Beiträge von A. Marks

    Hallo Robert,


    also ich muss sagen, ich kann aus diesen Formulierungen nichts Negatives herauslesen. Im Gegenteil: Ich empfinde es als bemerkenswert, dass diese kleinen Bahnen Aufnahme in das Vertragswerk gefunden haben.
    Ich interpretiere die Zeilen sogar eher so, dass es nun NOCH MEHR Unterstützung geben KANN. Und die Kann-Regelung finde ich gut, denn nur weil in Geyer 30 m Schmalspurgleis liegen, sollte dorthin keine SPNV-Förderung fließen.
    Aber u.U. kann so bald einmal Geld dorthin fließen, wo sich die Angebote denen nach O´-Thal oder Dipps sehr ähneln?


    Im Vertrag auf Seite 9 übrigens auch beachten:
    "Die Koalition unterstützt die Entwicklung des touristischen Projekts der Dampfbahn-Route „Sächsische Schmalspurbahnen“."


    Herzliche Grüße
    AM


    P.S.: Bei der IG-Wagen-Tagen am Wochenende haben wir auch Molli-Fotos aus Perleberg bestaunt ...

    Hallo Robert,


    in Sachsen waren die Einheits-OO natürlich alle für 15 t Lademasse zugelassen - waren aber bei Auslieferung fälschlicherweise als OOw beschriftet. Kurz danach wurde das nicht gerechtfertigte "w" entfernt. Wie Robert schreibt, kamen 1956 tatsächlich fünf der 15 Wagen nach Bad Doberan. Die Preßrahmendrehgestelle ließen sich besonders gut auf 900 mm umbauen - oder auf 1000 mm für die Spreewaldbahn und Schmalspurbahnen im Harz.
    Warum man in der Rbd Schwerin "OOw" an die Wagen schrieb, bleibt das Geheimnis der Bearbeiter ...


    Die Jüterbog-Luckenwalder Kreiskleinbahnen (Jügerbog - nicht -borg sowie -bahnen nicht -bahn) wurden im Februar 1939 stillgelegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Luckenwalde-Jüterboger Kleinbahn den Betrieb auf - das waren zwei juristisch unterschiedliche Gesellschaften. Die OO der LJE waren ehemalige HF-Wagen, keine Sachsen.


    Herzliche Grüße


    AM


    P.S.: Ein Bekannter will sich von einem EK-Wagen-Buch trennen - aber nicht ganz billig. GGf. PN bitte.

    Hallo,
    schön, wieder einmal aus dem 1763 bei Österreich verbliebenem Teil Schlesiens zu hören. Ich kann mich immer nicht entscheiden, ob mir die Strecke Röwersdorf - Hotzenplotz oder die Neuhauser Lokalbahn besser gefällt.
    Eine Frage zu dem Bild aus Jägerndorf: Steht neben der L45H ein regelspuriger oder ein schmalspuriger Wagenkasten?
    In Jägerndorf wurden im Zweiten Weltkrieg übrigens mehrere sächsische Traglastenwagen von 750 auf 760 mm umgespurt! Vom Verbrennen der letzten mit Drehgestell vorhandenen KB4tr in der damaligen Tschechoslowakei in Neubistritz gibt es ja mehrere Fotos im Netz.


    Viele Grüße
    AM

    Hallo,


    Danilo schrieb etwas missverständlich:


    "Nochmal zur Fahrzeugauswahl der Gastfahrzeuge. Eine Lok der gleichen Bauart der Lok 20 ist auch auf verschiedenen sächsischen Strecken gefahren als GR 1 bzw. später als 99 1401 (auch in der Prignitz), sie kann damit auch als Gastlok eines Schmalspurbahnfestivals als ein Vertreter einer in Sachsen vorhandenen Loktype angesehen werden."


