Beiträge von A. Marks

    Hallo Lutz,


    mit den Witteblechen fuhr die 50 1849 in den frühen 1990er Jahren meines Wissens nur wenige Male für den VSE. Davon habe ich auch noch Fotos.

    Ich habe Dir kürzlich schon einmal etwas Anderes auf die hinter Deinem Namen hinterlegte E-Mail-Adresse geschickt - aber nie eine Antwort erhalten. Stimmt die Adresse etwa gar nicht?

    Schreibe mich doch bitte einmal auf meine E-Mail-Adresse per E-Mail an, die hinter meinem Namen hinterlegt ist - dann kann ich Dir gerne von der Altbau-50er zwei Fotos mit Witteblechen schicken - und die anderen Dinge, die Dich offenbar bisher nicht erreicht haben.


    Mit herzlichen Grüßen


    André

    Hallo Ronny,


    ganz einfach: Die Recht hat der Fotograf - also Jörg Seidel - und der hat sie mir schon in druckfähiger Auflösung eben geschickt - im Internet eingestellte Fotos sind im Normalfall in der dort verwendeten Größe nicht für einen guten Abdruck auf Papier geeignet.


    Dir und Holger vielen Dank für Eure Unterstützung -


    Beste Grüße


    André

    Hallo Ihr,

    seit einigen Wochen befindet sich ja die Diesellok vom Typ HF130C aus Bertsdorf leihweise in Schönheide.

    Gibt es jemand, der die Lok dort schon im Freien fotografiert hat?

    Wir würden so ein Bild gern im Preß´-Kurier veröffentlichen.

    Der Verein hat mir bisher nur ein Bild der Lok im Lokschuppen zuarbeiten können, doch da sieht man nichts vom Umfeld, was auf die Museumsbahn Schönheide schließt.

    Wer könnte mir ein Bild mit höherem Dokumentarwert zusenden?

    Meine E-Mail-Adresse ist hinter meinem Namen hinterlegt.

    Schreibt mit vielen Grüßen aus seinem Redaktionsstübchen

    André

    Hallo Holger und Rainer,


    ja, ich weiß, was Ihr mit "zwei Seelen in der Brust" meint. Zur Überraschung von Roland und dem Eigentümer stellte sich jedoch bei mehreren Fahrzeugen schon heraus: Diese Wagen waren nicht vom Zeitpunkt ihrer Indiensstellung an bis zum Abtransport immer in Hinterpommern eingesetzt, sondern mehrere Wagen stammen entweder ganz gewiss und andere mit großer Wahrscheinlichkeit von westdeutschen Meterspurbahnen, wo sie aufgrund von Umspurungen oder Einstellungen etc. weit vor Kriegsende bereits nicht mehr benötigt worden sind. In Hinterpommern fanden sie eine weiteren Verwendung.


    Auch daher kann ich damit leben, dass diese Wagen aktuell Greifenberg verlassen haben.


    Ich schreibe von "auch", weil mit dem Verkauf nach Holland doch nicht ausgeschlossen ist, dass sie im aufgearbeiteten Zustand irgendwann einmal wieder in Hinterpommern laufen!


    Wenn der niederländische Eigentümer einem leihweisen Einsatz seiner Wagen auf deutschen Museumsbahnen plant - warum soll er sie nicht leihweise auch einmal im heutigen Polen fahren lassen?


    Ich wünsche der Kleinbahn-Stiftung daher viel Kraft für die Aufarbeitung der geborgenen Fahrzeuge und bin gespannt, wo ich diese Lokomotiven und Wagen in den nächsten Jahrzehnten einmal alles im Einsatz erleben darf.


    Schreibt mit vielen Grüßen


    André

    Hallo,


    vor dem Druck des Buches durfte ich mir bereits das Wagenkapitel anschauen - aber eben nur dieses.

    Eben traf nun das gedruckte Buch bei mir ein - besten Dank für die Zusendung, lieber Peter!


    Nach dem ersten Durchblättern der 248 Seiten im Format A4 bin ich schwer begeistert! Punktuell schon einmal angelesene Textpassagen zur Geschichte der Strecke, zu Lokomotiven, zur Geschichte der IG Verkehrsgeschichte e.V. etc. überzeugen mich - es liegt wie insgeheim erhofft (und erwartet) wieder ein spitzenmäßig recherchiertes Buch vor.


    Wie viele bisher veröffentlichte Aussagen durch die Archivarbeit der vergangenen Jahre nun korrigiert sind, vermag ich noch nicht zu sagen. Die Tiefe der Darstellung gefällt mir aber schon jetzt.


    Doch es handelt sich selbstverständlich um kein reines Textbuch, sondern um ein typisches "Wunderwaldbuch" mit einer großen Vielfalt an Illustrationen in einer sehr guten Wiedergabequalität.


    Wer geglaubt hatte, dass nach allen vorangegangenen Büchern keine bisher unveröffentlichten Fotos mehr vorhanden sein dürften, der liegt übrigens "schwer daneben"! Denn Wolfram Wagner und Peter Wunderwald haben eine überraschend große Anzahl mir bisher unbekannter Fotoschätze zusammengetragen und im Buch nun erstmals veröffentlicht.


