Beiträge von A. Marks

    Hallo "Pirlinger",


    vielen Dank für Deine Geduld mit einem "Patienten" wie mir!Doch nun habe ich dazu:

    "Pirlinger Vor 5 Stunden

    Hat den Titel des Themas von „Bahnhofsschalter der Pressnitztalbahn?“ zu „Fahrkartenschalter an der Pressnitztalbahn?“ geändert."


    noch immer eine Frage: Wenn Du schon die Preßnitztalbahn meinst, warum schreibst Du dann "Pressnitztalbahn" mit ss anstatt mit ß?


    Auf allen mir bekannten Smartphones (PC und Mc ohnehin) ist dieser Buchstabe unverändert zu finden, da er eben mit dieser unsäglichen Reform vor mehreren Jahren in Deutschland und Österreich NICHT entfallen ist.


    Warum reite ich so oft auf dieser Schreibweise herum?


    Weil es sich bei Preßnitztalbahn und Pressnitztalbahn um unterschiedliche Dinge handelt. Die Pressnitztalbahn ist der Name der GmbH, welche wie die IG Preßnitztalbahn e.V. ihren Sitz in Jöhstadt hat.

    Und Preßnitztalbahn ist auch der Name der Schmalspurbahn - sowohl der alten von 1892 bis 1986 als auch der Museumsbahn Preßnitztalbahn, die seit 2000 zwischen Steinbach und Jöhstadt verkehrt.


    Damit die GmbH nicht mit dem Verein und der Schmalspurbahn verwechselt wird, kamen die GmbH-Gründer 1998 auf die Idee, die GmbH Pressnitztalbahn zu schreiben ...


    Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit!


    Schreibt mit herzlichen Grüßen aus Dresden


    André,


    der vorhin den neuen Preß´-Kurier am PC dem Bildbearbeiter freigegeben hat, der heute Nacht das Druck-PDF schreibt, damit voraussichtlich Mitte nächster Woche der PK 174 erhältlich sein wird ...

    Hallo Thomas,


    den 97-10-68 können wir zwar offiziell ab 1947 als Hainsberger Wagen nachweisen, ja - aber spannender Weise gibt es auch Fotos des Wagens aus Wilsdruff, z. B. von 1971. Dabei ist er jedoch stets nur auf Nebengleisen abgestellt zu sehen.


    Die älteste mir bekannte Einsatzaufnahme stammt von 1975. Damals lief er am Ende eines Rollwagenzuges hinter dem Gepäckwagen als Schlussläufer. Es handelte sich damals jedoch bereits vermutlich um eine Überführung des Fahrzeuges als Gerätewagen - NICHT um eigentlichen Güterverkehr im Sinne einer Beladung mit Fracht.


    Die GGwhEl waren, wie Du richtig schreibst, in Reisezüge mit Heiz- und E-Leitung einstellbar. Sie dienten dabei als Expressgutwagen, diese Nutzung sollte auch auf der HK-Linie in den 1950er oder spätestens 1960er Jahren entfallen sein.


    Parallel dienten gedeckte Schmalspurgüterwagen dem Stückgutverkehr. Diesen stellte die DR auf der HK-Linie zum 1. Mai 1960 ein.


    Da die Rbd Dresden zu diesem Zeitpunkt den Güterverkehr im Weißeritztal fast ausschließlich mit Regelspurgüterwagen auf Rollfahrzeugen abwickelte, wurden in den 1960er Jahren fast alle Hainsberger GGw ausgemustert und als Schuppen an die NVA oder private Nutzer abgegeben.


    Es blieben nur ganz wenige GGw(hEl) in Hainsberg - darunter der 97-10-68. Wie viele Tage pro Jahr er noch für Sonderaufgaben einsprang, vermag ich nicht zu sagen.


    Fotos zeigen ihn in den 1970er Jahren mal in Rabenau und mal in Dipps und mal in Hainsberg abgestellt. Die HK-Experten wissen bestimmt, was vermutlich die Bm (Bahnmeisterei) darin lagerte.


    In den 1970er Jahren war zudem bereits die örtliche DMV-AG aktiv - und leistete hervorragende Arbeit zum Erhalt dieser Schmalspurbahn!!!


    Es gab erste Sonderfahrten, bei denen auch der 97-10-68 mit eingesetzt worden ist - so z. B. 1977.


    Diese Tradition setzte sich bis in die 1990er Jahre fort. Wenn Du also den Wagen auf Fotos aus den 1980er oder 1990er Jahren in einem Zugverband siehst, dann handelte es sich damals immer um Sonderfahrten bzw. Sondereinsätze - aber um keine regulären Fahrten im Sinne einer Nutzung als Expressgutwagen oder Stückgutwagen.


