Klützer Kaffeebrener

  • Hallo,


    Wiederaufbau ist für juni diesen jahres geplant,als 600mm schmalspurbahn.erstmal aber nur zwischen klütz und hof gutow.das bahnhofsgelände in klütz wurde neu eingezäunt und das bahnhofsgebäude wird momentan schon wieder als sitz des vereins genutzt.nachzulesen ist dies auf http://www.ostseezeitung.de unter klützer kaffeebrenner.


    gruss stefan

  • Hier der erste Artikel von letzter woche:


    Die Stiftung Deutsche Kleinbahnen plant einen Streckenneubau. Erste Vorbereitungen haben jetzt begonnen.


    Klütz (OZ) - In zwei Jahren soll wieder eine Eisenbahn in Klütz (Landkreis Nordwestmecklenburg)abfahren. Das sehen die Pläne der Stiftung Deutsche Kleinbahnen vor. Die Organisation hat seit Monatsbeginn wieder ein Büro im alten Bahnhof in Klütz besetzt. In den vergangenen Wochen wurden Büsche und Bäume am ehemaligen Bahndamm gestutzt oder entfernt. Das ist notwendig, weil im Juli die Gleise für eine Schmalspurbahn zwischen Klütz und Hof Gutow gelegt werden sollen.


    Die 1905 in Normalspur eröffnete Strecke von 1996 bis 2005 privat betrieben. Ein Jahr später wurden die alten Gleise entfernt.

  • Hier der zweite Artikel:


    Geplante Schmalspurbahn braucht gute Konzepte


    Sven Schiffner schrieb über den Kaffeebrenner. Er hält Angebote im Hinterland unerlässlich für künftigen Erfolg.
    Einsam, leer und verwahrlost sieht der Klützer Bahnhof aus. Das soll sich bald ändern. Ab 2014 soll eine Schmalspurbahn zwischen Klütz und Hof Gutow pendeln.


    Klütz (OZ) - Als Kaffeebrenner war die Eisenbahn zwischen Klütz und Grevesmühlen jahrzehntelang bekannt. Den Namen erhielt die Bahn wegen einer nah beim Bahnhof gelegenen Mälzerei. Im Jahr 2000, zwischen der Privatisierung und der Stilllegung der Strecke, hat der Grevesmühlener Sven Schiffner die Geschichte der Dampflok-Trasse aufgeschrieben, die voraussichtlich ab 2014 wieder belebt werden soll.


    Schiffner selbst ist fasziniert von der Streckenführung des inzwischen ungenutzten Bahndamms durch den Klützer Winkel. „Das ist eine wunderschöne Landschaft — vor allem wenn man sich langsam hindurch bewegt“, sagt der Buchautor, der den Akteuren für die Schmalspurbahn zwischen Klütz und Hof Gutow alles Gute wünscht.


    Doch er ist eher pessimistisch. Das Projekt sei eine Insellösung. Dafür brauche man eine entsprechend vielfältige touristische Infrastruktur im Hinterland. „Schon vor der Privatisierung hatte die Bahn das Problem, dass die Strecke in Klütz endete“, sagt Schiffner, der eine durchgängige Verbindung von Schwerin bis Boltenhagen als sinnvolle Streckenführung gesehen hätte. Aus seiner Sicht würden die größte Zielgruppe für eine geplante Schmalspurbahn wahrscheinlich die Urlauber stellen. „Dabei ist aber die Frage, ob Boltenhagen genügend Passagiere liefern kann“, so Schiffner.


    Vergleichbare Bahnen wie der Rasende Roland auf Rügen oder die Mollibahn in Bad Doberan würden auch Öffentlichen Personennahverkehr betreiben und so zusätzlich öffentliche Finanzmittel bekommen. „Das wurde für Klütz meines Wissens schon mit der Privatisierung ausgeschlossen. Es müssen also alle Kosten über verkaufte Fahrkarten gedeckt werden“, nennt Sven Schiffner ein Problem, dass er mit einem neuen Kaffeebrenner verbinden würde.