    Höhepunkte sind für mich natürlich das tolle Zugbild mit der IV K Nr. 150 im Bahnhof Garsebach von 1909, die Fotos vom Vater von Holger Poitz aus Jaspisstraße von den abgestellten Loks, Wagen - und Drehgestellen - aber auch die vielen Fotos der 99 4051 und von der "Großen Feldbahnübung 1909".


    Es werden also sowohl Freunde der Länderbahnzeit als auch aller folgenden Epochen von diesem Buch begeistert sein - wer sich vor Weihnachten - oder zu Weihnachten etwas Gutes tun möchte: Zuschlagen, bevor die Auflage vergriffen ist!


    Rät mit herzlichen Grüßen


    André

    Hallo Lucas,


    auf Rügen fuhren lange Zeit davon drei Stück. Davon ist eine seit 1983 oder 1984 nicht mehr betriebsfähig - die 99 4631.

    Die anderen beiden gehören - mit zeitweiligen Unterbrechungen - seit Indiensstellung ununterbrochen zum Betriebspark der Schmalspurbahnen auf Rügen.


    Falls Du angenommen hattest, dass diese dritte Lok, die älteste - also erste - ist, und jetzt aufgearbeitet wird, dann lautet die Antwort: nein.


    VG


    André

    Hallo Michael,

    bei einigen in Radebeul stehenden Personenwagen mit Epoche 1-Beschriftung ist die Einstellrichtung auch am Wagenkasten (im Bild links unten) angeschrieben:


    Dabei handelt es sich um keine Besonderheit von in Radebeul eingesetzten Wagen, sondern vermutlich um einen bis etwa 1909/10 ab Werk/bei Neulackierungen üblichen Standard, den es auf fast allen Schmalspurbahnstrecken gegeben haben dürfte. Als Erklärung für die Ortsangaben mit dem Richtungspfeil gibt es zwei Aussagen. Am glaubwürdigsten ist für mich diese:


    Auf Regelspurstrecken tätige Eisenbahner wussten durch die Pfeile, wie sie einen Schmalspurbahnwagen bei seiner Anlieferung/nach einem Werkstättenaufenthalt auf den Transportwagen an die Transportmittelübergaberampe zu rangieren hatten. Denn diese Angaben gab es sowohl an Reisezugwagen als auch an Güterwagen.


    Andererseits gaben die Angaben ortsunkundigen Fahrgästen beim Einstieg in die Wagen die Information, in welche Richtung sich der Zug bewegen muss, um in die angegebene Richtung zu fahren.


    Die Ortsangaben haben auch die Eisenbahnfreunde in Wilsdruff an ihrem zweiachsigen Personenwagen 235K, an ihrem Zugführerwagen 1441K und an ihrem Kasten vom Gw 1701K (jeweils "Potschappel") angebracht. In Zittau gibt es Ortsangaben an mehreren, aber nicht an allen "Länderbahnwagen", der Bänkelwagen 4333K (97-19-25) der IG Preßnitztalbahn e.V. trägt "Wolkenstein", am Gw 1531K aus dem I K-Zug ist "Oschatz" über dem Richtungspfeil angeschrieben. Einige Rittersgrüner Exponate besitzen/besaßen die Anschrift "Grünstädtel" über dem Pfeil ...


    Mit dem Wechsel von grauer auf rotbraune Außenfarbe sind bei den Güterwagen die Angaben samt Pfeil offenbar verschwunden, an Traglastenwagen hat es diese Beschriftung demnach offenbar nie gegeben, ob es sie an den früh gebauten Wagen 2. und 3. Klasse mit "breiten Fenstern" gab, weiß ich nicht.


    VG


    André

    Hallo Ihr,


    das Thema in Länderschubladen zu stecken, ist leider nicht möglich! Denn nur weil in den DDR-Jahrzehnten die Ketten auf vielen/allen (?) Strecken in der DDR üblich waren, darf von der DDR eben nicht auf Deutschland verallgemeinert werden!


    Ich lektoriere gerade wieder einmal Texte über westdeutsche Kleinbahnbetriebe - dort wird vom Autor (ein Zeitzeuge) darauf hingewiesen, dass die Regelspurwagen dort OHNE Ketten auf den Rollwagen fuhren - im Gegensatz zur DDR.


    Ich will es jetzt aus Zeitgründen nicht erst nachlesen - aber wenn ich mich richtig erinnere, dann gehörte die Hohenlimburger Kleinbahn zu den Rollwagenbetrieben OHNE Ketten - und aus Hohenlimburg sind doch dann nach 1984 mehrere Rollwagen in die DDR nach Halle (Saale) gekommen.


    Kenner von Halle losgelegt!

    Fuhren die Rollwagen aus dem Westen in der DDR mit oder ohne Ketten?


    Fragt mit herzlichen Grüßen


    André