    Die Einsätze der Gr-Type in Sachsen beschränkten sich bis 2000 auf eine Strecke - die HK-Linie, auf welcher 1947 Probefahrten mit dem LKM-Prototyp Gr001 stattfanden.
    Anschließend gelangte diese Lok vermutlich nach Genuss etlicher Liter Wodka zu den Landesbahnen Brandenburg für den Betrieb der nach 1945 abgerissenen ehemaligen Regelspurstrecke Glöwen - Havelberg. Diese Linie war mit 750 mm Spurweite neu erstanden - die Kommunisten hatten nun Bedarf an Fahrzeugen. Die Besatzer halfen mit Gr001, welche nicht in die SU wie über 400 Schwesterfahrzeugen selbstverständlich gratis geliefert werden musste, die DR half mit mehreren Reisezugwagen aus der RBD Dresden, der VEB LOWA half mit eigentlich ebenfalls als Reparation gefertigten Güterwagen.
    1949 übernahm die DR den Betrieb der LBB, worauf erst dann - und eben erst in Glöwen - die Gr001 zur 99 1401 wurde.


    Die beiden anderen in Mitteldeutschland gebliebenen Gr-Loks wurden als Loks 19 und 20 im Mansfeld-Kombinat genutzt. Auf DR-Strecken kamen sie nicht zum Einsatz.


    Die aus Estland stammende Lok 20" (Zweitbesetzung) kam erstmals 2000 auf der Museumsbahn Steinbach - Jöhstadt und anschließend auch auf der HK- und CW-Linie zum Einsatz.


    Somit ist sie in Sachsen keine Unbekannte mehr. Ihren Einsatz in Radebeul mit einer Tradition zu rechtfertigen, ist nicht möglich. Freuen wir uns deshalb einfach darauf, dass eben ein interessantes Fahrzeug mehr am Wochenende in Radebeul anzutreffen sein wird.


    Herzliche Grüße


    André


    Literatur-Tipp: Zur Lok 20" und den Gr-Loks hatte ich im Heft "12 Dampfloks am Wasserhaus" über die große Eröffnungsfeier der Preßnitztalbahn 2000 einen kleinen Absatz geschrieben. Das Heft ist in Jöhstadt noch immer erhältlich.

    Hallo,
    die Stückzahlen sind das eine - die Achsfahrlast der Strecken das andere.
    Die VI K war für die IV K-Strecken zu schwer. Deshalb wurden die 1972 in Wilsdruff frei werdenden Maschinen nirgends mehr benötigt. Auf der HK, CW, RRg und in Zittau gab es ausreichend Einheits- und Neubauloks (noch stärker, aber vor allem den Oberbau schonender); in Mügeln, Jöhstadt und Schönheide wären die VI K hingegen zu schwer gewesen.


    Lediglich in Schönfeld-Wiesa hätte man eigentlich bis 1985 auch VI K nutzen können, doch als Splittergattung wäre das beim Bw Aue wiederum komplizierter gewesen als auf Neubauloks oder IV K zurückzugreifen.


    So ist für mich die Zerlegung der VI K nur konsequent. Wobei: Ein Verkauf das das Mansfeld-Kombinat hätte volkswirtschaftlich eigentlich einen Sinn ergeben. Doch scheinbar ist auf diese Idee keiner gekommen?


    Auf Rügen waren die Oberbau-Voraussetzungen 1972 für VI K nicht gegeben.


    Viele Grüße
    AM

    Mh,


    also jetzt, wo 99 555 wieder fast komplett das Aussehen einer Altbau hat, bekomme ich Bauchweh, wenn ich lese:


    "99 564 ist damit die Einzige noch betriebsfähige IV K, die neu an die WCd ausgeliefert wurde und noch heute im Betriebsdienst steht. Mit ihrem Einsatz von 1909 bis 1938 auf der WCd zählt sie zu den frühen Stammlokomotiven unserer Bahn."


    Mal vom Läutewerk und einigen Kleinteilen abgesehen - was ist von der IV K, welche bis 1938 auf der WCd lief, noch vorhanden?


    Ich bleibe dabei: Fabrikschilder an Neubauloks mit 189x finde ich nicht richtig! An Reko-01 sind auch keine Borsig oder BMAG- oder was weiß ich für Klassiker-Herstellerschilder.