    Wichtig sei für einen Neubetrieb, so Schiffner, dass die Betreiber gute Konzepte aufstellen, die für Touristen und bestenfalls auch die Einheimischen ständig attraktiv bleiben. „Da ist die Frage, ob zum Beispiel Radtourismus von Gutow aus möglich ist. Andererseits wird der ehemalige Kolonnenweg vom Priwall bis Boltenhagen als Teil des Ostseefernradwegs sehr gut genutzt“, sagt Schiffner.


    Die Stiftung Deutsche Kleinbahnen, hinter der Ludger Guttwein stecken soll, lässt seit Monatsbeginn Vorbereitungen für die Gleisbauarbeiten treffen, die im Juli beginnen sollen. Nähere Auskünfte über die geplante neue Schmalspurbahn gab es aus dem zuständigen Verkehrsministeriun in Schwerin nicht. Die Trasse sei in Privatbesitz und als Bahnstrecke gewidmet.

  • Hallo,


    War die tage mal beim kaffeebrenner,um mal zu schauen ob sich wirklich was dort getan hat.und tatsächlich,die strecke ist frei geschnitten worden und der bahnhof klütz ist komplett eingezäunt.man kommt nicht mehr aufs gelände.
    allerdings ist von baumaschinen noch keine spur zur sehen.


    Hier nun einparr bilder dazu.


    Das bahnhofsgebäude von klütz (von der strassenseite aus)




    Der zugang zum bahnsteig,ist eingezäunt



    Auch die damals neu aufgebaute wagenhalle ist mit eingezäunt



    Der alte lokschuppen



    Der bahsteig 2 richtung ausfahrt grevesmühlen mit der alten bahnhofsuhr



    ....und richtung drehscheibe,welche auch wieder von unkraut befreit wurde.



    der haltepunkt stellshagen richtung klütz



    ....und richtung grevesmühlen,am bahnübergang ist deutlich zu erkennen,dass dieser haltepunkt mal ein zweites gleis besaß.



    Alte relikte findet man hier noch am bahndamm,wie halte-, pfeiff- und haltepunkttafel




    Der erstmals als endpunkt geplante haltepunkt hof gutow


    am bahnsteig richtung klütz



    und am bahnübergang in richtung grevesmühlen



    Der bahnsteig von der strasse aus gesehen



    Ich hoffe es reicht für einen ersten eindruck.
    Gruss stefan

    2 Mal editiert, zuletzt von Stefan24 ()

  • Hallo Stephan,


    danke für die Neuigkeiten zu der Strecke. Ich habe mal drei Bilder vom Bahnhof Klütz vom Mai 1984 herausgesucht. Sie sind zwar nicht in der besten Qualität (aus den Anfangsjahren meiner Fotografiertätigkeit), vielleicht finden sie trotzdem Interesse. Schon wegen der wenigen Gleisen für einen Endbahnhof und der Segmentdrehscheibe hatte ich mich damals dafür interessiert.



    Dieses Bild zeigt die Segmentdrehscheibe am Ende der Bahnhofsgleise. Sie verband das Bahnsteiggleis mit dem Umsetzgleis und dem Lokschuppengleis.




    Der Lokschuppen.




    Das Empfangsgebäude.


    Beste Grüße


    Wolfram

  • Hallo Bimmelbahnfreunde


    habe heute diesen Artikel vom 11.07.2012 im Internet gefunden.


    Lübecker Nachrichten


    Gestern sind die ersten Stahlträger angekommen. 2014 soll der Bahnverkehr wieder aufgenommen werden.


    Klütz – Ab 2014 sollen wieder Züge von Klütz aus fahren. Auf Schmalspur. Gestern sind die ersten Schienen dafür eingetroffen. Hergestellt wurden sie mit S24-Profil in China. „Das hat einen ganz einfachen Grund", erklärt Ludger Guttwein von der Stiftung Deutsche Kleinbahnen, dem Eigentümer der Bahnstrecke. In Deutschland würden Schienen mit diesem Profil nicht mehr hergestellt, erklärt der 50-Jährige.
    Vom fernen Osten aus ging es mit dem Schiff nach Hamburg und von dort in Containern auf Lastwagen nach Klütz. „Es sind die ersten chinesischen Schienen in Mecklenburg-Vorpommern, vielleicht sogar in Deutschland“, sagt Ludger Guttwein. Am 6. August soll die Fachfirma Gleisbau Bautzen aus Sachsen mit dem Verlegen beginnen. Bis dahin muss noch viel vorbereitet werden. „In der vergangenen Woche durften wir, nach viel Schreibkram mit den Behörden, endlich mit der Unkrautbekämpfung beginnen“, erklärt Ludger Guttwein. Nach dem Abbau der alten Schienen blieb das Gleisbett sechs Jahre lang sich selbst überlassen. Neue Schwellen müssen ebenfalls noch gelegt werden, bevor die chinesischen Schienen an ihren Platz kommen. Insgesamt werden etwa 336 Tonnen Stahl verlegt plus rund zehn Tonnen Kleinmaterial.


