Beiträge von A. Marks

    Hallo Thomas,


    ich schrieb kürzlich:

    "Die Außenbleche des 1930 in Werdau gebauten 970-005 waren nach 1990 so ziemlich "hin",

    beim Neubeblechen hat man die Seitenbleche über die Langträger gezogen.

    Ob mit Absicht oder "aus Versehen" ist mir nicht bekannt."


    Damit meinte ich:

    "Die ab Werk beim 1930 in Werdau gebauten 970-005 oberhalb der Langträger endenden Außenbleche waren nach 1990 so ziemlich "hin",

    beim Neubeblechen hat man die Seitenbleche über die Langträger gezogen.

    Ob mit Absicht oder "aus Versehen" ist mir nicht bekannt."


    Bis zum Neubeblechen nach 1990 war der 970-005 also ein ganz "normaler" Werdauer B4 - mit freiliegenden Langträgern.


    Sind jetzt alle Unklarheiten beseitigt? ;-)


    VG


    André

    Hallo Tilo,


    besten Dank fürs Einstellen. Und ja - genau. Nachdem ein für solche Dinge verantwortlicher Eisenbahner festgestellte hatte, dass es auf den Schmalspurbahnen der (D)DR keine zweiachsigen Sitzwagen mehr für den Regelbetrieb gab, entfiel beim Gattungszeichen KB4 etwa 1980 die 4, weil ja alle noch für den Regelbetrieb vorhandenen Sitzwagen vierachsig waren.

    Im gleichen Zuge entfielen bei Neulackierungen mit Neubeschriftung ab Anfang der 1980er Jahre unter dem nunmehrigen KB auch die Zeilen mit den Angaben zur Wagenmasse, zur Sitzplatzanzahl und zur Bremse.

    Die bisher im unteren Bereich der Seitenwandverkleidung auf ganzer Breite verteilt angeordneten Anschriften wurden mittig unter dem DR "konzentriert".

    Das heißt, die heute an diesem Wagen vorhandene Beschriftung lehnt sich an die 1970er Jahre an.

    VG

    André

    Hallo,


    die Außenbleche des 1930 in Werdau gebauten 970-005 waren nach 1990 so ziemlich "hin", beim Neubeblechen hat man die Seitenbleche über die Langträger gezogen. Ob mit Absicht oder "aus Versehen" ist mir nicht bekannt.


    Mit vielen Grüßen


    André


    Bearbeitungsgrund: Baujahr geändert, hatte mich von der niedrigen 970-er Nummer irritieren lassen, bei dem Wagen handelt es sich aber um den 25. und damit letzten in Werdau gebauten B4, der eben erst 1930 in Dienst ging ...

    Hallo Holger,


    hoffentlich antwortest Du erst nach dem Lesen dieses zweiten Eintrages - eben habe ich bemerkt, dass der zweite Link auf einen anderen Film führt.


    Dort habe ich mit Wohlwollen das DR an den Personenwagen entdeckt - und der andere OOw gefällt mir auch von der Lackierung her um Welten besser! An dem ist nur das DR noch falsch - die in Karl-Marx-Stadt und Friedland beschrifteten Schmalspurgüterwagen der DR haben bis auf wenige Ausrutscher stets das serifenlose ("schnörkellose) DR getragen - nicht das DR der Reisezugwagen.

    Aber Ihr seid auf dem richtigen Weg - schön!


    Mit vielen Grüßen


    André

    Hallo Holger,


    vielen Dank für Deine Einträge hier - und vorab folgender Standpunkt von mir:


    Ich empfinde es als gut und wichtig, dass sich so viel wie möglich Eisenbahnfreunde am Erhalt von 1:1-Fahrzeugen beteiligen. Nach meinem Geschmack sollten noch viel mehr Leser dieses Forums bitte diesen Schritt gehen!


    Entsprechend ein dickes Lob an Dich für Deine Entscheidung zu einer Vereinsmitgliedschaft.


    Deinem Satz: "Die Fahrzeuge erscheinen jetzt einheitlich im Reichsbahnoutfit." kann ich allerdings NICHT zustimmen!


    Auf dem verlinkten Film kann ich kein Fahrzeug im DR-Zustand erkennen - mit dem blau lackierten Kl habe ich mich offen gestanden noch nie beschäftigt.


    Dass Ihr keine originalen Sitzwagen besitzt, will und werde ich Euch nicht zum Vorwurf machen.