    Nichts desto trotz freue ich mich, dass die SDG die Lok Euch zur Verfügung stellt.
    Viele Gäste wünscht herzlich grüßend
    AM

    Liebe Eisenbahnfreunde,


    wie Daniel Scholz schon am 4. August hier veröffentlicht hat
    (siehe https://bimmelbahn-forum.de/wb…ead.php?threadid=378&sid=)
    wird I K Nr. 54 am jetzt kommenden Samstag (29. August) endlich dem Betrieb übergeben und erstmals öffentliche Reisezüge führen.


    Der Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V. (VSSB) und die IG Preßnitztalbahn e.V. (IGP) haben dazu von 10 bis 18 Uhr ein Rahmenprogramm in der Ausstellungs- und Fahrzeughalle vorbereitet, zu dem jedermann herzlich eingeladen ist.
    Die Moderation übernimmt der MDR-Redakteur Wolfgang Brinkschulte (MDR-Bahnzeit).


    Als ganz besonderer Ehrengast wird Stanislaw Tillich am Vormittag an der Inbetriebnahmefeier teilnehmen und im ersten Zug mit I K Nr. 54 nach Steinbach fahren.


    Damit besucht zum ersten Mal ein Ministerpräsident die Preßnitztalbahn.


    Eingeladen wurden erneut alle Spender und Unterstützer des I K-Projektes. Aus diesem Grund sind die ersten beiden I K-Züge des Tages noch nicht öffentlich. Das ist für Fotografen die Möglichkeit, die Lok im Einsatz zu fotografieren.
    Ab 17 Uhr kann der Zug von allen Besuchern genutzt werden, die Plätze in den Reisezugwagen finden.
    Abfahrt ist 17.05 in Jöhstadt und 18 Uhr in Steinbach.


    Am Sonntag, dem 30. August, sowie an den Wochenenden 12./13. September und
    19./20. September kommt die I K erneut auf der Preßnitztalbahn zum Einsatz.


    Auch dazu ist jedermann herzlich eingeladen.


    Mit vielen Grüßen
    AM

    Hallo Moskwitscht
    naja, die Gattung VI K hast Du vergessen.
    Der Link auf die Liste der Hartmannloks ist ein guter Anfang, aber die Liste hat zahlreiche Fehler bzw. ist nicht aktuell. Fahre lieber zum VSE oder kauf das Buch "Mythos Hartmann", da bist Du auf der sicheren Seite.
    Viele Grüße
    AM

    Hallo,
    ja, wer die Google-Funktion bemüht, findet gleich mehrere Einträge zu diesem Kasten mit vorherigem Standort, Ankunft in Mügeln und gedachte Verwendung.
    Wer hat, der kann außerdem im Preß´-Kurier 50 mehr zu diesem Kasten lesen. Das Heft ist meines Wissens ausverkauft, aber in der Dresdner SLUB sowie in der Deutschen Bücherei in Leipzig und anderswo kann man es ausleihen.
    Viele Grüße
    AM

    Hallo "Inschenör",


    (Antwort auf Eintrag "? zum neuen Zittauer Schätzchen")


    "Der Stromerzeuger einer IV K aber war noch nie fürn Zug."


    Du vergisst die 85-V-Turbos in den dreißiger Jahren, denke mal an die Fotos von Bellingrodt auf der Radebeuler Linie ... Die waren für den ganzen Zug tauglich, verbrauchten aber so viel Dampf, dass sie später durch die 24-V-Lichtmaschinen für die Lok ersetzt worden sind.


    "Da hing immer ein Packer mit Bleiakkus dran (deshalb sind die, die das hatten, auch immer schön verbogen gewesen)."


    Genau - und auf den Linien, wo es (noch) keine KD4 mit Akkus gab, da wurde mit Gas beleuchtet, um die Frage vom Mh53 zu beanworten. In Mügeln waren z.B. bis 1975 keine elektrischen Lampen in den Sitzwagen.


    Viele Grüße
    AM