    Ludger Guttwein ist bewusst, dass sich manche Eisenbahnfreunde über das Profil S24 wundern werden. „Aber es ist das historische Profil für Kleinbahnen, und darauf legen wir von der Stiftung besonderen Wert. Alles soll so historisch wie möglich werden“, erklärt er. Auch der Molli in Bad Doberan und der Rasende Roland auf Rügen seien ursprünglich auf S24 gefahren. Erst später seien die Bahnen auf S49 umgestellt worden, das als haltbarer gilt. „Wir wollen hier in Klütz keine Rennstrecke bauen, und für die historischen Züge, die hier eingesetzt werden sollen, ist S24 völlig ausreichend. Die Schienen werden wir in den nächsten 100 Jahren nicht kaputt fahren“, versichert Ludger Guttwein.


    Ob das zutrifft, wird von Eisenbahnfreunden bezweifelt, denn Ludger Guttwein steht bei ihnen nicht im besten Ruf. Hatte er doch den Rasenden Roland auf Rügen in negative Schlagzeilen gebracht und auch das Ende der Klützer Ostsee-Eisenbahn (KOE) war alles andere als ruhmreich.


    Doch nun will der 50-Jährige ein neues, positives Kapitel aufschlagen. Bis Reppenhagen oder Hof Gutow – „mal sehen, wie weit die Schienen reichen“ – soll die alte Bahnstrecke wiederbelebt werden. Dazu müsse aber auch das Umfeld hergerichtet werden, sagt der Betreiber. Das Dach des Klützer Bahnhofs ist bereits neu eingedeckt und auch die kleine Drehscheibe, von denen es in Mecklenburg-Vorpommern nur noch ganz wenige gibt, solle saniert werden. „Wir werden sie nicht mehr im alltäglichen Verkehr benötigen, denn dafür bauen wir Weichen“, erklärt Ludger Guttwein. Zu Demonstrationszwecken solle sie aber erhalten bleiben, um Besuchern das Umsetzen einer Lokomotive von einem aufs andere Gleis zu zeigen.


    Als Nächstes soll jedoch der alte Lokschuppen schick gemacht werden. Von seinem Fachwerk stehen nur noch die Holzträger. „Wir müssen aber drei Wochen warten bis die Baufirma Zeit hat, das Gerüst am Bahnhof ab- und am Lokschuppen aufzubauen“, erklärt Eva Eckert. Die 47-Jährige hat schon ab Mitte der 1990er-Jahre für die KOE gearbeitet. Auch als die Bahn nicht mehr fuhr, sei die Nachfrage nie abgerissen. „Manche Eisenbahnfreaks haben sich jedes Jahr erkundigt, ob und wie es weitergeht“, berichtet Eva Eckert. Daher sei sie sehr froh, „dass ab 2014 wieder Züge fahren“.



    Gruss Stefan24

  • Zitat

    als 600mm schmalspurbahn.


    was soll es denn nun werden, 600 oder 750mm :confused:
    Wenn 600mm, was wird dann aus Helene? Wo ist die Lok zZ?

    der Mansfelder
    Andreas

    Einmal editiert, zuletzt von der Mansfelder ()

  • Hallo Leute,


    Zitat: "Alles soll so historisch wie möglich werden."


    Eine Schmalspurbahn von Klütz? Ein historischer mecklenburger Fahrzeugpark?
    Chinesische S 24 Schienen? Na denn man tau ... :confused:


    Gruß, Holger

  • Hallo Bimmelbahnfreunde,


    Was voher wie eine Vision war, wird tatsächlich wirklichkeit.
    Der Wiederaufbau hat begonnen.Dies war heute in der Ostsee zeitung zulesen.
    Hier der Bericht dazu.