    Hilft Dir das?


    Fragt mit vielen Grüßen


    André


    P.S.: Korrekturen zu meinen Angaben sind willkommen - denn niemand weiß alles!

    Hallo,


    ach, ich bin einfach nicht glücklich darüber, dass viele der schreibenden Forumsnutzer keine E-Mail-Adresse hinterlegen und ich immer erst mehrere Minuten suchen muss, bis ich die richtigen Tasten für "Konversation eröffnen" gefunden habe - anderswo gibt es da ein Feld "PN" ...!


    Ich bin gefühlt seit Eröffnung der Vorgängerforen durch Olaf Herrig (um 2002?) stets mit meiner E-Mail-Adresse offen dabei - und werde bis heute nicht mit Spam überschüttet und gefühlt nur ein, zwei Mal im Jahr von einem Eisenbahnfreund angeschrieben, der meine E-Mail-Adresse sich aus dem Bimmelbahnforum geholt hat.


    Aber darum geht es jetzt ja gar nicht. Das ist nur die Begründung, warum ich jetzt öffentlich schreibe, was ich lieber per PN geschrieben hätte:


    Marcus: Ganz dickes Lob für Dein Lob an den „Preßnitztalbahn-Meilensteine“ im PK - bitte NICHT vergessen - Eckhardt bleibe bitte ruhig! - Du meinst die Preßnitztalbahn - nicht die Press GmbH!


    Pirlinger: Unter dem Wort "Bahnhofsschalter" kann ich mir offen gestanden nur mit viel, viel, viel Phantasie vorstellen, dass Du damit wohl einen Fahrkartenschalter meinst. Denkt bitte über eine Änderung des Betreffs auf dieses über viele Jahrzehnte übliche Wort nach!


    Der Fahrkartenschalter in Jöhstadt hatte meines Wissens tatsächlich bis 1984 im Empfangsgebäude geöffnet. Wann ihn die DR aus dem Empfangsgebäude in das Gebäude am Markt verlegte, weiß ich nicht.


    Aber ich kann erklären, warum die DR weiterhin Fahrkarten verkaufte:


    Weil sie 1984 eben nicht den Reiseverkehr, sondern nur den Personenverkehr eingestellt hatte. Der Fahrkartenverkauf gehört wie eine Gepäckbeförderung zu den Bestandteilen des (Eisenbahn)Reiseverkehrs. Nur weil der Personenverkehr an einem Tag X eingestellt wird, muss die DR nicht gleich auch alle Angebote des Reiseverkehrs eingestellt haben.


    Das ist die Begründung dafür, warum es zu verschiedenen Eisenbahnen ein Datum für die Einstellung des Personenverkehrs und ein Datum für die Einstellung des Reiseverkehrs gibt.


    Das alles haben Reichsbahner früher als Eisenbahner mit einer Ausbildung Betriebs- und Verkehrsdienst (BuV) aus dem Schlaf gewusst, bei der Bundesbahn gab es so eine ähnliche Ausbildungen am ehesten mit dem Eisenbahner Betriebsdienst, deren Umfang aber leider nicht deckungsgleich war. Daher mache ich niemand aus dem Altbundesgebiet einen Vorwurf, wenn er von diesen Begriffen kaum oder keine Ahnung hat. Ihr könnte ja nichts dafür!


    In Eile


    VG


    André

    Hallo Karwi,


    welche Quelle gibt es denn für die Aussage, dass die Wehrmacht für die Kleinbahn-Gleise 1939 einen Milionenbetrag bezahlt hätte?


    Ansonsten lautete der Eintrag der 1. Bahngesellschaft im Handelsregister "Jüterbog-Luckenwalder Kreiskleinbahnen", denn die Gesellschaft verstand die einzelnen Strecken wie damals üblich als eigenständige Bahnen, daher Kreiskleinbahnen - und nicht "Kreiskleinbahn".


    Herzliche Grüße


    André

    Hallo,


    nach Anlieferung der frisch gedruckten Auflage vom Preß´-Kurier (Heft 173, Ausgabe 2/2020) im April in Jöhstadt hatten "Corona-bedingt" noch zahlreiche Bahnhofsbuchhandlungen geschlossen.


    Die mehr als 80 aller zwei Monate vom Preß´-Kurier belieferten Bahnhofsbuchhandlungen zwischen Ostsee und Bodensee gehören vier Ketten an, die ganz unterschiedlich mit den Restriktionen umgegangen sind/umgehen und auch noch innerhalb der einzelnen Bundesländer und Regionen abweichende Regeln beherzigen ...


    Anstatt wie üblich alle knapp 90 Sendungen an einem Tag zur Post bringen zu können, zog sich der Versand an die Bahnhofsbuchhandlungen über mehrere Wochen hin!


