurf, den ich der IG machen kann, die jetzige Situation der klammen Kassen der DB nicht auszunutzen, um nochmal zu fragen. Und selbst wenn, letztendlich hat sich das DB Museum für den Käufer mit weit höherer Bonität entschieden. Da kann der vom DB Museum sagen, was er will. Ein Sprecher sagt das, was er diktiert bekommt und hat selten größeres Hintergrundwissen und der Zeitungsreporter steht in dieser Beziehung noch schlechter da und ist gar nicht in der Lage, passende Fragen zu stellen.

    Ein Geschäftsmann, mit dem passenden Umschlag zur passenden Zeit, um es mal überspitzt auszudrücken.

    Grüße

    2 Mal editiert, zuletzt von cargonaut (14. August 2026 um 13:52) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von cargonaut mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • "Der Fisch ist geputzt" heißt es doch so schön. Ändert sich irgendetwas durch die Bemerkungen hier ?

    Doch freuen wir uns über noch weitere seitenlange Diskussionen zum Verkauf ,am Besten garniert mit politischen Seitenhieben .

    Gerade unser Admin freut sich bestimmt nen Ast ab, denn darum hat er das Forum ins Leben gerufen.

    lesefreudige Grüße

    Tobias

  • Kay, die Antwort steht eigtl im Artikel drin. Etwas verschachtelt, aber man kann es zwischen den Zeilen rauslesen.

    Verein +/-80 Mitglieder. Ein Bruchteil dessen ist aktiv. Nochmal ein Bruchteil dessen ist im Betriebsdienst und nochmal ein gewisser Anteil derer wiederum ist berechtigt, gewisse Arbeiten ausführen zu dürfen.

    Also, wenn DB Museum einen Vertrag schickt, man wegen eigener dünner Personaldecke (angemerkt sei hier noch die Anzahl Tage, wo Personal beruflich oder mit der 35 in Treysa gebunden ist), da kann also keinesfalls von einem Knebelvertrag sprechen.

    Denn: wenn man doch ach so viel auf die Fahrzeuge hält, dann wäre man doch als Verein mal losgegangen, bei anderen Vereinen angefragt "Hey könnt ihr uns mal helfen, wir brauchen eure Expertise bei Arbeiten abc" mal. Beispiele dafür gibt's ja genug. Wo ein Wille, da ein Weg. Immer!

    Und wenn dann als Kirsche auf der ganzen Torte noch angeboten wird, die Loks könnten ja doch in Glauchau verbleiben, aber sich der Vorstand "(noch) nicht damit beschäftigt", dann fällt selbst mir nichts mehr ein.

    Ich bleibe dabei, es wird hier nur vom eigenen Unvermögen abgelenkt und das krampfhaft.

    VG Mirko

    Einmal editiert, zuletzt von Mirko (14. August 2026 um 12:56)

  • Journalisten leben nicht von Luft und Liebe. Einen zahlungspflichtigen Artikel per Printscreen ins Forum zu stellen, halte ich für extrem fragwürdig ...

    Ganz weit Off Topic:

    Prinzipiell gebe ich Dir ja recht. Aber bei einem Blatt, das in schöner Regelmäßigkeit Suchmeldungen und (Kat-) Warnmeldungen hinter die Bezahlschranke packt, hält sich mein Mitleid in Grenzen.

    Gruß Jens