Als es in Sassnitz noch einen Hafenbahnhof gab - Teil 2

  • Hallo Stefan,


    nicht nur die Gerüchteküche aus Schweden, auch "European Seaways" sagt das.



    Und das schon am 16. März 2016


    Viele Grüße


    Bernd

  • Hallo Eckhard und alle anderen Fährbegeisterte,


    immerhin ist die Ansiedlung und Benennung des Wirtschaftszentrums an einer Schiene! Bei manchen Ansiedlungen bleibt die Schiene bewusst außen vor. Zum Beispiel hatte die Post neue Logistikzentren an Autobahnabfahrten gebaut und auf Gleisanschluss verzichtet.


    Eine Sache vermisse ich als neutraler Beobachter aber noch. Einige Häfen haben sehr gute Webcams. Auf der Webseite ist der Link Webcam schon vorhanden, nur kein Bild zu sehen. Hier hoffe ich noch auf Besserung. Vor allem auch darauf, dass zukünftig viele aktive Eisenbahnfähren vor die Linse kommen.


    Gruß Ballberg

  • Zitat

    Original von Ballberg
    ...
    Eine Sache vermisse ich als neutraler Beobachter aber noch. Einige Häfen haben sehr gute Webcams. Auf der Webseite ist der Link Webcam schon vorhanden, nur kein Bild zu sehen. Hier hoffe ich noch auf Besserung. Vor allem auch darauf, dass zukünftig viele aktive Eisenbahnfähren vor die Linse kommen.


    In Hinsicht auf die Eisenbahnfähren eine Abwandlung einiger Worte von Goethe: Deine Worte hör' ich wohl, allein mir fehlt der Glaube!

    Viele Grüße,
    Eckhard

  • Die DBAG hat diese Woche bekannt gegeben, dass man sich von der Infrastruktur in Mukran trennen möchte. Hintergrund ist der starke Rückgang des Frachtverkehres über den Fährhafen und langfristig ist auch keine Besserung in Sicht. Einerseits hat es mit der Verlagerung seitens Stena Line nach Rostock zu tun. Andererseits wird die Konkurrenz seitens der Häfen in Swinemünde und Stettin immer stärker.


    Die DBAG verhandelt daher mit Mukran Port über die Übernahme von 130 Hektar Fläche und 48 km Gleise.


    Mukran Port sieht eher in der Ansiedlung von Industrie eine Chance für den Standort. Neuste Ansiedlung ist ein türkisches Unternehmen, dass sich auf Spezialrohre spezialisiert hat. Ende des Jahres soll der Testbetrieb beginnen. Auch die Offshore-Industrie (Windpark Wikinger und Arkona) soll Mukran als Basishafen für die technische Flotte verstärkt nutzen.


    Seit heute steht auch fest, dass es ab dem 1.9.2018 Veränderungen im Bornholm-Verkehr geben wird. Mols hat die Ausschreibung für die Linien von Bornholm nach Køge und Ystad gewonnen. Für die Route nach Køge wird eine neue RoPax-Fähre beschafft. Damit ist das Ende für die "Hammerode" und "Povl Anker" gekommen. Genauere Informationen zum Mukran-Route gibt noch nicht, allerdings besteht der Wunsch, dass diese Route auch seitens Mols bedient wird. Die Linie wird bisher seitens der unterlegenden Reederei Faergen als Saisonlinie ohne Subventionen betrieben.


    LG Stefan

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  • Hallo,


    auch griechische Schiffsfreunde beobachten die Vorgänge sehr genau:
    http://www.nautilia.gr/forum/s…-Sunny-Salam-2-Trelleborg


    Herauslesen konnte ich lediglich, dass
    a) mal irgendwelche Schweißarbeiten im Schiff stattfanden
    b) sich die Firma Spanopoulou u.a. auch mit der Versteigerung von Schiffen beschäftigt. Dabei gingen auch Schiffe schon an "Verwerter", wenn sie die Höchstbietenden waren.


    Auch hier nur Spekulation:
    http://www.ellinikiaktoploia.net/articles/news/
    http://www.shipfriends.gr/foru…c/5535-sunny-imo-7925297/
    Im letzteren stand auch nur "ins Land der grünen Sonne", was Iran bedeuten dürfte.


    Halten wirs im Auge!


    :wink:

    ...die Thüringerwaldbahn - die besondere Bahn auf schmaler Spur!

  • Mols hat nun die Verträge für den Bornholm-Verkehr ab 9/2018 unterschrieben. So wie es jetzt aussieht wird keines der Faergen-Schiffe übernommen. In Finnland wurde eine neues RoPax-Schiff für den Verkehr nach Køge geordert. Dieses wird auch im Verkehr nach Mukran eingesetzt werden. Jedoch weist der Neubau nur 400 Pax auf, so dass der Neubau nicht die Hauptlast auf der Route nach Mukran tragen kann. Mols ist, wie bisher Faergen auch, verpflichtet, eine weitere konventionelle Ersatzfähre für den Bornholm-Verkehr vorzuhalten, die dann die Hauptlast im Mukran-Verkehr tragen wird. Es könnte eine ehemalige Stena Line - Fähre werden. Zwei Schiffe, die z.Zt. im Mittelmeer im Einsatz sind, stehen wohl in der engeren Wahl. Beide haben ein Alter von 42 (!) Jahren.


    LG Stefan

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