    Vor ein, zwei Wochen waren wir in Jöhstadt dann der Meinung, alle Bahnhofsbuchhandlungen beliefert zu haben.


    Heute meldete sich jedoch ein Stammkäufer der Bahnhofsbuchhandlung Chemnitz in Jöhstadt und teilte den guten Seelen dort mit, dass es in Chemnitz das Heft 173 (April/Mai 2020) noch immer nicht zu kaufen gibt.


    Am Telefon erfuhr ich vorhin aus Chemnitz, dass die 45 per 17. April nach Chemnitz geschickten Exemplare dort tatsächlich bisher NICHT eingetroffen sind! Daraufhin wird Chemnitz voraussichtlich morgen eine Ersatzlieferung erhalten.


    Aufgrund der personelle Sondersituation in einzelnen Bahnhofsbuchhandlungen sowie von Homeoffice in den vier Konzernzentralen funktioniert derzeit die Informationsgabe nach Jöhstadt nicht oder nur mit großer Verspätung, wo eine Lieferung nicht oder unvollständig eingetroffen ist.


    Daher habe ich an Stammkäufer vom Preß´-Kurier in Bahnhofsbuchhandlungen eine große Bitte:

    Sollte der aktuelle PK 173 (April/Mai 2020) außerhalb von Chemnitz ebenfalls bis zum heutigen Tag noch fehlen, dann würde ich mich über eine PN oder E-Mail sehr freuen!


    Der PK 174 (Juni/Juli) wird derzeit von uns erstellt und soll ab Mitte Juni dann in den Bahnhofsbuchhandlungen sowie natürlich auch bei allen Abonnenten eintreffen.


    Mit vielen Grüßen


    André

    Hallo Robin,


    heute bin ich durch Zufall auf diesen Themenast gelangt und freue mich über Deine tollen Modelle aus der Endzeit der SM-Linie.


    Bei dem vierachsigen offenen Güterwagen mit Schlacke in Meinersdorf sollte es sich um den OOw 97-22-12 gehandelt haben. Von diesem kenne ich aber bisher nur Fotos ohne Büsche auf dieser Schlacke. Hast Du im Internet oder in einer Veröffentlichung ein Bild mit Grünzeug auf dem Wagen gefunden? Über einen Hinweis - oder gern auch eine Kontaktaufnahme mit mir per E-Mail - würde ich mich sehr freuen.


    Oder hast Du sogar Fotos von einem OO mit Schlacke in Meinersdorf? Zuletzt gab es ja in Thum fast nur noch OOw ...


    Von den beiden HH im Abbauzug suche ich noch nach den Nummern. Da die HH seit 1967 kein Raw/WA mehr gesehen hatten und um 1967 aus dem Güterwagenbestand ausgeschieden waren, wurden in den frühen 1970er Jahren daran keine Güterwagenanschriften mehr erneuert. Sie dienten lediglich der Bm für den Gleisbau - oder eben dann für den Abbau ... :-(


    Bisher unveröffentlichte Fotos von den HH des Abbauzuges sind bei mir auch jederzeit gern gesehen - vielleicht können wir mit unserer Bilddatenbank dann irgendwann doch die beiden Nummern ermitteln - letztendlich war doch jeder Wagen damals etwas anders (Zettelhalter, letzte Reste Anschriften, Fabrikschild schon geborgen oder noch vorhanden etc.).


    Ich finde es gut, was Du da im Modell machst!


    Viel Erfolg und Freude dabei wünscht mit vielen Grüßen


    André

    Hallo Lenni,


    sei mir nicht böse, dass ich mich wiederhole: Besorge Dir bitte von W. Diener das Anstrichbuch oder ein Buch von Stefan Carstens über Güterwagen - vielleicht mag auch ein anderer Leser hier daraus zitieren?!


    Es ist richtig, dass ab einem Zeitpunkt X der schwarze Rahmen an regelspurigen Wagen der Vergangenheit angehörte, davon gibt es bei der IG Preßnitztalbahn e.V. sogar ein regelspuriges Beispiel.


    Ansonsten mache, was Du für richtig hälst und auf Fotos zu sehen glaubst - viele Freude mit Deiner Modellbahn!


    In Eile -


    herzliche Grüße


    André


    Geändert: Schreibfehler

    Hallo,


    in einem Telefonat werden Dir die Kollegen vom VMD sicher nicht aufzählen können, wie viele Unterlagen sie von der Eisenbahn haben - denn nach acht Stunden ist Feierabend!


    Vielleicht kommst Du in den nächsten Jahren einmal wochentags nach Dresden - dann melde Dich doch im Archiv rechtzeitig zuvor an und lasse Dir Unterlagen zu Dich interessierenden Themen vorlegen.