    Klütz – Am Klützer Bahnhof herrscht seit gestern Hochbetrieb. Eine Fachfirma aus Bautzen verlegt die Schienen.


    Als Frank Adam und seine Mitarbeiter von der Firma Gleisbau Bautzen gestern in Klütz ankommen, regnet es in Strömen. Der 50-jährige Bauleiter nimmt es gelassen. „Für den eigentlichen Gleisbau ist das Wetter ziemlich egal und wir müssen hier ja keine Tiefbauarbeiten verrichten“, sagt er. In den nächsten Wochen werden zwischen sechs und zehn Männer – „das hängt ganz von den Arbeiten ab“, so Adam – am Bahnhof und auf der Strecke Schienen verlegen. Die waren bereits im Juli aus China in Klütz angekommen, die Ladung war mehr als 330 Tonnen schwer. Mittlerweile lagert auch ein Teil der benötigten Holzschwellen auf dem mit Zaun und Tor gesicherten Gelände neben der Bahnstrecke. „So etwa 3000 Stück dürften es sein“, schätzt Ludger Guttwein von der Stiftung Deutsche Kleinbahnen, dem Eigentümer der Strecke. Knapp 10 000 Schwellen würden insgesamt gebraucht, „und jede ist handgearbeitet“, so der 50-Jährige.
    Den Vormittag nutzten die Männer um Frank Adam, sich mit dem Gelände und dem Arbeitsplatz vertraut zu machen. Denn die Arbeiten in Klütz hätten zwei Besonderheiten. „A: Im Prinzip machen wir einen Neubau in Schmalspur auf einer bestehenden Trasse in Normalspur“, beschreibt der Bauleiter und fährt fort: „Und B: Die Gleisanlage mit 600 Millimeter Spurweite wird Feldbahncharakteristik bekommen.“ Da sei das Schienenprofil S24 eher ungewöhnlich. „Das zählt bereits als Eisenbahnschiene und wird bei Feldbahnen eher selten angewendet“, so Adam.


    Das Unternehmen aus Bautzen wird oft zu Reparaturarbeiten an historischen Bahngleisen in ganz Deutschland gerufen. „Einen kompletten Neubau hatten wir noch nie, aber da wir alle Arten von Gleisbau machen, passt er in unser Profil“, versichert der Bauleiter.


    In Klütz werden die Gleise abseits der Strecke vormontiert. Anschließend würden die neun Meter langen Gleisjoche mit einem großen Bagger auf das vorbereitete Schotterbett und die Holzschwellen gehoben und verlascht. „Wir fangen am Bahnhof bei der zukünftigen Weiche 1 an, an einer gleisbaufreien Strecke“, erklärt Frank Adam. Von dort geht es weiter in Richtung Süden nach Stellshagen und Reppenhagen bis zum vorläufigen Endbahnhof in Hof Gutow. Dabei kreuzen die Gleise drei Straßen und zwei Feldwege. „Die Bahnübergänge werden wir separat machen“, sagt der 50-Jährige. Für die Zeit der Bauarbeiten würden die betroffenen Straßen gesperrt werden müssen.


    Wie lange die Arbeiten dauern werden, kann Frank Adam noch nicht sagen. Er betont: „Wir müssen uns in diese Baustelle erst einmal reinfinden. Die Baudauer ist von so vielen Dingen abhängig, dass sich dazu zum jetzigen Zeitpunkt wirklich noch nichts sagen lässt.“ Gestern verging zum Beispiel viel Zeit mit Warten. Warten auf den großen Bagger, warten auf den Wagen mit den Werkzeug- und Material-Containern.


    Gegen 15.30 Uhr rollte der Schwerlasttransport auf den Bahnhofsvorplatz. „Jetzt kann es endlich losgehen“, freute sich Ludger Guttwein.


    Sylvia Kartheuser


    Gruss Stefan24

  • Hallo,


    ein neuer Zeitungsartikel vom 19.08.2012


    Klütz – Sorge bereitet Oberflächenwasser, das von der Fahrbahn auf die Bahntrasse gelangt.


