Beiträge von A. Marks

    Hallo Railpeter und Dieselkutscher,


    vielen herzlichen Dank für Eure eingestellten Bilder!


    Als IG Wagen (http://www.ig-wagen.de) würden wir diese sehr gern in einer etwas größeren Auflösung in unsere Datenbank aufnehmen.


    Dazu müssten sie im Dateinamen mit der Wagennummer, dem Datum im Schema Jahr, Monat, Tag, dem Aufnahmeort und dem Namen des Urhebers versehen sein.


    Das stellt sicher, daß im Falle des Falles - so ein Bild wird für eine Veröffentlichung benötigt - wir wissen, bei wem wir um Erlaubnis bitten müssen, ob wir so eine Aufnahme/Aufnahmen für die Veröffentlichung nutzen dürfen.


    Kommt es zu einer Veröffentlichung, dann klappt es im Normalfall mindestens mit einem Belegexemplar, bei kommerziellen Veröffentlichungen gibt es außerdem noch das verlagsübliche Honorar.


    Meine E-Mail-Adresse ist hinter meinem Namen hinterlegt.


    Schreibt mit vielen Grüßen


    André

    Hallo Gismo,


    Freiwillig verzichtet hat darauf damals die DB AG, seinerzeit auch über die Tochter Mitteldeutsche Bahnreinigung Betreiber der Weißeritztalbahn beim Bau der Sachsenmagistrale.


    Die Mitteldeutsche Bahnreinigungsgesellschaft firmierte damals schon als BRG Servicegesellschaft - und meines Wissens hat die keinesfalls freiwillig der Vernichtung des PHV-Gleises zugestimmt, sondern hatte dem Druck von anderen Stellen lediglich nachgegeben ...


    Der würde ich also nicht die Schuld am Ende des PHV-Gleises geben!


    Schreibt mit vielen Grüßen


    André

    Hallo Ihr,


    vorhin erzählte mir ein Eisenbahnfreund, der nicht im Forum angemeldet ist, dass im Zug nach Kipsdorf kürzlich wieder nur ein Fahrgast gesessen hätte. Daher empfinde er den Gedankenaustausch zur schalspurigen FrBB-Strecke und zur ZH-Linie hier als völlig daneben. Er fragte mich (und sich): Wozu eine Eisenbahn durchs Nichts bauen, wenn es schon auf bestehenden Linien kaum Fahrgäste gibt? (neben Kipsdorf Stichwort Selketal ...)


    Die Schmalspurbahn ins Zittauer Gebirge kämpft sich gerade mühsam aufgrund der Bereitschaft der Personale, die Sonderwünsche der Geschäftsleitung umzusetzen, wieder nach oben. Wozu Steuergelder verschwenden, damit die "Zittauer" Schmalspurbahn weitere 20, 30 km Zuwachs erhält?


    Welchen Mehrwert für die Region - und die bestehenden Äste nach Oybin und Bertsdorf hätte das?


    Im EU-Zeitalter wäre eine grenzüberschreitende Bahnfahrt ohne jegliche Pass- und Zollkontrolle auch nicht anders als eine Fahrt von Nordhausen nach Sorge - mein Bekannter sieht keinerlei besonderen Reiz in einer solchen Strecke.


    Von den FrBB gibt es immerhin noch regelspurige Strecken - wer unbedingt FrBB fahren will, kann doch die benutzen!


    Und wer mit einer österreichischen U fahren möchte, der kann gern nach Neuhaus oder nach Österreich kommen, höre ich meine Freunde von der JHMD und aus Österreich förmlich sagen.


    Schreibt dazu mit vielen Grüßen


    André

    Hallo Namensvetter,


    an der Abgabe von Fahrzeugen aus dem Harz sind die beiden Vereine im Harz nur mittelbar beteiligt, da es sich bei allen abgegebenen Fahrzeugen stets um Fahrzeuge aus dem HSB-Eigentum handelte.

    Alle HSB-Fahrzeuge stehen unter Denkmalschutz des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie in Halle (Saale).

    Das Landesamt muss also einer Leihgabe oder Abgabe in Form eines Verkaufes zustimmen.


    Um jetzt etwas Wasser ins Öl zu gießen:


    Da die beiden Vereine im Harz auch langfristig mit der Erhaltung aller "Arbeitsvorräte" in Gernrode überfordert sind, sich die HSB aber in meinen Augen völlig korrekt aufs "Kerngeschäft" - die Beförderung von Personen - konzentriert, sollte das Landesamt möglichst bald einer Abgabe - als Leihgabe oder als Verkauf - wenigstens der NICHT auf der GHE, SHE oder NWE in Dienst gestellten Fahrzeuge zustimmen.


    Wenn ich der zuständige Mitarbeiter des Landesamtes in Halle wäre/Geschäftsführer der HSB wäre, dann würde ich aber gerade einer Abgabe des abgebrannten GGw NICHT zustimmen, da er als GHE-GGw in den Harz gehört.


    Schreibt mit vielen Grüßen


    André M.

    Hallo Robby,


    ein tolles Modell!