    Was mich aber verärgert: Der aus einem wertvollen Original-GGw-Kasten "gebastelte" OOw ist eben keinesfalls korrekt beschriftet! Hat denn kein einziges Mitglied Eures Vereins jemals ein Farbbild eines Güterwagens vom Netz Friedland betrachtet - oder auch nur ein Bild von der Beschriftung eines DR-Schmalspurgüterwagens?


    Es stimmt an diesem Vehicel weder das DR, noch die Schreibweise von OOw, noch die Lackerierung oberhalb vom Langträger. An die Säulen der Seitenwände und an die Einrahmungen der Ladeöffnungen gehört einfach kein Schwarz dran!


    Und was, wenn ich Dich fragen darf, soll an einem Zug aus Sitzwagen mit MSPB an den Seitenwänden und aus dem offenen Wagen und aus der grün lackierten Dampflok genau das "einheitliche Reichsbahnoutfit" darstellen?


    Falls dieser Film einen alten Zustand darstellt, dann bitte ich meine kritische Nachfrage natürlich zu entschuldigen.


    Ansonsten bin ich sehr auf Deine Antworten gespannt!


    Schreibt mit herzlichen Grüßen


    André

    Hallo Ihr,


    ich trage diese Zeilen zum Dampflokeinsatz der IV K 99 568 in Österreich vom Partnerverein der IG Preßnitztalbahn hier hoffentlich nicht zu spät ein:



    Sonderveranstaltungen „30 Jahre Ötscherland-Express“ im September 2020


    Gastspiel einer sächsischen Dampflok der Preßnitztalbahn


    Zum 30. Jubiläum des Ötscherland-Express auf der Ybbstalbahn-Bergstrecke gibt es ein besonderes Geschenk unseres deutschen Partnervereins, der IG Preßnitztalbahn e.V. aus Jöhstadt:


    Mit der 99 568 kommt eine sächsische Schmalspurlok der berühmten Gattung IV K im September an vier Wochen zu Besuch zur Bergstrecke Ybbstalbahn! Die Lok verkehrt mit allen Zügen am 5./6., 12./13., 19./20. und 26./27. September zwischen Kienberg-Gaming und Lunz am See.


    Dies ist für die Eisenbahnszene ein interessantes Ereignis, denn abgesehen vom Gasteinsatz der 99 542 im Sommer 2017 waren Lokomotiven der sächsischen Gattung IV K „zuletzt“ im Jahr 1917 in Österreich-Ungarn im Einsatz.


    Am 12. Juni 1990 begann der Verein „Österreichische Gesellschaft für Lokalbahnen“ (ÖGLB) mit dem Betrieb als historische Eisenbahn (Museumseisenbahn) auf der Bergstrecke der Ybbstalbahn Kienberg-Gaming – Lunz am See. Seit nunmehr genau 30 Jahren fährt in den Sommermonaten der „Ötscherland-Express“ auf dieser landschaftlich reizvollen Schmalspurbahn mit ihren filigranen stählernen Trestleworkbrücken als erfolgreiche touristische und kulturhistorische Einrichtung unserer Region Ötscherland im Mostviertel.


    Zwischen 1990 und 2019 fuhr der „Ötscherland-Express“ an insgesamt 1416 Tagen, dabei verkehrten 5042 Züge. Da viele der Museumsbahner anderenorts berufstätig sind, stehen die Züge pro Jahr nur an durchschnittlich 40 bis 50 Tagen im Einsatz, dennoch beförderte der Ötscherland-Express seit 1990 immerhin 210 338 Fahrgäste!


    Die Österreichische Gesellschaft für Lokalbahnen (ÖGLB) hat in den 40 Jahren seiner Existenz zwei wesentliche niederösterreichische Museumsbahnen geschaffen und unterstützt: die Höllentalbahn Payerbach-Reichenau – Hirschwang und die Ybbstalbahn-Bergstrecke von Kienberg-Gaming nach Lunz am See


    Wir laden alle Nostalgie- und Eisenbahninteressierten zu diesen Fahrten im September 2020 herzlich ein.

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    (redaktionell leicht bearbeitet)


    Die Freunde in Österreich freuen sich über jeden Besucher!


    Mit herzlichen Grüßen


    André

    Hallo Dietmar,


    eine Korruktur zum zweiachsigen Drehschemelwagen:

    Der Wagen 1776K ist seit Jahrzehnten verschrottet, im Zug läuft der


    4776K DRG "Dresden K9043" DR1 7.9043 DR 2 97-24-32


    des Interessenverbandes der Zittauer Schmalspurbahnen e.V.


    VG


    André