    Mit Neugier hatten die Mitglieder des Bauausschusses der Stadt Klütz den fünften Punkt ihrer Tagesordnung auf ihrer jüngsten Sitzung erwartet. „Vorstellung Kleinbahnprojekt Herr Guttwein“ stand dort zu lesen. Nach der Sitzungseröffnung und der Einwohnerfrage, wer für die Sauberkeit und den Zustand der Bushaltestellen zuständig sei – es ist die Stadt– trat Ludger Guttwein von der Stiftung Deutsche Kleinbahnen vor den Ausschuss.
    „Das Projekt wird nach dem vorliegenden Planfeststellungsbeschluss durchgeführt“, erklärte er zu Anfang. 2014 soll die Strecke eröffnet werden. Wie bereits bekannt sei, habe der Gleisbau für den ersten Bauabschnitt von Klütz bis Reppenhagen begonnen, erklärte er. Dabei wurde festgestellt, so Guttwein weiter, dass an den drei vorhandenen wenn auch teilweise offiziell nicht existenten Bahnübergängen Oberflächenwasser von der Fahrbahn auf die Bahntrasse gelangt. „Das muss abgeleitet werden. Ich hoffe auf eine einfache gemeinsame Lösung in Absprache mit dem Bauleiter und der Gemeinde“, erklärte Guttwein dem Bauausschuss. Damit endete im Grunde seine Projektvorstellung – mit der Bitte um Fragen.


    Die folgten dann auch. Für wann der zweite Bauabschnitt geplant sei, konnte Ludger Guttwein derzeit nicht festlegen. Auch die Wirtschaftlichkeit der Kleinbahn interessierte die Politiker. „Die gemeinnützige Stiftung Deutsche Kleinbahnen finanziert das Projekt“, so Guttwein. Und diese Stiftung habe eine Studie vorliegen, nach der sich die Klützer Kleinbahn mit 12 000 Beförderungsfällen im Jahr tragen würde. Rechnungen würden aber auch von 30 000 bis 40 000 möglichen Beförderungen im Jahr ausgehen. Grundsätzlich wäre ein Weiterführen der Strecke bis Grevesmühlen denkbar. Ob das aber realisiert werden kann, hänge unter anderem von den Finanzen ab.


    Was ist mit der Anbindung von Boltenhagen, damit Urlauber zur Kleinbahn strömen? „Es gibt Ideen wie einen historischen Bus, aber noch kein konkretes Konzept“, sagte Guttwein. Bei der nicht mehr existierenden Bahn habe es auch Angebote gegeben, die meisten Gäste seien aber mit ihrem eigenen Auto angereist.


    Auch erklärte Guttwein, warum die Kleinbahnstrecke erst 2014 eröffnet werden soll: „Wenn die Gleise liegen, haben wir etwa November oder Dezember. Dann kommt die Frostphase, und am Bahnhofsgelände muss auch noch einiges gemacht werden! Es soll den Zustand von 1905 bekommen.“


    Allerdings musste er einige Klützer enttäuschen: Die moderne Halle auf dem Gelände muss zum Abstellen der Waggons erhalten bleiben. Sie soll aber im Stil von Fachwerk verkleidet oder farblich gestaltet werden, so dass sie besser ins Bild passt. Das beruhigte zumindest Ausschussmitglied Carsten Schmoldt wenig, der die Halle als äußerst störend empfindet. Sie werde laut Guttwein aber dringend benötigt. Er führte immer wieder auftretende Fälle von Vandalismus an. „Dem Dachdecker sind gerade trotz Einzäunung und Wachschutz etliche Bretter von der Baustelle gestohlen worden“, gab er ein Beispiel für die Dreistigkeit.


    Für den künftigen Bahnbetrieb soll auch die Segmentdrehscheibe wieder in Betrieb genommen werden. Das Bahnhofsgebäude soll nach der Sanierung Räume für die Verwaltung der Bahn bieten und auch die Bahnhofskneipe behalten. „Ob oben Ferienwohnungen rein sollen, ist noch nicht sicher“, berichtet Ludger Guttwein.


    Die Ausschussmitglieder hatten dann zwar vorerst keine Fragen zu dem Projekt Kleinbahn. Sie waren allerdings überrascht, dass die Vorstellung so schnell vonstattengegangen war.



    Von Malte Behnk



    gruss Stefan24