Beiträge von Ballberg

    Hallo Niels,


    besten Dank für deine Ergänzung. Das es nun ausgerechnet die Museumsbahn Mariazell-Erlaufsee in diesen Beitragspfad schafft ist erstaunlich, denn die Strecke war (vor der offenkundigen Verlängerung) kaum 2 km lang. Hier noch eine kleine Zusammenstellung von Bildern:


    Lokanschrift, Diesellok, Wagenpark an der Wendeschleife Erlaufsee und (damalige?) Abfahrtsstelle in Mariazell mit Blick zum Berg Ötscher (ca. 2000 m hoch), dem Namensgeber bestimmter Zugläufe St. Pölten-Mariazell.



    Die Bahn besitzt ein kleines aber umfangreiches Museum.


    Gruß Ballberg


    [SIZE=1]Edith:Fehlerbearbeitung[/SIZE]

    Hallo Holger,


    Zitat

    Original von Holger Dietz
    Hallo,


    international findet man sicher enorme Längen von Schmalspurstrecken. ...


    Das würde, nach meinem Empfinden, hier den Rahmen sprengen. In der Betrachtung, der uns naheliegenden Strecken, sollten wir uns in diesem Thread auf Schmalspurstrecken im heutigen Deutschland, oder im Deutschen Reich in den Grenzen von 1914, als ja die meisten Schmalspurbahnen gebaut wurden, beschränken.
    ...


    da bin ich ganz deiner Meinung, zum größten Teil beziehen sich die Beiträge im Forum auch auf das von dir genannte Gebiet.


    Vom Rasenden Roland scheinen die höchsten Kilometer an der Strecke zu fehlen. Im Bahnhof Göhren konnten meine Angehörigen bei ihrem Besuch vor kurzem keine Kilometersteine entdecken, sonst hätte ich gern ein Bild gezeigt.


    Gefunden habe ich bei mir eine Bild aus Österreich von der Mariazellerbahn. Diese weist eine beträchtliche Länge auf. Das Streckennetz reichte zur Aufnahmezeitpunkt im Jahr 2012 bis zum Bahnhof Mariazell. Damals sah es nach einem Wiederaufbau eines weiteren Streckenabschnittes in Richtung Gußwerk aus.


    1099.02 im Bf. Mariazell wird für die Rückfahrt nach St. Pölten angekuppelt


    Die 84 km lange Strecke hat viel zu bieten, 21 Viadukte und fast genau so viele Tunnel, sowie Streckenabschnitte mit 27 Promille. Die im Bild zu sehende 1099 entstammt einer bereits 100jährigen Konstruktion und fährt mit 6 kV und 25 Hz aus reiner Wasserkraft, so zumindest ist es angegeben.


    Gruß Ballberg

    Hallo in die Runde,


    ganz offiziell dient das Foto-Forum dem Zeigen und dem Diskutieren von/über Fotos. Wie es scheint, werden inoffiziell "schöne" Bilder bevorzugt und da geht die Diskussion weiter. Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters, heißt es doch so schön. Mir ist da ein richtiger Zeitzeuge mit einer zeitgemäßen Darstellung lieber, als eine geschönte Wirklichkeit. Davon gibt es schon genug. Themenabhängig sind Ausnahmen gerechtfertigt, aber was da ist sollte auch drauf aufs Bild.


    Etwas anderes ist eine unvorteilhafte Herangehensweise. Im gezeigten Bild gehören Stromleitungen dazu (am besten gleich mit Mast), so ist die Realität 2014. Im Bild einfach herumhängende Leitungen wirken dagegen störend. Tobias hat vermutlich gleich vom Wartehäuschen aus, das Jagdschloss und den Zug ins Visir genommen. Nach dem Sammeln von Erfahrungen aus dem Diskussionsbeitrag wird die nächste Umsetzung vor Ort sicher anders. Das Motiv ist ok und bei einer viel besuchten und fotografierten Bahnstrecke etwas neues zu entdecken ist schon schwierig und hier ganz gut gelungen.


    Gruß Ballberg

    Hallo in die Runde,


    zwischenzeitlich sind nun schon einige aufschlussreiche Antworten zusammen gekommen!


    Negative Kilometer erscheinen selten, selbst bei Hauptbahnen. Gibt es diese Herangehensweise also auch auf schmaler Spur. Gewisse Gefahren bergen doppelte Kilometrierungen, weil ein falscher Bezugspunkt schnell zu Fehlern führt. Vermutlich birgt ein Minusstrich schon ein gewisses Potenzial bei seinem Erblassen und wird eben entsprechend selten genutzt.


    Die genannten 60,5 km auf der Harzquerbahn stellen jetzt den Höchstwert der Kilometer dar, weil die Selketalbahn ein eigenes Netz mit eigenen Kilometersteinen besitzt. Die 60,5 werden vom Rasenden Roland aber letztendlich nur um einen Kilometer verfehlt.


    In Putbus handelt es sich wohl um eine gewisse Ausnahme von der "Regel". Man hat vermutlich schon vorher die Strecke geplant und den, sagen wir mal, Planungskilometer konsequenterweise an den Anfang der Strecke gelegt. Im Prinzip ähnlich dem Bau langer Tunnel heutzutage, bei denen auch von der Mitte aus gearbeitet wird und die Kilometrierung aber am Anfang der Strecke beginnt.


    Auf der Homepage der RüBB kann die Baugeschichte gut nachvollzogen werden, so wie sie Dampachim bereits beschrieben hat.