    Es zeigt einen der beiden typischen Abteilwagentypen der K.Sächs.Sts.E.B. - die lfd. Nr. 171 und 179. Davon sind sehr viele als Wagenkästen erhalten geblieben, aber keiner mit Radsätzen.

    Der verlinkte Kasten aus Wilsdruff steht inzwischen beim Windbergbahnverein.

    Die groben Maße dieses Kastens habe ich da - maile mich einfach an, dann schicke ich Dir etwas zu.

    VG

    André

    Hallo Robert,


    mich freut Dein Interesse, deshalb scheue ich mich fast, Dir wahrheitsgemäß zu antworten:


    Das von Dir angesprochene Themenfeld ist so breit, dass es weder in gedruckter Form (Bücher, Zeitschriften, Sammelwerke etc.) noch im Internet eine (oder mehrere) Seite(n) gibt, die die von Dir gewünschte Breite aufweisen.


    Natürlich gibt es von den Wagen der staatlichen Schmalspurbahnen, aber auch von vielen ehemaligen Klein- oder Privatbahnen derartige Übersichten - oft sogar mit Maßen, aber im Regelspurbereich sieht es gerade in Bezug auf die von Dir gemeinten Uralt-Wagen sehr, sehr dünn aus!


    Die bisher publizierten Wagenarchive nützen meist wenig - sind aber besser als nichts. Mehrere Treffer könntest Du außerdem in den Wagensammelwerken von EK- und Gera-Mond-Verlag landen.


    Ansonsten hilft Dir nur, in Archiven selbst mühsamst zu recherchieren. Gerade zur Anfangszeit des Waggonbaus in Deutschland wartet dort noch viel Material, von jemand systematisch aufgearbeitet zu werden.


    Schreibt mit herzlichen Grüßen


    André

    Hallo,


    nachdem es in einem Beitrag über eine Schmalspurbahn mehrere Fragen zu gedeckten Güterwagen gegeben hat, mache ich hier einen eigenen Ast für Antworten auf.


    1.

    Mein Namensvetter André fragt:


    "Was wirklich schön am 97-12-53 ist, ist das man die Beschriftung bei der Preßnitztalbahn wirklich gut gemacht hat. So wie er eben nach Thum kam.

    Wobei er dort eigentlich gar nicht mehr zum Einsatz kam. Zu seinem Vorgänger mit den Heberleinbremsrollen wollte ich eigentlich mal Andre Marks befragen, ob denn nun eigentlich bekannt ist, ob das nun 97-13-18 oder doch 97-13-86 war?"


    Am 97-12-53 Zweitbesetzung bei der IGP in Jöhstadt ist wirklich fast alles exakt - nur die Lackierung der Säulen im Rahmenbereich muss noch an die von der WA Friedland des Raw Malchin übliche Form bei der nächsten Neulackierung angepasst werden. Derzeit zeigt er sich in der vom Raw "Wilhelm Pieck" Karl-Marx-Stadt angewendeten Lackierungsform.


    Der heutige 97-12-53 hat diese Nr. schon in seiner Rittersgrüner Zeit in Zweitbesetzung bekommen. Beim 97-12-53 Erstbesetzung handelte es sich um einen Einheitswagen. Von dem wissen wir anhand von Statistiken und Fotos, dass er in Mulda beheimatet war. Er fand später mit Drehgestellen, aber ohne Anschriften eine Verwendung als Lagerraum in Meinersdorf vor dem Güterschuppen. Dort wurde er um 1980 zerlegt.


    Der 97-13-18 blieb bis Mitte der 1970er Jahre in Thum, danach war er bis 2000 in Oberwiesenthal vorhanden. Aufgrund seines schlechten Zustandes wurde er dann von der BVO verschrottet.

    Vom 97-13-86 berichten wir im Tabellenteil vom Band 2 versehentlich, dass er ab Anfang der 1970er Jahre in Thum an der Ladestraße (am "Waldrand") gestanden hätte und dort Ende der 1980er Jahre zerlegt worden wäre. Das war ein Kopierfehler von mir! Diese Verwendung und Zerlegung trifft auf den 97-12-91 zu! Bitte ggf. im Buch beim 97-13-86 durchstreichen. Zum Verbleib des 97-13-86 forschen wir noch.


    2.

    Es kam die Frage nach der Herkunft vom GGwh 97-14-26:

    Dabei handelt es sich um einen Cranzahler Stammwagen. Möglicherweise befindet er sich seit seiner Indienststellung 1929 auf dieser Strecke. Er ging als GGwhEl in Betrieb, die elektrische Leitung wurde jedoch vor 1964 ausgebaut.

    Warum es zum Ausbau der elektrischen Leitungen kam, ist mir selbst nicht ganz klar. Möglicherweise brauchte man die Dosen für andere Wagen. Auf der CW-Linie bestand demnach zu diesem Zeitpunkt kein Bedarf mehr an Expressgutwagen, wie sie Carl Bellingrodt in den 1930er Jahren noch fotografiert hat.


    Wer Fragen zur Beheimatung von sächsischen Schmalspurgüterwagen hat, den möchte ich wie gewohnt auf den Band 2 über die Wagen der sächsischen Schmalspurbahnen hinweisen.


    Mit vielen Grüßen


    André M.