Schmalspurbahnrelikt im Urlaub

  • Interressant.


    Ich hatte mir per Google-Earth die Trassen von Altefähr nach Putbus, von Fährhof nach Altenkirchen und vom Abzweig Buhrkow nach Bug erarbeitet.


    Leider konnte ich den Streckenabschnitt von Starrvitz bis Dranske nicht feststellen.
    Das einzeln stehende Gebäude am Ende des erkennbaren Dammes in der Nähe des Campingplatzes Dranske, könnte der Haltepunkt gewesen sein.


    Die online verfügbaren historischen Karten die ich benutze, stammen leider aus der Zeit nach der Stilllegung.


    Nächste und übernächste Woche bin ich auf der Insel. Vielleicht bleibt etwas Zeit um ein paar Kilometer stillgelegte Strecke zu besichtigen.

  • Zitat

    Original von Peter Martin
    (...)
    Als ich letzten Freitag zum Baden ging, sah ich diese Beton/Stahl Konstruktion
    (...)
    Es gibt im übrigen noch mehr davon, aber meistens unter ganz viel Sträuchern :-\
    Einfach wieder paar Gleise drauflegen (so könnte man annehmen) und über den *** dampfen (...)


    Hallo Peter,


    auch nach fast 5 Jahren kann ich mir meinen Kommentar nicht verkneifen. Warum schreibst Du "wieder" Gleise drauflegen? Denn die lagen niemals drauf. Eigentlich müßte der geübte Spurensucher erkennen, daß es sich hier nicht um Schienenbefestigungen handelt. Hast Du überhaupt mal den Abstand der Betonpfeiler und der vermeintlichen Kleineisen gemessen (letzter müßte dann etwa 700mm betragen)? Und die Gleisjoche sollen dann zwischen den Betonpfeilern sich selbst und gar noch Lok und Wagen getragen haben?


    Also ich möchte es mal kurz machen: es handelt sich um die Fundamente einer Fernwärmeleitung zwischen Dranske und Bug (wo das Heizwerk stand, weiß ich nicht). Sie trugen je ein sich selbst tragendes wärmegedämmtes und blechummanteltes Stahlrohr für Vor- und Rücklauf. Hier ist ein Foto:http://www.panoramio.com/photo…pi&referrer=kh.google.com. Vorn sieht man ein Gleitlagerpaar und hinten ein Festpunktlagerpaar auf einem größer dimensionierten Betonfundament. Das alles diente der kontrollierten erheblichen Längenausdehnung der Rohre. Alle paar hundert Meter müßten sich eigentlich auch noch Dehnungsbögen zur Seite oder nach oben (z.B. als Wegüberbrückung) befunden haben.


    Das Gleis der RüKB lag genau wie die Straße auf der Dammkrone.


    Gruß ZOB

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