    Aber das ist das Schöne am gemeinsamen diskutieren, man erfährt neue Aspekte. Und da war das gesamte Eisenbahnwesen bisher stets sehr ergiebig, was bei 175 Entwicklungsgeschichte kein Wunder ist.
    :)


    Gruß Ballberg

    Hallo Bimmelbahner


    Inspiriert durch die recht hohen Werte auf den Kilometersteinen der rund 25 km langen Strecke des "Rasenden Rolands" öffne ich eigenen Beitragspfad zum Thema. Vielleicht lassen sich auf diese Weise ein paar besondere Stellen ermitteln, nicht nur auf Rügen, die direkt vom Bau durchgehend langer Schmalspurstrecken oder anderweitig von viel Schmalspurbahn (-kilometern) zeugen.


    Allgemein wurde doch die erste Schwelle mit dem Kilometer 0,0 versehen und dann weitergebaut und kilometriert!?


    Gruß Ballberg


    PS: Weil mein Fotovorrat noch recht klein ist fange ich einfach mal so an und bin schon ganz gespannt auf das erste Bild.

    Hallo in die Runde, hallo Holger,


    tatsächlich hat die V51 auf dem Bild (4) sozusagen eine kleine Krone. Ein nettes Detail.


    Dass die relativ hohe Kilometerangabe (49,8) einem ehemals viel größerem Netz entstammen, ist schon klar. Aber allgemein auf Schmalspurbahnen bezogen, sind große Streckennetze noch weit mehr Vergangenheit, als die Bahnen selbst. Ganz unbestritten gab es früher schon einige Schmalspurnetze, mit zwangsläufig vielen vielen Kilometern. Ein Beitragspfad zu diesem Thema würde sich sicher lohnen und manche Erkenntnis zu Tage fördern, zum Beispiel wieviele solche Kilometersteine in heutiger Zeit noch vorhanden sind.


    Immer wieder interessant ist das meist sehr fruchtbare Zusammenarbeiten von verschiedenen Charaktern hier im Forum. Oft musste ich schon herzhaft Schmunzeln und es zeugt doch von einem zivilisierten Miteinander, trotz Rechtschreibfehlern, verschiedenen Grundansichten oder dem "Aufeinandertreffen" von Handwerkern und Akademikern. Für mich jedesmal eine Bereicherung!


    Gruß Ballberg

    Hallo 991781-6,


    mein Favorit bei deinen Bildern ist Bild 4. Es ist ein seltener gezeigtes Motiv und ziemlich in der Bildmitte wird die Aufmerksamkeit geschickt auf den Kilometerstein gelenkt, der für eine Schmalspurbahn einen erfreulich hohen Wert aufweist.


    Gruß Ballberg


    Zitat

    Original von 991781-6
    Und jetzt Betritt das "blaue Monster" wie ein weiterer Fotograf die 251 nannte die Bühne.
    Nachdem ich in Garftitz einen merkwürdigen Pfiff gehört habe bin ich im Eiltempo zur Strecke und da kommt die 251 angerollt.

    Hallo Wieland,


    Zitat

    Original von Wieland Schulze
    ...
    Ich hoffe, mein kleiner Bericht gefällt...


    dein Bericht begeistert! Die Eisenbahn hat es in Deutschland schwer und noch immer ist die Eröffnung von neu oder wieder verlegtem Gleis eine regelrechte Seltenheit.


    Neugierig bin ich auf eure Nachbarn, weißt du denn, wie diese eurer Bahn finden?


    Gruß Ballberg

    Hallo in die Runde,


    nach der Anregung mit Bildern der Hirbergbahn wird man neugierig. Ergänzend gibt es Bilder bei dso und eine aufschlussreiche Studie für Georgenthal - Tambach-Dietharz (1960) zur Umsetzung ins Modell:
    [URL=http://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,5678135,5678135,phorum_session_v5=d65142023ef14e6840c59c272842c852#msg-5678135]Adieu du schönes Ohratal, gestern sahen wir uns ein letztes Mal ( 21 B. Teil 1)[/URL]
    [URL=http://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,5678529,5678529,phorum_session_v5=d65142023ef14e6840c59c272842c852#msg-5678529]Adieu du schönes Ohratal, gestern sahen wir uns ein letztes Mal ( 16 B. Teil 2)[/URL]
    http://www.vergessene-bahnen.de/Ex189f_1.htm
    http://www.nebenbahn.ch/george…_1960_Zusammenfassung.pdf


    Mit der Mitgliedschaft in Vereinen denke ich es ist in Ordnung in einem Verein zu sein. Ähnlich ist es ja bei Spenden etc. (man müsste bei so vielen Anliegen spenden).


    Gruß Ballberg

    Hallo in die Runde,



    ein Umbau von Regelspur auf Schmalspur erklärt natürlich große Empfangsgebäude und Stellwerksanlagen. Der Vorgang ist selten, aber auch in Deutschland kam das schon vor. Bad Suderode im Harz hat ebenfalls ein großes Bahnhofsgebäude. So einfach ist manchmal der Hintergrund.


    Bei den Lokomotiven ist also vor allem die Lok 2 die Besonderheit. Meine Frage nach dem zu sehenden Bauteil zwischen Dampfdom und Schornstein (Bild 2, Virå bei Lokschuppen in Mariefred) ergab den bereits vermuteten Sandkasten. Es sah perspektivisch ein wenig nach einem, mir unbekannten, Bauteil in der Dampfzuführung zum Zylinder aus. Daher die neugierige Frage.


    Vielen Dank für die Beantwortung, die Links und die Zusatzbilder, auch an Exil-Hallenser!


    Gruss Ballberg