    Mich konnten die Kollegen dort bisher jedes Mal positiv überraschen, was für Schätze archiviert sind. Denn das VMD hat ja bereits nach seiner Gründung schon auch Sammlungsbestände aus der Kaiserzeit übergeben bekommen.


    Viel Freude bei einem Archivbesuch in Dresden wünscht mit vielen Grüßen nach Halle


    André

    Hallo Eckhard,


    vielleicht baust Du aus den Einträgen zum Thema "Wohin einmal mit meiner Fotosammlung?" einen eigenen Ast?


    Hallo "Tachvogel",


    Du schreibst: "Da sollte auch ein Museum wie z.B. das Dresdner Verkehrsmuseum ( falls die so etwas überhaupt

    annehmen würden??) nicht der rechte Platz in meinen Augen sein. Diese haben m.E. kein interesse an zusätzlicher Arbeit."


    Also ich weiß ja nicht, wann Du das letzte Mal die Leiterin des Archives gesprochen hast oder Dich über ihr Aufgabengebiet informiert hast - aber Deine Worte sind m. E. unangebracht! Seit den 1950er Jahren wird dort Bild- und Text-Archivgut zu allen Verkehrsmitteln weltweit gesammelt. Nur weil das VMD inzwischen als städtische gGmbH firmiert, hat sich daran nichts geändert. Ja, es gibt im VMD einen großen Stau, bereits eingegangene Nachlässe/Sammlungen zu inventarisieren und zu digitalisieren, aber vielleicht wichtet der ab dem Sommer 2020 aktive nächste Geschäftsführer des VMD den Status der Archivarbeit neu? Vielleicht bekommt Frau Krautz dann personell mehr Hilfe?


    Für mich ist und bleibt das VMD für Archivgut eine gute Adresse!


    Schreibt mit vielen Grüßen


    André

    Hallo,


    also ich finde es 30 Jahre nach dem Anschluss offen gestanden nicht gut, wenn jemand innerhalb unseres gemeinsamen Landes noch das Gefühl hat, etwas ins Ausland zu geben, nur weil eine Stiftung ihren Sitz in den Westzonen hat!


    Wenn ich mir den Bestand der Eisenbahnstiftung ansehe, dann finde ich dort Fotos aus allen deutschen und angrenzenden Regionen. Ich bin mir gar nicht sicher, ob die Fotos aus dem Bundesbahngebiet die Majorität haben. Nach meiner Wahrnehmung finde ich dort ähnlich viele Aufnahmen aus der DDR(-Zeit), aus der Zeit vor 1945 (einschließlich Schlesien, Ostpreußen etc.) und aus dem "richtigen" Ausland.


    Doch ich will hier niemand mit einem ausgeprägten Heimatgefühl zu nahe treten, ich schätze meine sächsische Heimat als mein persönlicher Lebensmittelpunkt für das Geschehen in vielen anderen deutschen und angrenzenden Regionen ja auch sehr.


    Im Preß´-Kurier hatten wir für Eisenbahnfreunde, die Negative und Dias nicht mehr daheim aufbewahren wollen, sie aber erhalten wissen wollen, kürzlich neben der Eisenbahnstiftung auch das Verkehrsmuseum Dresden und regionale Vereine als gute Adressen empfohlen - aber durchaus auch Beispiele für private Sammler genannt, bei denen der Namen eines Fotografen erhalten bleibt - bei denen die Neuzugänge nicht verramscht und im Internet einzeln verkloppt werden.


    Wer unbedingt eine öffentliche Einrichtung als Empfänger seines Nachlasses sucht, dem seien die Augen geöffnet, dass auch alle Stadt- und Staatsarchive derartige Sammlungen als Schenkungen entgegennehmen.


    Die Zeit, in der eine Sammlung fünfstellige Summen einbrachten, ist nach meinen Beobachtungen längst vorbei! Wer noch immer darauf spekuliert, für seine Sammlung einmal 10, 20 oder gar 30 Tausend Euro von einem Verlag, einer Privatperson oder einem Händler zu bekommen, den wird die Realität ganz gewiss einholen!


    Und was Tilo schon ansprach: Der Wert von Negativen und Dias ohne Beschriftung ist eben begrenzt! Wer Corona-bedingt derzeit daheim hockt und keine Kinder betreuen muss, der macht nichts verkehrt, wenn er bisher unbeschriftete Abzüge, Dias oder Negative mit Angaben zum Aufnahmedatum und Aufnahmeort (falls nicht auf dem ersten Blick ersichtlich) versieht.


    Welche Vereine, Stiftungen und Sammler was als Schenkung entgegennehmen, darüber berate ich gern per PN oder E-Mail.


    Mit vielen Grüßen


    André